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Die besten Filme 2017

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  • Die besten Filme 2017

    Alles Jahre wieder :

    1. Logan: The Wolverine
    Das zweite Jahr in Folge geht Platz 1 an Marvel. Ein wunderschönes Ende für eine Ära der X-Men-Filme. Ein herrlich spielender Patrick Steward und Hugh Jackman. So emotional, dass ich am Ende mit Tränen zu kämpfen hatte. Bitte (nicht) mehr davon.

    2. Die Schöne und das Biest
    Optisches "Wichsen" vom Feinsten. Dazu der herrliche Soundtrack. Zwar mehr ne Abschreibübung vom genialen Zeichentrick-Film, trotzdem auf der der großen Leinwand ein Hochgenuss.

    3.-Baby Driver
    Ein Tarantino-Film ohne Tarantino . Genialer Soundtrack, super Schauspieler, super Old School Action.

    4. Thor 3: Tag der Entscheidung
    Vom Optischen und dem Unterhaltsungswert her erste Sahne. Einfach ne klasse Komödie. Bei dem Original Titel "Ragnarök" hätte man sich zwar etwas Epischeres / Düstereres erwarten können, aber ok.

    5. Spiderman: Homecoming
    Der bisher beste Spiderman im vielleicht bisher besten Spiderman-Film. Fügt sich super ins MCU (dessen Stärken man mit denen der Raimi-Filme verbindet) ein. Auch wenn Iron Man ne kleinere Rolle als erwartet hatte.

    6. Hacksaw Ridge
    Splatter Mel liefert, was man von ihm erwartet. Emotionales Kriegsdrama mit wuchtigen Bildern, viel Emotionen und jeder Menge Blut in der Tradition von "Braveheart", "Passion Christi" und "Apocalypto".

    7. Guardians of the Galaxy Vol. 2
    Und die dritte / erste MCU-Komödie dieses Jahr. Leider nicht viel Neues über Thanos und die Infintiy Steine, aber Cast, Chemie und Humor passen wie bei Teil 1. Nur beim CGI-Finale wäre weniger mehr gewesen.

    8. ES
    Die Verlegung von den 50ern in die 80er hat voll funktioniet, wirkt der Film über weite Stecken wie "Stranger Things: Der Film". Auch ist man oftmals näher am Buch als der 90er Film. Trotzdem kommt er nicht über so manches Horror-Film-Klischee hinweg.

    9. La La Land
    Die ersten 30 und die letzten 10 Minuten sind einfach ein optischer Hochgenuss mit super Musik. Leider ist der Mittelteil etwas zäh geworden, weshalb ich den Film zwar für sehr gut aber etwas überbewertet erachte.

    10. Die versunkene Stadt Z
    Ein herrlich altmodisches Old School Abenteuer. Hält sich recht nahe an die wahren Begebenheiten. Dazu eine tolle Atmosphäre im Regenwald und bei den Eingeborenen. Schade, dass solche Filme heute kaum noch gedreht werden und keinen finanziellen Erfolg haben.

    11. Planet der Affen: Survival
    Sehr gutes Finale der Trilogie. Die Effekte sind klasse. Dazu sehr episch. Vielleicht etwas zu viele Bibel Referenzen und ich hätte gerne den atmoaren Holocaust der Orginal-Filme gesehen.

    12. Coco
    Der erste wirklich sehr gute Pixar Film seit vielen Jahren. Tolle Atmosphäre, interessante Idee, viel Herz und etwas Humor. Auch der erste Disney-Animations-Film mit einem menschlichen männlichen Hauptcharakter seit vielen Jahren .

    13. 47 Meters Down
    "Gravity" unter Wasser. Völlig zu unrecht gefloppt. Ist sauspannend und hat ne klasse Atmosphäre. Auch hält sich der mittlerweile abgenutzte Tier-Horror in Grenzen und das Ende ist bitterböse.

    14. Happy Death Day
    Teeny Slasher trifft Täglich-grüßt-das-Murmeltier-Komödie. Klingt wie ein Asylum Film, ist aber überraschend gelungen. Der Film ist witzig, spannend und die Hauptdarstellerin spielt echt gut.

    15. Your Name
    Optisch liefert Makoto Shinkaiwas man von ihm gewohnt ist. Wunderschöne Aufnahmen voller Details. Auch die Story hat Witz, Herz und eine bitterböse Wendung im Mittelteil.

    16. Passengers
    Ein sehr gutes Charakterdrama mit viel Herz und etwas Humor. Die beiden Darsteller haben ne klasse Chemie. Einfach ein Feel Good Film.

    17. Split
    Shyamalans Comeback. Hat er die letzten Jahre großteils Gurken verbrochen ist sein neuer echt spannend und James McAvoy spielt oscarreif (wieso es keine Nominierung gab, versteh ich icht). Zwar im Grunde ne Criminal-Minds-Folge mit Überlänge, aber trotzdem klasse.

    18. Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi
    Als Einzelfilm sogar recht gut. Vor allem die Optik ist genial. Allerdings merkt man so richtig die Ungeplantheit der ST. Johnson nimmt weder JJs Fäden auf noch schert er sich darum, dass man nach seinem Film die Trilogie noch irgendwie abschließen muss.

    19. Vaianna: Das Paradies hat einen Haken
    Als Musical IMO sogar gelunger als "La La Land", sind die Lieder wirklich super. Auch optisch bietet der Film etwas und hat einen epischen Grundton. Von der Handlung allerdings mehr 0815. Kennt man einen Disney Film kennt man (fast) alle.

    20. Atomic Blonde
    Atmosphärisch toller Film Noir. Das Berlin kurz vor dem Mauerfall ist ein klasse Setting für den Spionage Thriller. Leider hat der Film ein paar kleine Längen, sonst aber echt gut.

    21. King Arthur
    Der bessere "Fluch der Karibik" dieses Jahr, hätte man den Film besser "Fluch der Tafelrunde" oder "Athurs Eleven" nennen sollen. Nimmt sich der Film keine Sekunde ernst, hat man im Marketing leider mehr eine klassische Arthur-Verfilmung verkaufen wollen.

    22. Fluch der Karibik: Salazars Rache
    Besser als Teil 4. Vom Flair kommt man recht nahe an die Orginal-Trilogie. Leider haben Will und Elizabeth kaum Screentime. Und Jack Sparrow ist nur noch eine Karrikatur seiner selbst.

    23. Dunkirk
    Für einen Nolan-Film (der normal in seiner eigenen Qualitäts-Liga spielt) etwas enttäuschend. Ist zwar in der zweiten Hälfte recht spannend, braucht die erste recht lange um in die Gänge zu kommen, gibt es recht viele historische Fehler und ist das Ende eine Spur zu pathetisch geraten.

    24. Mord im Orient Express
    Sehr gute Atmopsphäre mit dem Zug in der eingeschneiten Landschaft. Leider gefällt mir Branagh als Poirot nicht besonders und der Original-Film hat die Latte einfach eine Spur zu hoch gelegt.

    25. Kong: Skull Island
    Recht guter Abenteuerfilm mit guten Effekten. An die Epik und die Klasse der Jackson-Verfilmung kommt man zwar nicht ran und hat etwas B-Movie-Charakter, aber ist trotzdem sehr unterhaltsam.

    26. Silence
    Über weite Strecken ein optisch sehr gelungener Abenteuerfilm mit interessantem Thema und bösem Ende. In Sachen Christen-Folterungen wäre weniger wohl mehr gewesen.

    27. Manchester by the Sea
    Der erste Amazon Prime Film im Kino. Cassey Afflecks Spiel ist zu Recht oscar geadelt. Leider ist der Film stellenweise auch recht langatmig geraten.

