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Die Monster des Ray Harryhausen

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  • Die Monster des Ray Harryhausen

    ...und nun zu einem anderen Trickpionier, der wahrscheinlich auch etwas bekannter ist als Karel Zeman.


    Ray Harryhausen gilt als Meister, wenn nicht sogar als der Meister der Stop-Motion-Technik und ist einer der Trickpioniere schlechthin.

    Er widmete sich vor allem Stoffen aus „Tausend und einer Nacht“ und der griechischen Mythologie, aber auch seine Verfilmung von „Gullivers Reisen“ gilt als Klassiker.
    Die Szene aus „Jason und die Argonauten“, in der die Helden sich gegen mehrere Skelette verteidigen müssen, gilt übrigens heute noch als eine der spektakulärsten Tricksequenzen der Filmgeschichte.


    Am bekanntesten dürften aber wohl seine Sindbad-Filme sein.


    Anfang der Achtziger zog er noch mal alle Register seines Könnens mit „Kampf der Titanen“ und verabschiedete sich mit diesem Film auch aus dem Business.


    Die Stammkneipe der Monster aus „Die Monster AG“ trägt übrigens seinen Namen.

    Wer hier liebt seine Filme noch?

    Gruß, succo
    Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

  • #2
    Naja, von "lieben" kann ich niht sprechen, aber kultig sind die auf jeden Fall - und man sieht was ohne den Computer moeglich ist. Viele der stop-motion-Kreaturen sehen deutlich besser aus als das durchschnittliche CGI-Monster der Woche...

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    • #3
      Ich mag "die Siebte Reise" und ich glaub auch die Argonauten hab ich mehr als einmal gesehen und noch den ein oder anderen Sindbadfilm dazu...

      http://german.imdb.com/name/nm0366063

      Ich seh grad, die 7te Reise ist ja nur nach einem Drehbuch von ihm, die Monster scheinen das nicht gewesen zu sein dabei hielt ich die für typisch für den Stop Motion Stil den er hatte, naja... der Rest sah sicher ähnlich aus

      Dass ich seine Kunst übermässig verehre würde ich nicht sagen, aber es sind viele gute Filme dabei und seine Monster haben das (auch) ermöglicht!
      »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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      • #4
        Ray Harryhausen ist einfach Kult.

        Die Handlungen in den Filmen waren eh nur Nebensache, ich habe damals (war ja noch ein Kid) nur auf die Monster gewartet, sie waren so fantasiereich und liebevoll gestaltet, wie es die heutigen Filmkreaturen trotz computertechnischer Perfektion (oder gerade deshalb? ) extremst selten sind.

        Ich habe alle seine Filme auf DVD und schau sie mir immer wieder an, es ist einfach ein wunderschönes Eintauchen in eine Märchenwelt.

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        • #5
          Heute finde ich die 7. Reise nur noch dann spannend wenn die Figuren von Ray im Bild sind. Nett fand ich auch die Idee von Robert Rodriguez diese Figuren in "Spy Kids" wieder aufleben zu lassen. Das war auch ein Art der Ehrung.
          Was heute noch wie ein Märchen klingt ...

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          • #6
            Jaja, Mr Harryhausen, das waren noch Zeiten..........
            Vor vier Jahren war ich auf Kursfahrt in Berlin und bin leider als einziger ins Dt. Filmmuseum gegangen. Und da war auch eine sehr schöne Ausstellung mit all seinen Schöpfungen. Besonders eindrucksvoll finde ich immer noch die Schalngenfrau mit den vier Armen. Einfach toll.
            Wenn jemand von euch sich für Effekte insgesamt interessiert, empfehle ich die Fernseh-Doku "Wahre Lügen" oder das Cinema-Sonderbuch aus den 80ern, alles sehr anschaulich dargestellt. Vor allem die Aussage, dass die CG-Künstler von Jurassic Park einfach kein Gefühl für die Bewegung der Dinos hatten, finde ich interessant.
            Schade, dass hier nicht mehr los ist, denn SF-Filme und Serien haben mit ihrem (manchmal auch übertriebenen) Effektbedarf definitiv zum technischen Fortschritt der Filmbranche beigetragen, da die erst speziell für sie entwickelten Verfahren auch in anderen Genres niedergeschlagen haben. Und R.H. als sehr wichtiger Mann, wäre ein lohnendes Thema.

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            • #7
              Auch Sam Raimi hat sich in der "Armee der Finsternis" die Skelettszene von Harryhausen aus "Jason und die Argonauten" als Vorbild genommen.
              Viele Filme habe ich mir nur wegen der Tricks von Harryhausen angesehen.
              Ich war auch schon mehere Male im Filmmuseum in Babelsberg und habe mir dort einige seiner alten Modelle anschauen können.
              "Not born. SHIT into existence." - Noman the Golgothan
              "Man schicke dem Substantiv zwanzig Adjektive voraus, und niemand wird merken, daß man einen Haufen Kot beschreibt. Adjektive wirken wie eine Nebelbank."
              Norman Mailer

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              • #8
                Sindbads siebte Reise = Kult
                Jason und die Argonauten = Kult
                Kampf der Titanen = Kult

                Welche hat er denn noch gemacht?

