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Wie gut kommt ihr bei englischen Filmen/ Serien mit?

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  • Wie gut kommt ihr bei englischen Filmen/ Serien mit?

    Hab mir jetzt in letzter Zeit mal einige Star Trek Filme im O-Ton angeguckt (Hab beschlossen, mir ST-Filme nur noch englisch anzuschaun) und bin grad am überlegen, ob ich mir ned Babylon 5 auch mal auf Englisch angucken soll.

    Problem dabei ist aber, dass ich leider meistens nur das Wesentliche mitbekome, erst wenn ich ne Szene 3-5 Mal gesehen hab, hab ich alles verstanden.

    Wie lange braucht ihr denn so, bis ihr "umgestellt" seid, also bis ihr eine TV-Produktion auf Englisch genauso gut versteht, wie in eurer Muttersprache?
    Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

    "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

  • #2
    Ich weiß nicht mehr wie lange ich am Anfang gebraucht habe, aber ich habe auch mit Star Trek angefangen, wo sehr gut verständliches Englisch gesprochen wird.
    Inzwischen verstehe ich bei den meisten Serien und Filmen fast alle Dialoge

    Die Ausnahmen sind gewisse HBO Produktionen wo mehr Wert auf extremen Slang und Akkzente gelegt wird. Bei The Sopranos hat es 2 Staffeln à 13 Folgen gedauert bis ich manche Charaktere richtig verstanden habe.
    Bei Carnivale hatte ich mich schnell an die Akkzente angewöhnt, aber die Serie spielt in der 30ern Jahren und manche der Redewendung kann man kaum wissen. Aber für das Verständnis der Handlung war das weniger wichtig.
    Bei The West Wing (NBC) macht manchmal das sehr schnelle Sprechtempo Probleme

    Was Babylon 5 betrifft:
    Es gibt mehr Umgangssprache als in Star Trek, aber nichts zu extremes.
    Am besten einfach die englischen Untertitel dazuschalten. Lesen fällt oft einfacher als zuhören
    "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
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    Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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    • #3
      Meine bescheidene "Sammlung" besteht ohnehin aus O-Ton und deutsch. Wenn ich was nicht verstehe, dann schalte ich um auf deutsch und hörs mir danach nochmal in englisch an, dann hab ich den Sinn verstanden (bzw. sofern die Synchro korrekt) gleich das Englische dazugelernt.

      Anfangs brauchte ich auch 3 Durchläufe, aber nun geht es mit 1, maximal 2 ganz gut, krieg zwar nicht 100% absolut alles mit, aber Übung macht den Meister.

      Genausogut wie Muttersprache heisst wohl 10 Jahre nur die entsprechende Sprache hören/lesen und sprechen/schreiben. Für ein solches Niveau, muss man schon sehr viele Serien geschaut haben.

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      • #4
        Zitat von Marvek
        Meine bescheidene "Sammlung" besteht ohnehin aus O-Ton und deutsch. Wenn ich was nicht verstehe, dann schalte ich um auf deutsch und hörs mir danach nochmal in englisch an, dann hab ich den Sinn verstanden (bzw. sofern die Synchro korrekt) gleich das Englische dazugelernt.

        Anfangs brauchte ich auch 3 Durchläufe, aber nun geht es mit 1, maximal 2 ganz gut, krieg zwar nicht 100% absolut alles mit, aber Übung macht den Meister.

        Genausogut wie Muttersprache heisst wohl 10 Jahre nur die entsprechende Sprache hören/lesen und sprechen/schreiben. Für ein solches Niveau, muss man schon sehr viele Serien geschaut haben.
        Dann besteht ja noch hoffnung für mich.

        Aber ich denke ned, dass das 10 Jahre braucht. Nen Bekannter von mir hat 4 Jahre, wenn ich mich rechtg erinnere, in den USA gelebt und musste sich danach erst mal wieder daran gewöhnen, Deutsch zu sprechen, also ich denke, so lange braucht es ned, bis der Umgewöhnungs-Effekt da ist.
        Aber es ist halt auch was anderes, ob man in einem englischsprachigen Land lebt, oder ob man nur ab und an mal ne 45 Minütige TV-Episode auf Englisch anschaut...
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        • #5
          ich kuck inzwischen so einiges auf englisch
          probleme hab ich bis jetzt noch am ehesten bei Pimp My Ride UK da waren schon paar leutz die ham so schwülstig genuschelt da hab ich kein wort verstanden aber bei den normalen serien... SG1 SGA BSG ENT usw hab ich bis jetzt nur sehr selten probleme gehabt.

