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Falling Down - Ein ganz normaler Tag

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  • Falling Down - Ein ganz normaler Tag

    Falling Down
    USA 1993



    Der Angestellte William Foster (Michael Douglas), der nur über sein Nummernschild "D-Fens" identifiziert wird, will an einem heißen Tag zur Geburtstagsparty seiner Tochter fahren.
    Doch es ist ein schlechter Tag: er sitzt im Stau, die Leute sind wütend, er ist geschieden und darf seine Tochter eigentlich gar nicht sehen. Da steigt D-Fens einfach aus seinem stehenden Auto aus und macht sich zu Fuß auf den Weg, eine Odyssee, die ihn an all dem vorbeiführt, was er haßt und was ihn aufregt. Als erstes muß ein ausländischer Ladenbesitzer dran glauben, der ihm kein Kleingeld geben will. D-Fens zertrümmert den Laden und setzt seinen Weg fort. Bald schon erhält er bei einem illegalen Waffenhändler ausreichend Gelegenheit, sich schwer zu bewaffnen und bahnt sich den Weg durch die Großstadt.
    Die willkürliche Anhäufung von unterschiedlichen Gewalttaten fällt ausgerechnet dem Polizisten Prendergast (Robert Duvall) auf, der seinen letzten Diensttag feiert. Nur auf ein Gefühl hin, ermittelt Prendergast weiter, denn er ahnt, daß der Unbekannte eine tickende Zeitbombe ist, die jederzeit explodieren könnte.
    ---------------------------------

    Ich gebe zu: Ich kenne net viele Filme mit Michael Douglas, aber den hier fand ich richtig gut.
    Douglas als verstörter Mann, der ausrastet, weil einfach nix mehr zusammen passt, konnte ebenso überzeugen wie Duvall als Cop. Das Wortduell der beiden am Ende, in der der eine dem anderen philsophisch daher kommt fand ich ziemlich gut.
    Irgendwie witzig auch die Szene in der Burgerbar.
    5* würde ich mal geben.
    Zuletzt geändert von Ductos; 16.11.2003, 01:55.
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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  • #2
    Ein richtig spannender Film.

    Zwar schon eine Weile her, dass ich ihn gesehen habe, aber er ist mir definitiv positiv in Erinnerung geblieben.

    Michael Douglas war perfekt für die Rolle und hat sie überzeugend gespielt.

    An Details kann ich mich nur bedingt erinnern- aber der Film hat mich regelrecht gefesselt.

    Ganz klare 6*.

    "At the very least...my butt is warm." Last words ever spoken in Paragon City/ Justice

    Chroniken des Schreckens //Coming soon: The Oro Wingmen

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    • #3
      Ich mag zwar Michael Douglas überhaupt nicht, aber der Film ist wirklich net schlecht *g*

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      • #4
        Yep, der Film ist auf jeden Fall genial - manche Szenen sind einfach zum Schießen, zB die Szene im Fastfoodrestaurant - wie wahr, wie wahr!
        Schade eigentlich, dass Foster den Film nicht überlebt, andererseits wäre eine alternative Lösung sicher nicht so einfach gewesen. Und die Szene, in der Prendergast ihn erschiesst, weil er die Wasserpiostole für eine echte Waffe hält, hat es auf jeden Fall auch in sich. Insgesamt würd ich auch 6 Sterne geben!!

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        • #5
          Für mich einer der besten Filme die ich kenne. Genial wie gezeit wird, wie aus einem durchschnittlichen Familienvater ein Psychopath wird. Und trotz des Ausrastens bleib Foster immer menschlich und wird nicht zum Monster, er bleibt dem Zuschauer symphatisch. Der Film ist dabei nicht einmal an den Haaren herbeigezogen, ich denke viele Amokläufe finden ihren Ursprung in ungerechten Behandlungen der Gesellschaft an Mitmenschen.
          6*
          "Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." Arthur Schopenhauer

