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    The Mosquito Coast
    Peter Weir, USA 119; 119 Min., E/df Mit Harrison Ford, River Phoenix, André Gregory, Martha Plimpton
    Info: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=5696
    http://us.imdb.com/title/tt0091557/

    Harrison Ford verkörpert auf beklemmende Art einen idealistischen Aussteiger, der im südamerikanischen Dschungel ein Reich nach seinem Gutdünken aufbauen will, bis er schliesslich von der Zivilisation eingeholt wird, aus der er geflüchtet ist. Weit von Selbsterkenntnis entfernt, wandelt sich der Schwärmer nun zum blinden Fanatiker und Missionar. Die anfängliche Komödie wird zur Tragödie.

    Hat noch jemand den Film gesehen? Ich habe ihn gerade angeschaut und bin beeindruckt. Ein weiteres Meisterwerk von Peter Weir. Ein toller Film. Charlie's (gespielt von River Phoenix) Gedanken machen einen richtig nachdenklich. Der Film glänzt durch die Starbesetzung, River und Harrison haben grandios gespielt.
    Das Ende finde ich sehr sehr tragisch...

    Meine Bewertung: 6* von 6*.
    Im vorzeitigen Ruhestand.

  • #2
    Irgendwie fragst du immer nach Filmen, die ich vor Ewigkeiten gesehen habe.

    An Details kann ich jetzt nicht erinnern, aber ich weiß, dass ich den Film gut fand.

    Da ich großer Harrison-Ford-Fan bin, gefallen mir sowiso die meisten Filme mit ihm. Hier war es etwas verstörend, da er mal nicht den Mr. Nice Guy oder den heroischen Abenteurer verkörpert hat wie sonst.

    Also, ich stell mir grad vor, wie es wäre einfach mal so in den Dschungel zu ziehen- das muss schrecklich sein

    Kurz und knapp war Mosquito Coast ein wirklich guter Film und bekommt 5 von 6 möglichen * von mir.


    P.S. CM: eröffnest du jetzt zu jedem River- Film, den du gesehen hast einen Thread?

    "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

    Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

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    • #3
      Klar tue ich das, aber nicht nur zu jedem River Film.
      Ja, sonst war Harrison immer ein Held, in diesem Film war er ein Idealist der in seiner Vision versunken ist, wenn man so will.
      Im vorzeitigen Ruhestand.

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      • #4
        Ally (so heißt doch Harrison, oder?) hat sich da in etwas reingedacht, was eigentlich nicht gut gehen konnte mit einer Familie.

        Daher ist die Reaktion besonders von River's Figur nachzuvollziehen.
        Gegen so einen Vater hätte ich mich auch aufgelehnt.

        "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

        Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

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        • #5
          Ja. Aber eigentlich hat Charlie (River Phoenix) seinen Vater (Ja, Ally) geliebt, was ja am Ende klar wurde (siehe meine Signatur).
          Am Anfang musste ich schon einige Male lachen, gegen Ende habe ich dann losgeheult wie ein Schlosshund.
          Mir gefällt Charlies Charakter.
          Im vorzeitigen Ruhestand.

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          • #6
            @Arwen, naja "verstörend" ist IMO das falsche Wort, ungewohnt oder unerwartet würde es besser treffen. Schliesslich ist es sein gutes Recht jede Rolle zu spielen die er spielen mag und der Zuschauer sollte nicht so sehr in Rollenbildern und Klischees gefangen sein, um nicht auch einen Charakterwandel mal tolerieren zu können

            Mir hat der Film (auch wenn ich ihn noch nicht wirklich oft gesehen habe) gut gefallen, gerade wegen des Themas und des tragischen Elements das in der Story enthalten ist. Ich denke, dass Mosquito Coast seine Botschaft gut rüber bringt (in der Art von "sei vorsichtig, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen und aus dem Traum wird ein Alptraum")
            »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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            • #7
              Original geschrieben von Sternengucker
              @Arwen, naja "verstörend" ist IMO das falsche Wort, ungewohnt oder unerwartet würde es besser treffen. Schliesslich ist es sein gutes Recht jede Rolle zu spielen die er spielen mag und der Zuschauer sollte nicht so sehr in Rollenbildern und Klischees gefangen sein, um nicht auch einen Charakterwandel mal tolerieren zu können
              Ich habe seine Rollenauswahl ja auch nicht kritisiert. Aber afaik war Mosquito Coast Ford's erster (wichtiger) Film, in dem er mal nicht der Sympathieträger war. Das war hier eindeutig River.

              Ich weiß nicht wie alt ich war, als ich Mosquito Coast das erste Mal gesehen hab (aber noch relativ jung) und vorher kannte ich Ford nur in seinen Paraderollen Indiana Jones und Han Solo.
              Daher wirkte es damals auf mich schon verstörend, ihn mal so zu sehen.
              Aber er hat gezeigt, dass er auch solche Rollen spielen kann und seine Rolle als "Bösewicht" in Schatten der Wahrheit hat er ebenfalls gut gemeistert.

              Ich wär sogar dafür, dass er öfter mal Charaktere spielt, die aus seinem üblichen Rollen-Klischee rausfallen . Aber wie du schon sagtest, es ist seine Entscheidung...

              "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

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