    28. Justice Leage
    Das DCEU kommt auch bei seinen "Avengers" nicht in die Gänge. Das Teambuilding ist ja ganz nett, aber der Film zu wenig episch und in der zweiten Hälfte zu actionlastig geraten. Auch merkt man einfach, dass zu viel geschnitten wurde.

    29. Alien: Covenant
    Und noch ein Alien-Film. Das "Besondere" haben die Filme leider schon lange verloren. Auch greift der Film kaum die lösen Fäden von "Prometheus" auf.Wäre wohl besser wenn man das Franchise endlich ruhen lässt.

    30. Jigsaw
    Nach Jahren Pause funktioniert der neue Jigsaw besser als erwartet. Für Franchise-Verhältnisse ist er überraschend unblutig und am Ende gibts gleich 2 WTF-Twists. So kann es gerne noch weitere Filme (aber nicht wieder im Jahrestakt) geben.

    30. Wonder Woman
    Leider ne Enttäuschung. Gal Gadot spielt zwar klasse, aber der Film ist einfach Geschichtsverfälschung zum Haare raufen und Ami/England-Propaganda vom Ärgsten (Deutsche werden im WK1 wie Nazis dargestellt). Dazu ist das Finale das DCEU-gewohnte CGI-Trash-Spektakel.

    31. Ghost in the Shell
    Die Anime-Vorlage lieferte viele Steilvorlagen. Leider konnte die Hollywood-Verfilmung diese in keinster Weise nutzen. Optisch ist der Film zwar 1A, aber es gibt kaum Philosophie und kaum Asiaten (mit Japan als Setting ).

    32. The Great Wall
    Der Film hätte viel Potential gehabt, ist aber viel zu kurz. Optisch ist er 1A, aber es gibt trotz Ansätzen kaum Epik und Abenteuer-Feeling. Auf den ersten wirklich guten Kostümfilm nach Jahren heißt es weiter warten.

    33. Power Rangers
    Als Kind habe ich die 90er Trash Serie ab und zu gesehen. Die Verfilmung hält sich allerdings trotz einiger netter Referenzen kaum daran, sondern ist mehr ein Superhelden Origin Film im Marvel Stil und das ist auch gut so.

    34. Shin Godzilla
    Optisch pendelt der Film zwischen genial und grottenschlecht. Auch gibt es etwas zu viele Charaktere, so dass man mit niemand kaum mitfiebern kann. Weniger wäre wohl mehr gewesen. Trotzdem die beste (bzw einzig wirklich halbwegs gute) Godzilla Verfilmung seit Jahrzehnten.

    35. Annabelle 2
    Nichts neues aus dem Conjuring-Universum. Die Filme sind ja nicht schlecht, aber kennt man einen, kennt man alle. Einfach völlig belanglos und nicht lange im Gedächtnis bleibend.

    36. Valerian: Stadt der Tausend Planeten
    Optisch ganz nett (auch ist die Hauptdarstellerin trotz schauspielerischem Untalent heeeeeiß ). Wirkt aber zu episodenhaft und zu wenig episch. Dazu haben die beiden Hauptcharaktere kaum Chemie

    37. Life
    Wirkt (trotz mit der Weltraumstation als nettem Setting) wie ne belanglose Alien-Kopie. Ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

    38. Fast and Furious 8
    Nachdem die letzten 4 Filme mehr Heist-Movies waren, versucht man sich diesmal als James Bond Film. Schade, dass Paul Walker fehlt. Dazu bietet die Reihe einfach nicht viel Neues und zu viel Action.

    39. John Wick: Kapitel 2
    Rom ist ein gutes Setting und die Action gut choreografiert. Aber einfach zu viel Action, dass der Film über weite Strecken wie ein Ego-Shooter-Spiel wirkt.

    40. Transformers: The Last Knight
    Für einen Transformers-Film sogar recht viel Story und wenig Action. Allerdings ist die Handlung mehr ein Klon von "Da Vinci Code" (selber Drehbuchautor). Wäre endlich Zeit, dass die Reihe eingestampft wird, war e nur Teil 1 wirklich gut.

    41. Cars 3: Evolution
    Hat McQueen diesmal wieder mehr Screentime als in Teil 2, bietet der Film trotzdem zu wenig Neues. Klischeehafte Story mit klischeehaften Charakteren in klischeehaftem Setting. Auch ne Filmreihe, die man nicht wirklich braucht.

    42. Blade Runner 2049
    Mit "Die letzten Jedi" und "Wonder Woman" DIE Enttäuschung für mich im heurigen Filmjahr. Optisch ganz nett (wenn auch "Ghost in the Shell" mit vergleichbarer Optik heuer beeindruckender), aber Harrison Ford kaum Screentime und über weite Strecken einfach langweilig.

    43. Jumanji: Welcome in the Junge
    Der erste Teil hatte viel Charme und "Spielberg"-Flair. Leider ist bei Teil 2 nicht wirklich etwas davon übrig geblieben, setzt er mehr auf CGI-Action, Brachialhumor und Hauptdarsteller The Rock (der wohl nie schauspielern lernen wird ).

    44. The Boss Baby
    Die Grundidee ist ja ganz nett. Leider ist der Film gerade in der zweiten Hälfte sehr klischeehaft und Kinderfilm-like (was jetzt nicht schlecht ist, aber ein solcher Film sollte auch für Erwachsene interessant bleiben).

    45. Baywatch
    Mit der 90er Serie hat der Film kaum etwas zu Tun. Vielmehr versucht man das Erfolgsrezept von "21 Jump Street" zu kopieren, was einfach nicht passt. Und über The Rocks Anti-Schauspielkunst hab ich mich e schon bei "Jumanji" heuer beschwert .

    46. Assassin's Creed
    Mit der genialen Spiele-Reihe als Vorlage hätte man echt viel machen können. Leider hält man sich kaum daran, dass der Film einfach nur laaaaangweilig und stupide geworden ist.

    47. Ich, einfach unverbesserlich 3
    Zum Glück minimal besser als das "Minions"-Debakel. Die Handlung rund um Gru und seinen Bruder ist sogar ganz witzig geraten. Leider sind die Minions nervig wie eh und je und haben kaum etwas mit der Haupthandlung zu tun.

    48. Rings
    Die erste Hälfte gefiel mir sogar besser als Teil 2. Leider passt das Ende so gar nicht zu den vorigen Teilen. Außerdem bietet der Film nicht viel Neues.

    49. Resident Evil: The Final Chapter
    Nicht der schlechteste Teil der Reihe, aber hält sich weder an den direkten Vorgänger noch an Teil 1. Hoffentlich ist es wirklich "The Final Chapter" .

    50. Die Mumie
    Ein unnötiges Remake. Hoffte, dass der Film wenigstens besser als Teil 3 wird. Leider wurde es ein "Avengers für Arme". Hoffe irgendwann gibt es wieder gute altmodische Grusel Abenteuerfilme.

    51. Fack ju Göthe 3
    Teil 1 war ja wirklich klasse. Leider war schon Teil 2 nicht wirklich gut und Teil 3 noch weniger. Zu viel Fäkal-Humor, zu wenig Charme und Lisi wird ohne Angabe von Gründen einfach aus der Handlung entfernt.

    52. Der Dunkle Turm
    Bis auf den Titel hat der Film nichts mit Kings genialer Vorlage zu tun. Wirkt über weite Strecken sogar wie ein Anti-Dark-Tower-Film . Einfach eine schlechte Mischung aus "Last Action Hero", "Narnia" und "Matrix".

