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Roland Emmerich

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  • Roland Emmerich

    Was für ein Idiot ist das eigentlich? Wieso darf so jemand denn Filme produzieren?!?
    Hintergrund: Ich bin erst seit kurzer Zeit 'Film-Fan'. Filme ausleihen/kaufen ist noch relativ neu für mich. In der Vergangenheit war ich eher Computerspieler. Die Filme, die ich gesehen hatte, waren nur auserwählte Highlights, wodurch ich ein gewisses Vertrauen in dieses Medium entwickelte (schlechte Filme gab es einfach nicht...).
    Nun ist mir aufgefallen, daß der übelste Mist, den ich gesehen habe, von EINEM Regisseur verbrochen wurde: Emmerich...Independence Day, The Day After Tomorrow, Godzilla, Der Patriot. Diese Filme haben allesamt...gar nichts! Unlogische Action, sollen witzig sein aber doch eine gewisse 'Message' vermitteln, aber: NICHTS gelingt. Die guten (die Amerikaner) gewinnen immer, und bleiben auch in jeder Situation richtig cool. Man merkt deutlich, daß der Regisseur versucht, 'standard-Mechanismen' zu benutzen, die in Filmen 'halt funktionieren', er aber völlig unfähig ist, mit diesen zu hantieren. Die 'Filme' wirken wie Projektarbeiten an einer Filmhochschule, die mit 'ungenügend' bewertet würden.
    Ich finde z. B. auch die 'Rambo'-Filme nicht gut, verstehe aber wenigstens, 'warum' jemandem diese gefallen könnten. Ich bin kein Nörgler, der sich einen Film nur ansieht, um die Mängel aufzudecken, oder, um festzustellen, daß 'das Buch aber besser war', aber so einen Schwachsinn wie Emmerich ihn produziert, finde ich erschreckend. Wenn sowas wirklich ABSICHT ist, hat Hollywood angst, die dummen Zuschauer könnten sonst nicht folgen? Herr der Ringe war doch auch anspruchsvoll, und die (zahlreichen) 'Dummen', die aus dem Kino kamen, hatten sich auch nicht darüber beschwert...
    Ich würde wirklich gerne wissen, warum so jemand weiterhin Filme produzieren darf!!! Ich kapier´s einfach nicht. Mit solchen Budgets würde ich (und viele andere auch) WESENTLICH Besseres zustande bringen!!!

  • #2
    Neee.... es geht in Hollywood nicht um Anspruch, sondern um Kohle. Filme wie die von Emmerich und Konsorten bringen die meiste Kohle. Herr der Ringe bildet da IMO keine Ausnahme, da dies auch eine sehr einfache Schwarz-Weiß-Story ist und nur geschickt inszeniert ist.

    Wirklich anspruchsvolle Filme sind und bleiben Nischenprodukte. Daran wird sich auch nie was ändern, weil die Masse das tatsächlich nicht sehen will. Wenn der Durchschnittsgucker die Wahl zwischen "The Day after Tomorrow" und "Garden State" z.B. hat, dann verwette ich meinen Hintern darauf, dass der Großteil den Emmerichstreifen wählt.
    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
    Makes perfect sense.

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    • #3
      Ganz einfach: auch Emmerich hat ein Zielpublikum. Zu dem musst Du nicht gehören, aber es gibt genug, die was von seinen Filmen halten. Und IMO war Independence Day nicht grade schlecht besucht. Und mit Sicherheit erhebt Emmerich nicht den Anspruch, es jedem Recht machen zu wollen. Wenn man seine Filme nicht mag,so ist das einem persönlich überlassen, sie zu meiden. Aber mir z.B. hat ID gut gefallen. Nicht wegen des Inhalts (gebe Dir Recht, mit dem, was Du über den Amerikanismus sagst), aber wegen der Special Effects.

      Und ich z.B. habe HdR nicht komplett geguckt, da mir die Filme streckenweise zu langatrmig wurden und ich keine Lust mehr drauf hatte. Deswegen sage ich abe rja nicht, dass HdR sch... ist. Es hat nicht unbedingt meinen Geschmack getroffen, aber deswegen mache ich sicher nicht den Produzenten/Regisseur schlechter, als er ist.
      Und so oft ich auch falle, ich stehe auf, richte mein Krönchen und marschiere weiter. Übung macht halt den Meister.

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      • #4
        Also erst mal eins: Komm mal runter von deinem hohen Ross!

