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The Virgin Suicides

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  • The Virgin Suicides

    Titel The Virgin Suicides
    Land USA
    Jahr 1999
    Regie Sofia Coppola
    Darsteller James Woods, Kathleen Turner, Kirsten Dunst, Josh Hartnett, Hannah Hall, Chelse Swain, A. J. Cook, Leslie Hayman, Danny DeVito, Scott Glenn, Michael Pare
    Autor Sofia Coppola nach dem Roman von Jeffrey Eugenides,
    Musik Air
    URL http://www.virginsuicides.com


    In einer ruhigen konservativen amerikanischen Kleinstadt der 70er Jahre unternimmt Cecilia Lisbon, gerade 13 Jahre alt geworden, einen Selbstmordversuch. Sie ist eine von fünf überaus hübschen Schwestern im Teenageralter, und der Zwischenfall dient dazu, die gesamte Familiengeschichte zu erzählen, und zwar aus der Perspektive der Jungen aus der Nachbarschaft, die besessen sind von den fünf rätselhaften und faszinierenden Schwestern. Der Film bezieht seinen schwarzen Humor aus dem Leben der Teenager. Nach und nach beginnt sich die Familie von Freunden und Nachbarn abzukapseln, und den Mädchen wird es untersagt, nach draußen zu gehen. Als sich die Situation immer mehr zuspitzt, beschließen die Jungen, die fünf Mädchen aus ihrer Isolation zu retten.

    Ist ja schon eine Zeit her dass er im Kino lief, hab ihn aber erst jetzt gesehen. Aber besser spät als nie.

    The Virgin Suicides ist das Erstlingswerk von Sofia Coppola, Tochter des berühmten Francis Ford Coppola.
    Ein guter, ruhiger Film der zum Nachdenken anregt. Das schauspielerische Niveau ist durchgehend hoch, die Musik untermalt das Geschehen immer genau passend (Air können auch gute Filmmusik machen!). Leider ist der Film irgendwie ein wenig untergegangen, er hätte viel mehr Aufmerksamkeit verdient (aber das ist leider oft so.. jeder Idiot kennt Godzilla und die guten Filme werden nicht promotet und versinken so im Filmesumpf). Obwohl eogentlich genung bekannte Schauspieler dabei sind.. Kirsten Dunst, Josh Hartnett, James Woods, Kathleen Turner, Danny DeVito in einer ganz kleinen Rolle...
    hermetic.at
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  • #2
    ach ja, nen Film, den ich schon immer unbedingt mal sehen wollte(und zwar nicht nur wegen Kirsten Dunst ), es aber bisjetzt noch nie geschafft hab...der müßte ja auch bald mal im Fernsehen laufen.

    Kann man den Film den mit einem anderen Vergleichen, damit man weiß, was einen erwartet?
    "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
    "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

    Member der NO-Connection!!

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    • #3
      Schwer..

      Der Eissturm fällt mir spontan ein.. obwohl auch nicht so wirklich passend. Das Setting ist ähnlich, aber der Eissturm ist etwas packender, geht etwas tiefer. Virgin Suicides ist ein Stückchen näher an einer Komödie angesiedelt und kratzt öfters leider nur an der Oberfläche.

      Blue Velvet von David Lynch soll Ähhlichkeiten haben, aber den hab ich selbst (leider) noch nicht gesehen.

      Ach egal.. schau ihn einfach an, du wirst es nicht bereuen.

      (v.a. weil Kirsten Dunst wirklich gut aussieht.. gefällt mir um einiges besser als in Spiderman )
      hermetic.at
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      • #4
        Das Geheimnis ihres Todes (Virgin Suicides)

        heute Nacht hab ich den Film zum zweiten Mal gesehen. Jener Film über die 5 Geschwister, die am Ende in einen Massenselbstmord verfallen, nachdem sie von ihren Eltern monatelang im Haus eingesperrt worden waren. Dieser Film ist gezeichnet durch großartige Charaktere, insbesondere einer Mutter, die so krankhaft paranoid ist, dass sie ihre Töchter nicht ohne weiteres ausgehen lässt. Die Geschichte wird aus der Sicht von einigen Jungen aus der Nachbarschaft erzählt, welche die Geschwister bewundern und insgeheim versuchen diese rätselhaften Mädchen, wie sie selbst von ihnen sprechen, kennenzulernen.
        Ja, dieser Film ist ganz sicher ein Meisterwerk und ich finde, man sollte ihn gesehen haben, gerade weil er so schön deprimierend ist und so vollkommen zum Nachdenken anregt.

        Ich weiß gar nicht, ob den hier jemand kennt, aber spätestens in einem Jahr kommt er wohl wieder mal...

        Mehr Infos hier: http://www.filmdb.de/filmanzeige.php...0ihres%20Todes
        Traum und Realität verschmelzen zu einer absoluten, höheren Realität oder Surrealität.