    53. Die Schlümpfe 3: Das verlorene Dorf
    Das Franchise wird auch ohne Ausflug in unsere Welt einfach nicht mehr gut. Von der Handlung zu nahe an Teil 2. Und sonst auch mehr ein Kinderfilm, der Erwachsenen nicht viel bieten kann.

    54. xXx - The Return of Xander Cage
    Und das nächste grottenschlechte Franchise. Zwar nicht ganz so mies wie Teil 2 aber trotzdem grottenschlecht und viel zu übertrieben. Aus Vin Diesel wird auch kein Schauspieler mehr .

    55. Der Emoji Film
    Ich weiß nicht wer die Zielgruppe des Films sein soll. Für Kinder zu fachspezifisch, für Erwachsene zu kindisch. Von dem her zu Recht gefloppt.

    56. Blair Witch
    Der Versuch sich wieder mehr an Teil 1 zu orientieren ist gehörig in die Hose gegangen. Die Handlung ist einfach nur dumm und in keinster Weise spannend oder gruselig.

    57. 50 Shades of Grey 2: Gefährliche Liebe
    Ich habe noch nie einen Film mit so wenig Handlung gesehen. Eigentlich passiert die ganzen zwei Stunden NICHTS. Auch in Sachen Erotik bietet eine durchschnittliche GoT-Folge mehr.

    58. Attack of the Lederhosenzombies
    Die Idee einen Zombie-Film auf steirisch zu machen gefiel mir als Walking-Dead-Fan und Steirer sehr gut, weshalb ich das Projekt über Jahre im Internet verfolgte. Leider ist das Ergebnis in keiner Weise "steirisch" geworden (niederländische Darsteller) und mehr zum Fremdschämen als die meisten Asylum-Filme.

    59. Bullyparade: Der Film
    Ich liebe den Schuh des Manitu. Und auch wenn die weiteren Bully-Filme mit diesem nicht mehr mithalten konnten, fieberte ich dem "Finale" doch entgegen. Leider ist der Film einfach nur unlustig, völlig zum Fremdschämen und auf "Kartoffelsalat"-Niveau. Beide Daumen runter.


    Wie immer das Vorjahr:
    • 1.Captain America 3: Civil War
    • 2. Sausage Party
    • 3. The Hateful Eight
    • 4. Deadpool
    • 5. The Jungle Book
    • 6. The Revenant - Der Rückkehrer
    • 7. The Witch
    • 8. Arrival
    • 9. Creed: Rockys Legacy
    • 10. Zoomania
    • 11. Warcarft: The Beginning
    • 12. X-Men: Apocalypse
    • 13. Findet Dorrie
    • 14. Inferno
    • 15. The Secret Life of Pets
    • 16. Stolz und Vorurteil und Zombies
    • 17. Die Insel der besonderen Kinder
    • 18. Star Trek Beyond
    • 19. Batman v Superman: Dawn of Justice
    • 20. Doktor Strange
    • 21. Fantastische Kreaturen und wo sie zu finden sind
    • 22. Rogue One: A Star Wars Story
    • 23. Die Unfassbaren 2
    • 24. Kung Fu Panda 3
    • 25. Die glorreichen Sieben
    • 26. The Conjouring 2
    • 27. Spotlight
    • 28. Don't Breathe
    • 29. Jack Reacher 2: Kein Weg zurück
    • 30. Jane got a Gun
    • 31. The Shallows
    • 32. The Huntsman & the Ice Queen
    • 33. Legend of Tarzan
    • 34. Suicide Squad
    • 35. Jason Bourne
    • 36. The Purge: Election Year
    • 37. BFG - Big Friendly Giant
    • 38. Bad Neighbours 2
    • 39. Independence Day: Wiederkehr
    • 40. Ben Hur
    • 41. Alice im Wunderland 2: Durch den Spiegel
    • 42. Teenage Mutant Hero Turtles 2
    • 43. Mein Bruder, der Spion
    • 44. Swiss Army Man
    • 45. Ice Age: Kollision voraus
    • 46. Risen: Auferstanden
    • 47. London has Fallen
    • 48. Gods of Egypt
    • 49. Angry Birds: Der Film
    • 50. Ghostbusters
    • 51. Hardcore

    Und noch kurz wieder zu den einzelnen Kategorien (Bester Film hatten wir ja schon):

    Beste Regie
    1. James Mangold (Logan)
    2. Bill Condon (Die Schöne und das Biest)
    3. Rian Johnson (Star Wars: Die letzten Jedi)

    Bestes Drehbuch
    1. Baby Driver
    2. Coco
    3. Logan

    Bester Hauptdarsteller
    1. James McAvoy (Split)
    2. Cassey Affleck (Manchester by the Sea)
    3. Ansel Elgor (Baby Driver)

    Beste Hauptdarstellerin
    1. Emma Stone (La La Land)
    2. Gal Gadot (Wonder Woman)
    3. Jessica Rothe (Happy Death Day)

    Bester Nebendarsteller
    1. Patrick Steward (Logan)
    2. Tom Hiddleston (Thor 3: Tag der Entscheidung)
    3. Kevin Spacey (Baby Driver)

    Beste Nebendarstellerin
    1. Dafne Keen (Logan)
    2. Lili James (Baby Driver)
    3. Jennifer Lawrence (Pessengers)

    Beste visuelle Effekte
    1. Planet der Affen: Survival
    2. Die Schöne und das Biest
    3. Star Wars: Die letzten Jedi

    Beste Musik
    1. Vaianna: Das Paradies hat einen Haken
    2. La La Land
    3. Die Schöne und das Biest

    Beste Kamera
    1. La La Land
    2. Die Schöne und das Biest
    3. Star Wars: Die letzten Jedi

    Bester Schnitt
    1. La La Land
    2. Die Schöne und das Biest
    3. Thor 3: Tag der Entscheidung

    Beste Kostüme
    1. Star Wars: Die letzten Jedi
    2.Die Schöne und das Biest
    3. Thor 3: Tag der Entscheidung

    Beste Ausstattung
    1. Star Wars: Die letzten Jedi
    2. Die Schöne und das Biest
    3. Thör 3: Tag der Entscheidung

    Bester Sound
    1. Star Wars: Die letzten Jedi
    2. Thor 3: Tag der Entscheidung
    3. Guardians of the Galaxy 2

    Bestes Makeup
    1. Guardians of the Galaxy 2
    2. Star Wars: Die letzten Jedi
    3. Thor 3: Tag der Entscheidung
    Zuletzt geändert von HanSolo; 15.12.2017, 11:59.

  • #2
    Gut:

    Blade Runner 2049
    Ein Film, den die Industrie heute eigentlich gar nicht hätte hervorbringen können: tolle Bilder ohne Effekthascherei, bedachtsam langsames Pacing und eine gute Geschichte, die fast ohne Spektakel auskommt. Der Anti-Blockbuster in einem Blockbuster-Gewand. Einziger Nachteil, der für mich den Film deutlich nach unten zieht: der grauenhafte Score von Wallfisch und Zimmer.


    Ok:

    Atomic Blonde
    Spaßige Actionszenen mit taffer Heldin und einem passenden Score. James McAvoy stielt aber allen die Show.

    The Lost City of Z
    Der Beweis, dass Charlie Hunnam doch schauspielern kann. Durch den grün-gelblichen Bildfilter sieht der Film aber meines Erachtens hässlich aus und viel zu viel aus Percival Fawcetts Leben wird irgendwie beiläufig ohne große Bewandtnis abgehandelt.

    Split
    James McAoys One-Man-Show. Ansonsten aber ein typischer Shyamalan-Film.


