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Bis ans Ende der Welt

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    ... aka Jusqu'au bout du monde
    aka Until the End of the World

    (deutsch-französisch-australische Koproduktion)

    Ich weiß nicht, ob ich bei diesem Film viele Antworten zu erwarten habe (Ich bezweifle es eher), denn er ist sicher kein Mainstream.
    Ich habe ihn eher zufällig im Nachtprogramm der ARD entdeckt (wo oft entweder höchst künstlerische Filme laufen - oder totaler Müll ) und ihn mir eher aus Neugierde aufgenommen.

    Zur Handlung:
    1999 droht der indische Atomsatellit abzustürzen, genau zu dieser Zeit fährt Claire Tourneur von Venedig nach Paris.
    Unterwegs begegnet sie bei einem Verkehrsunfall zwei Bankräubern, die sie bitten, die Beute mitzunehmen und ihr dafür einen Anteil versprechen. Bei dieser Aufgabe trifft sie auch einen gewissen Trevor McPhee, der offensichtlich verfolgt wird und nimmt ihn mit. Bei ihrem Ex-Freund (dem Erzähler) in Paris angekommen, bemerkt sie, dass ihr etwas von der Beute gestohlen wurde und beauftragt den Privatdetektiv Philipp Winter, der auf vermisste Personen spezialisiert ist, Trevor zu suchen, da sie sich in ihn verliebt hat.
    Dabei stellt sich heraus, dass Trevor in Wirklichkeit Sam Farber heißt und später, als sie ihm rund um die Welt gefolgt ist, verrät er ihr, dass er bzw. sein Vater der US-Regierung eine Kamera gestohlen hat, an der er gearbeitet hat, mit der man Bilder aufnehmen kann, die Blinde (Sams Mutter ist blind) dann sehen können. (Diese offenbart später eine weitere Anwendungsmöglichkeit).
    Währenddessen planen die USA, den Satelliten abzuschießen, obwohl die Explosion verheerende Auswirkungen auf die Erde haben könnte...

    Mehr verrate ich mal nicht, zum Einen, um die Spannung nicht zu verderben, zum Anderen, weil die Geschichte, sehr verworren ist, was man ja schon oben gemerkt hat.

    Dieser Film enthält viele unterschiedliche Handlungen, so ist er ein Roadmovie, ein... nein drei Liebesfilme, ein Science Fiction-Film, eine Endzeit-Vision und ein Sucht-Drama...
    Zweifellos ist er daher etwas überladen.
    Jedoch kommt die Atmosphäre unheimlich gut rüber, was durch den hervorragenden Soundtrack unterstützt wird (die Palette reicht dabei vom Gesang von Pygmäenkindern bis U2).
    Auch liefert er ein realistisches Zukunftsbild, das zum Glück so nicht eingetreten ist.

    Ursprünglich war der Film eine fünfstündige Trilogie, jedoch muss ich sagen, dass mir die dreistündige Fassung doch gereicht hat.

    Tja also, zusammenfassend ist zu bemerken, dass Wim Wenders Bis ans Ende der Welt sehenswert ist, jedoch nicht für jedermann geeignet.

  • #2
    Tjo, ich sah den Film auch .


    Er war sehr anstrengend, ich konnte kaum der "Handlung" folgen und er war arg langweilig, zumindest zu Beginn.


    Gegen ende wurde er etwas interessanter, raus reißen tat das den Film aber nicht mehr.
    "I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered" -George Best-

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    • #3
      Hättest du deinen Verriss nicht ein bisschen subtiler machen können?
      (Komischerweise finde ich, dass der Film zum Ende hin langweiliger wird)

      War die Musik wenigstens gut?

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      • #4
        Original geschrieben von Morn
        War die Musik wenigstens gut?
        Jo, die war echt nicht schlecht und hat auch viel des Films ausgemacht, finde ich.
        "I spent a lot of money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered" -George Best-

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