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epische filme?

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  • epische filme?

    Was kennt ihr für epische Filme und was heißt für euch überhaupt episch?

    Was sind die Merkmale für epische Filme?

    Nen Kumpel und ich diskutieren gerade ob z.B. Gladiator ein epischer Film ist....ich denk doch schon, er eher weniger, würde den Film lieber Action-Tragödie schimpfen...
    "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
    "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

    Member der NO-Connection!!

  • #2
    Hmmm, schwierige Sache.

    Zuerst muß natürlich der Begriff "Epos" geklärt werden. Die ursprüngliche Bedeutung läßt sich ohnehin nicht auf moderne Medien wie Filme, Computerspiele und dergleichen anwenden.

    Ich kann also mit dem Begriff "episch" nur die Eigenschaften "groß", "gigantisch" und "atemberaubend" assoziieren. Insofern ist Gladiator sehr wohl ein epischer Film, weil ihn genau diese Wörter auszeichnen.

    Weitere Beispiele wären noch "Star Wars", "Der Soldat James Ryan", "Ben Hur" und "The Lord of the Rings". Diese Filme sind für meine Begriffe alle episch.

    Liebe Grüße,
    Gene
    Live well. It is the greatest revenge.

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    • #3
      Im Großen und Ganzen kann ich mich dem, was Gene gesagt hat, anschließen. Für mich zählen beispielsweise aber auch "Pearl Habor" dazu, der meiner Meinung nach das geschichtliche Ereignis sehr gut darstellte. Natürlich die bereits genannten Werke nicht zu vergessen.
      Der Film "Gandhi" mit Ben Kinsley würde ich persönlich aber auch unter dem Begriff "episch" einordnen.

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      • #4
        Hmm...
        eigentlich ist ja Epik eine literarische Gattung !
        Von daher ist die Anwendung dieses Begriffs auf Filme ohnehin problematisch.
        “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
        They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
        Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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        • #5
          Gene hat eine gute Erklärung abgegeben, der ich mich ebenfalls anschließe.

          Dazu zählen würde ich noch "Die Zehn Gebote" mit Charlton Heston und Yul Brynner in den Hauptrollen.
          To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
          Follow Ductos on Twitter! | Duct Tapes and Tales

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          • #6
            Diese Bombast-Filme hab ich auch sehr gerne. Am besten von allen gefällt mir "Ben Hur". IMO einer der größten Filme aller Zeiten. Wenn ich an das Wagenrennen denke...das nenn ich episch. Und das ganze ohne digitalen Schnickschnack, sondern alles echt (Kulissen, Statisten, Kostüme).
            Wer nähmlich mit h schreibt, ist dähmlich!

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            • #7
              Einige beispiele für epische Filme:

              -Ben Hur
              -Spartakus
              -Der Gladiator
              -Die Zehn Gebote

              Aber auch solche alten Schinken wie etwa:

              -Krieg und Frieden
              -Vom Winde verweht
              -Fackeln im Sturm
              "Die Borg werden zurückkehren - Und dann ist Widerstand wirklich zwecklos."

              -Tribun

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              • #8
                Hab mir mal ein paar Definitionen für einen epischen Erzählstil angesehen... demgemäß ist episch alles, was weit ausholt und detailfreudig die dargestellte Welt ausmalt. Ich finde das ein bißchen unbefriedigend... nach *der* Definition wäre jede beliebige Soap episch... oder?

                Wie wär's damit: ein epischer Film sollte nicht nur eine große Geschichte erzählen (also nichts Intimes, rein Persönliches wie "In the Bedroom"), sondern dazu auch noch eine Geschichte, die "historisch" relevant ist (da rechne ich Mythologie wie bei den Bibelschinken und fiktive Historien wie beim "Herrn der Ringe" natürlich dazu), bei der also das Schicksal der Hauptpersonen direkt mit dem Schicksal der dargestellten Welt verknüpft ist? Die Filme, die ihr aufführt, erfüllen das (fast) alle.

                Übrigens, warum hat bisher noch niemand "Lawrence of Arabia" geschrien?!

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                • #9
                  LAWRENCE VON ARABIEN!

                  JETZT hab ichs geschrien!
                  He gleams like a star and the sound of his horn's /
                  like a raging storm

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                  • #10
                    Nun zu einem Epos gehoert irgendwie auch, dass sich die Handlung ueber einen laengeren Zeitraum erstraeckt .
                    Lawrence von Arabien
                    Doktor Schiwago
                    Ben Hur
                    Die Zehn Gebote z.B..

                    Allerdings ist auch "Die Bruecke am Kwai" ein echte Epos.
                    Vielleicht bedeutet Epos im Film einfach nur Aufwand mit einem gewissen Anspruch.