    Mittelmäßig:

    War For The Planet Of The Apes
    Tolle Technik, aber die Geschichte ist sehr 0815. Schade, nach dem guten Vorgänger hätte ich mehr erhofft.

    King Arthur: legend Of The Sword
    Völlig beknackt, aber deswegen wohl auch ziemlich spaßig.

    Kingsman: The Golden Circle
    Zu viel gewollt, zu wenig erreicht. Colin Firth, Mark Strong und Pedro Pascal retten den Film.

    Get Out
    I didn't get it.

    Life
    Im Duden wird unter mittelmäßig irgendwann mal Life stehen.

    John Wick: Chapter 2
    Ich bin kein Fan vom ersten Teil, aber dieser hier war ein ganzes Stück schlechter.


    Schlecht:

    Passengers
    Solides Setup, aber völlig uninertessanter Film.

    Kong: Skull Island
    Ist auch mal ne Leistung einen 200 Meter großen Affen so langweilig zu verpacken.

    Ghost In The Shell
    The Shell is missing it's ghost

    Guardians Of The Galaxy Vol. 2
    Bereits bei der Anfangsszene wollte ich den wieder ausmachen. Vollgestopft, laut, unübersichtlich, schlechte Effekte. Furchtbar.

    Baby Driver
    Der Film ist nur ansehbar, wenn man mit der Musikauswahl etwas anfangen kann. Ansonsten Ohrstöpsel mitbringen.

    Dunkirk
    Wenn Nolan eine Dokumentation drehen wollte, dann hätte er eine Dokumentation drehen sollen.

    Pirates Of The Caribbean 5: Salazars Revenge
    Nicht der schlechteste Teil der PotC-Reihe, aber ein schlechter Film


    Sondernominierung für den schlechtesten Film 2017:

    Alien Covenant
    Ridley Scotts "Fuck you!" an alle Fans seines Originals.






    Zuletzt geändert von Anvil; 27.12.2017, 22:32.

    Kommentar


    • #3
      Meiner Meinung nach ein eher bescheidenes Jahr,nichts desto trotz:


      Herausragend

      Blade Runner 2049
      Villeneuve beweist, dass man auch in der heutigen Zeit solche Art von Filmen drehen kann bzw. muss! Optisch und musikalisch ein Hochgenuss.
      Dune wir kommen!

      Manchester By the Sea
      Ich mochte schon Kenneth Lonergans, "You can count on me", er beweist ein weiters Mal was für ein Gespür beim Erzählen von Geschichten er hat. Affleck vollkommen zu Recht mit dem Oscar ausgezeichnet.

      Gut

      Ghost in the Shell
      Optisch eine Wucht, die Geschichte kannte ich noch nicht, daher für mich ein Aha Erlebnis.

      Alien: Covenant
      Für mich eine würdige Fortsetzung der Reihe, trotzdem: Mr.Blomkamp bitte übernehmen Sie.

      The Lost City of Z
      Für mich DIE positive Überaschung des Jahres, aufgrund der mässigen Kritiken Null Erwartungshaltung. Alles in allem eine wunderbare Geschichte. Hunman ist für mich eine tragische Figur Hollywoods, gilt als Blockbuster Gift. Tipp: Filme besser aussuchen ;-)
      Zuletzt geändert von textor; 28.12.2017, 04:06.
      "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
      Azetbur

      Kommentar


      • #4
        Schon 2016 war für mich ein recht enttäuschendes Kinojahr, wenngleich damals meine Erwartungshaltung vorab noch recht groß gewesen ist. Das kann ich von 2017 nicht gerade behaupten und trotz runtergeschraubter Erwartung fiel dieses Jahr für mich noch schwächer aus. Wie im Vorjahr kann ich auch heuer keinem Film die Höchstnote "Ausgezeichnet" verleihen. Und das Prädikat "Sehr gut" verdienen sich lediglich drei Filme. Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass ich mir mit 15 Filmen in diesem Jahr so wenige aktuelle Filme wie schon lange nicht angesehen habe. Von den 15 habe ich nur 6 im Kino gesehen, 6 auf Blu-ray und 3 auf Amazon Video und den Blick voraus gerichtet sieht es für 2018 noch magerer aus.

        Dabei kann ich auch nicht behaupten, dass ich wirklich einen Film verpasst hätte, den ich vorab interessant gefunden habe. Okay, als Batman-Fan wäre "Justice League" nicht uninteressant gewesen. Der letzte Comic-Superheld, der mich noch ins Kino ziehen könnte. Aber auf den hatte ich nicht so recht Lust, vor allem da "Wonder Woman" zwar gut war, aber den Lobgesängen auch nicht gerecht wurde. Theoretisch hätte mich auch "Logan" interessiert, aber die eingeschlagene Richtung, in die seit dem Erfolg von "Deadpool" jetzt offenbar auch einige andere Filmreihen gehen wollen, spricht mich nicht an. Insofern landen auf den Top-3-Plätzen drei Filme, die ich allesamt am Beginn des Jahres gar nicht auf der Rechnung hatte.
        ---------- Sehr gut ---------------

        1) Mord im Orient Express
        Von den ursprünglichen Krimiverfilmungen der Hercules Poirot-Fälle hat mir "Mord im Orient Express" aus dem Jahr 1974 wohl immer im wenigsten gefallen. Das lag nicht nur als Albert Finney in der Hauptrolle, sondern auch weil die Geschichte schlecht erzählt wurde, zu schnell der Mord im Zug mit dem Armstrong-Fall in Verbindung gebracht wurde. Die Neuverfilmung von und mit Kenneth Branagh wartet wie das Original mit einem tollen, namhaften Cast auf, begeht aber nicht den Fehler zu früh den Zuseher auf die Auflösung hinzuweisen. Der Fall bleibt länger mysteriös und auch wenn man den Ausgang der Geschichte kennt, bietet der Film ein ganz anderes Erlebnis, sehr fokussiert auf den exzentrischen Charakter Poirots, was den Film sehr aufheitert aber auch Poirots Weltanschauung und Dilemma interessant darstellt. Grundsätzlich sind die Dialoge sehr unterhaltsam geschrieben und indem man die Umgebung nutzt ist der Film auch nicht auf Kammerspielatmosphäre begrenzt. Branagh setzt sowohl Ausstattung als auch Landschaft stark in Szene. Der Film ist sicher teils stark inspiriert von jüngeren Sherlock Holmes-Verfilmungen, die den Fokus auf die Eigenheiten und die Genialität des Detektiven legen, aber ein Nachteil ist das keinesfalls und ich würde mich sehr über eine weitere Poirot-Verfilmung dieser Art freuen.

        2) Jumanji - Willkommen im Dschungel
        Die späte Fortsetzung des sehr originellen 1995er-Films ist wahrlich ein riesengroßer Spaß geworden, ohne das Original zu stark zu kopieren. Denn diesmal macht das Spiel eine Veränderung durch: Da das Interesse an Brettspielen geringer wird, verwandelt es sich einfach in ein Konsolenspiel und zieht vier nichtsahnende Teenager in sich hinein in die abenteuerliche und gefährliche Dschungelwelt Jumanjis, wo die Spieler in die Körper von Avataren schlüpfen, die teils völlig anders sind als sie es in der realen Welt sind. Es ist schon witzig, wie z.B. Dwayne Johnson einen schmächtigen Nerd spielt oder Jack Black ein Handy-süchtiges It-Girl. Obwohl sich der Film am Anfang viel Zeit lässt, um die vier Teenager genauer vorzustellen, übernehmen die vier älteren Darstellen deren Persönlichkeiten hervorragend ins Spielgeschehen, das selbst eine tolle Kulisse für ein Adventure-Game bildet mit all den Elementen, die man so erwartet oder auch nicht erwartet. (Kuchen!) "Willkommen im Dschungel" ist ein gelungener Mix aus Abenteuer und Humor mit nicht allzu aufgesetzt wirkender Moral versehen. Alles in allem eine große Empfehlung meinerseits.

