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Open Range - weites Land

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    Open Range - Weites Land
    Genre: Drama/Western
    Kinostart: 29.01.2004


    Inhalt
    Boss Spearmint, Charlie Waite, Mose und der 16-jährige Button ziehen vogelfrei mit ihren Kühen von einer Weide zur nächsten und sind als so genannte „Freegrazer“ manchem Landbesitzer ein Dorn im Auge. Es kommt zum Eklat, als ein Rancher Button schwer verletzt und Boss und Charlie beschließen, das Recht in die eigene Hand zu nehmen – und sich zu rächen...
    Kinostart: 29.01.2004


    Der Film soll außer schönen Landschaften und rauchenden Colts zwar nicht allzuviel bieten, dennoch werde ich ihn mir anschauen. Endlich mal wieder ein Western. An Dermit dem Wolf tanzt wird er aber SICHER nicht rankommen...

    Bilder:


    Mein Serien-Ranking:(ICH BIN AUF SAT1-STAND) DS9 | VOY | TNG | ENT | TOS
    Mein Movie-Ranking: ST6 | ST10 | ST2 | ST8 | ST9 | ST7 | ST4 | ST3 | ST5 | ST1
    B'elanna for Miss-StarTrek!!!

  • #2
    unter www.moviepanel.de bekommt man alle paar wochen einen Kino-Fragebogen geschickt (also virtuell geschickt), indem man Fragen über Filme und sein Kinoverhalten gestellt bekommt!

    Dann gibt es auch öfter mal Fragen über noch nicht angelaufene Filme...daher kenn ich den Film schon etwas länger...mir wurden damals drei Filmtitel genannt, also einer davon war "Weites Land", da gabs aber auch noch "Land ohne Gnade" und ein Drittes, was ich jetzt nicht mehr weiß! Na ja, ich hab mich damals für "LAnd ohne Gnade" als besten Titel entschieden, aber anscheinend war ich nicht in der Mehrheit...selbiges gilt auch füs Plakat, IMO haben sie das langweiligere der Beiden genommen...

    Na ja, aber ob ich den Film regulär gucke bezweifel ich irgendwie...
    "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
    "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

    Member der NO-Connection!!

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    • #3
      So, habe mir gerade diesen schönen Western im Kino angesehen. Mal mein kleines Fazit:

      Zu Beginn: Schöne Landschaftsaufnahmen, Vieh wird getrieben, ein paar Cowboys beim Kartenspielen und Witze reißen. Da kommt Western-Feeling auf.

      Die Mitte: Spannung baut sich auf, aber leider auch zu laaaang gezogen.

      Ende: Eine der wohl besten Schießereien, die ich bis jetzt in nem Western gesehen habe. Und einfach grandioser Ton. Also alles ruhig, keine Filmusik und die Bässe bei jedem Schuss. Schade das unser UCI so eine scheiss Tonanlage hat, auf richtigem 5.1 kommt das bestimmt geil.

      Also wenn man den Film von seiner Überlänge auf sagen wir mal 100min kürzt gibt's 6 Western-Sterne von mir. 5 Sterne für nen normalen Film
      "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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      • #4
        huh, ich hätte nicht gedacht, dass mir dieser film gefallen würde, aber er hat es getan. der film überzeugt vor allem durch eines, unheimlich guten wortwitz und das muss man bei einem western nicht unbedingt erwarten. robert duvall brilliert, anders kann man es nicht ausdrücken. geballert wird natürlich auch, aber die knallen passt zum schiessen, was man bei anderen filmen mitunter nicht immer gewöhnt ist.
        sehr zähflüssig am anfang (@dr. bock, da stimme ich dir zu!), aber dann beginnt das spektakel, was sich wirklich auch zu einem spektakel entwickelt.

        also, dafür das ich ihn unrsprünglich gar nicht sehen wollte, war er doch recht sehenswert! ich denke, ich sollte mehr western schauen !
        Gustave: Aw, he's got a crush on her again!

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        • #5
          Hatte eigentlich nicht vor mir den Film anzuschauen. Die letzten Kevin Costner Filme waren ja eher ein Griff ins Klo. Aber nachdem hier so gute Resonanz gekommen ist, werde ich wohl einen Blick wagen.

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          • #6
            Ich war nicht ganz so begeistert von dem Film. Mir werden hier einfach zu viele Klischees aufgefahren:
            - grundanständige Cowboys, die niemandem etwas schuldig bleiben wollen
            - auf der anderen Seite der böse Großranger und der korrupte Sheriff
            - dazwischen eine unentschlossene Bevölkerung, die sich im letzten Moment doch noch auf die Seite der Guten stellt
            - Die Figuren tragen eine Menge psychischer Probleme mit sich herum, sind sich ihrer Probleme auch noch bewusst und verarbeiten diese. Costner spielt beispielsweise einen Bürgerkriegsveteran, den nachts Alpträume plagen.
            - Die Figur von Kevin Costner verliebt sich in die vermeintliche Frau des Arztes. Es stellt sich heraus, dass es nur die Schwester ist. Was dann passiert, kann sich jeder ausmalen.
            - Uramerikanische Werte von Freiheit und Recht auf Verteidigung des Besitzes werden gefeiert.

            Am schlimmsten fand ich aber diese extrem rührselige Inszenierung. Beispiele:
            - Mose und Button tollen auf der Wiese herum und naschen Zucker.
            - Die Cowboys retten einen Hund aus dem Wasser und gewinnen somit das Vertrauen der Dorfbevölkerung.

            Das ist mir alles zu stark idealisiert. Im Gegensatz zu dem unromantischen "Erbarmungslos" von Clint Eastwood (wo es am Schluss knüppeldick kommt) wird hier nicht mit den Klischees gespielt bzw. werden diese nicht hinterfragt. Damit fehlt leider auch eine Art Pointe.

            Gut gefallen haben mir allerdings die schönen (Landschafts-)Aufnahmen und der Showdown am Schluss.
            Mein Profil bei Last-FM:
            http://www.last.fm/user/LARG0/

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