                    Moderne Beispiele sind fuer mich "Gladiator" und "Titanic".
                    Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                    • #11
                      Angriff der Klonkrieger

                      hmmm - Episch...

                      ich würde Sagen Filme mit einer Bewegenden Geschichte, Protzingen Kulissen oder Animationen (Gladiator zB das COlloseum. usw)

                      ich würde Gladiator eher zu einem Monumantalfilm zählen (worüber wir übrigens bereits einen Tread haben)

                      Epische Geschichte ist zB das 5te Element, oder Mulan (disney), Herr der Ringe, Star Wars..usw...

                      aber auch Filme die auf Wahren Begebenheiten basieren (Titanic, grosse Kriegsfilme (pearl Harbour nicht, der hat die geschichte verspottet, und verdreht...der ist nur Schrott)...
                      »Ich bin Hunger! Ich bin Durst!
                      Ich kann hundert Jahre fasten, ohne zu sterben.
                      Ich kann hundert Nächte auf dem Eis liegen, ohne zu erfrieren.
                      Ich kann einen Strom von Blut trinken, ohne zu bersten. Sagt mir, wer Eure Feinde sind!«

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                      • #12
                        Ich schätze da gibt es keine festen Kategorien oder Merkmale, die man gemäß einer Liste abhaken könnte, und am Ende hat man ein Epos (obwohl man das natürlich versuchen kann, aber IMO kann sowas leicht schiefgehen: "Gladiator" z.B. fand ich relativ grottig). Ich denke das ist mehr eine emotionale Sache, wenn man einfach ein "episches Gefühl" hat - insofern kann ein Film durchaus für den einen episch sein und für den anderen nicht.
                        Andererseits gehört eine gewisse "Wichtigkeit" der Handlung für etwas "Höheres", wie von Aurell beschrieben, wohl schon dazu... Auf TV angewendet: "Babylon 5" hat eindeutig was episches, "Voyager" so gar nicht.

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                        • #13
                          Original geschrieben von Dunkelwolf
                          aber auch Filme die auf Wahren Begebenheiten basieren (Titanic, grosse Kriegsfilme (pearl Harbour nicht, der hat die geschichte verspottet, und verdreht...der ist nur Schrott)...
                          Ehhhh TITANIC war realistischer als Pearl Harbor

                          Na wenn du meinst, daß zwei erfundene Gestalten, die es in einem Auto im Frachtraum hedftig treibven, bis dann eine davon mit einem heftig teuren Brilli entkommen kann und 60 Jahre später die Suchexpedition die eben diesen Brilli (der auch erfunden war) finden soll begleitet, dann den Brilli nimmt und versenkt, für einen vollkommen authentischen, unverdrehten und Historikerfesten Film hältst, hast du natürlich vollkommen recht. Wenn du das aber (wie ich) für sentimentale gequirlte Gehirnschlacke hältst, stimme ich dir eher zu

                          Pearl Harbor war ein in Teilen sehr gut gemachter Film, der allerdings einige Zugeständnisse zuviel an die weibliche Hälfte des Publikums machen mußte. Wenn nur der Angriff auf den Hafen Thema und Inhalt des Films gewesen wäre, ohne Krankenschwestergebalze und Bomberflug nach China, gäbe es vion mir Bestnoten. Da die beiden Teile aber leider drinne waren sag ich immer gerne: Ein netter Unterhaltungsfilm mit sentimental/schmalzigen Bereichen, der nicht ganz hält, was der Titel verspricht.
                          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                          • #14
                            Also ich persönlich finde Pearl Habor besser umgesetzt als Titanic (obwohl ich nicht unbedingt gegen letzteres was habe). Aber bei Titanich hatte ich den Eindruck, dass es da primär um diese Liebesstory geht, die "beiläufig" von dem Unglück "zerstört" wurde.
                            Bei Pearl Habor waren beide Dinge (also das geschichtliche Ereignis und die Lovestory) meiner Meinung nach gleichrangig, wobei beim Angriff selbst es nur noch um das Ereignis ging. Das mit den Krankenschwestern usw. hat mich weniger gestört. Auch fand ich es nicht schlecht, dass es eine Vorstory und Nachstory gab. Das einizge was mich etwas gestört hat, war dann doch dieser amerikanische Patriotismus, der meiner Meinung nach zu stark den Film geprägt hat, wenn's auch ein tragisches Ereignis für die Amerikaner war.
                            Aber ansonsten eine schöne und recht gute Neuinszinierung des Originals "Tora, Tora, Tora"; nur mit dem Unterschied, dass zwar beide etwa gleich lang gehen, beim Original es sich aber ausschließlich nur um den Angriff auf die hawaiianische Insel dreht.

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                            • #15
                              titanic und pearl habour sollen episch sein????
                              geht mal zum gehirn doctor und lasst eure schrauben nachziehen. die teile sind doch nicht episch. höchstens teatralische liebesschnulzen. *ich kenne leute die 50!!mal in titanic waren.*
                              ich finde epische filme sollten auch eine gewisse länge haben.

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