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                • #9
                  Die Dinosaurier in "Eine Million Jahre vor unserer Zeit" waren auch nicht von schlechten Eltern.
                  Wegen Raquel Welch als Höhlenbraut stellen sie in dem Film jedoch nur den Hingucker Nr.2 dar.
                  I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                  • #10
                    Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                    Sindbads siebte Reise = Kult
                    Jason und die Argonauten = Kult
                    Kampf der Titanen = Kult

                    Welche hat er denn noch gemacht?
                    Da gibt es aber noch einige Highlights. "Panik um King Kong", "Panik in New York", "Die Bestie aus dem Weltenraum", "Fliegende Untertassen greifen an", "Gwangis Rache", etc.. Der Rhedosaurus aus "Panik in New York" und Ymir aus "Die Bestie aus dem Weltenraum" dürften wohl zu seinen bekanntesten Kreationen gehören.
                    Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                    Stalter: "Nope, it's all bad."

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                    • #11
                      Hat alles eine Vor- und Nachteile. Im Vergleich zu mäßigen CGI sehen die Viecher teilweise doch immernoch ganz nett aus, aber gerade die Bewegungen finde ich oft doch etwas unnatürlich und habe öfters den Eindruck, dass die Viecher dann gleich mit dem Ruckeln anfangen.
                      Gescheite CGI würde ich daher jederzeit vorziehen, in Anbetracht des Alters ist Harryhausens Viechzeug natürlich aber trotzdem toll.
                      When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.

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                      • #12
                        Die Faszination der Stop-Motion geht ja nicht unbedingt von ihrem Realismus aus. Es ist ein gewisser magischer Charme, das Erahnen des betriebenen Aufwands, usw.. Wenn man sich eines dieser Stop-Motion-Monster in Aktion ansieht und daran denkt, dass jedes Bild einzeln aufgenommen wurde, für jedes Bild, das Monster verändert werden musste, wie beeindruckend dies ohne Zuhilfenahme von Computern in den Film hineingeschnitten wurde.

                        Ähnlich geht es mir auch mit der Suitmation-Technik der Japaner, wenn Großstädte und Landschaften bis ins Detail aufgebaut werden, nur um zerstört zu werden. Kostüme von Monstern, die ihre ganz eigene Ästhetik besitzen. Das Wissen um die Anstrengung, die der Suit-Actor aufbringen musste.

                        Dies ist dann halt doch oft beeindruckender und interessanter, als die meist sterilen CGI-Effekte.
                        Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                        Stalter: "Nope, it's all bad."

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                        • #13
                          Harryhausen rockt!!!

                          Das ist mal gar keine Frage.
                          Ich liebe diese schönen, alten Stop-Motion-Filme.

                          Meine Favoriten sind "Kampf der Titanen" und "Sindbad's gefährliche Abenteuer". Ich weiß noch, dass mir die durch Magie lebendig werdende Gallionsfigur und der Zentauer, gegen den Sindbad antreten musste, als Kind schlaflose Nächte bereitet haben . Von der Medusa muss man natürlich auch beeindruckt sein, allein, wenn man an die Animation der Schlangenhaare denkt.

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                          • #14
                            Zitat von Makrovirus Beitrag anzeigen
                            Hat alles eine Vor- und Nachteile. Im Vergleich zu mäßigen CGI sehen die Viecher teilweise doch immernoch ganz nett aus, aber gerade die Bewegungen finde ich oft doch etwas unnatürlich und habe öfters den Eindruck, dass die Viecher dann gleich mit dem Ruckeln anfangen.
                            Gescheite CGI würde ich daher jederzeit vorziehen, in Anbetracht des Alters ist Harryhausens Viechzeug natürlich aber trotzdem toll.
                            Jepp...Tonfilm ist besser als Stummfilm....Farbfilm ist besser als Schwarz/Weiß-Film...

                            Klar sind CGI perfekter, aber sieh es mal so - Bei dem kommenden Remake von "Kampf der Titanen" wird sich garantiert keiner mehr fragen "Wie haben die das nur gemacht???"

                            Die Perfektion, die Möglichkeiten und die relative Nachvollziehbarkeit von CGI macht das Ganze ja auch irgendwie langweilig und unspektakulärer. Das merkt man vor allem auch hier im Forum, wo sich fast bei jedem neuen Genre-Film oder neuen Serie irgendwelche selbst ernannten "Experten" über die schlechten Tricks aufregen.
                            Heutzutage denkt doch jeder, der schon mal erfolgreich eine Word-Art eingefügt hat, er wäre selbst Experte auf diesem Gebiet.

                            Zitat von Kai "the spy"
                            Die Faszination der Stop-Motion geht ja nicht unbedingt von ihrem Realismus aus. Es ist ein gewisser magischer Charme, das Erahnen des betriebenen Aufwands, usw.. Wenn man sich eines dieser Stop-Motion-Monster in Aktion ansieht und daran denkt, dass jedes Bild einzeln aufgenommen wurde, für jedes Bild, das Monster verändert werden musste, wie beeindruckend dies ohne Zuhilfenahme von Computern in den Film hineingeschnitten wurde.

                            Ähnlich geht es mir auch mit der Suitmation-Technik der Japaner, wenn Großstädte und Landschaften bis ins Detail aufgebaut werden, nur um zerstört zu werden. Kostüme von Monstern, die ihre ganz eigene Ästhetik besitzen. Das Wissen um die Anstrengung, die der Suit-Actor aufbringen musste.

                            Dies ist dann halt doch oft beeindruckender und interessanter, als die meist sterilen CGI-Effekte.
                            Ganz genau.

                            Gruß, succo
                            Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                            • #15
                              Zitat von Jack Crow Beitrag anzeigen
                              Naja, von "lieben" kann ich niht sprechen, aber kultig sind die auf jeden Fall - und man sieht was ohne den Computer moeglich ist. Viele der stop-motion-Kreaturen sehen deutlich besser aus als das durchschnittliche CGI-Monster der Woche...
                              Also ich fand die Monster auch imer klasse, der Film war un ist da Nebensache^^
                              >ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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