Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

James Bond - Licence to kill

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • James Bond - Licence to kill




    Lizenz zum Töten (Originaltitel: Licence to kill)


    Info:

    Besetzung:

    Timothy Dalton: James Bond
    Carey Lowell: Pam Bouvier
    Robert Davi: Franz Sanchez
    Talisa Soto: Lupe Lamora
    Anthony Zerbe: Milton Krest
    Frank McRae: Sharkey
    Everett McGill: Ed Killifer
    Wayne Newton: Prof. Joe Butcher
    Benicio Del Toro: Dario
    Robert Brown: M
    Desmond Llewelyn: Q
    Caroline Bliss: Miss Moneypenny
    David Hedison: Felix Leiter

    16. offizieller Film der James-Bond-Reihe und der zweite und letzte Film mit Timothy Dalton in der Rolle des Titelhelden.
    Es war der vierte und letzte Film der Serie mit dem Team Michael G. Wilson und Richard Maibaum als Drehbuch-Autoren, Albert R. "Cubby" Broccoli als Produzent und - der fünfte Film - mit John Glen als Regisseur. Gladys Knight sang den Titelsong "Licence to kill", der von Narada Michael Walden komponiert und produziert wurde.

    Handlung:

    Wenige Minuten vor der Hochzeit von Bonds bestem Freund Felix Leiter räumen diese beiden noch einmal so richtig auf: Sie nehmen den südamerikanischen Drogenbaron Franz Sanchez während eines Kurzaufenthalts in den USA in einer spektakulären Aktion fest. Nachdem sie mit Hilfe der US-Küstenwache rechtzeitig am Schauplatz der Trauung eingetroffen sind, wird erst einmal gefeiert. Als Bond, der auch Trauzeuge war, am nächsten Tag noch einmal zurückkehrt, findet er Leiters frisch angetraute Ehefrau Della tot und seinen Freund, von einem Hai verstümmelt, schwer verletzt vor. Sanchez ist mit Hilfe eines bestochenen DEA-Agenten ausgebrochen und hat blutige Rache genommen.

    Bond schwört Rache, aber seinem Vorgesetzten M passt der Alleingang seines besten Mannes gar nicht: er entzieht Bond kurzerhand dessen Lizenz zu töten, womit Bond gleichzeitig seinen Status als Doppel-Null-Agent verliert. Bond macht sich allein auf die Suche nach Sanchez. Er trifft auf die ehemalige Army-Pilotin Pam Bouvier, die durch Leiter in die Operation eingeweiht war. Bond und Bouvier reisen nach Isthmus City, von wo aus Sanchez seine Geschäfte steuert.

    Dort bekommt er unerwartete Unterstützung von einem alten Freund: Q, der nach eigenen Angaben „gerade Urlaub hat“ und Bond mit einigen Hilfsmitteln ausstattet. Bonds erster Attentats-Versuch auf Sanchez scheitert jedoch, nachdem das Rauschgiftdezernat von Hong Kong, ebenfalls an den Ermittlungen gegen Sanchez beteiligt, seinen Erfolg gefährdet sieht und Bond in die Quere kommt. Sanchez rettet Bond unfreiwillig, und Bond nutzt die Chance, Sanchez' Organisation zu infiltrieren und das Misstrauen des Drogenbarons gegen einige der eigenen Leute zu schüren. Bei einer Besichtigung der Produktionsstätten, in denen Sanchez seine Drogen in Benzin auflöst und sie so schmuggelfertig in alle Welt verschieben kann, wird Bond von Sanchez' Handlanger Dario enttarnt. Es gelingt 007 jedoch, die Schergen zu eliminieren und auf der Flucht mit Pam ein heilloses Chaos anzurichten, das in der Zerstörung der Anlage mündet.

    Sanchez hat sich inzwischen mit seinen Millionen und vier Tankwagen voll Kokain - „Sprit“ abgesetzt. Bond kann ihn jedoch einholen, den Konvoi zerstören und Sanchez in einem flammenden Inferno den Garaus machen.