        3) Kong - Skull Island
        Ein Monsterfilm, der visuelle klar inspiriert ist von Vietnam-Kriegsfilmen und ein paar entsprechende Metaphern parat hält. Auch die Musikuntermalung vermittelt treffende 70er-Atmosphäre in der grünen Hölle, in der sich nicht nur der Riesenaffe Kong tummelt, sondern noch weitaus unangenehmere Kreaturen, die auch die eine oder andere unschöne Todesart für die menschlichen Besucher von Skull Island parat halten. Aber wenn man sich auf unerforschtes Gelände vorwagt, sollte man eben nicht gleich als erste Tat mit Bomben ins Haus fallen, was nur dazu dient, die heimische Fauna - die manchmal gar nicht so recht von der Flora zu unterschieden ist - aufzuwecken und zu verärgern. Anders als im zum selben Universum zählenden "Godzilla"-Film verheimlicht uns der Regisseur von "Kong" das Aussehen seiner Bestien nicht lange und offenbart sie in voller Pracht und Action. Und auch die menschlichen Charaktere (gespielt u.a. von Tom Hiddleston, John Goodmann und Samuel L. Jackson) - die laut Meinung vieler ja in solchen Filmen am besten nur untergeordnete Rollen einzunehmen haben - kommen interessanter rüber als jene in "Godzilla", sorgen auch für ein wenig auflockernden Humor, auch wenn sich so mancher Kriegsfilm-Archetyp darunter befindet. Aber alles in allem spielt da sehr vieles gut zusammen für einen unterhaltsamen Filmabend.

        ---------- Gut ---------------

        4) Wonder Woman
        Das DC-Kinouniversum hat - trotz guter Einspielergebnisse - inhaltlich deutlich mehr Schatten als Licht produziert. Dennoch habe ich mit Vorfreude diesem vierten Film der Reihe entgegengesehen, denn überraschenderweise war das Beste an „Batman v Superman“ ausgerechnet Wonder Woman Diana. In ihrem eigenen Solofilm wirft sie einen Blick zurück zu ihren eigenen Ursprüngen, ihrer gut behütete Kindheit auf der Insel der Amazonen als Tochter der Königin, ihre Ausbildung zur Kriegerin und zu jenem schicksalshaften Tag, als der Krieg - in Form eines abgeschossenen Flugzeugs - die Insel fand. Anders als Marvels erster "Captain America"-Film gelingt es diesem Film viel besser, einen historischen Krieg wirklich als solchen darzustellen, anstatt ihn bis zur Unkenntlichkeit zu verdrehen. Die Front in Belgien und das Leid, das Krieg mit sich bringt, ist mehr als Bühne für heldenhafte Action, sondern Motivation für Diana, die solche Schrecken nicht kennt, aber die Mittel besitzt, etwas dagegen zu tun. Daneben ermöglicht Dianas Zurechtfinden in der "modernen" Welt auch viele gelungenen Humoreinlagen und Gal Gadot harmoniert auch sehr gut mit Chris Pine (auch wenn ich persönlich immer Schwierigkeiten, habe, ihn als jemand anderen als Captain Kirk zu sehen, sein Steve Trevor ist schon ein extremes Beispiel für Type-Casting). Als bislang beste Verfilmung im neuen DC-Universum sehe ich "Wonder Woman" durchaus, wenn auch nur ganz knapp vor der Langfassung von "Batman v Superman". Denn vor allem am Schluss wird wiedermal das Feuer der Apokalypse entfacht und der bis dahin milde Action-Bombast muss mal wieder einen brachialen CG-Endkampf weichen. Das enttäuscht dann wieder zusammen mit einigen Sachen, die unpassend schnell reingequetscht wirken wie das Stärkungsgas.

        5) Passengers 3D
        Ein klassisches Thema: Raumschiff erleidet Havarie im Weltall, wodurch es zu mehreren Systemausfällen kommt - u.a. auch bei einer der über 5.000 Kälteschlafkapseln an Bord, wodurch ein einziger Passagier des Raumschiffs Avalon 90 Jahre vor der Zielankunft auf einer Koloniewelt erwacht und sich ganz allein auf dem riesigen und luxuriösen Raumschiff wiederfindet, ohne die Möglichkeit, sich wieder in den Kälteschlaf zu versetzen. Anfangs noch bestrebt das Beste aus seiner Situation zu machen, ist nach einem Jahr der Punkt erreicht, an dem er sich entscheiden muss, seinem sinnlosen Leben ein Ende zu setzen, oder ihm Sinn zu geben, und eine Begleiterin zu erwecken. "Passengers" ist nicht gerade der originellste SciFi-Film und auf eine überraschende Wendung wartet man vergeblich, aber er unterhält dennoch gut, zeigt das Dilemma das Hauptcharakters (Chris Pratt) gut auf, ähnelt rein von der Stimmung her am Beginn auch etwas dem Film "Der Marsianer". Die Situation an Bord der Avalon wirkt ein bisschen konstruiert, aber zumindest sorgt es für Beschäftigung und auch wenn das Storytelling etwas gemächlich ist, so ist man doch immer gespannt, wie es weitergeht. Zudem harmonieren die beiden Hauptdarsteller sehr gut, die Romanze nimmt man ihnen absolut ab und auch die wenigen Nebenrollen sind gut besetzt.
        Optisch ist der Film ebenfalls sehr interessant mit dem dargestellten luxuriösen Futurismus an Bord. Schöne Designs, jedoch in 3D muss man den Film nicht unbedingt sehen. Gerade die Weltraumspaziergänge hätten doch noch deutlich spektakulärer aussehen können.

        ---------- Okay ---------------
        6) Pirates of the Caribbean - Salazars Rache
        Im Gegensatz zu den meisten Fans der Reihe mochte ich den vierten Teil sehr und ich empfand es als schade, dass Teil 5 "Salazars Rache" beinahe nichts von der Handlung des Vorgängers aufgenommen hat, sondern sich wieder auf die Will/Elizabeth-Story konzentrierte - allerdings ohne den beiden wirklich viel Raum einzuräumen. Stattdessen begibt sich deren Sohn Henry auf die Suche nach Jack Sparrow, der inzwischen zu einem recht glücklosen Piraten wurde und von einem Misserfolg zum nächsten torkelt. Daher wirkt die erste Hälfte des Films auch sehr zerfahren, besteht aus einer Ansammlung von Situationen. Manche davon sind zwar durchaus gelungen (wie der wortwörtliche Bankraub oder die Guillotine), insgesamt wirkte der Film aber recht zusammenhangslos. Das ändert sich zum Glück mit dem Rückblick, der ein weitaus stimmungsvollerer Filmauftakt gewesen wäre als Henrys Suche nach seinem Vater. Von da an ist der Film ganz ordentlich, muss sich aber trotzdem hinter die anderen vier Filme einreihen. Humor entsteht mehr durch Slapstick, weniger durch Wortwitz und die handlungsbegleitende Romanze scheitert auch an einer für "Fluch der Karibik"-Filmen zu kurzen Laufzeit, die den Figuren zu wenig Raum gibt. Die Stimmung des Films hat schon gepasst, aber man hätte deutlich mehr rausholen können. Mal sehen, ob es noch eine Fortsetzung geben wird. Immerhin - wenn man die Abspannszene ausklammert - würde der Schluss des Films auch gut als Ende der Reihe funktionieren. (Sofern man lose Enden aus dem 4. Film wirklich nicht mehr aufnehmen möchte.)

