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Deutschland. Ein Sommermärchen

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  • Deutschland. Ein Sommermärchen

    Wie kann es sein, dass es hierzu noch keinen Thread gibt? Oder funktioniert die Suche nicht richtig?

    Naja, jedenfalls hatte ich das Glück ein Paar Premierenkarten zu ergattern und konnte mir den Film so schon am Dienstag ansehen und ich fand ihn wirklich gut gemacht. Es war einfach toll, die Athmosphäre der WM noch mal zu spüren und zu sehen, dass der Spaß den die Jungs am Fußball hatten nicht nur vorgegaugelt war, sondern die ihn wirklich Tag für Tag gelebt haben.
    Einzig, dass eigentlich jeder Fanbezug (Fanmeilen etc.) fehlt ist ein kleiner Kritikpunkt, aber auch verständlich, da es ja ein Film über die Mannschaft sein soll.
    Absolut sein geld wert, auch wenn er noch dieses Jahr im fernsehn zu sehen sein wird. Aber das waren auch alle Spiel der WM......
    Veni, vici, Abi 2005!
    ------------------------[B]
    DJK Erbshausen - Sulzwiesen.de; Abi 2005 DHG Würzburg

  • #2
    Ich habe mir den Film am Mittwoch angesehen. Kann mich eigentlich nur squatty anschließen. Guter Streifen, viel zu lachen und man hat wirklich mal gesehen, wie das so im Hoten und Trainingslager abläuft. Die Jungs scheinen wirklich ne Menge Spaß gehabt zu haben.
    Bilder von den Fanmeilen habe ich allerdings nicht vermisst. Ist schließlich ein Film aus sicht der Mannschaft und die war schließlich an den Fanmeilen nicht vor Ort.

    Ein wenig schmunzeln musste ich (und der gesamte Saal) ja bei Klinsmanns Kampfspruch "Das lassen wir uns nicht nehmen! Und schon gar nicht von Polen!"

    Sehr schön fand ich auch die Interviews mit Schweini und Poldi auf dem Bett. Die beiden hätten sich auch so bei DingsDa in eine Box setzen können, wo sonst die kleinen Kinder Begriffe erklären
    "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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    • #3
      Im traurigen Monat November wars,
      Die Tage wurden trüber,
      Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
      Da reist ich nach Deutschland hinüber.

      Und als ich an die Grenze kam,
      Da fühlt ich ein stärkeres Klopfen
      In meiner Brust, ich glaube sogar
      Die Augen begunnen zu tropfen.

      Und als ich die deutsche Sprache vernahm,
      Da ward mir seltsam zu Mute;
      Ich meinte nicht anders, als ob das Herz
      Recht angenehm verblute.....

      ausschnitt aus "Deutschland, ein Wintermärchen" - Heinrich Heine
      Dieses Gedicht, ein sehr ernstes und trauriges, mit einen sehr passenden und treffenden Titel, nähmlich "Deutschland, ein Wintermärchen" wird mit dem Filmtitel "Deutschland, ein Sommermärchen" total verklärt und verdreht....

      Wie kann man einem Film einen solchen Titel geben ?
      Ist "Deutschland, ein Sommermärchen" ?
      Meines erachtens nicht...

      Heine würde sich im Grabe um drehen.
      Würde er diesen Filmtitel vernehmen, würde er sofort an sein
      Gedichtstitel "Deutschland, ein Wintermärchen" denken...

      Der Fussballfilm hätte jeden anderen Titel haben können z.b "Ein Sommertraum" oder "Deutschland einig Fussballland" oder sonst irgednwie.

      Aber "Deutschland, ein Sommermärchen" ???
      Ich weiß nicht - ich finde es total unpassend...

      Das wäre so als wenn man einer Sauna einen gewissen namen geben würde...
      Was aber niemand, ich betone niemand tun wurde... Weil es meines erachtens absolut unpassend wäre.... Ich würde es sogar als Frechheit empfinden.... Und jeder andere auch....
      Schwule dürfen weder Blut noch Organe Spenden http://www.schwulst.de/content/SchwuleBlutspende
      Liebe ist ein Menschenrecht - Niemand sollte anderen DAS verwehren! :)[/CENTER]

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      • #4
        Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
        Sehr schön fand ich auch die Interviews mit Schweini und Poldi auf dem Bett. Die beiden hätten sich auch so bei DingsDa in eine Box setzen können, wo sonst die kleinen Kinder Begriffe erklären
        Ja. Viel im Hirn scheinen die nicht zu haben. Naja, braucht man für Fußball ja auch nicht.