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          • #6
            Nach mehreren Jahren habe ich mir diesen Film erstmals wieder reingezogen. Anders als viele andere Filme, die schon mehrere Jahre auf dem Buckel haben, ist "Falling Down" immer noch extrem spannend und auch die Gags funktionieren ausgezeichnet. Der Film ist von 1993 und hat sich - anders als andere Filme aus die Zeit wie z.B. Jurassic Park - noch nicht abgenutzt. Eine große Stärke des Films ist, dass er sowohl als Thriller als auch als gesellschaftskritischer Film funktioniert. Er zeigt, wie schnell biedere Familienväter in eine Parallelwelt abdriften können und wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse ist. Die Hauptfigur D-Fens ist jemand, mit dem sich der Zuschauer über weite Strecken identifiziert – was unter anderem daran liegt, dass D-Fens den meisten Zuschauern aus der Seele spricht (Stichwort: mickriger Hamburger, Golfplatz usw.). Auch die Geschichte um den Polizisten Prendergast überzeugt in jeder Hinsicht. Schnell wird deutlich, dass Prendergast und D-Fens ein sehr ähnliches Schicksal teilen – nur: der eine steht auf der Seite des Gesetzes, der andere nicht.
            Ein Wahnsinnsfilm.

            An alle, die den Film noch nicht kennen: Unbedingt anschauen!!!
            Mein Profil bei Last-FM:
            http://www.last.fm/user/LARG0/

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            • #7
              Ja, hat auch mir gefallen
              schön das der auch öfters mal im TV läuft
              nur die werbung is dann doch recht nervig

              immer wieder sehenswert
              Behandle deine Familienangehörigen wie deine Angestellten, beute Sie aus

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              • #8
                Sollte ein Pflicht Film, für unsere Lieben Politiker werden.
                Bevor sie wider über so-genannten Killerspiele wettern, und den Filmen.

                Damit sie sehen ,wieso manche Menschen wirklich gewalttätig werden können.
                Das es eben Hubsächlich an der Gesellschaft Liegt.

                Ich Denke die meisten Amokläufe lassen sich mit diesen Film erklären.
                Natürlich Ausnahmen Bestätigen die Regel.

                Kurz, Genialer Film.

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                • #9
                  Zitat von Klaus01 Beitrag anzeigen
                  Sollte ein Pflicht Film, für unsere Lieben Politiker werden.
                  Bevor sie wider über so-genannten Killerspiele wettern, und den Filmen.

                  Damit sie sehen ,wieso manche Menschen wirklich gewalttätig werden können.
                  Das es eben Hubsächlich an der Gesellschaft Liegt.

                  Ich Denke die meisten Amokläufe lassen sich mit diesen Film erklären.
                  Das würde ich so nicht unterschreiben. Die Figur des Polizisten Prendergast zeigt ja, dass es keinen Automatismus gibt, der aus einem normalen Menschen einen Amokläufer macht. Auch Prendergast hat Probleme: sein Kind ist gestorben, seine Frau ist psychisch labil und von seine Kollegen sehen ihn als Schwächling an. Vermutlich hätte er ebenso gute Gründe dafür haben können, Amok zu laufen. Aber er entscheidet sich für einen anderen Weg, um mit seiner Situation fertig zu werden. Symptomatisch hierfür ist sicherlich die Szene, in der er seinem jüngeren Arbeitskollegen einen Kinnhaken verpasst. Soll heißen: die gesellschaftlichen Zwänge determinieren das Individuum nicht vollständig, sondern das Individuum hat durchaus Spielräume, wie es mit bestimmten Problemlagen umgeht. Zur Vorhersage von Amokläufen ist dieser Film daher nicht geeignet, aber er zeigt gut, was in den Köpfen von Amokläufern so vor sich geht.
                  Mein Profil bei Last-FM:
                  http://www.last.fm/user/LARG0/

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                  • #10
                    Ich hab den film auch gesehen und fand ihn hammer. Michael Douglas spielt sowieso immer solche abgefahrenen Rollen, von daher passt er gut da rein. Ich fand es gut, dass er wegen solchen Kleinigkeiten so ausgerastet ist, das war wirklich ein perfekter Film. UNd das er so dermaßen angekotzt war, fand ich besonders genial.
                    Das mit der Wasserpistole fand ich alelrdings etwas komisch, m? Sonst 10 Sternen von 5.
                    Ohne Signatur lebt sichs doch am besten

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