        7) Planet der Affen - Survival
        Das Finale der neuen "Planet of the Apes"-Trilogie kommt in meinen Augen nicht an den sehr starken Auftakt heran und ist sogar noch etwas schwächer als der zweite Teil, der schon stark nachgelassen hatte aber in meiner Gunst im Lauf der Zeit doch etwas gestiegen ist. Gut möglich, dass dies auch "Survival" vollbringt, aber der erste Eindruck war ziemlich durchwachsen. Die ersten drei Viertel des Films sind voller Drama, voller Tragödien, großen Gesten und starken Naturaufnahmen. Aber dabei sehr substanzlos. Es ist einfach wenig Handlung da. Das ändert sich erst mit den letzten 30 Minuten so richtig, in denen auch endlich mal der Soundtrack Gelegenheit erhält, die Planung und Durchführung eines Gefängnisausbruchs effektiv zu begleiten. Der Schluss macht sehr viel wieder gut, auch wenn er einen mit einem etwas mulmigen Gefühl zurücklässt. Durch Steve Zahns Charakter "Böser Affe" wird zwar auch versucht, ein wenig Humor reinzubringen, aber der wirkt irgendwie fehl am Platz in einem so düsteren und teils melancholischen Film, der der Abgesang auf die Menschheit darstellt. Wenn auch nicht so radikal wie damals der zweite Originalfilm. Die Anspielungen auf die Originalfilme waren auch diesmal wieder sehr nett und im richtigen Maß eingesetzt.

        8) The Great Wall 3D
        Chinesisches Monumentalepos trifft auf Hollywood-Fantasy - und das Ergebnis dieser Kombination kann sich durchaus sehen lassen. Regisseur Yimou Zhang ("Hero", "House of the Flying Daggers") erhielt den besonderen Stil solcher chinesischer Kinowerke mit beeindruckenden Schauwerten und ungewöhnlichen Farbkompositionen bei und wirf einfach Hollywood-A-Stars wie Matt Damon und Willem Dafoe mitten ins Geschehen, die in diesem Film Söldner spielen, die von den Chinesen Schwarzpulver stehlen und nach Europa bringen sollen. An der Großen Mauer endet die verlustreiche Reise aber vorerst, doch die Mauer wurde nicht errichtet um Diebe fernzuhalten, sondern um eine Schar an Monstern zu stoppen, die alle 60 Jahre über China herzufallen versucht und gegen die die Mauer mit ihren ausgeklügelten Wehranlagen das verlässlichste Bollwerk darstellt. So bildeten auch die drei großen Gefechte das Rückgrat des Films, aber die Charakterszenen dazwischen sind zumindest ganz okay, wenn auch wenig persönlich, sondern mehr als Philosophievergleich angelegt, was leider sehr trocken rüberkommt. Etwas mehr Länge in diesen Szenen hätte dem nur rund 95 Minuten (ohne Abspann) dauernden Film sehr gut getan. Auch die etwas unspektakuläre Darstellung der Monster (die Taotie) hätte ein wenig interessanter ausfallen können. Sie wirken eigentlich nur in ihrer großen Zahl bedrohlich und wie häufig bei zahlenmäßig weit überlegenen Gegnern muss mal wieder das Königinnenprinzip herhalten, um den Helden eine Chance zu geben.
        Der 3D-Effekt im Film war zwar okay, aber nach dem Trailer hätte ich mir mehr erwartet. Nur wenige Pop-Outs und der erste erst nach fast einer Stunde.

        9) Fast & Furious 8
        Ganz eindeutig vorweg gesagt: Für mich hat die Filmreihe mit dem grandiosen 5. Teil ihren Zenit erreicht und wäre es nach mir gegangen, hätte die Reihe im Genre der "Heist Movies" verbleiben sollen, weil dies vor allem den Vorteil bringt, dass die Helden Underdogs bleiben, mit denen man mitzittert. Das ist seit Teil 6 und vielmehr Teil 7 nicht mehr so recht der Fall. Als Hilfssheriffs bzw. Geheimagenten stehen ihnen viel zu viele Mittel zur Verfügung, was dazu führte, dass auch die Gegenspieler auf aberwitzige Weise immer übertriebener ausgestattet werden. Teil 8 bildet keine Ausnahme. Die von Charlize Theron dargestellte Cyberterroristin jettet mit ihrem quasi unaufspürbaren Flugzeug von Ort zu Ort und hackt sich so gut wie überall mühelos in jedes Computersystem und hat fürs Grobe auch noch das Waffenarsenal einer kleinen Armee dabei. Soweit so schlecht. Unterm Strich funktioniert der Film aber etwas besser als der überstilisierte 7. Teil, auch weil zumindest Dominic Torettos Gangster-Vergangenheit wieder mal angedeutet wird, er aber nie glaubhaft dorthin zurück verfällt - leider. Dafür wird das Familienthema - wieder - eindeutig überstrapaziert. Am Ende müssen Jason Statham (dessen Charakter nach Teil 7 sein Kind anzuvertrauen Dom etwas zu leicht fällt), die durchaus tollen Actionsequenzen auf der zugefrorenen Bucht und im Flugzeug und der Urlaubsstimmung vermittelnde Beginn den Film retten, was aber doch halbwegs gelingt. Somit eine ganz leichte Verbesserung gegenüber dem Vorgänger.

        ---------- Schwächelnd ---------------

        10) xXx - Die Rückkehr des Xander Cage
        Auch als Xander Cage kehrte Vin Diesel im Jahr 2017 auf die Kinoleinwand zurück und wenn es um die Übertriebenheit der Action-Einlagen geht, dann schenken sich xXx und "Fast & Furious" nichts. Im Gegenteil setzt xXx noch mal ein bisschen was drauf, wenn Cage auf Ski (!!!) durch den Urwald (!!!) pflügt oder mit einem Flugzeug einen abstürzenden Satelliten rammt und in letzter Sekunde quer durch das Flugzeug zur Heckklappe stürmt und rausspringt. (Um die Wrackteile von Flugzeug und Satellit macht er sich keine Gedanken, Hauptsache der Stunt ist auf Video. ) Ich bin nie ein Fan der xXx-Reihe gewesen, aber wenn mich meine Erinnerung nicht trübt, waren die ersten beiden Filme nicht in dem Ausmaß eine Agentenfilm-Parodie, wie es der dritte Teil ist, der sich von Anfang bis Ende nicht eine Sekunde ernst nimmt. Den wilden Stunts und den Kampfchoreographien zuzusehen macht zwar durchaus Spaß und Cage versammelt schon eine schräge Truppe um sich. Aber die Überzeichnung ist einfach in einem Ausmaß, die der (eigentlich recht klassischen) Agentenstory die Spannung raubt. Man kann sich das Geschehen ansehen, aber ohne Spannungselemente zieht es sich halt trotz durchaus gelungenen Gags dann nach einer Weile. Abgesehen von der unernsten Erzählweise und entsprechenden Stilmitteln (z.B. eingeblendete "Facts" zu den Figuren) ist er Film auch übertrieben "oversexed". Schade, denn im Kern ist "Die Rückkehr des Xander Cage" eine recht gute Action-Komödie, die aber zu viel unnötige Ausschmückung mitschleppt.