          Das schlimme an dem ganzen ist nur sobald man sich drann gewöhnt hat fällt einem erst auf wie schlecht das im deutschen doch meist rüberkommt.

          24 auf deutsch ist meist völlig emotionslos / monoton gesprochen kommt viel zu steril rüber die stimmen sind auch nur so lala getroffen.

          SG1 hat zwar super stimmen kann man nicht meckern aber einige Witze kommen viel zu flach rüber oder kommen erst im englischen richtig zur geltung.

          SGA hab ich mir 2 folgen auf deutsch in RTL2 gegeben dann hab ich die nase voll gehabt. Die Akzente sind teilweise garnicht bis fürchterlich übernommen worden, die Stimmen passen null de meter zu den Chars und überhaupt ist es einfach nicht zu ertragen weil so viel auf einmal schlecht ist.

          Bei ENT fallen besonders die Übersetzungsfehler auf von Rassen Namen oder beim Technobabbel wobei das nicht schlimm ist aber es gibt halt ein paar "Hä?"-Momente.

          hmmm sonst fällt mir maximal noch ein das bei den Star Trek TNG kinofilmen, insbesondere bei Teil 8 auf der DVD die deutschen stimmen sich immer so komisch dem Hintergrundsound anpassen...
          jemand redet... normale lautstärke der stimme... irgendwas explodiert... auf einmal ist die stimme total leise und kommt dann gaaanz langsam wieder. schaltet man die DVD auf englisch um gibts diesen effekt seltsamerweise nicht!
          -derzeit keine Signatur-

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          • #6
            Kommt eben darauf an wie viel man sieht. Ich schaue kaum mehr synchronisierte Versionen an. Nur wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt, z.B. weil im Kino nicht die OV läuft.
            Und dann ist es so ähnlich wie du beschrieben hat. Man muss sich an das deutsche gewöhnen. Nicht aus dem selben Grund als wenn man lange im Ausland gelebt hat, sondern weil die Aukustik ganz anders ist (Stimmen viel zu laut, fügen sich nicht in den Hintergrund ein, etc.)

            Ist dein Problem mehr das Vokabular oder das aukustische Verständnis? Beim letzteren helfen wie gesagt englische Untertitel und Übung. Einfach dran bleiben Mir hat das schon in der Schule viel geholfen.
            Vokabular ist etwas problematischer, aber das sollte sich auch mit der Zeit verbessern. Wichtige Wörter kann man eventuell nachschlagen, oder wie du die deutsche Version zu Hilfe nehmen.
            Wenn ich etwas sehr wichtiges nicht verstehe, schaue ich einem Episode Guide nach. Davon geht es im Internet sehr viele

            Auf die Dauer ist es wichtig vom Deutschen wegzukommen. Man darf nicht erst etwas im Kopf übersetzen sondern muss es gleich verstehen
            Zuletzt geändert von Serenity; 14.08.2005, 02:28.
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            • #7
              Zitat von Serenity
              Kommt eben darauf an wie viel man sieht. Ich schaue kaum mehr synchronisierte Versionen an. Nur wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt, z.B. weil im Kino nicht die OV läuft.
              Und dann ist es so ähnlich wie du beschrieben hat. Man muss sich an das deutsche gewöhnen. Nicht aus dem selben Grund als wenn man lange im Ausland gelebt hat, sondern weil die Aukustik ganz anders ist (Stimmen viel zu laut, fügen sich nicht in den Hintergrund ein, etc.)

              Ist dein Problem mehr das Vokabular oder das aukustische Verständnis? Beim letzteren helfen wie gesagt englische Untertitel und Übung. Einfach dran bleiben Mir hat das schon in der Schule viel geholfen.
              Vokabular ist etwas problematischer, aber das sollte sich auch mit der Zeit verbessern. Wichtige Wörter kann man eventuell nachschlagen, oder wie du die deutsche Version zu Hilfe nehmen.
              Wenn ich etwas sehr wichtiges nicht verstehe, schaue ich einem Episode Guide nach. Davon geht es im Internet sehr viele
              Eher das akkustische. Vokabular hab ich eignetlich keine Probs, hab bisher nur 3, oder 4 mal ein Wort nachschauen müssen, denn meistens wird es aus dem Zusammenhang klar, das SPrachgefühl machts.


