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Super Size me

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  • Super Size me

    Super Size me
    USA 2004



    Einen Monat lang nur bei McDonald's essen: Cheeseburger, Pommes frites, Cola, Big Macs oder Apfeltaschen. Traum oder Albtraum? Diese Frage wollte der Amerikaner Morgan Spurlock in einem filmischen Selbstversuch beantworten und ging drei Mal täglich in Filialen der Fast-Food-Kette essen. Was für manches Kind wie ein Leben im Schlaraffenland klingt, endete für den Amerikaner äußerst unangenehm: Spurlock nahm in 30 Tagen 12 Kilogramm zu und bekam gesundheitliche Probleme...
    --------------

    Mal wieder eine etwas andere Sichtweise der amerikanischen Fast Food-Gesellschaft. Sicher einen Blick auf DVD wert, aber net im Kino wie ich finde.
    Der Film hat ja einiges erreicht: McDonald's hat seine Super Size-Portionen in den USA aus dem Programm genommen und weltweit ihre Salads Plus-Aktionen gestartet. Natürlich wird als Grund der Film net genannt.

    Nun ja, der Film startet morgen in den Kinos. Hat wer vor, ihn sich anzusehen?
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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  • #2
    Da ich schon regelmäßig im Kino bin, kann es durchaus sein das ich ihn gucke. Da wir uns miest erst im vor Ort entscheiden was wir gucken und der hört sich viel versprechend an.
    Aber spätestens auf DVD!

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    • #3
      Hab schon von dem Film gehört.

      Ehrlich gesagt hat der wieder so eine total obskure Sichtweise, die die Fast-Food Ketten als alleinigen Schuldigen der kranken Fettleibigkeit hinstellt. Die armen Amerikaner sind ja so hilflos diesem Essen ausgeliefert, da muss man sie schon bemitleiden!

      Mal ehrlich: Wer sich jemand fett frisst ist er immer noch selbst schuld. Und wenn jemand dreimal täglich McDonalds konsumiert und dann fett und krank wird... der braucht sich nicht wundern, ihm geschieht es aufgrund dieser unfähigen Dummheit ganz Recht!
      Mein Gott, man sollte schon so klug sein und sein Essen einteilen können. Ich esse auch gerne mal Fast Food, aber es gibt auch in den USA auch Alternativen
      "We're cancelled! Seriously, enjoy the shows while they last. It's a golden era in television, soon to be lost under the drifting sands of reality programs and instant repeats.."
      - Steven DeKnight (Staff-Writer of ANGEL)

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      • #4
        Aus dem Interview mit der (sehr genervten) McDoof Pressesprecherin heut morgen im Radio:

        "Wer über 2000 Kalorien am Tag zu sich nimmt, braucht sich nicht wundern, wenn er zunimmt."

        Dieses "Selbstexperiment" ist reichlich bizarr und wissenschaftlich mindestens zweifelhaft...

        Aber mal gucken, vielleicht läufts ja irgendwann im "Mal Seh'n Kino" (für 3 Euro) dann schau ichs mir an...
        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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        • #5
          Hab heute in den Nachrichten davon gehört. Aber um ehrlich zu sein, finde ich es nicht sehr interessant, einem Mann zu zusehen, wie er jeden Tag und zu jeder Stunde bei McDonalds isst. Vielleicht werde ich es mir mal irgendwann auf DVD angucken, aber ich gebe ganz bestimmt nicht 5-7 € für so einen Film aus.

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          • #6
            Da ich in letzter Zeit eh kaum Zeit für Kino etc. hab und noch dazu kaum Geld, wird das wohl nichts bei mir. Aber traurig bin ich deswegen nicht. Ich weiss, was auf mich zukommt, wenn ich nur beim McDoof esse, dafür brauch ich keinen Ami, der mir das vorlebt...
            Rettet die Bäume - Eßt mehr Biber!

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            • #7
              Ich halte es ebenfalls für nicht sehr prikelnd jemanden zu beobachten wie er sich 1 Monat lang nur von McDonnalds Nahrung ernährt. Es ist kein Geheimnis, und McDonnalds betreitet das auch nicht, dass das Essen beim Fastfoodanbieter extrem kalorienreich ist. Als ich die Sprecherin von McDonnalds im Radio hörte, sprach sie von täglich 5000(!) Kalorien. Dass da die Kolesterinwerte die Decke sprengen sollte daher als keine große Überraschung gewertet werden.
              Dass der Film gesellschaftskritisch ist, kann man durchaus sagen. Die USA haben ein großes, strukturelles Dilemma: An jeder Ecke stehen Fastfood Restaurants. Das entsprechende Pendant dazu in Deutschland sind unsere vielen Bäckereien, die ähnlich dicht angesiedelt sind, wie die Fastfoodanbieter in den USA. Allgemein stehen die Amis auf "Super Size". In den Lebensmittelmärkten scheint es kaum ein Produkt zu geben, die nicht im Kilogrammpack zu haben ist. Und je mehr man kauft desto billiger wird es. Immerhin hat McDonnalds seine Super Size großen Pommes Frittes Mengen eingestampft und gleichzeitig nahrhaftere Produkte ins Sortiment genommen. Obs hilft mag bezweifelt werden, denn an andere Stelle gibts ja wieder den Doppel Wopper und Konsorten und wenn man wieder vor der Kasse steht, dann entscheidet ohnehin wieder meistens der Magen.

