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Sweeney Todd

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    Der nächste Tim Burton Film mit Johnny Depp. Es wird ein Musical Thriller (eventuell ein ab 18 Film) und scheint recht interessant zu werden:

    Trailer: Apple - Trailers - Sweeney Todd

    Offizelle Seite: Sweeney Todd | Official Movie Site | Johnny Depp | Tim Burton


    Johnny singt und das echt gut wie ich finde. Es gibt eine Film CD mit 18 Titeln dazu. Auf der Website kann man schonmal reinhöhren. Der Film läuft im Februar an.

    Ich bin ganz gespannt
    Grüße
    Zuletzt geändert von The Guardian; 02.01.2008, 00:32.
    "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden." - Oscar Wilde

  • #2
    Na ich weiß noch nicht so recht, was ich von dem Film halten soll. Ich mag zwar Tim Burton Filme, aber als ich vor ein paar Wochen den Trailer mal im Kino gesehen habe, war ich eher weniger begeistert. Die ganze Aufmachung und die Story (wie sie im Trailer rübergekommen ist) fand ich eher abschreckend als interessant.

    Ich werd mal warten, bis es mehr Infos gibt, bevor ich mir meine endgültige Meinung bilde.
    "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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    • #3
      Oh mein Gott, was für ein Film. Ich bin ja nicht sonst der Fan von musikalfilmen, aber das war der absolute Hit.

      Zwar hatte die Story einige Altbewärte Handlungsbögen aber ist fantastisch umgesetzt, mit einigen Überraschungen und Wendungen, brilliant besetzt.

      Die Atmospäre und die Londoner Szenerie sind melancholisch-düster und makaber die Effekte auch sehr gut gemacht.

      Einzig die deutsche Altersfreigabe von 16 fand' ich sehr fragwürdig.
      You should have known the price of evil -And it hurts to know that you belong here - No one to call, everybody to fear
      Your tragic fate is looking so clear - It's your fuckin' nightmare

      Now look at the world and see how the humans bleed, As I sit up here and wonder 'bout how you sold your mind, body and soul
      >>Hades Kriegsschiff ist gelandet<<

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      • #4
        Ah, dazu hab ich doch auch eine Rezension geschrieben.

        Story:
        Einst lebte der Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp) glücklich mit seiner Frau (Laure Michelle Kelly) und seiner neugeborenen Tochter in der Londoner Fleet Street. Doch dann warf der hinterhältige Richter Turpin (Alan Rickman) ein gieriges Auge auf die schöne Frau und ließ Barker in ein Gefängnislager abschieben. Nach vielen Jahren kehrt Barker unter dem Namen Sweeney Todd in die Fleet Street zurück und nimmt mit der Hilfe der Fleischkuchen-Bäckerin Mrs. Lovett (Helena Bonham-Carter) fürchterliche Rache.

        Meinung zum Film:
        Das berühmte Bühnenmusical „Sweeney Todd“, auf dem der Film basiert, schockiert und unterhält schon lange Musical-Liebhaber am New Yorker Broadway und auf zahlreichen anderen Bühnen der Welt. Nun hat sich Kultregisseur Tim Burton („Big Fish“) erneut mit seinem Lieblingsschauspieler Johnny Depp („Fluch der Karibik“) zusammengetan, um das Stück als Vorlage für eine Filmversion zu verwenden. Solch eine Umwandung von der Musical-Bühne auf die Kinoleinwand kann gut gehen („Hairspray“), aber auch ziemlich schief laufen („Rent“). Burtons Film, der sicherlich von seinen Erfahrungen mit den animierten Musicalfilmen „A Nightmare Before Christmas“ und „Die Leichenbraut“ profititert, zählt definitiv in erstere Kategorie. Die Songs des Originals sind fast alle kaum verändert vorhanden und werden von den Darstellern gekonnt dargeboten, doch auch diejenigen Zuschauer, die mit Musicals weniger anfangen können, dürften ihren Spaß an der düsteren Atmospäre und der gekonnten Inszenierung haben.

        Ein wichtiges Merkmal von Burtons Filmen ist sein stark entwickeltes visuelles Verständnis, das sich meistens in einem überbordenden Produktionsdesign wiederspiegelt. „Sweeney Todd“ ist hier keine Ausnahme. Die Kulissen und Kostüme sind eigenwillig und sehr durchdacht gestaltet und passen perfekt zum Inhalt. Der Film ist beinahe farblos und sähe teilweise fast wie ein Schwarzweißfilm aus, wären da nicht in regelmäßigen Anständen die leuchtend roten Blutfontänen der Opfer des mörderischen Barbiers. Die Brutalität des Films ist geradezu erstaunlich, so viel Blut hat man in einem Musical wohl noch nicht gesehen.

