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Petersen und Emmerich- oder 2 Deutsche in Hollywood

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  • Petersen und Emmerich- oder 2 Deutsche in Hollywood

    Hallo, da ich mir heute mal wieder Independence Day angeschaut habe, was mit der Werbung allerdings nervig war, dachte ich mir bringe mal einen Thread über die beiden deutschen Regisseure in Hollywood.

    Kann auch eine Umfrage reinhauen zur Auswahl steht

    Emmerich besser als Peterssen
    Peterssen besser als Emmerich
    Beide gleich gut
    Kann ich beide nicht leiden

    @Mods bitte Umfrage starten. (bitte nur eine Anwort geltend machen)


    Die beiden haben ja unterschiedliche Ansichten was Filmen angeht.

    Der eine, Emmerich, mag es groß und geht gerne Zukunftvisionen nach

    und

    der andere, Peterssen, bleibt auf dem Boden der Tatsachen und geht lieber unter Wasser bzw. aufs Wasser

    Ich schätze die beiden sehr, und mag auch zum Teil die Filme. Obwohl ich schon zugeben muss, das einige erst beim mehrmaligen anschauen gefallen.

    Wie seht ihr dass
    37
    Emmerich ist besser
    18.92%
    7
    Petersen ist besser
    48.65%
    18
    beide gleich gut
    21.62%
    8
    ich kann keinen von beiden leiden
    10.81%
    4
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  • #2
    Hatte ja vorhin nix besseres zu tun und hab mir Independence Day zum xten Mal reingezogen... und mal wieder komm ich einfach aus dem Schmunzeln nich raus!

    Emmerich macht einfach die patriotischsten Ami-Filme die es gibt. Das ist so patriotisch, dass mein Fernseher wegen Schmalzverstopfung explodiert ist!!!

    Petersen mag ich persönlich lieber, einfach weil von dem "Das Boot" und "Enemy Mine" sind.
    Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
    Schrimps und Krabben haben das Herz im Kopf.

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    • #3
      Independence Day gehört zweifellos zu den ganz großen Filmereignissen des letzten Jahrzehnts (unglaublich, dass das schon so lange her ist). Ich sehe den Film immer wieder gerne. Effekte und Stimmung sind klasse. Independence Day ist der vielleicht beste Emmerich-Film.

      Auch noch Anspruch auf diesen Titel hat "Der Patriot". Ein Historienfilm, den man von Emerich nicht unbedingt erwartet hätte. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

      Auch "Star Gate" war ein netter Film.

      "Godzilla" war allerdings stinklangweilig. "The Day after Tomorow" habe ich mir nicht angeschaut, hat mich einfach nicht gereizt. Der Trailer läßt vermuten, dass es genauso langweilig inszeniert ist, wie "Godzilla".

      -----------

      Wolfgang Petersen hat mit "Die unendliche Geschichte" seinerzeit einen der besten Fantasy-Filme überhaupt vorgelegt. "Die unendliche Geschichte" ist einer jener wenigen deutsche Filme, die sich mit den ganz großen Hollywood-Spektakeln messen können. Ein glaubhaftere und atmosphärischere Fantasywelt wird man in den 80ern und 90ern vergeblich suchen.

      Auch "Das Boot" ist ein ganz großer Film.

      Mit "Outbreak" und "In the Line of Fire" legte Petersen zwei hervorragende Thriller vor. Im zweiten Film überzeugt vor allem das Schauspiel von Malkovich und Co.

      "Air Force One" ist einer der besten Action-Filme der letzten Jahre und auch einer der besten Harrison Ford Filme.

      Nach "Air Force One" kam dann allerdings so eine Art Knick:

      Schlecht ist "Der Sturm" zwar nicht, aber er zieht viel zu sehr von den Effekten und ist in seiner Wirkung zu sehr von der großen Leinwand abhängig. Außerhalb des Kinosaals (wo der Eindruck entsteht man befände sich selber auf dem Meer) läßt der Film dann stark nach und wird nur noch selten gesehen.

