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Die Kunst oder die Privatperson – Was zählt?

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  • Die Kunst oder die Privatperson – Was zählt?

    Angeregt durch den Valkyrie-Thread dachte ich, man könnte doch mal über das private Image diverser Schauspieler diskutieren und in wie weit dieses unsere Beurteilung ihrer künstlerischen Arbeit beeinflusst oder ob es überhaupt einen Einfluss für uns hat.

    Zwei wirklich umstrittene Kandidaten sind ja z.B. Mel Gibson und Tom Cruise. Ich persönlich fand beide früher mal richtig klasse.

    Nachdem sich aber Gibson (meiner Meinung nach) als katholischer Fanatiker entpuppt und sich auch noch mehr oder weniger als Antisemit geoutet hat und Cruise immer mehr Schlagzeilen mit Scientology und bizarren Medienauftritten als mit guten Filmen macht, fällt es mir schwer, in Beiden nicht nur einfach die „Spinner“ zu sehen. Die Folge ist, dass ich auch gar keine richtige Lust mehr verspüre, mir ihre Filme anzuschauen.

    Das ein Star aber als Person nicht immer perfekt sein muss, zeigt für mich z.B. Russell Crowe.
    Der scheint ja privat auch nicht gerade ein Sonnenscheinchen zu sein, allerdings halte ich ihn trotzdem für einen genialen Schauspieler und mag die meisten seiner Filme.

    Wie seht Ihr das?

    Gruß, succo
    Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

  • #2
    Also, der einzige, der sich bisher wirklich innerhalb seiner beruflichen Tätigkeit diesbezüglich lächerlich gemacht und bis auf die Knochen blamiert hat, ist Scientologe John Travolta mit seinem unsäglichen Machwerk "Battlefield Earth".

    Die anderen überzeugen zumindest durch Qualitätsware im Kino.

    Generell kann man jedoch vieles in Filme hineininterpretieren, wenn man will. Das Interpretieren hat sich ja mittlerweile teilweise zu einer Art abstrakten Kunstform entwickelt nach dem Motto: "Wer bekommt die hanebüchenste Interpretation hin?"

    Und es ist mittlerweile ein Sport geworden, einen Film, den man schlicht und einfach nicht mag, mit aller Macht in eine ideologisch zweifelhafte Ecke zu drängen. Das hat was Zwanghaftes. Wenn man ihn nicht mag, soll man es sagen und gut iss.

    Wichtig ist, dass ein Film unterhält und eine nette Geschichte erzählt.

    Ich glaube nicht, dass Mel Gibson ein Extremist ist. Die meisten Leute, die ich kenne, sagen unter Alkoholeinfluss Dinge, die sie nüchtern nie sagen würden. Das ist nicht gerade eine neue Erkenntnis. Nicht ok ist, dass man da Promis und "Normalos" mit zwei Maßstäben misst.

    Letztendlich sind wir alle irgendwo gefangen in unterdrückten Vorurteilen und irrationalen Ängsten. Wem beispielsweise wird nicht mulmig, wenn er auf der Straße allein einer Gruppe Deutschrussen begegnet?

    Niemand kann völlig offen und unvoreingenommen agieren, schon gar nicht Journalisten oder Filmkritiker!

    Und wenn wir schon über Schauspieler mit charakterlichen Macken reden, dann sollte an oberster Stelle Schießprügelanbeter Charlton Heston stehen.

    Den halte ich mit seinen reaktionären Ansichten für schlimmer, als zehn Tom Cruises oder John Travoltas.


    Gruß,

    Frank
    Zuletzt geändert von Laserfrankie; 28.07.2007, 11:08.
    "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
    "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
    (George Orwell)

