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Interview mit einem Vampir

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  • Interview mit einem Vampir

    Interview mit einem Vampir (Horror-Melodram)
    USA 1994

    Kinostart: 01.12.1994
    Verleih: Warner
    Laufzeit: 122 Minuten
    Originaltitel: Interview With The Vampire
    FILMSTARTS.de-Wertung
    8/10
    Pressespiegel
    7.3/10
    Leserwertung
    9.5/10
    Leserwertung



    Kritik
    „Ich bin gekommen, um deine Gebete zu erhören. Das Leben hat für dich keine Bedeutung mehr, habe ich Recht? Der Wein hat keinen Geschmack, das Essen ekelt dich an, als ob das alles keinen Sinn mehr zu haben scheint, stimmt’s? Aber wenn ich das rückgängig machen könnte, den Schmerz ausmerzen und dir dafür ein neues Leben schenken könnte, das deine Vorstellungskraft übersteigt… Es würde dauern für immer und ewig. Und Krankheit und Tod könnten dich nie wieder ereilen. Habe keine Angst! Ich werde dich vor eine Wahl stellen, die ich niemals hatte…“



    Wer erinnert sich nicht an diesen schaurigen Monolog des mächtigen Vampirs Lestat de Lioncourt (Tom Cruise), mit dem er im Film „Interview mit einem Vampir“ den sterbenden Louis de Pointe du Lac (Brad Pitt) umgarnt. Genau genommen steht am Anfang der Geschichte ein Fehler Lestats: Nachdem er den lebensmüden Louis beobachtet hat, schlussfolgert er nämlich, dass Louis einen guten Vampir abgeben würde. Mehr noch – Lestat ist einsam und kann sich Louis ganz gut als Partner für die langen, dunklen Nächte der Ewigkeit vorstellen. Gedacht, getan und zugebissen. Doch Lestat unterlag einem Irrtum, wie sich bald herausstellen sollte. Denn Louis liebte nach dem Tod seiner Frau zwar sein eigenes Leben nicht, dafür ist ihm das von anderen Menschen beinahe heilig. Kurzum, Louis weigert sich – sehr zu Lestats Missfallen – zu töten, bestenfalls nippt er mal an den Opfern seines Schöpfers, ernährt sich ansonsten aber konsequent von Tierblut. Konsequent bis – der arme Louis doch einmal die Kontrolle verliert und aus Mitleid die junge Claudia (Kirstin Dunst), deren Eltern gerade von der Pest dahingerafft wurden, beißt. Lestat wittert seine Chance, Louis stärker an sich zu binden und macht Claudia ebenfalls zu einem Vampir. Der Plan gelingt. Beinahe 30 Jahre lang treiben die drei ihr Unwesen, wobei Claudias Blutdurst dem von Lestat in kaum etwas nachsteht. Alles läuft soweit ganz gut, bis Claudia realisiert, dass sie auf Ewig in dem Körper eines Kindes gefangen sein wird. Die Schuld dafür gibt sie ihrem Schöpfer Lestat und sie beschließt, sich von ihm zu emanzipieren. Das geht allerdings nur über dessen Leiche.



    „Interview mit einem Vampir“ geht zurück auf den ersten Teil der 10-bändigen „Chronik der Vampire“ der amerikanischen Schriftstellerin Anne Rice (geboren 1941), die mit ihren Romanen um den Vampir Lestat Berühmtheit erlangte. Im Vorfeld der Arbeiten zum Film, für dessen Drehbuch sich ebenfalls Rice verantwortlich zeigte, gab es allerdings einige Probleme, da die Autorin anfangs nicht mit der Besetzung von Tom Cruise als Lestat zufrieden war. Eigentlich hatte sie Rutger Hauer (Blade Runner) für die Rolle im Kopf. Nachdem sie Tom Cruise in Aktion gesehen hatte, änderte Rice aber ihre Meinung. Genau wie sie, dürfte es einigen Zuschauern gegangen sein, welche den Schauspieler trotz seiner Rollen in „Geboren am 14. Juli“ oder Rain Man eher mit „Maverick“ aus „Top Gun“ in Verbindung brachten und sich ihn deswegen so gar nicht als mordlustigen Vampir vorstellen konnten. Viele wurden dann aber doch schnell eines Besseren belehrt, als sie den vermeintlichen Sonnyboy als Wesen der Nacht zu Gesicht bekamen. Fast war es, als hätte Cruise nie etwas anderes gespielt. Kongenial wurden aber auch die anderen beiden Hauptrollen des Films besetzt. Zunächst natürlich zu nennen Brat Pitt als Louis, einem der melancholischsten Vampire der Filmgeschichte. Pitt (Fight Club, Twelve Monkeys), der zuvor schon in „California“ und True Romance gezeigt hatte, dass er wirklich schauspielern kann, beweist durch die Hauptrolle in „Interview mit einem Vampir“, dass er durchaus auch über die lange Distanz in der Lage war, einen fesselnden, komplexen Charakter darzustellen. Nicht zuletzt muss aber auch die damals 12-jährige Kirstin Dunst (The Virgin Suicides, Spider Man, Spider-Man 2) genannt werden, die mit ihrer eindrucksvollen Performance das mörderische Trio komplettiert.