      Troja ist ein guter Film (dessen größte Schwäche der weitesgehend sehr schwache Soundtrack ist), aber bei dieser Vorlage konnte man einen herausragenden Film erwarten. Troja war einer meiner absoluten Favoriten 2004, konnte dieser Rolle aber nicht gerecht werden.

      Mit "Poseidon" scheint nun wirklich etwas ganz schlimmes bevorzustehen. Die neue Poseidon hat den Charme eines modernen Vergnügungskreuzers, - sprich überhaupt keinen.
      Ich stehe dem Film überaus skeptisch gegenüber. Ich frage mich was Petersen zu diesem Remake bewogen hat, er kann damit imo nur scheitern.
      Da das Original perfekt war kann das Remake eigentlich nur eine Enttäuschung werden.

      Obwohl Petersen nachgelassen hat, halte ich ihn aber für den erheblich besseren Regisseur. Er ist mein Favorit und ich hoffe, dass er nochmal zu alter Stärke zurückfindet.

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      • #4
        Ich finde das emmerich die geschichten besser und glaubwürdiger erzählen kann.
        Wenn das Universum gerecht wäre würden uns all die schlechten dinge wiederfahren die wir verdient hätten!

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        • #5
          Ich finde das Petersen leicht besser ist. Weil er vielseitigere Filme macht. Da ist ja fast alles vertreten.

          Emmerich macht wirklich mehr patriotische und pathetische Blockbuster. Schwerpunkt - Effektekino.


          Also Petersen hat ein wenig mehr Talent und Erfahrung als Emmerich. Dennoch mag ich beide.

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          • #6
            Ja ich mag auch beide. Wie ich ja oben schon gesagt habe, Petersen geht mehr auf Tatsachen und geht auf Dramatik zurück und Emmerich mehr Effektkino zu machen.

            Wobei ich aber meine, dass beide auf gewisserweiße sehr genial sind
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            • #7
              Ich finde Emmerich eindeutig besser! Warum? Mal jeden für sich genommen...

              Petersen
              Das Boot und Enemy Mine sind tolle Filme! Aber auch schon ewig her! Seitdem er in Hollywood richtig Fuß gefasst hat, wird's immer mieser. Air Force One war überzogen. Eine Präsident der Steven Seagal spielt. Immerhin fand ich den Film recht unterhaltsam. Der Sturm ist für mich einer der schlechtesten Filme, die ich kenne. Gut, ich mag sowieso keine reinen Katastrophenfilme, aber außer der Tatsache, wie der Film ausgeht, ist der Film langweilig, einfach, weil die ganze Zeit gegen den Sturm angegangen wird. Da bleibt natürlich sehr viel Story!
              Troja war ganz nett, aber hatte merkbare Schwächen. Poseidon, ich habe jetzt den über 4 Minunten langen Trailer (!) gesehen, sieht danach aus, als könnte es nochmal ein ganz guter Film werden. Aber es sieht auch nach einer 1:1-Titanic-Kopie aus! Nur das es hauptsächlich um das Rauskommen zu gehen scheint. Man einer mag meinen, dass bei Titanic alles vor dem Zusammenstoß eh weg hätte sein sollen. Ich nicht.
              Fazit: Wird scheinbar im Laufe der Jahre immer schlechter.