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    • #3
      Mir geht es da auch so, dass egal wie meine Meinung über das Privatleben gewisser Stars auch ist, mir das letztenendes ziemlich egal ist und die Filme mag oder nicht. Gut, ein Rassist und Unmensch, da würde ich dann auch weniger die Filme noch schauen wollen. Aber mein Gott, Tom Cruise ist Scientologe. Ich hab garantiert nix für diese Sekte übrig, aber mein Gott, wer er meint! Und die peinlichen Auftritte... mir egal!
      Ich mag seine Filme! Und es gibt praktisch keinen schlechten Film von ihm, jedenfalls keinen wirklich schlechten. Habe hier 10 Filme von ihm stehen, einfach weil sie mir gefallen. Dieses Derzeit-ist-es-"in"-TomCruise-zu-bashen geht mir auf den Senkel! Zumal das in wenigen Jahren nicht mehr in sein wird, vermutlich sogar in sein könnte, ihn gut zu finden! Ähnlich ist es ja mit Ben Affleck. Was wurde nicht auf ihm herumgetreten. Jetzt neulich hat er nochmal nen Award bekommen und dann liest man auf einmal "Ich fand ihn eigentlich nie schlecht" und "ich gönne es ihm" und sowas.
      Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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      • #4
        So lange der Film gut ist und die Schauspieler gut schauspielern, sehe ich nirgendwo ein Problem. Ob ich die Schauspieler aber als Privatperson auch gut finde, ist einfach dann noch etwas anderes, das hat nichts mit dem Film zu tun.

        Ich fand zum Beispiel "Krieg der Welten" sehr gut, auch gut geschauspielern von Tom Cruise, aber als Privatperson würde er einfach nie mein Freund werden, da ich seine Ansichten einfach viel zu extremistisch finde und Scientology verabscheue.
        Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

        Für alle, die Mathe mögen

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        • #5
          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
          So lange der Film gut ist und die Schauspieler gut schauspielern, sehe ich nirgendwo ein Problem. Ob ich die Schauspieler aber als Privatperson auch gut finde, ist einfach dann noch etwas anderes, das hat nichts mit dem Film zu tun.
          Ergänzend sollte man erwähnen, dass es ja auch den umgekehrten Fall gibt. Jemanden gefällt ein bestimmter Film nicht und schon hat er/sie auch etwas gegen die Schauspieler an sich.

          Ein Beispiel dafür ist meiner Meinung nach Leonardo di Caprio. Vor "Titanic" galt er als schauspielerisches Ausnahme-Talent, was er in Filmen wie "This Boy's Life" oder "Jim Carroll - In den Straßen von New York" bewies.

          Hier im Forum habe ich aber schon oft gelesen, er könne nicht schauspielern und wäre auch privat ganz arrogant. Meistens kam dies von Leuten, die "Titanic" hassten, weil der Film ja ach so seicht und so furchtbar kommerziell sei.
          Di Carprios gute Leistungen nach "Titanic" in Filmen wie "The Beach", "Gangs of New York" oder "The Departed" wurden von diesen Leuten dann auch immer nach Kräften heruntergespielt oder als "Überraschung" angesehen.

          Gruß, succo
          Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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          • #6
            Zitat von succo Beitrag anzeigen
            Di Carprios gute Leistungen nach "Titanic" in Filmen wie "The Beach", "Gangs of New York" oder "The Departed" wurden von diesen Leuten dann auch immer nach Kräften heruntergespielt oder als "Überraschung" angesehen.

            Gruß, succo
            Ja, die liebe Ignoranz...

            Gegen Dummheit kann man nichts machen, die ist angeboren. Aber gegen Ignoranz sollte man was ausrichten können - zumindest dann, wenn man sich ihrer bewusst ist

            Leider gibt es trotzdem viel zu viele ignorante Menschen in der Welt.

            Gruß,

            Frank

            P.S: Ich finde, dass "Titantic" ein sehr guter Film ist, der vor allem von Menschen schlecht geredet wird, die es nicht mögen, wenn ein Film in ihrem Gefühlsleben herumwühlt. Oder anders ausgedrückt: Machos hassen ihn nun mal, da kann man nichts machen
            "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
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            (George Orwell)

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            • #7
              Zitat von succo Beitrag anzeigen
              Zwei wirklich umstrittene Kandidaten sind ja z.B. Mel Gibson und Tom Cruise. Ich persönlich fand beide früher mal richtig klasse.

              Nachdem sich aber Gibson (meiner Meinung nach) als katholischer Fanatiker entpuppt und sich auch noch mehr oder weniger als Antisemit geoutet hat und Cruise immer mehr Schlagzeilen mit Scientology und bizarren Medienauftritten als mit guten Filmen macht, fällt es mir schwer, in Beiden nicht nur einfach die „Spinner“ zu sehen. Die Folge ist, dass ich auch gar keine richtige Lust mehr verspüre, mir ihre Filme anzuschauen.
              Ich kann da eigentlich zwischen Privatleben und Schauspielerei gut trennen. Natürlich kann ich sie als Privatpersonen irgendwo nicht richtig für voll nehmen. Auf der andere Seite steht zweifelsohne ihre Leistung als Schauspieler.