  • #2
    Der zweite Film von Timothy Dalton, der meiner Meinung nach James Bond ganz gut dargestellt hat.
    Zum ersten mal ist er nicht im dienste ihrer Majestät, sondern auf einem persönlichen Rachefeldzug. Der Film ist ganz gut gemacht und der Schluss mit den Tankwägen hat mir sehr gefallen.
    Insgesamt würde ich dem Film so 8 von 10 Punkten/STernen geben, da mir der erste von Dalton etwas besser gefällt.

    - - - - Mein VT - - - -

    Kommentar


    • #3
      Es ist ein absoluter Ausnahmebond...der so ziemlich einzige Film der Reihe, wo Bond nicht nur seinen Dienst quitiert, sondern auch auf eigene Faust arbeitet...natürlich sind seine Freunde dabei...sprich Q und Felix Leiter. Es ist ein sehr aggressiver und kalter Bondfilm, der aber gerade dadurch besonders und einmalig wirkt und dadurch besonders hervorsticht. Ich finde den Bond sehr gelungen...ebenfalls 8 von 10 Punkten...

      Kommentar


      • #4
        Zitat von picard2893 Beitrag anzeigen
        Es ist ein absoluter Ausnahmebond...der so ziemlich einzige Film der Reihe, wo Bond nicht nur seinen Dienst quitiert, sondern auch auf eigene Faust arbeitet...natürlich sind seine Freunde dabei...sprich Q und Felix Leiter. Es ist ein sehr aggressiver und kalter Bondfilm, der aber gerade dadurch besonders und einmalig wirkt und dadurch besonders hervorsticht. Ich finde den Bond sehr gelungen...ebenfalls 8 von 10 Punkten...
        Dem kann ich nur zustimmen. Einer der besten Bond-Filme überhaupt und gerade deshalb, weil Bond hier auf eigene Faust agiert und von Rachegefühlen getrieben wird.

        Die Action ist auch sehr sehenswert und spannend.

        8/10 Punkten!

        Kommentar


        • #5
          Ein wirklich sehr guter Bond-Film. Dalton wird IMO sowieso ziemlich unterschätzt. So orientiert sich sein Bond eindeutig am meisten an der Roman-Figur. Dieser knallharte Rachefeldzug Bonds war einfach genial. Trotzdem aber hat man (im Gegensatz zu den Brosnan-Bonds) am Bond-Feeling nicht gespart und besucht wunderschöne Schauplätze, tolle Frauen (inkl. Süßholzraspeln) usw. Hat einfach alles was ein guter Bond-Film braucht:

          5 Sterne!

          Kommentar


          • #6
            007 Lizenz Zum Töten

            Dalton war nie so ganz mein Fall. Als Bond akzeptabel, jedoch nicht der beste Bond. Knallharter Film, Bond auf "Abwegen" aber immerhin für das GUTE. Q mal wieder Spitze! FSK war hier glaube ich bei 16. Andere Bond Verfilmungen liegen bis dato meines Wissens nach bei FSK 12.

            Meine Berwertung: 3 von 5 Sternen.
            und bedenket / für das verstehen benötigt man antworten auf seine fragen.

            Kommentar


            • #7
              Stimmt, das FSK ist bei dem Film bei 16. Soweit ich weis, sind sie bei beiden Filmen bei 16. Weis es aber nicht genau. Die anderen haben aber alle FSK ab 12, da hast du REcht.

              - - - - Mein VT - - - -

              Kommentar


              • #8
                Durch die Neuveröffetnlichung auf DVD sind die FSKs neu bewertet worden. Mir ist aufgefallen, dass GoldenEye nun ab 16 ist, auf VHS aber ab 12 war. Evtl. liegt das auch an den Specials der 2-Disc-Ultimate-Variante.

                Rein von den Filmen hat, waren auf VHS schon mehrere Bond-Filme FSK-16. "Liebesgrüße aus Moskau" und "Der Morgen stirbt nie" auf jeden Fall. aber "Lizenz zum Töten" hat diese Einstufung wirklich verdient. Ein ungewöhnlich harter Bond-Film und gerade deshalb "realistischer" als die meisten anderen.

                Kommentar


                • #9
                  Ich habe "Lizenz zum Töten" damals in einer Vorpremiere im Kino gesehen.