              Emmerich
              Emmerich ist definitiv (bislang) ein Popcorn-Filmer. Nichts dagegen, wenn es gut ist. Moon 44 ist gerade für deutsche Verhältnisse sehr gut geworden, aber natürlich sehr oberflächlich. ID4 war ein Riesenknaller, aus heutiger Sicht bleibt der Humor und die Effekte gut erhalten, der Rest ist ein besonders in der zweiten Hälfte sehr schwaches Drehbuch und ein Patriotismus, dass es nur so trieft. Wenn man die späteren Werke betrachtet, scheint das der Tribut den Amis gegenüber zu sein.
              Stargate war seine Belohnung, nämlich sein Wunschprojekt. Unterhaltsamer Popcorn. Godzilla ist zwar kein so toller Film geworden, er packte einen zu wenig. Aber neben den Special Effects schlägt er das Gegenteil des Patriotismus aus ID4 ein: Die Amis, insbesondere die Armee treffen alles, außer Godzilla. Das hat den Amis wohl nicht so gefallen.
              Der Patriot ist zugegeben wieder etwas patriotisch. Im Angesicht des Titels geht's aber echt noch. Schlimmer finde ich die unzähligen Klischees. Ansonsten geht's auch gegen den Krieg.
              Day After Tomorrow aber ist einfach ein richtig guter SF-Katastrophen-Popcornfilm, der durchaus zu rühren und zu Erstaunen mag! Sein nächster "10.000 B.C." scheint neue Wege (anspruchsvoller? Er hat es ja vor) zu gehen. Ein ungewöhnliches Projekt.
              Fazit: Wohl viel Popcorn und Schwächen, aber immerhin phantastische Genres (für mich ein Vorteil) und er scheint besser zu werden im Laufe der Zeit.


              Gesamtfazit: Petersen mag wohl grundsätzlich die etwas ernsthafteren Themen angehen, aber letztenendes sind seine neuen Filme auch nur reine Unterhaltung, die IMO immer schwächer werden, während Emmerich (bislang) oberflächlicher ist, aber dafür mehr der Phantastik zugeschrieben ist und IMO immer besser wird.
              Da wähle ich lieber das, was besser gemacht ist, auch wenn es vom grundsätzlichen Tenor oberflächlicher ist.
              Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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              • #8
                Zitat von Valen
                Eine Präsident der Steven Seagal spielt. Immerhin fand ich den Film recht unterhaltsam.
                Ähm, in "Air Force One" spielt Harrison Ford den Präsidenten. Steven Seagal spielt da gar nicht mit. Der spielt im Film "Einsame Entscheidung" mit. Und da ist er auch kein Präsident!

                Ach, der Steven Seagal spielt. Sorry!

                Na, ein Präsident muß auch mal schlagkräftig sein oder? Und Ford macht das ganz gut wie ich finde. Eigentlich eher eine Art "Indy" in den Wolken. Weil an die Choreographien von Seagal kommt er nicht dran...

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                • #9
                  Also wirklich gut kann ich keinen von den beiden finden. Eher mittelmässig.
                  Schwerlich ein tolles Aushängeschild Deutschlands in den USA, aber so sollte man das eh nicht betrachten.

                  Ansonsten kann ich mich nur Valens Analyse der beiden anschließen.

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                  • #10
                    Ich habe für Petersen gestimmt, finde seine Filme einfach zeitloser. Das Boot und der Sturm haben mir sehr gut gefallen. Enemy Mine und Troja fand ich eher langweilig, Air Force One war total schlecht. Emmerichs Streifen kann man sich einmal ansehen und dann vergessen. Independence Day ist schon relativ unterhaltsam, aber Godzilla, Patriot, Stargate und Moon 44 kann man in die Tonne treten. The Day After Tommorow war anständige Unterhaltung.
                    "Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!" (Andi Möller) - "Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei." (Heribert Faßbender) - "Das war ein wunderschöner Augenblick als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!" (S. Freund) - "Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal." (L. Matthäus)

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                    • #11
                      Zitat von Valen
                      Ich finde Emmerich eindeutig besser! Warum? Mal jeden für sich genommen...

                      Petersen
                      Das Boot und Enemy Mine sind tolle Filme! Aber auch schon ewig her! Seitdem er in Hollywood richtig Fuß gefasst hat, wird's immer mieser. Air Force One war überzogen. Eine Präsident der Steven Seagal spielt. Immerhin fand ich den Film recht unterhaltsam. Der Sturm ist für mich einer der schlechtesten Filme, die ich kenne. Gut, ich mag sowieso keine reinen Katastrophenfilme, aber außer der Tatsache, wie der Film ausgeht, ist der Film langweilig, einfach, weil die ganze Zeit gegen den Sturm angegangen wird. Da bleibt natürlich sehr viel Story!
                      Troja war ganz nett, aber hatte merkbare Schwächen. Poseidon, ich habe jetzt den über 4 Minunten langen Trailer (!) gesehen, sieht danach aus, als könnte es nochmal ein ganz guter Film werden. Aber es sieht auch nach einer 1:1-Titanic-Kopie aus! Nur das es hauptsächlich um das Rauskommen zu gehen scheint. Man einer mag meinen, dass bei Titanic alles vor dem Zusammenstoß eh weg hätte sein sollen. Ich nicht.
                      Fazit: Wird scheinbar im Laufe der Jahre immer schlechter.