              Ich selber werde mir aufgrund der Tatsache, dass ich selten Fastfood esse und dieser Film eindeutig allenfalls für Amerikaner interessant wäre, nicht im Kino anschauen. Aber der Trend bei den Amerikaner, die die Amerikaner und ihren Lebenstil eher in einem schlechten Licht zeigen, wie bei Michael Moore, sind offensichtlich voll im Trend.
              No dictator, no invader can hold an inprisoned population by force of arms forever. There is no greater power in the universe than the need for freedom. Against that power governments and tyrants and armies cannot stand. The Centauri lerned this lesson once. We will teach it to them again. Though it take 1000 years, we will be free. (G'Kar)

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              • #8
                Also ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen, da ich auch rel. häufig zu McDoof dackele bin ich sicher auch die genaue Zielgruppe! Und das die McDoof-Pressesprecherin das irgendwie runtermacht ist ja auch nicht so überraschend. Da will ich mir lieber selbst nen Bild machen!
                "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                Member der NO-Connection!!

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                • #9
                  Zitat von Dr. Zoidberg
                  Mal ehrlich: Wer sich jemand fett frisst ist er immer noch selbst schuld. Und wenn jemand dreimal täglich McDonalds konsumiert und dann fett und krank wird...
                  Ich bin sicher, viele Amerikaner WISSEN einfach nicht, dass McDonands-Fraß fett macht. Und da einfach zu sagen "So. Pech gehabt. Selber schuld!" bring sehr sehr wenig, mein Freund...
                  In der McD-Filiale um die Ecke lagen mal Broschüren aus, in der schön brei "die gesunden und besten Zutaten aus kontrolliertem Anbau" erläutert werden. Jedes X-te Kind hierzulande hält ein Fastfood-Menü für ein normales, ausgewogenes Mittagessen...

                  Und wenn ein zugegebenermaßen wissenschaftlich zweifelhafter und übertriebener, vielleicht propaganda-artiger und bestimmt polemischer Film dabei helfen kann, die Leute zum Umdenken zu bringen, habe ich kein Problem damit.
                  - KLAATU! VERATA!! NICTU!!!
                  - Icecream is a dish best served cold!
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                  • #10
                    Zitat von Tantalus
                    Ich bin sicher, viele Amerikaner WISSEN einfach nicht, dass McDonands-Fraß fett macht. Und da einfach zu sagen "So. Pech gehabt. Selber schuld!" bring sehr sehr wenig, mein Freund...
                    Ja, und weiter? Auch für die eigene Unwissenheit ist man in erster Linie selbst verantwortlich. Genau deswegen sollte man sich dann auch nicht beschweren.

                    Zitat von Tantalus
                    Jedes X-te Kind hierzulande hält ein Fastfood-Menü für ein normales, ausgewogenes Mittagessen...
                    Mit Verlaub: Das zeugt dann von kompletter Unfähigkeit der Eltern.
                    Mit der Anmerkung der Broschüren stellst du das ja auch gerade so hin, als ob man wegen der Werbung den Konzern verantwortlich machen kann.
                    Brauchen wir einen Film der uns sagt, dass Persil doch nicht so suaber macht, wie es in der Werbung gezeigt wird.

                    Zitat von Tantalus
                    Und wenn ein zugegebenermaßen wissenschaftlich zweifelhafter und übertriebener, vielleicht propaganda-artiger und bestimmt polemischer Film dabei helfen kann, die Leute zum Umdenken zu bringen, habe ich kein Problem damit.
                    Also das ist schon eine sehr komische Einstellung. Scheint wohl von der Art "besser als garnicht also egal welche Mittel"-Mission herzurühren.

                    Zeugt es nicht von geistiger Armut unserer und der amerikanischen Kultur, dass wir solche Filme brauchen? Es sollte doch jeder selbst so klug sein.
                    Und wenn man es nicht ist, ist man eben selber schuld und die Schuld jetzt auf den Konzern zu schieben ist generell der komplett falsche Ansatz. Es muss doch andere Wege geben, eine "Aufklärung" stattfinden zu lassen.
                    "We're cancelled! Seriously, enjoy the shows while they last. It's a golden era in television, soon to be lost under the drifting sands of reality programs and instant repeats.."
                    - Steven DeKnight (Staff-Writer of ANGEL)

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                    • #11
                      Also da muss ich mich ja mal outen!

                      Ich bin ein ehemaliger Fastfood-Sklave von McDonalds gewesen.
                      In der damaligen Zeit(vor nun mehr als 15 Jahren) musste ich miterleben, wie ich ziemlich schnell an diesen Pappfraß hängen blieb. Ironie des Ganzen: Damals war ich dünn und heute zähle ich sicherlich zu den massereichen Individuen.