                  Vorab wurde der Film mit verhaltener Skepsis in der Fanszene und in den Kinozeitschriften erwartet, denn nicht nur sollte James Bond in diesem Film auf einen rabiaten, persönlichen Rachefeldzug gehen, auf "Queen and Country" pfeifen und sogar richtig bluten (!), sondern es war auch der erste Bondfilm, der nicht auf einer Romanvorlage von Ian Fleming beruhte.

                  Die Kernfrage war damals: Ist das noch ein richtiger Bond? Kommt auf Grund dieser Stilbrüche da noch das richtige Bond-Feeling auf?

                  Um dieser doch recht skeptischen Erwartungshatung zu entgegnen, hat man den Film erstens mit einer bisher noch nicht gekannten Brutalität ausgestattet (die endgültige Uncut-Version ist erst seit letztem Jahr auf DVD erhältlich) und zweitens hat man Stunts in einer komplett neuen Dimension aufgefahren (bei der Tankwagen-Verfolgungsjagd kam sogar ein Stuntman ums Leben).

                  Als ich nun in der Vorpremiere saß, sah ich den Film mit gemischten Gefühlen. Ja, das war James Bond und doch wieder irgendwie nicht. Allerdings muss ich sagen, dass das bisher der einzige Film war, bei dem das Publikum Szenenapplaus und Beifallspfiffe für die Stunts gab, angefangen mit dem Flugzeug am Haken, bis hin zu dem Tanklaster, der im 45-Grad-Winkel auf den linken Rädern fährt. Da tobte im Kino der Bär.

                  Auch heute noch fällt für mich dieser Film irgendwie aus der Bond-Reihe heraus. Er hat eine Eigenständigkeit, die sich nur schwer in Worte fassen lässt. Sicher, alle bekannten Bond-Elemente sind vorhanden aber Timothy Daltons rachelüsterner Bond war dennoch meines Erachtens zu untypisch für die Serie, um das richtige "Bond-Feeling" aufkommen zu lassen.

                  Ein guter Film mit Sicherheit aber ein vollkommen untypischer Bond, der etwas von dem Bond-Flair vermissen lässt, das z.B. im Vorgänger "Der Hauch des Todes" noch sehr schön zu spüren war.

                  Für mich enden die "richtigen" Bondfilme mit dem Ausscheiden von Roger Moore. Timothy Daltons Zwischenspiel als James Bond sehe ich als Übergangsphase zur Pierce-Brosnan-Zeit, mit der die Filme auch "politisch korrekter" wurden *würg*. Halte ich für Blödsinn. Ein Bondfilm ohne Machoverhalten, ohne schmachtende Moneypenny und Bondgirls, die hingebungsvoll "Oh James" seufzen, ist kein richtiger Bond. Basta.

                  Insofern markiert "Lizenz zum Töten" auch das Ende einer Ära - nämlich der Ära der "echten" Bondfilme, in denen James immer souverän und mit einem coolen Spruch agierte, anstatt sich die Eier blau schlagen zu lassen...

                  Gruß,

                  Frank
                  "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
                  "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
                  (George Orwell)

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
                    ... sondern es war auch der erste Bondfilm, der nicht auf einer Romanvorlage von Ian Fleming beruhte.
                    Die Romanvorlagen kann man auch getrost vernachlässigen. Die Bond-Filme hatten von Anfang an mit den Büchern oft nicht viel gemein.

                    Schon "Der Spion der mich liebte" war, obwohl es einen gleichnamigen Roman gab, ein reines Konstrukt der Drehbuch-Autoren (u. a. Roald Dahl), soweit ich weiß.

                    Dalton war ein ein wirklich guter Bond und wohl bis heute auch der Menschlichte.

                    Gruß, succo
                    Zuletzt geändert von succo; 18.10.2007, 22:52.
                    Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

                    Kommentar


                    • #11
                      Tja, nur die weiblichen Fans fanden ihn nicht so toll, da er für sie einfach zu kalt und zu hart rüber kam...ach diese Frauen... Als ob die genau wissen, was sie wollen... Also ich fand den Bond super, da er endlich mal ne Abwechslung zu den Giggolos und Sprücheklopfern der vergangenen Zeit ist und besonders durch seine Art der Darstellung Bonds unterscheidet er sich grundlegend von den anderen...