        Ansonsten gucke ich mir den Film wohl eher im Fernsehen mal an.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Dominion Beitrag anzeigen
          Dieses Gedicht, ein sehr ernstes und trauriges, mit einen sehr passenden und treffenden Titel, nähmlich "Deutschland, ein Wintermärchen" wird mit dem Filmtitel "Deutschland, ein Sommermärchen" total verklärt und verdreht....
          Du bist dir über die inhaltliche Bedeutung des Gedichts im Klaren und die Situation Heines, als er es schrieb, im klaren?
          Das ist zwar sicherlich ein ernstes Werk, aber keines das man per se als traurig bezeichend sollte.
          Die Intention des Gedichts und des Films laufen IMO in die gleiche Richtung - insofern geht der Titel schon in Ordnung.

          Abgesehen davon kann man sich auch über Nichtigkeiten aufregen...
          Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
          Makes perfect sense.

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          • #6
            Zitat von Skymarshal Beitrag anzeigen
            Ja. Viel im Hirn scheinen die nicht zu haben. Naja, braucht man für Fußball ja auch nicht.
            Das ist ja nicht erst seit dem Film klar, dass die keine artikulationsfreudigen Intelligenzbestien wie beispielsweise Christoph Metzelder sind (Vergleich mal PK-Auftritte von ihm mit denen von den beiden).

            @Dominion
            Himmel...nu reg dich wegen einem Filmtitel doch nicht so auf. Ja...es ist ne Anspielung auf Heine, na und? Ist das verboten? Was bei der WM hier abging kann man imho durchaus als eine Art Märchen bezeichnen. Insofern ist das also passend.

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            • #7
              @Dominion: Ich weiß es ja nicht genau, aber schonmal dran gedacht, dass Wortmann sich gar nicht auf Heine bezieht? Das er den Film einfach nur so genannt hat, weils im Sommer war und in gewisser Weise ein Märchen? So gesehen dürfte man gar nichts irgendwie benennen, weil es immer einen Bezug auf irgendwas anderes gibt.

              Aber vielleicht möchte hier ja noch jemand was zum Film sagen? Kann doch nicht sein, dass von den ganzen Fußballverrückten hier nur zwei Leute bis jetzt den Film gesehen haben?
              "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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              • #8
                Wenn alles gut geht, schaue ich ihn mir heute abend an, obwohl ich mir noch nicht ganz sicher bin ob das eine so gute Idee. Ich fürchte die "Will-wieder-WM-haben" Stimmung direkt danach...
                Wash: "Psychic, though? That sounds like something out of science fiction."
                Zoe: "We live in a spaceship, dear."
                Wash: "So?"

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                • #9
                  Habe den Film gestern gesehen und er hat mir wirklich gut gefallen. Er liefert interessante Einblicke in eine sympathische Mannschaft und lies einen die Weltmeisterschaft noch einmal aus einer anderen Perspektive erleben. Ich hätte mir vielleicht nur gewünscht, dass man bei den Spielszenen noch öfter auf den Radiokommentar zurückgegriffen hätte, als diese nur mit Musik zu untermalen.

