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Bowling for Columbine

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  • Bowling for Columbine

    Eine Dokumentation über Gewalt, Rassismus und Waffennarretei in den USA, auf der Basis der Frage: Wie konnte das Massaker in Littleton geschehen? Eine Satire von und mit M. Moore.

    Der absolut beste Film des Jahres, genial, tiefschwarz und absolut erschreckend.

    Ein Film der die Wahrheit über "the land of the free and the home of the brave" zeigt.

    Eure Meinung?
    Möp!

  • #2
    Der Film is schon richtig geil, ohne Frage, aber nur weil der Amerika ziemlich auf die Schippe nimmt is er für mich nich der beste Film des Jajres...denn tlw. war der Film doch an manchem Stellen nen bißchen langatmig!

    Aber der Film hat echt geniale Szenen, das Interview mit Heston oder auch die Slapstickeinlagen ("Wurde der Hund verhaftet!" *lachweg*). Auch Mansons interview find ich sehr gut.

    Also jeder Amerikagegner muss den Film mal gesehen haben um mal wieder so richtig auf die Amis ablästern zu können...aber wenn man völlig unpolitisch ist, dann wohl eher Mittelmass.

    "From my dead cold hands!"
    "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
    "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

    Member der NO-Connection!!

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    • #3
      Also der erste Dokumentarfilm den ich im Kino gesehen habe und es hat sich gelohnt. Man ist immer hin und hergerissen zwischen schmunzeln und kopfschütteln. Wobei einige Szenen wirklich schockierend sind, etwa die Videobilder des Amoklaufs an der Columbine Highschool.
      Wobei er teilweise schon extrem antiamerikanisch ist und Moore´s Kritiken schon etwas mit dem Hammer angeführt werden. Wäre Moore kein US-Amerikaner würde wohl der CIA hinter ihm her sein.
      Der Grund für den Amoklauf sollen wohl die sozialen Umstände in den USA sein und die Medien welche die Angst der US-Amerikaner ausnutzen und fördern. Eigentlich dachte ich, dass dieser Film Kriitk , was er auch zu Beginn und zum Ende deutlich macht, an der NRA und an den leichten Waffenzugangsmöglichkeiten üben wird und hier mit der Begründung für den Amoklauf ansetzt. Aber Moore führt ja an, dass in Kanada trotz änlich vieler Waffen nicht so viele Menschen sterben.
      Die Deutschlandvergleiche fand ich immer ganz lustig (violent History), wobei der Film wohl vor dem Amoklauf in Erfurt entstanden ist.
      Alles in allem ein guter Film, mit einigen Längen bei den Interviews im Mittelteil. Jeder der seine antiamerikansichen Seiten ausleben oder einfach mal eine gute Dokumentation sehen will sollte sich den Film anschauen.
      Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
      "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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      • #4
        Was ich bisher von dem Film gesehen habe (Ausschnitte und Berichte), hat er mir sehr gut gefallen. Werde wohl reingehen.
        (Das Buch "Stupis white man" von M. Moore sollte ich heute per Post bekommen.)
        Planung ist die Ersetzung des Zufalls durch den Irrtum!
        Bilder vom 1. und 4.Treffen

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        • #5
          Bei uns läuft der mal wieder NICHT im Kino (wie so viele gute aber wenig publikumswirksame Streifen) darum würde mich interessieren ob irgendjemand zufällig weiß wann eine DVD oder eine Kasette dazu herauskommt.

          Hab schonmal bei den üblichen Verdächtigen geguckt, aber man kanns noch nicht bestellen, was ja normalerweise ein schlechtes Zeichen ist

          btw.: Gestern lief auf Viva ein "Trailer" mit der bissigen Geschichte der Schußwaffen in den USA... Au weia...gefährlich...aber gut!
          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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          • #6
            yo, das Ding ist echt cool

            Wurde wohl von dem Zeichner von South Park gemacht, der in dem Film auch interviewt wird, weil er aus Columbine kommt.
            "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
            "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

            Member der NO-Connection!!

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            • #7
              Ich hab den Film am Dienstag auch gesehen, war wirklich gut gemacht, zum Teil richtig unterhaltsam aber hat auch einiges interessantes aufgezeigt.

              Aber...
              ich war sofort ganz sicher, und es hat sich auch sofort bewiesen (auch wenn ich das hier so zum Teil lese), dass sich kaum einer bewusst macht, dass dieser Film derartig einseitig ist.
              Ich mein, einerseits kritisiert Moore, dass im TV nur Schwarze als Verbrecher gezeigt werden um den Zuschauern ein falsches Bild zu geben, aber was macht der Film? Er zeigt den Leuten auch genau das, was sie sehen wollen: Wie dumm die "Amis" (dieses Wort spricht für die Leute, dies verwenden... ) doch sind...
              Gegenstimmen kommen nur z.B. von dem Vater eines Opfers der Columbine High School, ansonsten wird diese (in fast allen Fällen haltlose) anti-amerikanische Ansicht, die im Publikum vorherrscht gefördert...