                      Emmerich
                      Emmerich ist definitiv (bislang) ein Popcorn-Filmer. Nichts dagegen, wenn es gut ist. Moon 44 ist gerade für deutsche Verhältnisse sehr gut geworden, aber natürlich sehr oberflächlich. ID4 war ein Riesenknaller, aus heutiger Sicht bleibt der Humor und die Effekte gut erhalten, der Rest ist ein besonders in der zweiten Hälfte sehr schwaches Drehbuch und ein Patriotismus, dass es nur so trieft. Wenn man die späteren Werke betrachtet, scheint das der Tribut den Amis gegenüber zu sein.
                      Stargate war seine Belohnung, nämlich sein Wunschprojekt. Unterhaltsamer Popcorn. Godzilla ist zwar kein so toller Film geworden, er packte einen zu wenig. Aber neben den Special Effects schlägt er das Gegenteil des Patriotismus aus ID4 ein: Die Amis, insbesondere die Armee treffen alles, außer Godzilla. Das hat den Amis wohl nicht so gefallen.
                      Der Patriot ist zugegeben wieder etwas patriotisch. Im Angesicht des Titels geht's aber echt noch. Schlimmer finde ich die unzähligen Klischees. Ansonsten geht's auch gegen den Krieg.
                      Day After Tomorrow aber ist einfach ein richtig guter SF-Katastrophen-Popcornfilm, der durchaus zu rühren und zu Erstaunen mag! Sein nächster "10.000 B.C." scheint neue Wege (anspruchsvoller? Er hat es ja vor) zu gehen. Ein ungewöhnliches Projekt.
                      Fazit: Wohl viel Popcorn und Schwächen, aber immerhin phantastische Genres (für mich ein Vorteil) und er scheint besser zu werden im Laufe der Zeit.


                      Gesamtfazit: Petersen mag wohl grundsätzlich die etwas ernsthafteren Themen angehen, aber letztenendes sind seine neuen Filme auch nur reine Unterhaltung, die IMO immer schwächer werden, während Emmerich (bislang) oberflächlicher ist, aber dafür mehr der Phantastik zugeschrieben ist und IMO immer besser wird.
                      Da wähle ich lieber das, was besser gemacht ist, auch wenn es vom grundsätzlichen Tenor oberflächlicher ist.
                      Dem kann ich mich nur anschließen. Dank DaT steht Emmerich höher in meiner Gunst. Mein Lieblieblingsfilm von Peterson ist "Enemy Mine".
                      Rygel: "I've got an new Philosophy Crichton. What used to be important isn't and what should be important never will be."

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                      • #12
                        also ich poste hier einfach mal die Filme der Beiden:

                        Petersen:
                        # Troy (2004)
                        # The Perfect Storm (2000)
                        # Air Force One (1997)
                        # Outbreak (1995)
                        # In the Line of Fire (1993)
                        # Shattered (1991)
                        # Enemy Mine (1985)
                        # Unendliche Geschichte, Die (1984)
                        # Boot, Das (1981)

                        Emerich:
                        # The Day After Tomorrow (2004)
                        # The Patriot (2000)
                        # Godzilla (1998)
                        # Independence Day (1996)
                        # Stargate (1994)
                        # Universal Soldier (1992)
                        # Moon 44 (1990)

                        und anhand dieser Filme bewerte ich jetzt...dieses tendenziöse, was ich in valens post reinlese (ja, der ist auf dem absteigenden ast und der nicht) ist für mich ehrlich gesagt kein bewertungsgrund...die wahrheit ist auf der leinwand sag ich mal und für mich hat Petersen die interessanteren Filme gemacht...drum stimm ich für ihn.