        Du bezeichnest die grandiosen Blockbuster, "Independence Day", "Der Patriot", "Godzilla" und "The Day after Tomorrow" welche auf relativ grosse positive Resonanz beim Publikum getroffen sind als Mist!? Also mir persönlich haben diese Filme gefallen und ich bin nicht reingegangen weil ich zu den "Dummen" gehöre!
        Ich finde das sowieso recht anmassend was du hier schreibst, denn letztendlich ist das alles eine Frage des Geschmacks! Dir scheinen solche amipatriotischen, actiongeladenen Filme nicht zu gefallen, aber darauf zu schliessen, das das alles Käse ist und für "Dumme" gemacht ist, dann muss ich sagen, ist das schlicht und weg arg provokant! Ich stimme dir in der Hinsicht zu, dass diese Portion Collness nicht angebracht ist in den Filmen, die eine schwierige Situation darstellen, nicht angebracht ist, aber Hauptdarsteller werden oft gerne als erhaben dargestellt und als überdurchschnittlich begabt!
        Wenn dir das nicht gefällt okay - aber darauf zu schliessen, dass das Mist ist, (und das ist es nicht denn vielen gefällt das sehr wohl), und der Regisseur ein Idiot ist, das ist dumm!
        Und unlogisch - nun ja - stelle mir solche Filme mal in strikter logischer Ausführung dar, letztendlich kann man immer sagen, das wäre in der Realität aber anders! Und "Der Patriot" als unlogisch abzustempeln, das finde ich gar nicht mal! Bei den anderen - gut - da sind so einige unlogische Aspekte dabei, aber du vergisst die Funktion der Filme in erster Linie: Sie sollen beeindrucken und mitreissen! Vor allem durch effektgeladene Bildgewalt ("Special Effects")!

        Also denk noch mal nach und ich bezweifle, dass du in der Lage wärst einen besseren Film als Roland Emmerich drehen zu können!
        P.S. Bitte helft Greenpeace und den Weltmeeren, macht hier wenigstens bitte mit: http://oceans.greenpeace.org/de/werd...cean-defender/
        http://ctk.greenpeace.org/od-de/ctk-...referrer%5fid=
        Das Volk sollte sich nicht vor dem Staat fürchten, der Staat sollte sich vor dem Volk fürchten! aus "V for Vendetta"

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        • #5
          Damals fand ich Independance Day toll, heute weiß ich, dass der Film als Gesamtwerk nicht so der Bringer ist. Vor allem der Ami-Pathos nervt gewaltig. Cool sind sicherlich immernoch die Effekte und Will Smith ist immernoch witzig darin.

          Der Patriot ist auch pathetisch und vor allem strotzt er nur so vor Klischees und schwarz-weiss-Malerei. Dennoch unterhaltsam.

          Godzilla ist da schon besser. Klar, es ist ein Effektefilm und nicht sehr anspruchsvoll. Aber er unterhält, Godzilla kann einem am Schluss sogar leid tun und wem es auffällt, der kann sich schon etwas amüsieren darüber, dass in diesem Film die Amis eben nicht so toll sind, denn ist Euch schonmal aufgefallen, dass die Armee in diesem Film die ganze Stadt in Schutt und Asche legen, Godzilla aber einfach nie treffen, also absolut unfähig dargestellt werden?!
          Dies ist auch ein Grund, warum er in Amerika nur bedingt gut lief. Emmerich nimmt die Amis nämlich zum ersten Mal aufs Korn, als er die Möglichkeit dazu hatte, weil er ab diesem Film seine eigene Produktionsfirma hatte (Centropolis).
          Letztenendes funktioniert der Film aber auch nicht gut genug.

          Richtig gut ist aber Day After Tomorrow! Auch Unterhaltung, Popcorn, klar. Aber geniale Effekte, die Vater-Sohn-Geschichte finde ich echt gut gelungen! (Dennis Quaid ist auch ech gut! Ebenso wie Ian Holm) und die Message ist ja wohl mehr als deutlich!
          Ebenso wie die Tatsache, dass die Amis auf Mexiko angewiesen sind und die Grenze auf umgekehrtem Wege überschritten wird.
          Nein, DAT ist richtig klasse!