                  Zitat von Dr.Bock
                  @Dominion: Ich weiß es ja nicht genau, aber schonmal dran gedacht, dass Wortmann sich gar nicht auf Heine bezieht? Das er den Film einfach nur so genannt hat, weils im Sommer war und in gewisser Weise ein Märchen? So gesehen dürfte man gar nichts irgendwie benennen, weil es immer einen Bezug auf irgendwas anderes gibt.
                  Ich denke der Titel bezieht sich schon auf Heines Werk, aber ich denke nicht, dass er irgendwie unpassend gewählt ist.
                  Der wichtigste Unterschied ist eben, dass der Film den Sommer im Titel trägt, also praktisch das Antonym zu Winter. Daher darf man auch einen gegensätzlichen, deutlich positiveren, nicht satirischen Ton erwarten, als es bei Heine der Fall war. Das Sommermärchen quasi als Gegenentwurf zum Wintermärchen, weil wir eben im Juni/Juli 20006 ein Deutschland erlebt haben, wie es sich Heine gewünscht hätte.
                  Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                  "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                  • #10
                    Ich habe den Film schon am ersten Wochenende gesehen, hatte dann aber leider keine Zeit den Film zu kommentieren.
                    Das möchte ich jetzt noch nachholen:

                    Die Einblicke, die man in das Umfeld der Nationalmannschaft unmittelbar vor und während der WM erhält waren auf jeden Fall sehr interessant.

                    Leider kommen aber nicht alle Spieler gleichermaßen zu Wort:
                    Mertesacker und Schneider z.B. scheinen zwar ohnehin nicht so mitteilsam zu sein, aber aufallend wenig sagte eben auch Ballack, der mal zu Beginn des Films zwei oder drei Sätze hat und sich dann nur noch im Rahmen von größeren Versammlungen kurz zu Wort meldet.
                    Podolski, Schweinsteiger (die ständig irgendwelchen Blödsinn machen), Lehmann und Kahn kamen imo deutlich am meisten zu Wort.

                    Klinsmanns Ansprachen waren natürlich ein Highlight (auch wenn er mit seinem Sieg-Jubel nach dem Spiel gegen Costa Rica etwas alleingelassen wirkte ), aber auch der Moment wo er Tischtennis spielt und sich dann ärgert, fand ich klasse.

                    Natürlich gehörte die WM hauptsächlich Klinsmann, aber einige Monate später ist es sehr schön zu sehen, dass auch auf Joachim Löw in dem Film viel eingegangen wurde.
                    Nach dem Film weiß man ja, dass der Pokal sowieso nur vier Jahre für uns aufgehoben wird und da schon bald neue Titel zu gewinnen sind, ist der neue Bundestrainer imo einfach von besonderen Interesse.

                    Auch alle anderen Personen im Umfeld der Mannschaft, über Masseure, Friseusen (die Szene mit Klose ist einfach klasse), Fitnesstrainer, Funktionäre und Poliiker werden meines Erachtens im ausreichenden Maße in Szene gesetzt.
                    Auf Meyer-Vorfelder hätte man sicherlich verzichten können, aber wie Frings zu spät zum Treffen mit der Bundeskanzlerin kommt und ihr im Vorbeigehen ganz locker "Guten Tag" sagt, fand ich wirklich lustig.
                    Da hat man doch gleich nicht mehr so ein schlechtes Gewissen, wenn man selber mal zu spät kommt.

                    Generell ist der Film vollgepackt mit Szenen, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringen (z.B. Odonkor, der ständig von Asamoah ins Wasser geworfen wird). Der Schwerpunkt des Films liegt klar auf den Humor und den Spaß.

                    Einiges, was die Spieler im Training so getan haben, sah schon recht seltsam und stellenweise komisch aus, aber es hat ja offensichtlich was gebracht.
                    Interessant war auf jeden Fall auch die Unterbringung in dem Berliner Hotel.

                    Die Spielepräsentationen empfand ich als wenig gelungen, - was vor allem an der leiernden Musikuntermalung aber auch an einigen fehlenden Spielszenen lag, die man eigentlich erwartet hatte.
                    Im Prinzip hätte ich mir diese Spielezusammenfassungen viel leidenschaftlicher und heroischer gewünscht (was allein schon durch eine klüger gewählte Musik zu erreichen gewesen wäre), - eben ähnlich wie in Wortmanns "Das Wunder von Bern".
                    Einzig das Ausscheiden gegen Italien war mit der angemessenen emotionalen Schwere inszeniert, - das war im Kinosaal schon ziemlich bedrückend.