              Aber ich hab oft den Eindruck, dass im Englischen (Im Vergleich zum Deutschen) die Stimmen so leise sind, andere Effekte (Wie z.B. Waffenfeuer [Phaser etc.] oder Explosionen) jedoch sehr laut rüberkommen. Das ist leider recht nervig, wenn man so laut aufdrehen muss, um was zu verstehen und wenn dann auf einmal wieder irgendwas großes in die Luft fliegt.
              Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

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              • #8
                Zitat von SF-Junky
                Aber ich hab oft den Eindruck, dass im Englischen (Im Vergleich zum Deutschen) die Stimmen so leise sind, andere Effekte (Wie z.B. Waffenfeuer [Phaser etc.] oder Explosionen) jedoch sehr laut rüberkommen
                Das stimmt, wäre aber auch in der Realität so. Die Originalstimmen passen sich eben in die Kulisse ein.
                Genaugenommen ist es anders herum. Das Englische ist normal, und das Deutsche zu laut

                Das geht bei der Synchronisation leider immer verloren. Das habe ich auch mit umgewöhnen gemeint. Micht stört es immer wie unnatürlich die Übersetzung wirkt, weil die Stimmen so laut sind Das betrifft vor allem leiseres Sprechen, bevor es in Flüstern übergeht

                Ja, manchmal versteht man etwas nicht richtig, aber dass nehme ich für die bessere Atmospähre gerne in Kauf
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                • #9
                  Also wenn ich die Wahl habe schau ich mir alles auf Deutsch an, denn:

                  Zitat von Marvek
                  Wenn ich was nicht verstehe, dann schalte ich um auf deutsch und hörs mir danach nochmal in englisch an, dann hab ich den Sinn verstanden (bzw. sofern die Synchro korrekt) gleich das Englische dazugelernt.

                  Anfangs brauchte ich auch 3 Durchläufe, aber nun geht es mit 1, maximal 2 ganz gut, krieg zwar nicht 100% absolut alles mit, aber Übung macht den Meister.
                  Und:
                  Zitat von Serenity
                  Ich weiß nicht mehr wie lange ich am Anfang gebraucht habe, aber ich habe auch mit Star Trek angefangen, wo sehr gut verständliches Englisch gesprochen wird.
                  Warum in aller Welt sollte ich mir das antun, wenn ich doch keinen VHS-Kurs belegen, sondern nur unterhalten werden will???

                  Und:
                  Zitat von ZeroB@NG
                  Das schlimme an dem ganzen ist nur sobald man sich drann gewöhnt hat fällt einem erst auf wie schlecht das im deutschen doch meist rüberkommt.
                  Genau so isses und warum sollte ich das wollen?

                  Und umgekehrt ist es auch möglich, so paradox es klingt: Jack Nickolsons Originalstimme z.B. finde ich irgendwie lächerlich, seine deutsche Synchro passt viel besser zu seinem Typ.
                  Ganz sicher liegt das an der Gewöhnung, von daher ist es doch im Prinzip subjektiv, ob Original oder Synchro besser ist.

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                  • #10
                    Ich hab schon früh angefangen sämtliche Bücher - aufgrund des Erscheinungsdatums - in der englischen Originalversion zu kaufen.

                    Es ist kommt vielleicht mal vor, dass man ein Wort nicht ganz versteht, aber ansonsten macht es keinen Unterschied, ob ich mir jetzt einen Film in englisch oder deutsch anschaue. ( von der Verständlichkeit her )

                    Allerdings gefallen mir die englischen Originalstimmen sogut wie immer besser.
                    Am schlimmsten finde ich "böse" Stimmen im Deutschen... die klingen meist total lasch.

