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Handkamera - Oder : Wackellei bei Filmen

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  • Handkamera - Oder : Wackellei bei Filmen

    Hallo,

    mich würe interesieren was ihr von Filmen haltet die Konsequent mit einer Handkamera gedreht werden...

    Mir fällt da spontan "Die Fetten Jahre sind Vorbei" ein oder auch die Episode "33 Minuten" aus Serie "Battlestar Gallactica"...

    Ich finde diese Handkamera bei Filmen oder auch Wackelkamera extremt nervig..
    auch wenn ein Film gut ist, stört dies doch arg beim Betrachten des Bildes...

    Ich habe lange gebraucht um mit meiner eigenen Video Kamera die Kamera Ruhig zu halten damit das Bild eben nicht al zu viel Wackelt...

    Nutze wen möglich sogar ein Stativ damit das Bild möglischt Ruhig ist und ohne viel Gewackel auskommt...

    Aber im Film Berich scheint diese "Wackellei" ja immer mehr zu werden...

    Versteht ihr was ich meine ?

    Man kann das Gewackel ja mal als Stillmittel einsetzen aber doch nicht über den Zeitraum eines ganzen Filmes...

    Oder was meint ihr ?

    Es grüßt euch

    fragend

    Dominion
    Zuletzt geändert von Dominion; 10.11.2005, 15:15.
    Schwule dürfen weder Blut noch Organe Spenden http://www.schwulst.de/content/SchwuleBlutspende
    Liebe ist ein Menschenrecht - Niemand sollte anderen DAS verwehren! :)[/CENTER]

  • #2
    Also ich kann dir nur zustimmen.
    Irgendwann kann ich das Gewackel nicht mehr aushalten und muss abschalten (im doppelten Sinne des Wortes ) Es ist auf die Dauer einfach nicht zum Aushalten!
    Und das kann IMO teilweise sehr interessante Filme einfach kaputt machen.
    Als Stilmittel mal kurz ganz ok aber insgesamt:
    Das Gewackel nervt!

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    • #3
      Die Serie The Shield wird fast nur mit handkamera gedreht, ich finde aber nicht das dass irgendwie stört. Im Gegenteil es passt dazu. Wobei ich ehrlich sagen muss, soooo ein starkes gewackel ist es eigentlich auch nicht. Gut vll gibts Filme wo dem so ist, aber bislang fiel mir noch nichts übnermäßig auf.
      my props

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      • #4
        Ich finde auch das der Effekt oft übertrieben bewertet wird

        Es wie so oft eine Frage der Gewöhnung. Bei Battlestar Galactica oder The Shield fällt es mir gar nicht mehr bewusst auf. Ich bemerke es oft nur wenn ich mich wirklich anstrenge darauf zu achten.

        In ruhigen Szenen mag es störend wirken, aber wenn viel Bewegung ist (wie Action und Leute die rennen) gehört es dazu
        "Bright, shiny futures are overrated anyway" - Lee Adama, Scar
        "
        Throughout history the nexus between man and machine has spun some of the most dramatic, compelling and entertaining fiction." - The Hybrid, The Passage

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        • #5
          Man kann euch ja direkt beneiden.
          Ich kann Wackelei überhaupt nicht aushalten und mich auch nicht dran gewöhnen. Das ist so ärgerlich.

          Kommentar


          • #6
            Also ich finde es als Stilmittel auch ein zweischneidiges Schwert.
            In kurzen (z.B. Action) Szenen kann es sehr gut rüber kommen.
            Eine ganze Folge oder ein Film lang finde ich es einfach nur anstrengend bis nervig.

            Bei The Shild ist es mir nicht so negativ aufgefallen (kann mich jedenfalls nicht mehr erinnern), bei Galactica schon.
            Gerade am Anfang und immer noch bei den Weltraumszenen ist das pseudoreale Gewackel sehr anstrengend für die Augen.
            Ich verstehe zwar die Intention, finde es aber dennoch etwas affig.
            Gerade wenn es um CGI Effekte geht, die künstlich verwackelt werden.
            Bei Firefly hat man es z. B. wesentlich dezenter eingesetzt und man konnte so netterweise auch mal die Effekte geniesen und nicht nur erahnen.

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            • #7
              Immer wieder erstaunlich - ich muss halbblind sein!

              Mir fällt sowas fast nie auf... bei "Die fetten Jahre sind vorbei" habe ich es eher an der Bildausleuchtung, als am Wackeln selber gemerkt und ich empfinde das vor allem bei diesem Film, aber auch bei BSG als ein wunderbares Stilmittel, dass ich nicht missen möchte. Das sorgt IMO für ein echtes "Mittendrin, statt nur dabei" Gefühl. Bei absolut perfekt ruhiger Kameraführung wirkt alles eher entfernt beobachtet und das würde bei manchen Filmen doch echt die Stimmung versauen - "die Fetten Jahre sind vorbei" ist das perfekte Beispiel. Bei der Story musste man einfach eine "schlechte" Kameratechnik wählen. Bei BSG ist es eine Anlehnung an Kriegsberichterstattung. Wird IMO nirgends übertrieben und nicht aus dem Kontext heraus eingesetzt.

              Außerdem kann ich jetzt nicht wirklich sagen, dass das enorm zugenommen hätte. Ich kenne jetzt bewusst echt nur wenig Filme oder Serie, wo das andauernd verwendet wird.
              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
              Makes perfect sense.

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              • #8
                Zweischneidig.

                Ich denke, es kommt darauf an, wie stark man damit rumwackelt und in welchen Szenen man das macht. Nur in bestimmten Szenen und nicht übertreiben: Dann gerne.