              Ich kann inwzischen mit Sicherheit sagen, dass sich die wenigsten darüber überhaupt Gedanken machen, sie sind oftmals nur froh, dass die "Amis" mal eins auf den deckel bekommen haben...

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              • #8
                Sagen wir so: Es gibt dermassen viele Stimmen die genau andersherum einseitig sind, daß jede Äußerung, die auch diese Aspekte in die Diskussion einbringt! sehr willkommen ist.

                Ich halte nicht alle Amis für Verbrecher, Phantasten oder Deppen. Aber die, welche momentan im heissesten Licht der Öffentlichkeit stehen lassen sich schon ganz gut mit diesen Worten beschreiben (natürlich wie immer IMO)

                Bowling for Columbine ist für mich schon deshalb kein schlechter/schlichter Film, der nur polemisiert, weil ein sanfteres Medium wahrscheinlich gar nicht an die Öffentlichkeit gedrungen wäre. Heute muss man polarisieren um wirklich Aufmerksamkeit zu erwecken. Wenn man also schwarz malen muss damit die Leute erkennen daß das Leben schon irgendwie grau ist, why not?
                »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                • #9
                  Ich fand an diesem Film sehr gut, dass der Erzähler nie gesagt hat, dass genau DAS der Fehler der Amis ist oder ganau DAS falsch läuft. Er hat immer mit Ausschnitten und Interviews das Publikum zu der "richtigen" Antwort gebracht. Er hat meines Wissens nie die Amis direkt kritisiert, aber jeder merkt, dass er sehr kritisch zu seinem Volk steht.

                  Es gab Passagen, in denen jeder im Kinosaal gelacht hat, weil des Gezeigte so lächerlich ist. In den USA war das manschmal anders: In einer Dokumentation über diesen Dokfilm habe ich gesehen, dass in den Staaten einige Menschen weinend aus dem Kino geflüchtet sind, weil sie irgendwie mitbekamen, dass irgendetwas dran ist am Film. Die meisten sind aber den Film gar nicht erst schauen gegengen, weil sie vorher gehört haben, er sei Anti-Amerikanisch.

                  Der Erzähler hat in einem Interview gesagt, dass er diesen Film vorallem für die Europäer gedreht hat.

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                  • #10
                    Ich sag nur: "TOte durch Schußwaffen im letzten Jahr (also wohl 2000 oder 2001) UK: 68, Finnland: 13, Deutschland 233, USA 14.500" jedenfalls so ungefähr.

                    Klar daß das kein Amerikaner hören will. Dass es kaum ein Amerikaner aussprechen will. Aber ist es denn in irgendeiner Art FALSCH? Unzutreffend?
                    Ich würde eher sagen es ist eine unangenehme Wahrheit, die das Heile-Welt-Bild schwer ankratzen kann.
                    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                    • #11
                      @Sternengucker:
                      Ich hab keineswegs gesagt, der Film sei schlecht, er hat mir sogar sehr gut gefallen.
                      Und zu dem Schwarzmalen:
                      Wenn man dieses Schwarzmalen kritisiert, sollte man das nicht durch ebensolches tun. Denn die wenigsten Menschen sind in der Lage daraus zu differenzieren.

                      Da lässt sich euren dummen "Amis" der typische dumme Deutsche entgegenstellen, zu dem der grösste Teil des Publikums dieses Films hier gehört, und der sein Bild der fanatisch patriotischen und irren Amerikanern nur bestätigt sieht...

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                      • #12
                        Ehmmmm "euren dummen Amis"?
                        Wo habe ich diese Worte verwendet?

                        "typisch dummer Deutscher"?
                        Was soll das sein?

                        Du forderst Differenzierung, bist aber selbst scheinbar nicht dazu in der Lage.

                        Dass man mit Schock mehr Leute erreicht als mit sanften Hinweisen ist doch keine Erfindung von mir. Wenn der Filmemacher gesagt hätte "Du Onkel Filmemacher, warum sind denn Schußwaffen schlecht?" "Weil daran viele Menschen vollkommen unnötig sterben" wäre das beim Publikum sicher nicht so ernüchternd und Gedankenanregend rübergekommen wie "Finnland 13 USA 14.500" (oder wie immer die Zahlen genau waren).

                        Manchmal muss man die Leute eben aufrütteln.

                        Und Diskussionen bringt man durch zwei extreme Standpunkte auch besser in Gang als wenn es nur um Minimalste Details ginge...
                        Und du unterschätzt die Leute. So wenige sind es nicht, die differenzieren können.