                    Leider setzt der Film die Kenntnis der Ereignisse um die WM voraus. Als Beispiel sei hier zu Beginn des Films Ballacks Wade genannt: Wenn man nichts darüber weiß, erscheint es als praktisch unmöglich, mitzubekommen worüber Ballack da überhaupt redet.
                    Natürlich ist das wenige Monate nach der WM noch kein Problem, aber auch die Erinnerungen an solche Ereignisse werden mit der Zeit schwächer und was ist erst wenn man mal seinen Kindern den Film über die tolle WM 2006 zeigen will?
                    Hier hätte man sich wirklich gewünscht, dass Wortmann nicht nur einen Film für den Moment gemacht hätte.

                    Schade (wenn wohl auch unvermeidbar) ist auch, dass man dem Film ansieht, dass die technische Ausstattung mit der er hergestellt wurde nicht gerade toll war.
                    Man gewöhnt sich mit der Zeit zwar an die Bildqualität, aber schön ist das nicht.

                    Dass Fan-aktionen außerhalb der Mannschaft nur relativ wenig Beachtung geschenkt wird, stört mich nicht weiter und ich halte es insgesamt gesehen auch für richtig:
                    Es ist eben ein Film über und aus der Sicht der Mannschaft und wenn dort jemand über 100 Stunden einzigartiges Filmmaterial hat, sollte man diesen Aufnahmen dann auch so viel Raum in den Film geben, wie irgend möglich (ich hoffe ja auf viele weitere Szenen im Rahmen des Bonusmaterials der DVD).
                    Angemessenerweise endet der Film ja auch immmerhin mit der Verabschiedung vorm Brandenburger Tor (Btw. fand ich die kurze Auseinandersetzung zwischen Ballack und Frings über die Abschlußveranstaltung auch ziemlich interessant).

                    Wie gesagt bietet der Film einen wohl einzigartigen und sehr humorvollen Einblick in die Nationalmannschaft, der für jeden Fan wohl ein Muß ist und vorzugsweise natürlich mit mehreren Leuten gesehen werden sollte.
                    Allerdings ist es leider nicht der "ultimative" Dokumentationsfilm geworden, da es dann eben doch so manchen Schönheitsfehler gibt.
                    Als ich am Abend des Abschlußspiels in Suttgart erfuhr, dass Sönke Wortmann einen Film über die Nationalmannschaft machen würde, hatte ich mir doch noch einiges mehr von diesem Film versprochen, wie ich zugeben muß.

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                    • #11
                      Hi!

                      Ich habe mir den Film auch angesehen und nachdem ich mich wieder mal über die Kinopreise aufgeregt hatte hoffte ich das wenigstens der Film gut wird.
                      Und dem war dann auch so. Es gab wie hier schon erwähnt viel zu lachen und man bekam einen schönen Einblick hinter die Kulissen. Man merkte in dem Film förmlich, wie nach dem Polen Spiel die Stimmung viel euphorischer wurde, die Jungs hatten viel mehr Selbstvertrauen!
                      Was ich an dem Film auch so toll fand, es kamen dadurch meine eigenen WM-Erlebnisse wieder hoch.
                      Eine absolut tolle Szene in dem Film war, als Lehmann die gute Frau Merkel gefragt hat, was jemanden wie ihn denn wieder nach Deutschland bringen könnte. Das machte auch gleich den eher grausigen Anblick von Frau Merkel im Großbildformat wieder wett.
                      Ein paar Einblicke in die Taktik waren dann auch noch dabei, was einen Fußballfan natürlich sowieso interessiert.
                      Rundum also ein gelungener Film, von dem ich mir erhoffe, das wenn ich ihn in 5 Jahren wieder sehe, er meine WM-Erinnerungen auch dann noch zurück bringen wird.

                      Gruß,
                      Soran
                      Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
                      Mein Videokanal - Supportvideos vom Fußball

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                      • #12
                        Habe den Film auch gesehen und er hat mit Bravur bestanden.

                        Poldi und Schweini sind mir sehr sympatisch, allerdings muss ich auch sagen: Gut das die Fussballer geworden sind.