        11) Star Wars - Die letzen Jedi
        Dass "Das Erwachen der Macht" noch wie ein Remake von Epsiode IV wirkte, war noch halbwegs okay, denn jede SW-Trilogie startete bisher ähnlich wie das Original. Aber dass die neue Trilogie auch mit ihrem Mittelteil nicht aus der Remake-Falle rauskommt, verwundert mich doch sehr. Zumal nicht nur Episode V stark, sondern abgesehen vom Ausgang auch Episode VI im Wesentlichen nacherzählt werden. Alles ziemlich unoriginell, auch wenn das Wiedersehen mit Rey und Finn zumindest Freude macht. Auch zu sehen was aus Luke wurde und wie er Ben Solos Überlaufen verschuldet hat, war interessant. Aber um viele offene Fragen aus dem Vorgänger hat sich Regisseur Rian Johnson leider nicht gekümmert oder sie in einem Fall sehr unspektakulär auflöst. Stattdessen hat er eine recht triste Story rund um eine elendslange Flucht erzählt, der sowohl die Epik als auch das Abenteuer-Feeling fehlte. Auch Reys Inselaufenthalt war meistens langweilig und etwas zu schräg für meinen Geschmack (was auch für die Casino-Szenen auf Canto Bight gilt). Teilweise war der Film sogar ähnlich trist wie "Rogue One" im Vorjahr, wenn euch eine Spur heiterer - auch wenn die meisten Humoreinlagen schlechtes Timing aufwiesen. Was den Film größtenteils rettet ist der Schluss mit der Belagerung des alten Rebellenstütztpunkts. Aber ganz ehrlich: Die meisten SW-Filme waren zu dem Zeitpunkt schon aus, wenn "Die letzten Jedi" aufgrund von Überlänge beginnt aufregend zu werden. Untert Strich erzeugte Rian Johnson - der nicht nur Regie führte sondern auch das Drehbuch beisteuerte - mit diese Episode mehr Verwirrung als Unterhaltung.

        12) Ghost in the Shell
        Vorweg will ich anmerken: Ich kenne weder die Manga- noch die Anime-Vorlage für den Film, allerdings deren Ruf ist mir bekannt und mir war die Kritik bewusst, dass die philosophischen Ansätze der Vorlagen in der Realverfilmung verloren gegangen sein sollten. Aber ganz ehrlich: Der Film war mehr als philosophisch genug, fast so sehr theoretisierend, dass es der eigentlichen Handlung im Weg gestanden ist. Die lässt sich eigentlich recht kurz und knapp zusammenfassen und so ist es ein wenig schade, dass man nicht mehr über die Hauptcharaktere erfahren hat. Ich finde, Scarlett Johansson macht ihre Arbeit recht gut, bringt den Cyborg, in dem eine Persönlichkeit mit Gedächtnisverlust steckt, gut rüber - wenngleich es halt doch wieder "nur" die hinlänglich bekannte "Agent-ohne-Gedächtnis"-Rolle ist. Aber gerade zum rührseligen Finale hin schaffte sie es gut, Emotionen beim Zuseher (okay, zumindest bei mir) zu wecken. Ihrem Co-Star Pilou Asbaek gelingt das mehr mit Humor und Coolness, aber von beidem hätte ich gerne mehr gesehen. Auch wenn ich die Vorlagen nicht kannte, so sind mir einige der bekannten Bilder aufgefallen, die in die Realverfilmung übernommen wurden. Visuell ist das schon ein spektakulärer Film und das Thema in einer immer artifizieller werdenden Welt sehr aktuell, aber so richtig den Zuseher abholen kann der Film nur dann, wenn er sich auf die persönliche Ebene der Protagonisten konzentriert, was zu selten der Fall ist.

        13) Valerian - Die Stadt der tausend Planeten
        Luc Besson hat sich nach langer Zeit wieder mal dem SpaceOpera-Genre zugewandt. Der Film basiert auf einer französischen Comicreihe, in der es um die Weltraumagenten Valerian und Laureline geht, die für die irdische Föderation waghalsige Missionen erfüllen. Nach einer wunderschönen Einführung des Planeten Mül und seiner Bewohner sowie einem tragischen Wendepunkt, startet der Film auch gleich mit einer solchen, sehr action-reichen Mission, nach deren Abschluss die beiden Agenten zur Raumstation Alpha - der Stadt der tausend Planeten - fliegen. Die Entstehung der Station wird schon während des Intros toll dargestellt und was das Visuelle angeht beeindruckt diese europäische Blockbuster-Produktion sehr, da gibt es keinen Makel. Die außerirdischen Bewohner dieses Universums waren allesamt toll umgesetzt, es gibt einige witzige Ideen und Situationen. Nur leider kann der Wortwitz bzw. der Dialog zwischen den beiden Hauptfiguren da absolut nicht mithalten. Im Gegensatz zu anderen mache ich das nicht an den eher unbekannten Hauptdarstellern fest (Dane DeHaan kannte ich bereits aus 2 Filmen und fand ihn immer sehr gut, ihm scheinen aber Bösewicht-Rollen oder zumindest düster angelegte Typen eher zu liegen), sondern mehr am Drehbuch. Schon in den Worten fehlt die Chemie, um sowohl das Gezanke als auch die sich anbahnende Romanze glaubhaft rüberkommen zu lassen. In den Jahren davor gab es ein paar ähnlich gelagerte und stark gescholtene SciFi-Filme wie "John Carter" und "Jupiter Ascending", die mir persönlich sehr gefielen. "Valerian" muss sich klar hinten diesen beiden Filmen anstellen.

        ---------- Enttäuschend ---------------

        14) Power Rangers
        Interessant, wie weit die Meinungen bei diesem Film auseinandergehen. Es hagelte viele Verrisse, aber einige bezeichnen den Film auch als positive Überraschung. Per Streaming habe ich mir den Film mal angesehen und kann beide Ansichten gut verstehen. Die Charaktere machen eine sichtbare Entwicklung durch, die - mit einer Ausnahme - unsympathischen Außenseiter werden dem Publikum stetig näher gebracht. Dies gelingt auch, weil sich die Jungdarsteller ordentlich ins Zeug legen … genauso wie Elizabeth Banks als Bösewicht, womit wir zum Superhelden-Teil der Geschichte kommen: Problematisch ist, dass der Mix aus Sozialdrama und Superheldenfilm nicht funktioniert. Einfach zu trashig ist schon die Vorlage und der Film entfernt sich nicht genug davon. So sehen die Kostüme der Power Rangers trotz Überarbeitung dank Kinofilm-Budget nach TV-Serie aus und die Nomenklatur kann man einfach nicht ernst nehmen. Das beißt sich einfach mit den ernsteren Jugendschicksalen, die der Film beschreibt. Zwei entgegengesetzte Stimmungen prägen den Film, der auch technisch in Sachen Effekte zwar gut aussieht, aber auch nicht besonders gut gefilmt ist. Tatsächlich wirken manche Aufnahmen wie im "Found Footage"-Stil aufgenommen und bei meiner nachträglichen Recherche hat es mich gar nicht überrascht, dass "Power Rangers" vom gleichen Regisseur wie "Project Almanac" stammt.