    Diese drei – Lestat, Louis und Claudia – sind es, die durch ihre sonderbare Beziehung und die damit verbundenen, unterschwellig schwelenden Konflikte, den Film mit Leben füllen. Der Vampir als ein Individuum mit Vergangenheit und Wünschen, eingebunden in einen sozialen Kontext – das war eine bis Dato für das Blutsauger-Genre ungewöhnliche Idee, die Rices’ „Interview mit einem Vampir“ aus der Masse verwandter Produktionen heraushob. Bis dahin üblich war es eher, die Welt der Vampire durch die Augen der Menschen als etwas Bizarres, Unnatürliches, Bedrohliches zu zeigen. „Interview mit einem Vampir“ ändert nun den Blickwinkel und zeigt die Welt der Vampire aus der Innenperspektive. Rice entscheidet sich hierbei für den Weg, einen Vampir (Louis) aus seinem Leben erzählen zu lassen. Ungläubiger Zuhörer ist in diesem Fall der Reporter Malloy, für dessen Rolle ursprünglich River Phoenix und nach dessen Tod Leonardo Di Caprio gehandelt wurden. Den Zuschlag bekam dann allerdings Christian Slater (Der Name der Rose, Alone In The Dark), so dass letzten Endes ihm die absonderliche Geschichte des Vampirs vorgetragen wird. Erzähltechnisch ist dieser Rahmen um den Journalisten, der Lebensgeschichten sammelt und dabei an einen Vampir gerät, nachvollziehbar – auch wenn er nicht sonderlich elegant wirkt und hinter der eigentlichen Geschichte zurückfällt. Die entschädigt dann aber für so manches, was der Film noch an Unplausibilitäten bereithält.



    In dunklen, sehr ästhetischen Bildern hält Ausnahmeregisseur Neil Jordan (The Crying Game, „The Good Thief“, Breakfast On Pluto) die traurige Geschichte fest, in deren Zentrum die Themen Einsamkeit, Liebe und Verrat stehen. Ihm und seinem Gespür für Atmosphäre ist es zu verdanken, dass „Interview mit einem Vampir“ trotz einiger Dialogschwächen und in ihrer Länge nicht immer ausgewogenen Sequenzen zu einem starken, über weite Strecken herausragenden Film geworden ist. Auch wenn die Figuren mit ihren Motiven nicht immer völlig überzeugen, schafft es Jordan doch, dass es das Gesamtbild tut. Es ist fast erstaunlich: Bei „Interview mit einem Vampir“ gibt es viel zu entdecken, was einem nicht gefallen könnte, und trotzdem sieht man Jordans Vampirmär immer wieder gern. Im Endeffekt funktioniert das Zusammenspiel von Jordan, seinem Team und dem Hautdarstellergespann einfach sehr gut. Die Musik aus der Feder von Elliot Goldenthal wurde sogar für einen Oscar nominiert. Und auch bei der Besetzung der Nebendarsteller hatte man ein glückliches Händchen: Antonio Banderas, gegen den Strich besetzt, mimt überzeugend den dekadenten Vampir Armand. Aber auch Thandie Newton (L.A. Crash) und Jordans Stammschauspieler Stephen Rea überzeugen in der zweiten Reihe. Ursprünglich hatte man ja gehofft, dass David Cronenberg (Rabid, Videodrome, A History Of Violence) die Regie für „Interview mit einem Vampir“ übernehmen würde, doch dieser lehnte ab. Im Nachhinein betrachtet, war das vielleicht nicht mal schlecht, hätte der kanadische Filmemacher wohl keinen Film abgeliefert, der sich heute so breiter Beliebtheit erfreuen würde.

