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    Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter, heißt ein alter weiser Spruch. Doch was, wenn du weißt, dass gerade heute wirklich dein letzter Tag ist? Monty Brogan (Edward Norton) hatte alles, was man sich nur wünschen kann: Geld, Beziehungen, ein luxuriöses Apartment und seine wunderschöne, junge Freundin Naturelle (Rosario Dawson, Will Smiths Babe in MIIB). Jetzt hat er nur noch einen Tag. Einen einzigen Tag in Freiheit: Monty war Drogenhändler, und ab morgen Früh ist er Häftling im berüchtigten Gefängnis von Otisville.
    Nichts wird dann mehr so sein, wie es vorher war. Und so verbringen drei Männer und eine Frau - Monty, Naturelle und Montys beste Freunde Jake (Phillip Seymour Hoffman) und Frank (Barry Pepper) - einen letzten Abend gemeinsam, in einem hippen Club, in dem Montys ehemaliger Auftraggeber im VIP-Raum eine Abschiedsparty für ihn gibt. Doch nicht nur die drohende Gefängnishaft macht Monty zu schaffen, auch die bittere Frage, wer ihn eigentlich an die Polizei verpfiffen hat: Sein Gangster-Kollege - oder vielleicht gar Naturelle? Es ist eine wilde Nacht am Rande des Abgrunds, hin und hergerisen zwischen Liebe, Schmerz, Angst und Hoffnung. Eine Nacht, in der alles passieren kann, und in der Monty endlich und viel zu spät klar wird, was wirklich wichtig ist.
    Hochmut und Fall - Montys eigene Geschichte ist in Spike Lees vielschichtigem Drama auch der Spiegel der Geschichte seiner traumatisierten Heimatstadt. Wenn Montys Kumpel Frank von seinem Luxusapartment auf den beleuchteten Ground Zero hinabsieht, die Kamera fast zufällig Steckbriefe mit Bin Ladens Foto oder eine Firefighter-Gedenktafel streift, wird die Atmosphäre des verwundeten New York viel unmittelbarer spürbar als in jeder noch so dramatisch inszenierten Doku. (gb)

    Hab den Film gestern im Kino gesehen und war ziemlich beeindruckt. Allein die schauspielerische Leistung des Edward Norton (sowieso einer der besten Schauspieler zur Zeit) war überragend.

    Vielleicht nicht einer der spannendsten Filme aber die Stimmung wird einfach gut rübergebracht und einige Szenen haben sich wirklich festgebrannt in meinen Schädel (z.B. Fuck you/scheiss auf.... - Monty vorm Spiegel in der Toilette, oder Jake und Frank vor dem Fenster - dahinter Ground Zero "do you know how much i paid for this apartement? i wouldn't move, even if bin ladin attacked next door..." )
    Zuletzt geändert von WAH²; 23.05.2003, 09:16.
    hermetic.at
    my last.fm

  • #2
    Ich fand den Film auch ziehmlich genial. Allein die "Ich scheiß auf..." Scene war macht diesen Film sehenswert.
    In erster Linie ist dieser Film ein Homage an New York, aber es ist einfach mitreisend, wie Jack (hervorragend gespielt von Edward Norton) seine letzten Stunden in New York verbringt.
    Prädikat: Absolut empfehlenswert!

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    • #3
      Is doch nicht möglich, dass nur so wenige Leute den Film gesehen haben oder?

      Naja egal. Finde den Film wirklich super gemacht. Es kam nie Langeweile auf obwohl eigentlich nicht viel passiert. Zeitweise war der Film sogra spannend (Küsst der Lehrer seine Schülerin oder nicht?! ). Auf alle Fälle ein wirklich sehenswerter Film. Ach und ist Monty nun ins Gefängnis gegangen oder nicht? Das Ende lässt das ja etwas offen. War das nur eine Erzählung und eine-was-wäre wenn Situtation oder war das die Kurzfassung von dem was passieren wird?

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      • #4
        Ich habe den Filme auch gesehen und fand ihn klasse.
        Wie schon gesagt, es passiert nicht viel im Film, doch ich fand ihn nie langweilig. Er hat so eine melancholische Stimmung, gefiel mir irgendwie. Lag wahrscheinlich auch daran, dass der 11.9. verarbeitet wird.
        Edward Norton war wieder klasse, auch wenn es nicht der stärkste Film ist, in dem er mitspielt.
        Sie dringen in unseren Raum ein und wir weichen zurück. Sie assimillieren ganze Welten und wir weichen zurück. Doch jetzt nicht. Hier wird der Schlussstrich gezogen! Bis hier her und nicht weiter! (Picard in "First Contact")

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        • #5
          Zitat von cmE Beitrag anzeigen
          Ach und ist Monty nun ins Gefängnis gegangen oder nicht? Das Ende lässt das ja etwas offen. War das nur eine Erzählung und eine-was-wäre wenn Situtation oder war das die Kurzfassung von dem was passieren wird?
          Ich glaube, dass es sich bei der Sequenz am Schluss um eine Art Wunschtraum handelt. Er stellt sich vor, wie sich alles wohl (im besten Fall) entwickeln könnte, wenn er nicht ins Gefängnis ginge, sondern untertaucht. Er träumt davon, sich irgendwo anders ein neues Leben aufzubauen, eine Familie zu gründen usw. Gleichzeitig wird ihm auf diese Weise vor Augen geführt, was er wohl niemals mehr im Leben erreichen wird (also eine Familie zu gründen, Naturelle wiederzusehen usw.). Das soll die ganze Tragik der Geschichte nochmals unterstreichen: Monty muss in den Knast, obwohl er schon längst geläutert ist.
          Nach dieser Traumsequenz wird ja auch noch einmal für einen kurzen Moment der blutverschmierte Monty gezeigt – für mich ein klares Indiz, dass das alles nur ein Traum bzw. Wunschdenken war. Monty und der Zuschauer werden gemeinsam in die knallharte Wirklichkeit zurückgeholt.

          Insgesamt ist "25 Stunden" natürlich ein toller Film, den man gesehen haben sollte.
          Mein Profil bei Last-FM:
          http://www.last.fm/user/LARG0/

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