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                        Durch die Neuveröffetnlichung auf DVD sind die FSKs neu bewertet worden. Mir ist aufgefallen, dass GoldenEye nun ab 16 ist, auf VHS aber ab 12 war. Evtl. liegt das auch an den Specials der 2-Disc-Ultimate-Variante.

                        Rein von den Filmen hat, waren auf VHS schon mehrere Bond-Filme FSK-16. "Liebesgrüße aus Moskau" und "Der Morgen stirbt nie" auf jeden Fall. aber "Lizenz zum Töten" hat diese Einstufung wirklich verdient. Ein ungewöhnlich harter Bond-Film und gerade deshalb "realistischer" als die meisten anderen.
                        Ja, alle diese Filme besitzen einige Szenen, die heute als "ab 16 würdig gelten" und in der TV Ausstrahlung heute gerne gerschnitten werden. Bei Goldeneye fehlt dabei Bonds trockener Kommentar nach dem Tod von Xenia, außerdem wurde Alecs Tod leicht gekürzt. Bei "Der morgen stirbt nie" ist dann die Szene gekürzt, in der Bond den "Doktor" erschießt oder das Blut an der Druckerwalze, wo ein Schläger umkommt...


                        Zur "Lizenz":
                        Leider ein Bondfilm den ich erst einmal vor Urzeiten gesehen habe (damals lief Bond noch im 20.15 ungekürzt in der ARD) und deswegen kein großes Urteil abgeben kann. Mir persönlich gefällt Timothy Dalton ja optisch nicht so, aber das sagt nichts über die Qualität des Films aus...
                        Zuletzt geändert von Souvreign; 19.10.2007, 14:29.

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                          Bei "Der morgen stirbt nie" ins dann die Szene gekürzt, in der Bond den "Doktor" erschießt
                          Also bei der Wiederholung der Erstaustrahlung in der ARD lief das ganze mal uncut. Ansonsten immer gekürzt bzw. wie in letzter komplett ohne die Erschießung, was dann schon gar keinen Sinn mehr ergibt.
                          Define irony: a bunch of idiots dancing on a plane to a song made famous by a band that died in a plane crash.

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von succo Beitrag anzeigen
                            Dalton war ein ein wirklich guter Bond und wohl bis heute auch der Menschlichte.

                            Gruß, succo
                            Ich glaube, du meinst mit "Menschlichkeit" in Wahrheit "Verletzlichkeit".

                            Der Reiz von James Bond war aber seit den Zeiten von Sean Connery immer der, dass er ein über den Dingen stehender Superheld war, den nichts erschüttern konnte.

                            Es war ja immer mit ein Grund für den Reiz der Filme, dass sie so abgefahren unrealistisch sind und dass man wusste, dass dem Helden nie was passiert.

                            Insofern ist die "Verweichlichung" von Bond seit dem Ausscheiden von Roger Moore vielleicht passender für die moderne Zeit - aber ich schaue mir trotzdem zehnmal lieber die alten Bonds aus den 60ern und 70ern an, als die aus den späten 80ern, 90ern und dem neuen Jahrtausend.

                            Es liegt natürlich auch am Darsteller. Sean Connery und Roger Moore, so verschieden sie auch wahren, passten vom Charakter her perfekt zu der Rolle, die anderen nicht mehr so richtig. Wenn ich darüber nachdenke, wer der Coolness eines Sean Connery oder dem selbstironischen Charme eines Roger Moore am nächsten kommt, dann fällt mir George Clooney ein. Aber der ist wohl für Bond mittlerweile zu alt...

                            Gruß,

                            Frank
                            "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
                            "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
                            (George Orwell)

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
                              Ein Bondfilm ohne Machoverhalten, ohne schmachtende Moneypenny und Bondgirls, die hingebungsvoll "Oh James" seufzen, ist kein richtiger Bond. Basta.
                              Und genau deswegen liebe ich diesen Bond... dieses antiquierte Frauenbild und der obercoole Macho sind einfach auf Dauer nicht zu ertragen...
                              Judy Dench als M brachte da wenigstens etwas mehr Pep rein und stutzte das Testosteron-Monster etwas zusammen...Vorlage hin oder her...
                              "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

                              "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X