    Quelle: Filmstarts.de


    Hier ist jetzt auch mal der Vampir film, der im forum noch gefehlt hat. meiner meinung nach ein film, der seinen platz in den vampirleinwandstreifen voll verdient hat. eine ganz neue ansichtsweise des lebens eines vampirs. die beste rolle der drei hauptdarsteller bisher. super überzeugend damals kirsten daunst, obwohl die noch so jung war, andere in ihrem alter hätten wahrscheinlich nicht mal die story verstanden:-)
    brad pitt und tom cruise mal anders. brad pitt sehr melankolisch, tom cruise zwar irgendwie wieder ein sunnyboy, aber auch mit dunklen momenten (gerade gegen ende sehr überzeugend, als er am ende seiner kräfte ist). so hat man tom cruise in keinem film wieder gesehen. ausser vielleicht in vanilla sky, aber da auch nur mit einer maske.
    das ende vom film fand ich sehr amüsant, echt super umgesetzt. die atmosphäre des ganzen films steht für sich. das hat man sich kein zweites mal gesehen. tolle aufnahmen vom sonnenaufgang.
    sqrt(x^2) = Frieden

  • #2
    Imo handelt es sich um den besten Vampirfilm der 90er.
    Die Sache ist schon sehr interessant und diese Interpretation des Vampirmythos würde durchaus noch für einige gute Filme taugen, wenn auch so mancher Cushing/Lee-Vampirfilm aus den 50er/60er Jahren meinen Geschmack noch deutlich besser trifft.

    Ich tendiere auch dazu, zu sagen, dass Brad Pitt, Tom Cruise und Antonio Banderas hier ihre deutlich besten Rollen gespielt und ihre besten Schauspielleistungen erbracht haben.

    Besonders zu loben bei dem Film sind imo die Kostüme.

    Zitat von chrysi Beitrag anzeigen
    super überzeugend damals kirsten daunst, obwohl die noch so jung war, andere in ihrem alter hätten wahrscheinlich nicht mal die story verstanden:-)
    Mir hat Kirsten Dunst in dem Film auch gut gefallen, aber zum Storyverständnis möchte ich anmerken, dass Kirsten Dunst zum Zeitpunkt des Films immerhin schon 12 Jahre alt war.
    In diesem Alter ist es definitiv gut möglich die Story von "Interview mit einem Vampir nachzuvollziehen.

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    • #3
      Für mich eigentlich schon Kult. Der Film ist extrem gut verfilmt und man bekommt das Feeling richtig mit. Da kriegt man sehr gut das Feeling mit, das Gothic verbreiten soll. Da haben sich alle angestrengt und ein wahrhaftes Meisterwerk geschaffen. An diesem Film könnten sich die Macher anderer ein deftiges Beispiel nehmen.
      Textemitter, powered by C8H10N4O2

      It takes the Power of a Pentium to run Windows, but it took the Power of 3 C-64 to fly to the Moon!

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      • #4
        Was für wunderbar gruselige Szenen bei den Vampiren rund um Antonio Banderas....
        Erst die Szene auf der Bühne, als sie die Frau vor Publikum töten... dann als sie Kirsten Dunst mit ihrer erwachsenen Freundin in den Schacht zum Sterben einsperren... und das Finale, als Brad Pitt den Vampiren in der Gruft den Garaus macht....
        "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

        "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

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        • #5
          Ich muss sagen bevor ich den film gesehen habe war ich was skeptisch dem film gegen über. Aber ich muß sagen es ist ein super Vampir film mit einer top beesetzund an Stars.
          Wenn das Universum gerecht wäre würden uns all die schlechten dinge wiederfahren die wir verdient hätten!