        15) Die irre Heldentour des Billy Lynn
        Der von Joe Alwyn dargestellte Soldat Billy Lynn kehrt mit seiner Einheit im Jahr 2004 vorübergehend aus dem Irak zurück, denn er und auch der Rest seines Einsatzteams werden dort ob eines heroischen Einsatzes während eines Feuergefechts zu Helden hochstilisiert. Diese Heldenverehrung soll in einer bombastischen Halbzeitshow während eines Football-Spiels gipfeln. Während dieses Heimaturlaubs werden die Soldaten mit allen möglichen Eindrücken und Meinungen zum Krieg und ihren Leistungen konfrontiert und daran scheitert der Film auch: Alles rieselt auf Billy Lynn ein - der kaum Text hat und eigentlich komplett im Schatten seines Vorgesetzten steht. Lynn selbst scheint meinungslos wie der Film selbst, der bar jeder Aussage bleibt. Klar, dass die Heldenverehrung übertrieben wird ist ihm bewusst. Wie lächerlich andere - an sich thematisch ernstere - Auswüchse seines Kriegseinsatzes für sein Land sind, scheint er aber nicht mitzubekommen. Der Film ist vorwiegend ein Drama, das die in ihm enthaltene Satire nicht bemerkt. Das mag gut gemeint gewesen sein, aber beide Ansätze entwerten sich, wodurch der Film eigentlich für beide Genres ein unterdurchschnittlicher Vertreter ist. Zumindest hat ihn Regisseur Ang Lee interessant strukturiert und große Namen (Steve Martin, Vin Diesel, Chris Tucker, Kristen Stewart) in die zweite Reihe verbannt. Von den im Vordergrund stehenden Jungdarstellern kann aber nur der (auch nicht mehr sooo junge) Garrett Hedlund brillieren.

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        • #5
          Vielen Dank auch für deine alljährliche Liste, MFB. Was mich interessieren würde, warum du dir keinen einzigen MCU-Film angesehen hast? Nicht dein Ding?

          Hab übrigens "Get Out" und "The Lego Batman Movie" vergessen, sowie "Paddington 2" gestern nachgeholt. Würde ich allesamt aber e im Mittelfeld platzieren. Fand alle drei weder besonders gut noch besonders schlecht.

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          • #6
            Das MCU hat mich über die letzten zwei, drei Jahre als Zuseher verloren. Am Anfang gefielen mir die Origin-Filme ja noch sehr gut, weil sie noch viel Neues vermittelt haben und sich wirklich nur um einen Heldencharakter drehten. Aber mir kommt vor, dass seit dem enormen Erfolg des ersten Avengers-Films alle weiteren MCU-Filme "gleich" sind. Zumindest was die Tonalität angeht. Da hat Marvel die eigene Wohlfühlzone sehr eng abgesteckt und bleibt halt dabei solange die Filme erfolgreich laufen. Ich selbst kenne diese altbekannte Zone jetzt schon zur Genüge (erkenne sie z.B. allein schon wenn ich mir den "Infinity War"-Trailer ansehe) und bin auch nicht der sooo große Comic-Fan, um das Gefühl zu haben, jetzt unbedingt auf dem neuesten Stand sein zu wollen und mir deshalb dreimal pro Jahr einen MCU-Film anschauen oder gar zusätzlich noch 10 Serien parallel dazu.

            Also man könnte sagen, das "Marvel Cinematic Universe" war mein Ding als es noch kein zusammenhängendes "Universe" war. Nachdem ich 14 Filme (und ein paar Folgen "Agents of SHIELD") lang dran geblieben war, hat sich bei mir endgültig ein Ermüdungseffekt eingestellt. Ich muss aber auch sagen, dass es MCU-Filme zwischen 2008 und 2016 nur einmal in meiner Jahresliste in die Top-5 geschafft haben und im Schnitt nur so um Rang 10 rumkrebsen. Das schaffen viele andere Filmreihen auch und streuen zwischendurch auch mal einen Film für die Höchstnote ein. Kein MCU-Film erhält von mir eine 9/10 oder gar 10/10.

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            • #7
              Für mich Logan. Dann Ich einfach unverbesserlich 3 und Blade Runner.

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              • #8
                Top:

                1. Blade Runner 2049
                Der beste Film, welchen ich die letzten Jahre gesehen habe und seit langem die volle Punktzahl vergeben habe. Diese Art von SciFi ist genau mein Ding. Schade, dass der Film an den Kinokassen gefloppt ist.

                2. Dunkirk
                Der ganze Aufbau des Filmes, der hektische Score und die Bilder, wirklich grossartig.

                3. Split
                Da ich vor dem Kinogang so gut wie nichts über diesen Film wusste, war ich über den Handlungsverlauf sehr überrascht. Hatte mich auf einen normalen Film eingestellt, bekam aber einige Überraschungen zu sehen. James McCoy hat eine grandiose Performance abgeliefert. The Unbreakable hat mir ja schon sehr gut gefallen, und auf den Abschlussfilm bin ich schon sehr gespannt.

                Ziemlich gut :

                4. Alien Covenant
                Zu viel Alien, zu wenig Prometheus.
                Auch wenn ich mir die Handlung anders gewünscht hätte und Shaw wiedersehen wollte, hat mir der Film recht gut gefallen.
                Sollte es einen nächsten Teil geben, dann müssen die Engineer's einfach wieder eine tragende Rolle spielen, sonst wäre ich enttäuscht. Aliens brauche ich da nicht wirklich.

                5. Logan
                Ein überzeugender Abschluss für Logan. Die X-Men ohne die alte Garde, sind für mich einfach nicht die X-Men.

                Gut :

                6. Ghost in the Shell
                Visuell hat der Film meinen Geschmack getroffen. Etwas mehr Japan-Flair und weniger Hollywood, und er hätte wirklich sehr gut werden können.

                7. Passengers
                Im Kino habe ich den Film gemieden, aber zu Hause fand ich diesen gut. Eine interessante Story und eine überzeugende Optik.

                8. It
                Ein überzeugender neuer Pennywise und ein gutes remake. Mir gefiel aber der 50 Jahre Flair der alten Verfilmung besser.

                9. Life
                Ein guter Film mit ein paar überraschenden Wendungen.

                10. Star Wars Episode 8
                Tja, so recht verdauen konnte ich diesen Film nicht, ein knappes "gut" würde ich ihn aber geben. Episode 7 hat mir aber um einiges besser gefallen.

                Ok:

                11. All Eyez on Me
                Der TPac Darsteller passte wie die Faust aufs Auge. Mit einem anderen Regisseur wäre der Film auch vielleicht besser/interessanter geworden.

                12. War of the Planet of the Apes
                War jetzt kein schlechter Film, aber zählt zu den Enttäuschungen dieses Kinojahres. Ich hatte mich auf einen Krieg zwischen den Affen und Menschen gefreut, und leider wurde dies nur in den ersten 5 Minuten abgehandelt. Die Trailer führten auf die falsche Fährte und das "War" im Titel hat der Film ganz gewiss nicht verdient.

                13. Atomic Blonde
                Ganz ok. Mal zur Abwechslung kein unzerstörbarer Mann, sondern diesmal eine Frau.

                14. Wonder Woman
                Den Lobeshymnen kann ich mich nicht anschliessen. War noch ok, aber gegen Ende wurde es dann doch etwas Klischeehaft.

                Enttäuschungen:

                15. Silence
                Bin ja ein Fan von Scorsese, aber dieser Film war in meinem Augen viel zu zäh.

                16. Guardians of the Galaxy 2
                Dies war der Sargnagel für meine MCU Kinobesuche. Wenn ich mir überhaupt noch MCU Filme angucken sollte, dann nur noch zu Hause und ohne Geld dafür auszugeben.

                17. Kong
                Nach 5 Minuten war mir schon klar, dass der Film nix wird. Meine Prognose hat sich auch dann auch erfüllt.

                18. A Cure for Wellness
                Was ein Schrott. Ich musste mich aber den Gruppenzwang beugen. Alleine hätte ich mir diesen Film wohl nie angeguckt hätte, jedenfalls nicht im Kino.


                Nachholen muss ich noch:
                Baby Driver, Hacksaw Ridge, Die versunkene Stadt Z, Detroit und Mother.

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