                        Klinsmanns Ansprachen haben mich beeindruckt und inspiriert. Bin ja inzwischen auch Trainer unserer Resevermannschaft und ich werde mich hier und da von Klinsi inspirieren lassen

                        (Btw. fand ich die kurze Auseinandersetzung zwischen Ballack und Frings über die Abschlußveranstaltung auch ziemlich interessant).
                        Fand ich auch. Irgendwie haben mir solche reibungsmoment insgesamt etwas erzählt. mir kann keiner erzählen das da 23 Männer 7 Wochen zusammen ins Trainingslager fahren und es knallt nie.

                        Auch interessant fand ich wie Kahn, Lehmann und Köpke mal zur Sprache kamen wie es zur Torwartentscheidung kam.

                        Beim Ausscheiden gegen Italien sind mir ehrlich gesagt wireder die Tränen gekommen, genau wie nach dem Spiel.
                        If one day speed kills me, do not cry because I was smiling
                        - Paul Walker
                        1973 - 2013

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                        • #13
                          Die Doku "Ein Sommermärchen" von Sönke Wortmann kommt nach meinen Infos schon am 06.Dezember 2006 um 20.15 Uhr im Ersten (ARD). Viele werden wohl denken, warum so früh nur 2 Monate nach dem Kinostart. Nun weil die ARD den Film mitfinanziert hat, genauso wie schon "Der Untergang" der ein Jahr nach der Kinoauswertung im Fernsehen in der erweiterten Fassung lief.

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                          • #14
                            Ich habe mir den Streifen gestern in der ARD angesehen. Auch wenn ich kein Fußballfan bin, hat mir der Film doch ziemlich gut gefallen. Die besondere Leistung des Films ist wohl, die Ereignisse dieses Sommers aus der Perspektive der Fußballnationalmannschaft zu zeigen und dem Zuschauer auf diese Weise Einblicke in eine Welt zu geben, die man so bisher nicht kannte. Gut gefallen hat mir besonders, dass man auch Leute, die sonst weniger im Rampenlicht stehen (z.B. das medizinische Personal, Busfahrer) zu Wort kommen hat lassen.
                            Auch die Verpackung des Films kann als sehr gelungen bezeichnet werden – da vergisst man schon fast, dass es ein Dokumentarfilm ist. Leider kommen die Fußballspiele selbst etwas zu kurz – gerade bei den wichtigen Spielen (Polen, Argentinien, Italien) hätte man sich vielleicht etwas mehr Screentime gewünscht.

                            Zitat von John Sheridan
                            Die Spielepräsentationen empfand ich als wenig gelungen, - was vor allem an der leiernden Musikuntermalung aber auch an einigen fehlenden Spielszenen lag, die man eigentlich erwartet hatte.
                            Im Prinzip hätte ich mir diese Spielezusammenfassungen viel leidenschaftlicher und heroischer gewünscht (was allein schon durch eine klüger gewählte Musik zu erreichen gewesen wäre), - eben ähnlich wie in Wortmanns "Das Wunder von Bern".
                            Also ich fand die musikalische Untermalung (abgesehen vielleicht von Xavier Naidoo’s Song) ausgesprochen gelungen. Diese federleicht-pulsierende Musik hat die ganze Ästhetik des Spiels – meiner Ansicht nach – wunderbar unterstrichen. Man darf auch nicht vergessen, dass das ganze ein sportlicher Wettbewerb war (es ging nicht um Leben und Tod) und dass eine allzu heroisch-pathetische Musikuntermalung etwas zu dick aufgetragen (und damit unfreiwillig komisch) gewirkt hätte. Schließlich kann man auch argumentieren, dass dieses exotische Flair der Musik hervorragend das Thema der WM widerspiegelt: "Die Welt zu Gast bei Freunden".
                            Den einzigen Vorwurf den man dem Soundtrack aus meiner Sicht machen kann, ist, dass es beinahe eine 1:1-Kopie des "America Beauty"-Soundtracks ist.
                            Mein Profil bei Last-FM:
                            http://www.last.fm/user/LARG0/

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                            • #15
                              Ich finde es bedauerlich, das der Film nicht mehr für den Deutschen Filmpreis nominiert werden darf, nur weil er schon im Fernsehen gelaufen ist...
                              Und ich glaube nicht, das sie extra einen Sonderpreis schaffen...
                              "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

                              "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

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