          Jedem das Seine.
          Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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          • #6
            Was ' Independance Day' angeht: Da ist nicht alles schiefgegangen, obwohl man dabei (und vor allem: Mit diesem Aufwand!) einen richtig guten Film hätte machen können - etwas weniger pathetisch, z. B.. Und darzustellen, daß der Präsident selbst einen Kampfjet steuerte, war 'sehr ungut'!!!
            Richtig gut ist aber Day After Tomorrow! --> Da waren aber fast alle, die damals im Kino anwesend waren, anderer Meinung.
            Anders ausgedrückt: Ein Film muß, um sehenswert zu sein, Spannung haben, überraschende Wendungen, Realismus, Tiefgang, Inspiration vermitteln, witzig sein, schräg sein - IRGEND ETWAS davon, nur nicht 'NICHTS' (tolle Effekte reichen da nicht. Ist wie bei einem Computerspiel, das außer guter Grafik nichts zu bieten hat...).
            Bsp.: 'Alien vs. Predator': Den finde ich gut, weil er zumindest Einblicke in die Kultur und Rituale einer fremden Rasse gewährt, und weil man erfährt, daß die Predators schon früher die Erde heimgesucht haben (ein unheimlicher Gedanke )...Ist zwar auch kein anspruchsvoller Film, aber zumindest einige positive Eindrücke bleiben zurück!!!
            Zu 'Herr der Ringe': Da steckt zwar auch dieses 'schwarz/weiß-Denken' drin, aber auch so viel mehr; diesen sollte man wahrlich nicht mit Emmerichs werken vergleichen!!!
            Ich behaupte: In nur einer Stunde fallen mir genug Ideen ein, um aus 'Godzilla' einen guten Film zu machen!!!
            Wenn man nicht mehr zwischen 'Popcorn-Kino', das keinen Anspruch auf...Anspruch hat, und solch VÖLLIG niveaulosem Mist wie den genannten Filmen unterscheiden kann, finde ich das schon sehr erschreckend (na ja, man sieht ja auch, welche Musik gekauft wird, und welche Programme im Fernsehen gekuckt werden --> *schauder*).

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            • #7
              Tja, vielleicht solltest Du andererseits aber auch einfach akzeptieren, dass Dir vielleicht die Emmerich Filme nicht so gefallen, aber dennoch nicht so schlecht sind (für alle) wie Du meinst.

              Es gibt gewiss etliche Leute, die Dir bei AvP sehr widersprechen würden.
              Wobei ich nicht dazugehöre.
              Zu DAT habe ich aber oben schon was geschrieben, will mich daher nicht wiederholen. Warum Du daher aber "nichts" dran findest, kann ich nicht verstehen.
              Vater-Sohn; Umweltproblem; Amis über Mexik. Grenze südwärts; Cheney-Vergleich; Und ansonsten einfach gute Unterhaltung mit tollen Bildern und für mich als SF-Fan auch ein spürbares Stück SF!
              Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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              • #8
                Zitat von Tandorf
                Bsp.: 'Alien vs. Predator': Den finde ich gut, weil er zumindest Einblicke in die Kultur und Rituale einer fremden Rasse gewährt, und weil man erfährt, daß die Predators schon früher die Erde heimgesucht haben (ein unheimlicher Gedanke )...Ist zwar auch kein anspruchsvoller Film, aber zumindest einige positive Eindrücke bleiben zurück!!!


                bwahahahahahhaha

                du sprichst davon das Emmerichs Filme Mist und nur für Dumme sind und dann bringst du ausgerechnet einen der schlechtesten Filme der letzten Jahre = AvP als Beispiel was dir gefällt?



                (das war jetzt genaus subjektiv wie die Meinung die du hier verbreitest)


                wie schon erwöhnt wurde, Geschmäcker sind verschieden und du kannst keinem das Recht absprechen sich das anzusehen was im gefällt.

                sonst sind wir schnell wieder bei Hitler und dem Begriff "Entartete Kunst"
                Homepage

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                • #9
                  Roland Emmerich ist ein äußerst sympathischer Schwabe, der es filmtechnisch geschafft sehr erfolgreich zu sein, in dem er den Amis "Coca Cola" verkauft.
                  Er hat nie behauptet, anspruchvolles Kino machen zu wollen.

                  ...und wenigstens hat er nie einen Kinomythos ruiniert, so wie in "Alien vs Predator".

                  Gruß, succo
                  Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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                  • #10
                    Zitat von Tandorf
                    Was für ein Idiot ist das eigentlich? Wieso darf so jemand denn Filme produzieren?!?
                    Er ist KEIN Idiot!
                    Im Gegenteil, er ist jemand der gern eaufwendige unterhaltsame Popcornfilme macht und vor allem jemand der weiß was das Publikum will!