                        DaT fand ich auch nicht so dolle und Troja fand ich gut, außerdem ist In the line of fire IMO einer der besten Thriller der 90er...das zählt für mich nen bißchen mehr als ID4....
                        "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                        "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                        Member der NO-Connection!!

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                        • #13
                          Zitat von notschefix
                          DaT fand ich auch nicht so dolle und Troja fand ich gut, außerdem ist In the line of fire IMO einer der besten Thriller der 90er...das zählt für mich nen bißchen mehr als ID4....
                          Jedem das Seine. Troja war nicht schlecht, aber auch irgendwie nicht wirklich gut. Uninspiriert möchte ich sagen. In the Line of Fire ist auch ganz nett, aber gerade aus heutiger Sicht eher Ware von der Stange wie so viele andere Thriller.

                          Für mich hat DaT viel rausgerissen. Wenn er beim nächsten Film nicht wieder den Flug nach unten antritt... Aber mit seinem "10.000 B.C." sieht's eher gegenteilig aus.
                          Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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                          • #14
                            Zitat von notschefix
                            also ich poste hier einfach mal die Filme der Beiden:

                            Petersen:
                            # Troy (2004)
                            # The Perfect Storm (2000)
                            # Air Force One (1997)
                            # Outbreak (1995)
                            # In the Line of Fire (1993)
                            # Shattered (1991)
                            # Enemy Mine (1985)
                            # Unendliche Geschichte, Die (1984)
                            # Boot, Das (1981)

                            Emerich:
                            # The Day After Tomorrow (2004)
                            # The Patriot (2000)
                            # Godzilla (1998)
                            # Independence Day (1996)
                            # Stargate (1994)
                            # Universal Soldier (1992)
                            # Moon 44 (1990)

                            und anhand dieser Filme bewerte ich jetzt...dieses tendenziöse, was ich in valens post reinlese (ja, der ist auf dem absteigenden ast und der nicht) ist für mich ehrlich gesagt kein bewertungsgrund...die wahrheit ist auf der leinwand sag ich mal und für mich hat Petersen die interessanteren Filme gemacht...drum stimm ich für ihn.

                            DaT fand ich auch nicht so dolle und Troja fand ich gut, außerdem ist In the line of fire IMO einer der besten Thriller der 90er...das zählt für mich nen bißchen mehr als ID4....
                            In den 80er Jahren hat Roland Emmerich noch "Das Arche Noah-Prinzip", "Joey" und "Hollywood Monster" gedreht, kleine Independent-Filme, die letztgenannten haben dann ziemlich an Spielberg erinnert. Roland Emmerich wurde ja der deutsche Spielberg genannt.

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                            • #15
                              Wer bei Air Force One kritisiert daß es Haudrauf-Action mit sinnlosem Segal-Präsidenten-rettet-die-Welt-Plot gibt, sollte das Genre des popcorn-Kinos nicht allzu hoch in den Himmel loben.

                              Ich habe für Petersen gestimmt, weil Emmerich zwar mit Stargate und ID4 großartiges Unterhaltungskino abgeliefert hat, aber seitdem sich immer weiter nach unten arbeitet. Größte Gurke ist wohl das absolut emotionslose Day after Tomorrow.

                              Petersens Das Boot, Enemy Mine, Der Sturm, In the Line of Fire (wurde schon gesagt: einer der besten thriller der 90er) und Outbreak (Dustin Hoffman in einer seiner letzten großen Rollen) haben mir hingegen sehr gut gefallen. Einzige wirkliche Gurke ist wohl Troja, voll von Pathos, Schönlingen und großen Schauspielern, die mit einer überraschend miesen Performance das menschliche Auge beleidigen.

                              Also, bei Petersen gibts eine Niete, bei Emmerich leider schon drei (Universal Soldier, Godzilla und DaT ... Patriot hat mich eigentlich ganz gut unterhalten), meiner meinung ist also Petersen der bessere, da tiefgründiger!
                              "I was me but now he`s gone!"
                              James Hetfield

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