                      Was ich als besonders schlimm empfand, war der sogenannte "Kult" rund um das Geschehen. Ich ging essen, weil es Kult war und nicht weil ich hungrig war.
                      Meine Kondition, damals spielte ich Handball, ging in einem erschreckenden Tempo dem Bach runter und ich wurde häufiger krank.

                      Na ja, als ich dann nach einer 1 jährigen Indienreise zurück kehrte und in den ersten Big Mac biß, musste ich kotzen.
                      Seitdem habe ich nie wieder bei McDonalds gegessen und Vegetarier bin ich auch geblieben. Allerdings kann man leider auch als Vegetarier zunehmen!

                      Was allerdings der Typ da im Film mit sich selber macht, halte ich auch für bedenklich. Wenn sein eigener Arzt ihn darauf hinweist, dass seine Leberwerte in bedenklichen Masse sich verschlechtert haben und er ihn auffordert dieses Experiment abzubrechen, dann kann ich nicht verstehen, wieso er weiter macht. Die Idee an sich ist ja ganz OK und in Zeiten, wo Michael Moore ein Vorbild zu sein scheint, ist es logisch, dass solche Dokus nun auf den Markt kommen.

                      Allerdings würde ich niemals bewusst meine Gesundheit dafür aufs Spiel setzen, auch wenn ich jetzt gerade mal wieder eine rauche.
                      "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
                      DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
                      ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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                      • #12
                        Zitat von notsch aka Pustefix
                        Also ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen, da ich auch rel. häufig zu McDoof dackele bin ich sicher auch die genaue Zielgruppe! Und das die McDoof-Pressesprecherin das irgendwie runtermacht ist ja auch nicht so überraschend. Da will ich mir lieber selbst nen Bild machen!
                        Hab das nur erwähnt, weil das dieses Jahr die erste Pressemitteilung einer Weltfirma war, die man auch als normalsterblicher logisch denkender Mensch nachvollziehen konnte

                        die genauen Worte waren "täglich über 2000 Kalorien zu sich zu nehmen und keinerlei sportliche Betätigung auszuüben" und das ist doch jedem Grundschüler klar, dass das Probleme gibt

                        Und dass er zB noch weiter gemacht haben soll obwohl die Ärzte ihm davon abrieten ist ja auch nicht besonders intelligent...

                        natürlich werd ich wohl früher oder später auch reinschauen (hey, Donnerstag lief "the Big one" auf WDR 3, cooler Film, auch wenn das alles schon in den Büchern stand ) aber was ich NICHT tun werde ist dafür auch noch 5-6 Euro auszugeben zumal er bei usn im Minikino ohnehin mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht normal laufen wird
                        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                        • #13
                          Hmm, es ist auf jeden Fall ein Film, der sehr nachdenklich stimmen sollte - obwohl ich dieses Fast Food Problem im Moment noch den Amis zuordnen würde.

                          Allerdings sollte man auch erwähnen, dass das Fast Food Essen alleine nicht für die überzähligen Pfunde verantwortlich ist. Auch Trägheit und Faulheit, keinen Sport zu treiben gehört da mit hinen.
                          Allerdings wird man durch diese Essen gerade träge und Faul und so nimt man gleich doppelt zu.

                          Also ich meine, dass man den Film auch allgemeiner hätte gestalten können, aber was ich so in den Vorschauberichten gesehen habe ist die Politik von McDreck Amerika auch ganz schön krass, vor allem die ganze Präkondition mit Ronald McD. in Kinderfernsehen (in einer Umfrage kannten zB mehr Kinder den besagten McD. Clown als Jesus Christus [ob dieser Vergleich jetzt so gut ist sei mal dahingestellt]).

                          Anschauen werde ich ihn mit wohl nur auf Dvd, da mir die Kinopreise selbst verbilligt zu teuer sind...

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                          • #14
                            Ich bin nicht der große Cineast, und der Film an sich reizt mich auch keineswegs.
                            Ich meine dass man zunimmt und gesundheitliche Probleme bekommt wenn man NUR Fast-Food ist , das sollte jedem auch so klar sein, und von daher ist der Film IMo reichlich überflüssig.

                            Überhaupt ist es lächerlich dass Amerikaner dazu tendieren für alles (Lungenkrebs duch Rauchen, Fettleibigkeit durch Fast-Food) den Konzernen die Schuld zu geben, anstatt ihr Handeln zu hinterfragen. Niemand wird dazu gezwungen sich Fast-Food reinzuziehen oder zu rauchen ...
                            “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
                            They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
                            Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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                            • #15
                              Nein, natürlich nicht, aber wenn die kleinen Kiddies auf Fotos Ronald McDonald erkennen, Jesus und G.W.Bush nicht, zeigt das schon, wie früh McDoof beginnt, die Leute zu indoktrinieren und dagegen kan man sich nur sehr schwer wehren.
                              "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                              "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                              Member der NO-Connection!!

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