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          • #6
            Ein absolut genialer Film. Ich liebe Anne Rices Bücher und die Verfilmung ist hier wirklich gelungen - hat ja auch Rice selbst das Drehbuch geschrieben. Die Darsteller (Brad Pitt, Tom Cruise, Kirsten Dunst, Antonio Banderas) hätten nicht besser sein können, die Gruselfilmatmosphäre ist absolut prickelnd, dazu herrliche Einblicke in die "Welt der Vampire". Auch ist es erfreulich, dass man sich im Gegensatz zu anderen Vampirfilmen wie "Blade" oder "Underworld" in Sachen Brutalität ziemlich zurückgehalten hat und das ganze in keiner grauslichen Blutoper ausgeartet ist:

            5 Sterne!

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            • #7
              Wirklich ein supertoller Film.

              Sehr traurig aber auch romantisch und ein bisschen gruselig zugleich. Eine perfekte Mischung, die auch durch die Wahl der Hauptdarsteller noch untermauert wird.
              Tom Cruise als Lestat: unheimlich aber doch "menschlich"
              Brad Pitt als Louis: romantisch und melancholisch
              Kirsten Dunst als Claudia: witzig und traurig zugleich

              Die Todesszene in dem Turm fand ich besonders mitreißend.
              Außerdem sind hier die Vampire noch dargestellt, wie ich sie mir vorstelle und man kann sich noch vor ihnen gruseln- nicht so wie beispielsweise in Blade oder Underworld. Diesen Film könnte ich mir immer wieder anschauen. Einfach klasse.

              ***** 5 Sterne von 5
              "We must question the story logic of having an all-knowing all-powerful god, who creates faulty humans, and then blames them for his own mistakes."
              Gene Roddenberry

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              • #8
                Mein absoluter Lieblingfilm, nicht mehr zu toppen

                Er bekommt von mir 6 von 5 Sternen

                Wie ich ihn auf DVD endlich bekam habe ich Tage dazu gebraucht um alle Superszenen zu vergrößern. Der beste Gesichtsausdruck war von Brad Pitt , als er aufwachte, nachdem er tot gewesen war !
                Es gibt Leute, die haben sich schon totgemischt.
                Nur durch gründliches Mischen wird der Verdacht des Falschspielens ausgeräumt.
                Das hoffe ich sehr! (Stammtisch Süd)

                Kommentar


                • #9
                  faszinierende geschichte, fortsetzung wäre genial, schau in mir immer wieder gerne an.

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                  • #10
                    Hatte er nicht eine Fortsetzung ( Queen of the Damned )?

                    Ich mag den Film auch sehr gern. Nach Bram Stokers Dracula DER Vampirfilm schlechthin. Gut, an Gary Oldman als Dracula kommt keiner ran ( und Leslie Nielsen natürlich )

                    Kostümtechnisch ist er wirklich top, auch mag ich Tom Cruise seltsamerweise in dem Film. Sonst find ich ihn eher grauenhaft.

                    Tragisch ist der Charakter der Claudia ( genial von Kirsten Dunst gespielt ). Für immer im Körper eines Kindes gefangen. Ihr Tod war trotzdem keine Erleichterung, gerade weil sie in diesem Kinderkörper steckte.

                    Antonio Banderas ist einfach nur >SEXY< in diesem Streifen!

                    6 von 6 Punkten!
                    Don't you hate it when you look in your closet for clothes and you find Narnia instead??

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                    • #11
                      Zitat von QDataseven Beitrag anzeigen
                      faszinierende geschichte, fortsetzung wäre genial, schau in mir immer wieder gerne an.
                      Wie Sukie sagte, es gibt eine Filmische Fortsetzung.
                      "Die Königin der Verdammten"
                      An schlechtigkeit kaum noch zu Toppen und hat Null mit dem Geniallen ersten Teil etwas gemein.
                      Traurig ist wie man hier die Wirklich Hervoragende Story und die Charaktäre so dermaßen Verhunzt.
                      Band 1 Interview mit einem Vampir hat etwa 270 Seiten.
                      Also noch Verhältnismäßig wenig und dennoch fällt es im Film sehr auf.
                      Band 2 Der Fürst der Finsternis hat etwa 500 Seiten und wird im 2ten Film in den ersten 10 Minuten runtergeleiert.
                      Und dabei wird so ziemlich ALLES Falsch dargestellt.
                      Band 3 Die Königin der Verdammten hat etwa 600 Seiten und Repräsentiert die Traurigen restlichen 90 Minuten des 2ten Film die mit dem Buch auch nicht wirklich was zu tun haben.