                    Zitat von Tandorf
                    Hintergrund: Ich bin erst seit kurzer Zeit 'Film-Fan'. Filme ausleihen/kaufen ist noch relativ neu für mich.
                    Dann solltest du nicht gleich rumstänkern wie einer der sich auskennt sondern sich erstmal eine etwas fundiertere Meinung bilden!!

                    Zitat von Tandorf
                    Nun ist mir aufgefallen, daß der übelste Mist, den ich gesehen habe, von EINEM Regisseur verbrochen wurde: Emmerich...Independence Day, The Day After Tomorrow, Godzilla, Der Patriot. Diese Filme haben allesamt...gar nichts! Unlogische Action, sollen witzig sein aber doch eine gewisse 'Message' vermitteln, aber: NICHTS gelingt.
                    Das ist deine persönliche und vor allem sehr eingeschränkte und scheinbar voreingenommene Sicht der Dinge.

                    Zitat von Tandorf
                    Die guten (die Amerikaner) gewinnen immer, und bleiben auch in jeder Situation richtig cool. Man merkt deutlich, daß der Regisseur versucht, 'standard-Mechanismen' zu benutzen, die in Filmen 'halt funktionieren',........
                    Das machen fast 90% So läuft das halt! Ein Automobilkonzern versucht auch jedesmal wenn er ein neues Fahrzeig entwickelt all das zu tun was dem potentiellen Käufer gefällt!

                    Zitat von Tandorf
                    ....er aber völlig unfähig ist, mit diesen zu hantieren. Die 'Filme' wirken wie Projektarbeiten an einer Filmhochschule, die mit 'ungenügend' bewertet würden.
                    Mutig, mutig so viel Blödsinn von dir zu geben!
                    Du scheinst dich als "Filmneuling" ja sehr gut auszukennen!

                    Zitat von Tandorf
                    Ich würde wirklich gerne wissen, warum so jemand weiterhin Filme produzieren darf!!! Ich kapier´s einfach nicht. Mit solchen Budgets würde ich (und viele andere auch) WESENTLICH Besseres zustande bringen!!!
                    Das wird jemand mit so einer beschränkten Sichtweise nicht verstehen.


                    Fazit:

                    Komm mal wieder runter! Du hast von nichts ne Ahnung stänkerst aber gegen einen der erfolgreichsten Filmemacher Hollywoods!

                    Deine Aussagen klingen so als hättest du mal einen Emmerich Film gesehen der dir nicht gefallen hat und seitdem willst du schon dass dir kein weiterer mehr gefällt!

                    Und selbst wenn dir solche Filme tatsächlich nichtgefallen, dann leih sie dir nicht aus sondern geh in die Ecke der Videothek wo was anderes steht aber mach nicht Filme oder Regisseure runter.
                    Man kann ja sagen das man etwas nicht gut findet aber du stänkerst hier in einer Art und Weise rum, das man meint der Emmerich hätte Dir nen Lutscher geklaut und nun sitzt du weinend in deinem Kinderstuhl!
                    Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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                    • #11
                      Zitat von Steve Coal
                      Er ist KEIN Idiot!
                      Im Gegenteil, er ist jemand der gern aufwendige unterhaltsame Popcornfilme macht und vor allem jemand der weiß was das Publikum will!
                      ...
                      Dann solltest du nicht gleich rumstänkern wie einer der sich auskennt sondern sich erstmal eine etwas fundiertere Meinung bilden!!
                      ...
                      Das machen fast 90% So läuft das halt!
                      ...
                      Mutig, mutig so viel Blödsinn von dir zu geben!
                      Du scheinst dich als "Filmneuling" ja sehr gut auszukennen!
                      ...
                      Komm mal wieder runter! Du hast von nichts ne Ahnung stänkerst aber gegen einen der erfolgreichsten Filmemacher Hollywoods!
                      Entschuldigung, aber nur weil 90% einer Population (Regisseure, Musiker usw.) dasselbe tun, heißt das noch lange nicht, dass etwas "gut" ist. Kommerzieller Erfolg hat nur sehr wenig mit Qualität und Gehalt zu tun.

                      Darüber hinaus denke ich, dass jeder (unabhängig von seinem Kenntnisstand) qualifiziert ist, sich über die Arbeit vom "Künstlern" zu äußern. Langjährige Erfahrung als Filmgucker muss nicht unbedingt heißen, dass man einen scharfen, analytisch-neutralen Blick auf den Film als Kunstwerk hat. Diskussionen mit Leuten, die sich schwerpunktmäßig mit anderen Medien beschäftigen z.B. Literatur und Musik können äußerst fruchtbar sein.