        (Andrè Breton)

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        • #5
          Das Problem ist natürlich, dass man den Film im Programm leicht übersieht, da er halt oftmals unter "Das Geheimnis ihres Todes" läuft. Ich hasse es wenn die ARD für ihre Fernsehausstrahlung die Filmtitel ändert.
          Dennoch, Ich hatte den Film vor gut einem Jahr gesehen und fand ihn ebenfalls sehr gelungen, besonders die Musik und natürlich Kirsten Dunst. Herrliche poetische Bilder und eine unaufgeregte Erzählweise zeichnen den Film aus. Sicherlich nicht ganz so rund wie Lost in Translation, aber für einen Erstling sehr beeindruckend.
          Sehr zu empfehlen ist übrigens auch die Vorlage von Jeffrey Eugenides (Deutscher Titel ist hier glaube ich "Die Selbstmordschwestern"). Den Roman fande ich noch ein ganzes Stück besser als den Film, was aber auch damit zusammenhängen kann, dass ich ihn vor dem erstmaligen Ansehen des Films las.
          Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
          "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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          • #6
            ups, den Thread gabs ja schon... sorry! Ich kannte den Film übrigens vor kurzem noch nicht unter dem Titel "Virgin Suicide", nur als "Das Geheimnis ihres Todes". Aber was ist da so schlimm dran, wenn ein Titel bei der dt. Version übersetzt wird?
            Traum und Realität verschmelzen zu einer absoluten, höheren Realität oder Surrealität.

            (Andrè Breton)

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            • #7
              Das Problem ist dass der Film nunmal unter dem Titel "The Virgin Suicides" in den deutschen Kinos lief und einen gewissen Bekanntheitsgrad erhalten hat. Ich erwarte folglich ihn auch unter diesem, ursprünglichen, Titel in meiner Programmzeitschrift zu finden, wenn er dann mal läuft.
              Ich überfliege meistens nämlich nur die Titel der Filme und wenn etwas bekannt und potentiell sehenswertes dabei ist, wird es halt geschaut. Dumm nur wenn man Filme die man gerne gesehen hätte verpasst, weil irgendein Verantwortlicher meint sich einen neuen Titel ausdenken zu müssen. Normalerweise beschränkt man sich ja auf das Anfügen Deutscher Zusatztitel, aber ab und an gibt es auch richtig kreative Neuschöpfungen. (Beispiel "Road Trip", der lief unter "Ein heißer Trip nach Texas" im Ersten)
              Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
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              • #8
                Zitat von Ford Prefect
                (Beispiel "Road Trip", der lief unter "Ein heißer Trip nach Texas" im Ersten)
                Jetzt echt? Und ich hab mich schon gewundert, warum der nicht mal im Free-TV läuft. Wollte den nämlich doch ganz gerne mal wieder sehen.

                Aber sind halt die öffentlich Rechtlichen, die müssen für ihr Stammpublikum (die über 60 jährigen ) auch Titel nehmen, die verständlich sind.
                "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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                • #9
                  Ja, hab den Film vor Ewigkeiten jetzt doch schonmal gesehen...und war jetzt nicht wirklich enttäuscht, aber so gut, wie er immer gemacht wird war er dann doch nicht. Netter Film, aber doch nicht so gut gefilmt, das der Film mir wirklich zu Herzen ging...er war IMO doch etwas zu kalt (trotz der geilen Musik von Air).
                  "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
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                  • #10
                    Zitat von Dr.Bock
                    Jetzt echt? Und ich hab mich schon gewundert, warum der nicht mal im Free-TV läuft.
                    Also wenn man diesem Thread bei area.de glauben darf (was anzunehmen ist),lief der im Februar 04 im Ersten.
                    Ich finde ganz allgmein den Umgang der öffentlichen rechtlichen mit Spielfilmen immer etwas merkwürdig. Sie haben öfter wahre Filmperlen im Programm, nur das diese dann irgendwann nach 0:00 Uhr zu sehen sind. Das andere Extrem war dann neulich bei Shrek zu beobachten, der bei seiner deutschen Erstausstrahlung kindgerecht im Vorabendprogramm lief. Dabei hätte der Streifen sicher auch zur Primetime sein Publikum gefunden.
                    Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
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                    • #11
                      Zitat von Ford Prefect
                      Ich erwarte folglich ihn auch unter diesem, ursprünglichen, Titel in meiner Programmzeitschrift zu finden, wenn er dann mal läuft.
                      Ich überfliege meistens nämlich nur die Titel der Filme und wenn etwas bekannt und potentiell sehenswertes dabei ist, wird es halt geschaut.
                      Dem kann ich nicht zustimmen... besonders unbekannte Filme kann ich mir ansehen, die erweisen sich im Durchschnitt öfter als gut.
                      Nun, der Titel "Das Geheimnis ihres Todes" sagt mir aber auch vom Titel her zu wenig und ich hätte ihn mir nie gezielt angesehen. (das war damals das typische Umherzappen...) Aber auch der Titel "Virgin Suicide" hätte vielleicht nicht unbedingt mich dazu veranlangt ihn mir anzusehen und bekannt war mir der Titel auch nie.

                      Na, jetzt sind wir ja schlauer...
                      Traum und Realität verschmelzen zu einer absoluten, höheren Realität oder Surrealität.

                      (Andrè Breton)

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