                      Während sich der erste Teil noch einigermassen an die Buchvorlage hällt (obwohl selbst da hat man sich schon sehr viele Freiheiten genommen wird, ich sag nur Antonio Banderas) sind beim zweiten Teil bestenfalls ein paar Namen und Orte Übriggeblieben.
                      Der Rest ist Frei erfunden.
                      Vergleichbar mit der Verfilmung von "Das Jesus Video".

                      Ich weiß noch wie ich Interview mit einem Vampire zum ersten mal gesehen habe.
                      Allein schon der Geniale Anfang
                      Als Vampir Fan muss man den Film einfach mögen.

                      Allderdings muss ich auch eingestehen nachdem ich Anne Rice´s Cronik der Vampire gelesen habe fand ich den Film nicht mehr ganz so Genial.
                      Das Buch war dann doch eine Spur besser.

                      Mein Tip Lest euch die Bücher dazu durch.
                      Es lohnt sich.

                      Allein schon wegen


                      Spoiler

                      Lestats Gegendarstellung in Fürst der Finsterniss wo er sich darüber beschwert das er von Luois nur als Bösewicht hingestellt wird obwohl das nicht den Tatsachen entspricht.
                      Ein ganzes Kapitel lang stellt er mehrere Szenen aus Interview mit einem Vampir richtig und erklärt seine Sicht der Dinge.
                      Immerhin darf man nicht Vergessen von wem die Geschichte des ersten Teils erzählt wird.
                      Einem Dauerdepressiven sich selbst bemitleidenden Vampir der seinem Schöpfer Lestat an ALLEM die Schuld gibt.

                      Nur so am Rande was ich am Film nicht gemocht habe war das man das Ende Umgeschrieben hat.
                      War meiner Ansicht nach Unnötig.
                      www.sf3dff.de das Deutsche SciFi Forum für 2D/3D Artworks und FanFictions

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                      • #12
                        Interview mit einem Vampir ist wirklich ein wunderschöner Film. Das besondere an diesem Film ist, dass er es schafft die dunkle melancholische Atmosphäre aus dem Buch auf den Bildschirm zu übertragen. Man merkt wirklich, dass Anne Rice beim Film mitentscheiden durfte. Selbst die Änderungen, die gemacht wurden, fallen nicht weiter negativ auf. Antonio Banderas ist ganz sicher nicht der Armand aus dem Buch, aber trotzdem spielt er eine sehr gute eigene Interpretation von ihm. Aber das offene Ende im Buch gefällt mir auch besser. Das Filmende macht besonders in Hinsicht auf eine (weitere) Fortsetzung einiges kaputt.

                        @ Königin der Verdammten.
                        Trashiger geht es ja nun wirklich nicht mehr. Allein schon das Aussehen der Schauspieler ist ein Grund sich den Film nicht anzusehen. *schauder* Und dabei ist KdV mein Lieblingsbuch aus der Chronik.

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                        • #13
                          Schön, dass dieser Thread an fahrt gewinnt.

                          Die Fortsetzung habe ich nicht gesehen und auch die Bücher habe ich nicht gelesen, obwohl ich weiß, das sich Anne Rice dafür verantwortlich zeichnet. Habe auch schon von der Fortsetzung gehört, aber allein schon der Titel und das Cover des Films lässt schon vermuten dass es sich um Trash handelt. Finde es nicht schlimm, dass der Film (der erste Film!) etwas frei interpretiert wurde. Aber was mich jetzt doch interessiert ist das wahre ende dieses Films. wie hätte der denn enden sollen? Also ich find das ende so wie es umgesetzt wurde ist an sich nicht schlecht. aber es passt nicht zum stil des übrigen films. ein bisschen zu cool fast...
                          sqrt(x^2) = Frieden