                    Ich denke da nur mal so an die Wraith aus SG:A oder die Borg-Ansage aus StarTrek

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                    • #11
                      Zitat von Perry
                      Warum in aller Welt sollte ich mir das antun, wenn ich doch keinen VHS-Kurs belegen, sondern nur unterhalten werden will???
                      Wenn du es nicht magst ist es völlig in Ordnung, aber ist es so schwer verständlich, dass es Leute gibt, die sich etwas auf English ansehen können oder ein Buch lesen und dabei genausogut unterhalten werden können wie auf Deutsch (oder besser)? Die dies nicht als Arbeit oder Lernen empfinden?

                      Wenn die grundlegenden Sprachkenntnisse vorhanden sind ist es nur ein Frage der Gewöhnung.
                      Bei mir war irgendwann der Punkt erreicht an dem ich kaum noch Deutsche Versionen gemocht habe und ich schaue jetzt alles auf Englisch. Bei Büchern ist es ähnlich.
                      Was du als Nachteil siehst, ist ein Vorteil für mich. Das ist ebenfalls subjektiv

                      Dazu kommt, dass man manchmal gar keine Wahl hat. Es gibt so viele Serien und Bücher die nie in Deutschland erscheinen werden, und wenn doch mit jahrelanger Verspätung. Mit der Qualität hat das dann erst mal gar nichts zu tun
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                      • #12
                        Zitat von Serenity
                        Auf die Dauer ist es wichtig vom Deutschen wegzukommen. Man darf nicht erst etwas im Kopf übersetzen sonder muss es gleich verstehen
                        Das mach ich eigentlich in etwa 50% der Zeit eh schon, vor allem bei Wendungen - so paradeox es klingt - die sich nur schwer übersetzen lassen. "Come about" z.B. kann man kaum ins Deutsche übersetzen, ohne das die Dynamik verloren geht. Das aber nur, um mal ein Beispiel zu nennen.
                        Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

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                        • #13
                          Zitat von SF-Junky
                          Das mach ich eigentlich in etwa 50% der Zeit eh schon, vor allem bei Wendungen - so paradeox es klingt - die sich nur schwer übersetzen lassen. "Come about" z.B. kann man kaum ins Deutsche übersetzen, ohne das die Dynamik verloren geht. Das aber nur, um mal ein Beispiel zu nennen.
                          Genauso ist es, manchmal ist es schwachsinnig diverse Wendungen übersetzen zu wollen. Der %Satz der direkt verstandenen Dinge wächst mit der Zeit auch.

                          Mit Dialekten habe ich aber manchmal noch Probleme zum Beispiel mit Trip, aber das wird auch noch

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                          • #14
                            Zitat von Serenity
                            Dazu kommt, dass man manchmal gar keine Wahl hat. Es gibt so viele Serien und Bücher die nie in Deutschland erscheinen werden, und wenn doch mit jahrelanger Verspätung. Mit der Qualität hat das dann erst mal gar nichts zu tun
                            Da stimme ich dir 100pro zu, deshalb habe ich ja extra geschrieben wenn man die Wahl hat.

                            Zum Beispiel habe ich - allerdings noch zu Playstation1 Zeiten - fast nur amerikanische Import-Rollenspiele gespielt da die wenigsten auf PAL erschienen und ich hab sie alle geknackt, ebenso habe ich im Grunde kein Problem mit englischen SF-Originalen, nur: Wenn ich die Wahl habe ziehe ich das Deutsche vor, warum englisch wenn ich meine Muttersprache wählen kann?

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                            • #15
                              1.) ich finde Synchronisation sehr schlecht. Abgesehen von Übersetzungsfehlern geht sehr viel von der Atmosphäre verloren.
                              Darüber lässt sich vielleicht streiten, aber das darum geht es hier auch nicht. Ich empfinde das nun mal so

                              2.) wie schon gesagt, gewöhnt man sich an sehr stark an die Orginalversion. Zum Beispiel wenn man angefangen hat eine Serie zu sehen, bevor sie hier ausgestrahlt wurde. Dann ist es sehr schwer sie auf Deutsch zu sehen, bzw. hören. Vieles ist für mich inzwischen unzumutbar

                              3.) Das Englische ist keine Belastung für mich. Ich habe keine Nachteile nur weil es nicht meine Muttersprache ist.
                              Daher verstehe ich diese Argument irgendwo nicht
                              "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
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