              Ok, Gibson letzte Filme fand ich nicht so gut. "Braveheart" ist für mich ein Meisterwerk. Und sonst war Gibson auch immer sehr abwechslungsreich. In "Signs" hat er auch mal ganz ohne Gewaltanwendung gut geschauspielert. Das war echt gut.

              Tom Cruise wird meiner Meinung nach als Schauspieler sehr unterschätzt. Er ist für mich auch ein guter Charakterdarsteller. Was er u.a. in "Eyes wide shut" und "Collateral" bewiesen hat.

              Ich schätze sie beide weiterhin als Schauspieler. Auch wenn sie privat einen an der Murmel haben.

              Das ein Star aber als Person nicht immer perfekt sein muss, zeigt für mich z.B. Russell Crowe.
              Der scheint ja privat auch nicht gerade ein Sonnenscheinchen zu sein, allerdings halte ich ihn trotzdem für einen genialen Schauspieler und mag die meisten seiner Filme.
              Crow hat den Ruf eines Rüpels und Schlägers. Der gerne mal jemanden ein Telefon auf den Kopf schlägt. Na und?

              Seiner Leistung als Schauspieler tut dieses ebenfalls keinen Abbruch.

              Zitat von Succo
              Hier im Forum habe ich aber schon oft gelesen, er könne nicht schauspielern und wäre auch privat ganz arrogant. Meistens kam dies von Leuten, die "Titanic" hassten, weil der Film ja ach so seicht und so furchtbar kommerziell sei.
              Di Carprios gute Leistungen nach "Titanic" in Filmen wie "The Beach", "Gangs of New York" oder "The Departed" wurden von diesen Leuten dann auch immer nach Kräften heruntergespielt oder als "Überraschung" angesehen.
              Ich muß zugeben das er mir als bis zum Film "Gangs of New York" immer so milchbubi-haft vorkam. Ich mochte ihn einfach nicht.

              Sein letzter Film "Blut Diamanten" war absolut spitze. Er ist wirklich einer der größten Nachwuchsschauspieler. Vielleicht war er es auch schon in "Titanic". Aber ich konnte es durch meine subjektive Eindrücke nicht erkennen.

              "Titanic" ist meiner Meinung nach eine Riesenschnulze. Und da bleibe ich bei. Genauso wie "Pearl Habor". Titanic noch ein Tick schlimmer. Beide haben doch mit dem eigentlichen Thema wenig zu tun. Es wird eine Schnulze zusammengesponnen um beim Publikum einen Erfolgsgarant zu haben.

              Da war noch irgendein anderer Schauspieler, dem hier im Forum öfters nachgesagt wird, er könne nur eine einzige Gesichtsmimik ausdrücken. Leider komme ich nicht auf den Namen. Ich fand das auch ein wenig ungerecht und unterbewertet. Leider komme ich jetzt nicht drauf.

              Es ist nunmal so, dass es menschlich ist, wenn man gewisse Antipathien gegenüber bestimmten Schauspielern hat. Genauso wie bei Menschen im Alltag. Solange man diese auch mal hinterfragt geht es ja. Ich versuche zumindest jeden Schauspieler eine Chance zu geben. Und ihn nicht gleich abzustempeln. Vor allem trenne ich zwischen Privatleben und Schauspielerei.

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              • #8
                Zitat von Skymarshall Beitrag anzeigen
                Da war noch irgendein anderer Schauspieler, dem hier im Forum öfters nachgesagt wird, er könne nur eine einzige Gesichtsmimik ausdrücken. Leider komme ich nicht auf den Namen. Ich fand das auch ein wenig ungerecht und unterbewertet. Leider komme ich jetzt nicht drauf.
                Keanu Reeves? Ich mag ihn eigentlich, auch wenn er manchmal wie ein Holzklotz spielt. Aber das ist halt seine Art. Tut seinen Filmen aber keinen Abbruch.

                Mich interessiert das Privatleben von Stars NULL. Mir ist es wurst, ob sie prügeln, schlagen, Sekten anbeten oder sonstwas. Das liegt 1. daran, dass Medien prinzipiell IMMER übertreiben und falsch zeichnen. 2. geht es mir um die Filmcharaktere, nicht um die realen Personen. Einer der vielen Gründe, wieso ich Schauspieler auch nicht treffen will. Das würde mir den Zauber der Charaktere zerstören.