                Aber der absolute Abtöter war ja wohl Die Bourne Verschwörung (ist Teil 2).
                Die Kamera kam immer bei Action zum Einsatz, also dort, wo man was sehen will!
                Aber das kann man nicht! Die Kamera wackelt nicht nur extrem(!), sie ist auch noch extrem dicht dran und zur Hälfte hält sie nichtmal richtig drauf. Das soll wohl extrem wirken. Tut es auch. Ich bekam im Kino schon bald Kopfschmerzen, habe mich fürchterlich darüber geärgert, dass mir der gesamte Film (immerhin ist in so einem Film gerade die Action sehr wichtig und auch handlungstreibend!), der sonst eigentlich sehr gut ist, total vermiest wurde.

                Wenn ich daher heute höre, dass etwas damit gedreht wurde oder zum Einsatz kommt, bin ich erstmal misstrauisch.
                Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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                • #9
                  Ich finde hier muss man aber auch echt unterschieden. Denn stellt man z.B. eben besagte Bourne Verschwörung und Die fetten Jahre sind vorbei einander gegenüber, dann gibt es da schon einen himmelweiten Unterschied. Bei Bourne hat man einfach eine normale Filmkamera genommen und die halt Freihand oder sonst wie verwendet, um die Action mit der Kameraführung zu unterstreichen und das ging etwas nach hinten los. Bei den fetten Jahren hat man aber wirklich eine Handkamera genommen und merkt das schon an der Camkorder-like Bildqualität, Lichtverhältnissen usw. und da funktioniert das wunderbar und unterstreicht den rebellischen, improvisierenden Charakter der Figuren.

                  Bei Handkameras ist es wie bei allem im Leben: es kommt drauf an.
                  Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                  Makes perfect sense.

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                  • #10
                    Naja sobald man vor lauter Gewackel dem Geschehen auf der Leinwand/Bildschirm nicht mehr folgen kann wirds nervig und unnötig.
                    Und wen durch Camcorder-Style der Film beginnt billig zu wirken ist das auch nicht gut.

                    Was auch immer mehr zunimmt (etwas OT aber da könnte man vllt mal nen Thread drüber machen ):
                    Schnelle Schnitte bei Action-Szenen...
                    Die einzelnen Szenen sind dann so kurz das man überhaupt nicht mehr mitkriegt was passiert.
                    Da ist die Honkong-Variante viel besser:So praktsich ein Kampf eine Szene

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                    • #11
                      Hmm, also für kurze Szenen, kann es sehr gut angewendet werden. Gibt einem wirklich das Gefühl in die Szene integriert zu werden, auf die Dauer allerdings würde ich dass nicht so gerne sehen.

                      Ist dann doch ziemlich anstrengend beim schauen.

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                      • #12
                        Also, mir fällt bei dem Thema mal spontan Blair Witch Project ein. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Film ohne diese Technik atmosphärisch auch nur halb so dicht hätte sein können. Durch die ungleichmässige Kameraführung und auch die wechselnden Kameras mit ihren unterschiedlichen Filmen baut der Film eine Spannung auf, die durch ihre Orginalität erschaffen wird. Von daher muss ich sagen, dass die Technik zwar anstrengend, aber auch unheimlich lohnend sein kann, vor allem für eine genuine Stimmung
                        Ich bin Aragorn, Arathorns Sohn, und ich will mein Leben daran setzen, euch zu retten
                        Ich kann auch ohne Alkohol nicht lustig sein, echt jetzt !!!

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                        • #13
                          Zitat von SNIPER[ISA]
                          Was auch immer mehr zunimmt (etwas OT aber da könnte man vllt mal nen Thread drüber machen ):
                          Schnelle Schnitte bei Action-Szenen...
                          Die einzelnen Szenen sind dann so kurz das man überhaupt nicht mehr mitkriegt was passiert.
                          Allerdings! Ein "gutes" Beispiel hierfür ist Batman Begins. Zumal man da auch aufgrund der Dunkelheit eigentlich nichts erkennen kann.
                          Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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                          • #14
                            Zitat von SNIPER[ISA]
                            Was auch immer mehr zunimmt (etwas OT aber da könnte man vllt mal nen Thread drüber machen ):
                            Schnelle Schnitte bei Action-Szenen...
                            Die einzelnen Szenen sind dann so kurz das man überhaupt nicht mehr mitkriegt was passiert.
                            Das stört mich auch extrem!
                            Ich denke das passiert wenn der Regisseur handwerklich einfach gar nichts kann.
                            Und dann wird halt versucht im Schneideraum noch irgendetwas aus dem gedrehten Müll herauszuholen und die gröbsten Patzer zu kaschieren.

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                            • #15
                              Intersannt was da jemand in einen anderen Thread über die Wackelei schreib...
                              Ich QUOTE das mal hier :

                              Adriana schrieb am 14.12.2005 (ui mein gebutrstag ), 07:16 :

                              Ich fand Blair Witch Project total enttäuschend.
                              Meine Erwartungen waren ziemlich hoch. Wurden aber total nicht erfüllt.
                              Zum Glück war ich wegen meines Geburtstags damals ins Kino eingeladen.
                              Das war der erste Film, wo mir anschließend auch noch wegen dem vielen Kameraruckeln total übel (extreme Kopfschmerzen) war und ich deshalb zu Hause sogar erbrechen mußte.
                              Außerdem ging mir das viele gekreische total auf den Geist.

                              Ich kann einfach überhaupt nichts mit dem Film anfangen, da schaue ich lieber Filme wie The Others, die gehen mir da eher unter die Haut.
                              Schwule dürfen weder Blut noch Organe Spenden http://www.schwulst.de/content/SchwuleBlutspende
                              Liebe ist ein Menschenrecht - Niemand sollte anderen DAS verwehren! :)[/CENTER]

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