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                          • #14
                            Zitat von Spectra Beitrag anzeigen
                            Interview mit einem Vampir ist wirklich ein wunderschöner Film. Das besondere an diesem Film ist, dass er es schafft die dunkle melancholische Atmosphäre aus dem Buch auf den Bildschirm zu übertragen. Man merkt wirklich, dass Anne Rice beim Film mitentscheiden durfte. Selbst die Änderungen, die gemacht wurden, fallen nicht weiter negativ auf. Antonio Banderas ist ganz sicher nicht der Armand aus dem Buch, aber trotzdem spielt er eine sehr gute eigene Interpretation von ihm. Aber das offene Ende im Buch gefällt mir auch besser. Das Filmende macht besonders in Hinsicht auf eine (weitere) Fortsetzung einiges kaputt.

                            @ Königin der Verdammten.
                            Trashiger geht es ja nun wirklich nicht mehr. Allein schon das Aussehen der Schauspieler ist ein Grund sich den Film nicht anzusehen. *schauder* Und dabei ist KdV mein Lieblingsbuch aus der Chronik.
                            Ich hab ja auch nicht gesagt das Antonio Banderas seine Sache schlecht gemacht hat.
                            Er entspricht halt nur nicht dem Vorbild aus dem Buch.

                            Zu KdV, ich finde ja immer noch das Teil zwei und drei ein Buch sind das man nur in der Mitte geteilt hat.
                            Ist halt eine Story.

                            Zu der Verfilmung des zweiten Teils, ich fand ja das es einwenig was von Buffy hatte.
                            Allein schon der Effekt wenn die Vampire sich für das Menschliche Auge zu schnell bewegen war fürs Kino etwas Unwürdig um es mal Nett zu Formulieren.

                            Zitat von chrysi Beitrag anzeigen
                            Schön, dass dieser Thread an fahrt gewinnt.

                            Die Fortsetzung habe ich nicht gesehen und auch die Bücher habe ich nicht gelesen, obwohl ich weiß, das sich Anne Rice dafür verantwortlich zeichnet. Habe auch schon von der Fortsetzung gehört, aber allein schon der Titel und das Cover des Films lässt schon vermuten dass es sich um Trash handelt. Finde es nicht schlimm, dass der Film (der erste Film!) etwas frei interpretiert wurde. Aber was mich jetzt doch interessiert ist das wahre ende dieses Films. wie hätte der denn enden sollen? Also ich find das ende so wie es umgesetzt wurde ist an sich nicht schlecht. aber es passt nicht zum stil des übrigen films. ein bisschen zu cool fast...
                            Ich packs mal in Spoiler für die die es noch lesen wollen


                            Spoiler

                            Ab der stelle wo das Interview vorbei ist passiert eigentlich fast dsaselbe wie im Film. Der Reporter möchte selbst zum Vampir gemacht werden um die Welt so zu sehen wie Louis der das wiederum nicht Nachvollziehen kann.
                            Louis greift sich während des Gesprächs den Penetranten Reporter und beißt ihn, saugt ihn jedoch nicht Komplett aus, verwandelt ihn aber auch nicht in einen Vampir.
                            Er nimmt sich halt nur einen kleinen Schluck.
                            Wahrscheinlich um ihm etwas Angst zu machen.
                            Ab hier Unterscheidet es sich vom Film, der Reporter wacht Tagsüber auf.
                            Er bemerkt das er allein ist und geht zum Tonband das er zurückspult und einschaltet.
                            Er Notiert sich ein paar Adressen, Häuserbeschreibungen usw. die Louis während des Interviews gab um diese Anschließend aufzusuchen.
                            Und das Buch ist Vorbei.

                            So gesehen geht das ganze eigentlich direkt in den zweiten Teil über.

                            Was ich Lustig fand der Reporter hat aus seinem Interview ein Buch gemacht "Interview mit einem Vampir".
                            Was Lestat garnicht Witzig findet denn er kommt dabei ja nicht gerade gut weck.
                            Wie gesagt ich kann die Bücher nur Empfehlen.
                            www.sf3dff.de das Deutsche SciFi Forum für 2D/3D Artworks und FanFictions

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                            • #15
                              Krasses "echtes Ende". Aber du musst doch zugeben, dass beide Enden offene Enden sind, wenn man mal von einer fortsetzung absieht.
                              sqrt(x^2) = Frieden

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