                Mel Gibson ist ein guter Schauspieler, ich mag ihn in den meisten seiner Rollen. Tom Cruise wiederum konnte ich noch nie wirklich leiden. In Interview with the Vampire hat er mich überzeugt. Das wars aber auch schon.

                Leonardo DiCaprio ist ein BRILLIANTER Schauspieler, der leider immer wieder wegen seines Äußeren oder Titanic gebasht wird. Absolut ungerechtfertigt. Jim Carrol, Gilbert Grape, Streets of NY, Catch me if you can...dieser Junge ist ein absolut genialer Schauspieler.

                Gilt auch für Jim Carrey, der wird auch immer nur anhand von Filmen, wie The Mask beurteilt. Aber sieht man man Trueman Show oder Man on the Moon....entdeckt man ein kleines Juwel.

                Anyway, man sollte Schauspieler für ihre Arbeit beurteilen, nicht für ihre Präsenz in den immerlügenden Medien. ( Egal ob positiv oder negativ, Medien verzerren ). Wenn ich auf eine öffentliche Toilette gehe, frag ich die Klofrau dort schließlich auch nicht, ob sie bei Scientology ist und geh dann, wnen sie es bejaht
                Don't you hate it when you look in your closet for clothes and you find Narnia instead??

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                • #9
                  Zitat von Sukie Beitrag anzeigen
                  Keanu Reeves? Ich mag ihn eigentlich, auch wenn er manchmal wie ein Holzklotz spielt. Aber das ist halt seine Art. Tut seinen Filmen aber keinen Abbruch.
                  Keanu Reeves glaube ich auch. Aber mir ist es wieder eingefallen: Nicolas Cage!

                  Also ich finde das er absolut überzeugend seine Rollen darstellen kann. Und als Schauspieler unterschätzt. Und das mit den immer gleichen Gesichtsausdruck kann ich nicht erkennen.

                  Sicherlich ist seine Art immer sehr ähnlich. Aber das ist doch bei fast jeden Schauspieler so.

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                  • #10
                    Ich beschäfige mich nur in Ausnahmenfällen mit den Privatpersonen hinter den Kulissen. Ich versuche Leinwand und Schauspieler zutrennen. Ich guckte vernügt ilme mit Tom Cruse, aber empfinde ihn als Privatmann als kompletten Hirni.
                    J.K.Rowling ? Ist mir doch egal, ob sie geheiratet hat oder nicht, solange ihre Bücher nicht drunterleiden.
                    Ist vielleicht oderflächlich, aber in diesen Zeiten, wo gefühlsmäßig mehr "Unten-ohne-Bilder" zu sehen bekommt als deren Musik oder Filme, wäre ein schlichtes Angebot- Und Nachfrageverhältnis sehr nervenschonender.
                    Das geht umgekehrt. Wenn ein Künstler garnichts kann, aber im Privatleben in Ordnung, kann ich ihn auch gut finden.
                    Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
                    Neues Ziel: Weniger Tippfehler...Das geht so nicht weiter!

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                    • #11
                      Ein anderes Beispiel von Schauspieler mit schlechten Ruf wäre für mich Robert Downey Jr.. Er hat zahlreiche Alkohol und Drogenexzesse hinter sich. Etliche Therapien. Aber er ist ein guter Schauspieler und ich sehe ihn gerne.

                      Um einen von vielen zu nennen. Besonders was Alkohol angeht. Da würde mir spontan jetzt noch Nick Nolte einfallen. Den sehe ich auch gerne. Und der kann auch schauspielern. Oder die ganz alten wie Dean Martin...