                      Jedoch muss man dem Thread-Ersteller attestieren, dass er offenbar selbst nicht verstanden hat, was einen "guten" Film ausmacht. Nicht überaschende Wendungen, Realismus, Witz oder Amerikaner, die auf Mexikaner angewiesen sind, zeichnen einen guten Film aus, sondern die Kunst des Erzählens, die Kunst der Komplexitätsreduktion und die "Ablösbarkeit vom Hier und Jetzt" (d.h. Film sollte unabhängig vom räumlichen und zeitlichen Kontext seine Wirkung entfalten).
                      Leider hört man immer nur die üblichen Parolen ("gut ist, was gefällt", "über Geschmack kann man nicht streiten"), so dass Diskussionen dieser Art häufig recht uninteressant verlaufen.
                      Mein Profil bei Last-FM:
                      http://www.last.fm/user/LARG0/

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                      • #12
                        Zitat von Largo Paye
                        Entschuldigung, aber nur weil 90% einer Population (Regisseure, Musiker usw.) dasselbe tun, heißt das noch lange nicht, dass etwas "gut" ist. Kommerzieller Erfolg hat nur sehr wenig mit Qualität und Gehalt zu tun.
                        Das hab ich nicht gesagt.
                        Ich habe gesagt er ist kein Idiot. Er weiß genau was er machen muss damit sehr vielen Leuten seine Filme gefallen. Ob sie deshalb gut sind? Was gut ist muss jeder persönlich entscheiden. Aber offensichtlich finden sehr viele Menschen seine Filme gut.
                        Was gut ist und was nicht liegt im Auge des Betrachters. (Ok, 5€ ins Phrasenschwein)

                        Zitat von Largo Paye
                        Darüber hinaus denke ich, dass jeder (unabhängig von seinem Kenntnisstand) qualifiziert ist, sich über die Arbeit vom "Künstlern" zu äußern.
                        Falsch. Man kann beurteilen was einem gefällt und was nicht. Aber ohne ein gewisses Basiswissen oder wie man das auch nennen will, kann man QUALITÄT nicht unbedingt beurteilen. (Dazu kommt, dass man ja auch wieder die Wualität einzelner Faktoren des Films beurteilen kann.)

                        Zitat von Largo Paye
                        Diskussionen mit Leuten, die sich schwerpunktmäßig mit anderen Medien beschäftigen z.B. Literatur und Musik können äußerst fruchtbar sein.
                        RICHTIG!
                        Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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                        • #13
                          @Largo Payle: Man kann es sich auch einfach machen indem man alles was kommerziell ist, also Massen anspricht, schlecht redet. Das gleiche gilt für Musik.

                          Es gibt Filme die sehr gut die Balance zwischen optischen und inhaltlichen Anspruch hinbekommen. Matrix ist eines der besten Beispiele. Für mich die ganze Trilogie - für andere nur der erste Teil.

                          Über inhaltliche Ansprüche kann man sich auch streiten. Was der eine interessant und anspruchsvoll findet muß für den anderen nicht das selbe sein.


                          Es gehört schon ein Feingefühl(und nicht mangelndes Niveau) dazu Massen anzusprechen. Damit meine ich nicht unbedingt Dieter Bohlen der immer das selbe produziert.

                          Außerdem sind die beleidigenden Behauptungen über Emmerich unangebracht. Da muß ich @Steve Recht geben.


                          Zu Emmerich: Seine Filme gefallen mir eigentlich ganz gut. Kenne aber noch nicht alle.

                          Habe

                          Moon 44

                          ID4

                          Godzilla

                          The Patriot


                          gesehen. Wovon mir "Der Patriot" und "Godzilla" am besten gefallen. ID4 ist mir zu überzogen-kitschig. Die Dramaturgie wurde gleich wieder durch Gags von Will Smith zerstört. Auch das sich die Ami´s so in der Vordergrund gestellt haben. Was wohl auch an einer Markt-Strategie von Emmerich lag.

                          Kommentar


                          • #14
                            Naja, unterhaltsam und spektakulär sind die Filme von Emmerich IMO auf jeden Fall.
                            Sie sind sicherlich nichts für jemanden , der tiefsinnige Unterhaltung sucht, aber sonderlich schlecht, verglichen mit anderen Hollywood-Produktionen fallen die Filme von Emmerich aber in Sachen Niveau auch nicht ab.