                        btw.: IMO wird im Fall USA immer viel zu weiss gemalt, da heisst es immer Land der Freiheit, Hort der Demokratie. Die Schattenseiten lassen gerade die Amerikaner gerne unter den Tisch fallen. Dafür finde ich FIlme wie BfC gut, da sie die gegenseitige Meinung darstellen und für den Teil der Zuschauer die Differenzieren können so aus Schwarz und Weiß ein Grauton entstehen kann. Wenn es die Filme mit den kritischen Tönen nicht gäbe wo wäre die Chance überhaupt zu differenzieren? Dann wäre ja alles einstimmig positiv. Und das ist ja wohl noch schlechter als "ein bisschen positiv ein wenig negativ, bilde dir deine MEinung"
                        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                        • #13
                          Der Satz mit "euren dummen Amis" triefte ja nur so vor Ironie..
                          Damit meinte ich lediglich, dass wenn es diesen "dummen Ami", wie ihn offenbar die meisten sehen wirklich gibt, es dann auch ganz bestimmt diesen "dummen Deutschen" gibt. Damit meine ich die Leute, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund ständig so einen merkwürdigen Antiamerikanismus vertreten, und dann schliesslich der einzige negative Punkt dieses Films sich insofern auswirkt, dass er das noch verstärkt, sofern man sich da keine grossen Gedanken macht.
                          Insofern bin ich durchaus in der Lage zu differenzieren, ich lege da immer grössten Wert drauf, und eben deshalb stört mich dieser angesprochene Antiamerikanismus ziemlich, der so verbreitet ist, denn er ist ganz offensichtlich in den seltensten Fällen auf irgendeine sachliche Weise begründet.


                          Ich glaube wir beide haben grad dasselbe Problem, Du denkst ich könne nicht differenzieren weil ich das mit dem "dummen Deutschen" anführe und ich gewinne auch den Eindruck da Du mit Deinem Gegenbeispiel für die Schock-Methode das ganze ziemlich überspitzt und auch wieder "schwarz weiss" darstellst.
                          Dennoch hoffe ich, dass wir irgendwie auf einen Nenner kommen

                          Dass man eine Diskussion durch 2 Extreme in Gang bringt stimtm natürlich, dennoch (und wir beziehen uns ja jetzt nur mal auf den Film) ist das ja hier nicht der Fall, hier wird nur ein Extrem gezeigt.
                          Und glaub mir bitte eins:
                          Diese Bedenken hatte ich direkt nach dem Film (wir waren mit der ganzen Oberstufe drin) und hab mir aber gedacht, warte erstmal ab, sieh Dir mal an, wie die anderen reagieren.
                          Aber dennoch überwog die Zahl derjenigen, die nicht mal auf den Gedanken kamen, dass in dem Film nur eine spezifische Gruppe gezeigt wird.


                          Und nochmal: Ich fand den Film wirklich gut, auch dass er diese Schwarz weiss ZEichnung ferigt, ist kein Kritikpunkt im eigentlichen Sinne, ich dachte nur an die GEfahr die er in sich birgt, ich hoffe, Du verstehst jetzt was ich meine?
                          Ausserdem: Niemand denkt doch mehr, dass die USA ein Land der Freiheit etc. wären, dem Image steht doch schon längst das Gegenteil gegenüber, wenn man so will

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                          • #14
                            Original geschrieben von Mr.Vulkanier
                            Niemand denkt doch mehr, dass die USA ein Land der Freiheit etc. wären, dem Image steht doch schon längst das Gegenteil gegenüber, wenn man so will
                            Im Film kommt deutlich hervor, dass die Medien und der Staat versuchen, den Weissen Angst einzuflössen, indem sie die Schwarzen und Hispanics als gefährliche Verbrecher deklassieren. Sie wissen, dass eine ängstliche Bevölkerung besser kontrollierbar ist.

                            Seit kurzem ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten vorallem für Muslime der Horror. Dank dem neuen Anti-Terror Gesetz können "verdächtige" Moslems OHNE Prozess auf unbegrenzte Zeit festgehalten werden - einfach so. Da ist nicht mehr viel von Freiheit zu spüren.

                            Vielleicht sollten die Amis lieber Krieg gegen die Armut und die Probleme im eigenen Land führen!!!

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                            • #15
                              Original geschrieben von Eendy
                              Im Film kommt deutlich hervor, dass die Medien und der Staat versuchen, den Weissen Angst einzuflössen, indem sie die Schwarzen und Hispanics als gefährliche Verbrecher deklassieren. Sie wissen, dass eine ängstliche Bevölkerung besser kontrollierbar ist.
                              Ich hab mich wohl unklar ausgedrückt, tut mir leid. Ich meinte in dem Zusammenhang, dass dieses Bild des unbegrenzten Amerikas etc. bei den Deutschen nicht mehr existiert, bzw. kaum noch.

                              Original geschrieben von Eendy
                              Vielleicht sollten die Amis lieber Krieg gegen die Armut und die Probleme im eigenen Land führen!!! [/B]
                              Manche mögen das für Haarspalterei halten, ich finds dennoch wichtig, denn auch wenn man es nicht so meinen mag, es klingt so als würde man alle Amerikaner über einen Haufen werfen und unterstellen sie stünden stets hinter der Politik. Daher ist es immer besser von der amerikanischen Regierung oder ähnlichem zu sprechen.
                              Dennoch hast Du vollkommen recht mit der Aussage!




                              Im übrigen, ich denke der Kernpunkt meiner ganzen Bedenken ist einfach, dass ich sehr stark bezweifle, dass die meisten Menschen die sich diesen Film ansehen die nötige Skepis mitbringen, die wirklich unbedingt erforderlich ist um ihn zu sehen.

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