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                      • #12
                        "Verpackung und Inhalt" - komisch, ist irgendwie der dritte oder vierte Thread, den ich hier heute finde, der abstrahiert immer auf das gleiche Problem anspielt: Wie äußere/unerhebliche Einflüße Menschen immer wieder davon abhalten, von anderen Menschen erbrachte Leistung neutral/unbeeinflußt zu bewerten.
                        Mir kommts auf die jeweils erbrachte Leistung an - und ich bemühe mich, störende Einflüße zu erkennen und auszublenden. Da komm ich dann oft zu ganz anderen Ergebnissen, mal an 4 Beispielen von schon gewerteten Schauspielern hier vorgeführt:
                        Tom Cruise - hat sicherlich auch mal schwächere Ergebnisse, ist aber absolut ein "Maßstab" in Hollywood - Religion hin- oder her. Und was ich hier sage, gilt für alle - ihn privat als Schwachkopf oder ähnliches Abstempeln kann ich nicht. Ich werde nur mit irgendwelchem Presse-Quatsch gefüttert, habe - wir ihr alle denke ich mal - nie ein "normales Gespräch" zu normalen Themen von ihm (ab)gehört oder gar mit ihm geführt. Seine Leistung - zuletzt in "Collateral" - ist tadellos, Religion hin oder her.
                        John Travolta - hat 'ne Menge Hochs und Tiefs. Leistung bei ihm meiner Meinung nach von der Klasse des Regisseurs abhängig, mit dem er arbeitet. Und er kommt bei seinen "guten Bewertungen" - z.B. "Broken Arrow" oder "Pulp Fiction" in Deutschland oft noch besser weg als in den Staaten - Grund: Seine Synchronstimme - ein Argument das hier alle bisher vergessen haben in ihren Wertungen ??
                        Leo Di Caprio - fand ich in "Catch me if you can" 'ne Fehlbesetzung, die Rolle kam ihm - vom Typ her - nicht so entgegen. War aber in "Titanic" der beste Schauspieler - und gegen die Konkurrenz in dem Jahr konnte er bei dem Film (Ja, ich fand Titanic schlecht) einfach keine Oscar-Nominierung erreichen. Und unbestritten grandios als "Jim Carroll" und "Howard Hughes" (Aviator). Wäre gut beraten, sich mal eine Filmrolle als echter Bösewicht zu ergattern - bad by choice, keine mildernden Umstände usw. - dann hätten die Diskussionen ein Ende.
                        Nicolas Cage - Hervorragend in "The Rock" und "ConAir", riesig in "Leaving Las Vegas", hätte aber in "Ghostrider" und "Gone in 60 seconds" gegen absolut jeden anderen Schauspieler ausgetauscht werden können, ohne das die Filme sich verändert hätten. Auch einer, der mit dem Umfeld steigt oder fällt, und auch er hat in Deutschland 'nen Synchronstimmen-Bonus.
                        Fazit: Wenn man sich nicht frei macht (machen kann) von Vorurteilen bei jeder Bewertung, also Presse-Kram und Leistung aus älteren Werken ausblendet, also auch jemanden, der seinen ersten Auftritt vergeigt hat eine unbelastete neue Chance geben kann und jemanden, der ein grandioses Debüt hinlegt nicht im nächsten Projekt mit Vorschußlorbeeren überhäuft, nur dann kann man überhaupt die Frage "Kunst oder Person" wichtiger stellen. Neutral kann man nämlich nur die Leistung beurteilen, die voreingenommen schon aufgewertet (oder abgewertet) wird, wenn man die Person hinter der Leistung mag (oder nicht mag).
                        Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

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                        • #13
                          Fazit: Wenn man sich nicht frei macht (machen kann) von Vorurteilen bei jeder Bewertung, also Presse-Kram und Leistung aus älteren Werken ausblendet, also auch jemanden, der seinen ersten Auftritt vergeigt hat eine unbelastete neue Chance geben kann und jemanden, der ein grandioses Debüt hinlegt nicht im nächsten Projekt mit Vorschußlorbeeren überhäuft, nur dann kann man überhaupt die Frage "Kunst oder Person" wichtiger stellen. Neutral kann man nämlich nur die Leistung beurteilen, die voreingenommen schon aufgewertet (oder abgewertet) wird, wenn man die Person hinter der Leistung mag (oder nicht mag).
                          Das ist ein guter Commend.
                          Es wäre doch toll wenn auch jornalisten eine solche eistellung hätten,und uns mit "sensationellen" skandallen verschonen,die nur den zweck haben,der Presse kohle zu bringen !
                          Ich bin im Prinzip auch der meinung das auch VIPs ein Privatleben haben dürfen,und auch das recht auf religions-meinungs und blablabla... freiheit haben,solange niemand dabei etwas grundsätzlich verkehrtes anstellt,kann man auch niemanden für seine rechte verurteilen.

                          (Toll endlich neue Avatar formate !!)
                          Wash: "Telepathie?!...Klingt für mich wie ScienceFiction!"- Zoe: "häh...du,lebst auf einem Raumschiff,liebling!"

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