                            Lediglich der teils übertriebene Pathos und Patriotismus nerven teils aber dann doch enorm.
                            “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
                            They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
                            Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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                            • #15
                              Zitat von Nicolas Hazen
                              ...verglichen mit anderen Hollywood-Produktionen fallen die Filme von Emmerich aber in Sachen Niveau auch nicht ab.
                              --> Doch *g*. Der einzige ählich-übler Film, den ich kenne, ist 'Der 13. Krieger': Vergleichbar oberflächlich.

                              ...das Beispiel 'Alien vs. Predator' habe ich gebracht, um den Unterschied zw. schlechten Filmen und unerträglichen Filmen aufzuzeigen, und zu erklären, daß ich niemand bin der sagt: 'Schindler´s Liste ist gut, Rambo ist schlecht'!!!
                              Ich hatte übrigens Godzilla ausgeliehen, ohne zu wissen, daß er von Emmerich ist!!!
                              Was genau mich daran so aufgebracht und gelangweilt hat:
                              - Es wird gar nicht´s wissenschaftlich erklärt: 'Ok, jetzt gibt es eben so ein mutiertes Riesenvieh. Kommt immer mal vor. Bekämpfen wir es halt'. Hier hätte man z. B. erfahrene (und ernstzunehmende) Wissenschaftler einbauen können, die das Verhalten von Gozilla analysieren, es verstehen, erklären, daß das 'Tier' resistent gegen viele Waffen ist, schnell regeneriert, usw.
                              - Die 'Story' wird hauptsächlich um den völlig uninteressanten Hintergrund gestrickt, daß ein böser Redakteur der lieben Reporterin keine Chance geben will, den Durchbruch zu schaffen --> genau das will ich in einem 'Monster-Film' haben (*ürks*).
                              Godzilla bleibt somit im Hintergrund und ist völlig charakterlos (weder gut noch böse, ohne Motiv, überhaupt in die Stadt kommen zu wollen, tut es aber einfach. Es wird einfach kein 'Übermächtiges Monster stellt eine Bedrohung dar'-Feeling aufgebaut!!!).
                              - Die Charaktere sind alle völlig oberflächlich und künstlich witzig.

                              Idee: Eingeborene verehren Godzilla, Wissenschaftler kommen, um das Vieh zu erforschen, werden von Eigeborenen gewarnt, nehmen die Bedrohung nicht ernst, sind erstaunt, wie groß das Ding wirklich ist, nehmen ein Ei von ihm mit, Godzilla will sich rächen und kommt in die Stadt --> VIEL BESSER! Nicht, daß ich lange gebraucht hätte, mir das auszudenken. Ich glaube auch nicht, daß deswegen WENIGER Leute das Kino besucht hätten...
                              Ich bin zwar nicht der absolute 'Cineast', kann aber wohl erkennen, wenn etwas lieblos zusammengeschustert wurde!!!

                              Warum mich das alles so aggressiv macht:
                              Ich finde, die Künste werden immer oberflächlicher. Die Leute werden vom Marketing überrannt, es geht überhaupt nicht mehr um Qualität oder Inspiration. Es wird nur noch vermarktet, was Profit bringt. Beispiele:
                              - Musik-Interpreten, die nichtmal ihre Songs selbst komponieren, alte Songs covern, nicht singen können, zusammengecastet wurden (z. B. Jeanette Biederman, Britney Spears, Dieter Bohlen, Robbie Williams (kann zwar singen, aber alles andere trifft zu...)).
                              - Musik-Sender, die nur noch Videos zeigen, um Geld zu bekommen (ist noch gar nicht so lange her, als noch anspruchsvolle Musik-Videos gezeigt wurden, die den Sendern einen gewissen kulturellen Anspruch verliehen...).
                              - Werbung für Handy-Software, die niemand braucht (aber dank dem Marketing viel Geld einbringt...).
                              - Computerspiele, die schlecht bewertet werden, weil sie zu anspruchsvoll sind und/oder keine 3D-Grafk haben, oder im Gegenteil: 'Age Of Empires III': Warum wohl wurde da alles entfernt, was die Vorgänger interessant und anspruchsvoll machte?!? Aber: Die Grafik ist toll...).
                              - Video-Spiele-Test-Zeitschriften, die völlig fehlerhafte Produkte von namhaften Herstellern hoch bewerten - ob´s da nicht auch nur um Geld geht (z. B. Fussball Manger 2004 i. d. PC-Games: Völlig unspielbar, aber PC-Games Werbebanden im Spiel --> Wertung > 90%...).

                              Sind denn alle verrückt geworden, daß sie das alles nicht bemerken?!?

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