        Dass Johnny Depp ein äußerst wandlungsfähiger Schauspieler ist, konnte man schon oft erleben. Jin „Sweeney Todd“ beweist er nicht nur erneut seine Fähigkeiten als Charaktermime, sondern auch noch, dass er sogar als Sänger überzeugen kann. Mit Sweeney Todd stellt er einen weiteren faszinierenden Charakter dar, der sich mit seinen früheren Rollen wie Jack Sparrow in der Pirates-Trilogie messen kann. Verdientermaßen hat er sich mit dieser Leistung seine dritte Oscarnominierung eingespielt.
        In den Nebenrollen glänzen Tim Burtons Ehefrau Helena Bonham-Carter („Big Fish“), Alan Rickman („Harry Potter“), Timothy Spall („Verwünscht“), Sacha Baron Cohen („Borat“) und die bislang unbekannten Jungdarsteller Jamie Campbell Bower und Jayne Wisener, die alle sowohl schauspielerisch als auch, sofern zutreffend, gesanglich überzeugen.

        Fazit:
        Bitterböse und rabenschwarz ist dieses grausame Horror-Musical. Wer größere Mengen Filmblut gut verträgt und das Dream-Team Johnny Depp und Tim Burton mag, sollte sich diesen Film aber auf keinen Fall entgehen lassen.

        Splashmovies - Rezensionen - Rezension - Sweeney Todd
        Mein Webcomic: http://www.hipsters-comic.com

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        • #5
          Absolut genialer Film. Da ich Musicals auch sehr mag war es eine perfekte Mischung. Aufgrund der britischen Schauspieler war es ja schon fast ein Harry Potter-Treffen

          Wirklich exzellent gemacht, sowohl visuell, als auch gesanglich.
          'To infinity and beyond!'

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          • #6
            Echter Knüller! Mal etwas ganz anderes. Interessanter Filmstil, toller Gedang, dramatisch und nicht so vorhersehbar. Ich werde ihn mir auf jedenfall nochmal anschauen!
            "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden." - Oscar Wilde

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            • #7
              Jepp, bitterböse trifft es genau, düster mit einem ziemlich makkabrem Humor. Teilweise ist der Film sehr blutig, aber es wirkte alles so surreal, dass ich auch diese Szenen erträglich fand.

              Besonders faszinierend fand ich ein paar Szenen in der Mitte, wo alles bis auf die beiden Hauptpersonen auf einmal alles sonnig und furchtbar farbenfroh war, schönes Stilmittel.


              "Schön" fand ich auch die Stelle, an der die beiden ihren Plan ausgeheckt haben. Sie werden doch nicht ... oh doch, sie werden...

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              • #8
                Heute bzw. gestern abend gab es den Film in Fernsehen und aufgrunde dessen das ich Johnny Depp sehr gerne mag hab ich mir den Film angesehen.

                Also ich muß sagen wenn der Film kein Gesang hätte wäre es besser gewesen, es hat irgendwie nicht gepaßt obwohl einige der Schauspieler gut singen konnten. Alan Rickman hat mal wieder den bösen gespielt und scheint direkt abonniert dafür zu sein (siehe seine anderen Rollen wie den Sheriff von Nottingham oder andere). Helena Bonham Carter lieferte auch eine gute Story aber man erfuhr wenig über ihren Charakter nur ihr Ende hatte ich schon irgendwie vorausgeahnt als er mit ihr anfing im Keller zu tanzen. Sein Ende war dagegen etwas beschämend, ich hätte mir eher was anderes vorgestellt.

                Das man Sweeny so lange nicht auf die Spur kam war schon merkwürdig denn schließlich war London eine große Stadt aber gut da waren wohl einige Leute blind. Ein bißchen eklig war das mit den Pasteten und den vielen Blut, der Film konnte glatt als Horrorfilm durchgehen anstatt als Musical.

                Auf alle Fälle vergeb ich die volle Punktzahl für den Film.

                @Captain slater: Ja da waren drei Schauspieler (mehr hab ich nicht gesehen) von HP dabei und wenn jetzt noch Daniel Ratcliff auf eine Besen aufgetaucht wäre, wäre es glatt als HP-Film durchgegangen. (lacht)

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                • #9
                  Hat mich positiv überrascht der Film! Zu Beginn fürchtete ich, einen völlig überzeichneten Film vorzufinden, der mit schnulzigem Gesinge überfüllt ist.
                  Überzeichet war er - aber man merkt, dass er derart überzeichnet ist, dass jedem klar wird, dass er ganz gewollt sich selbst ein wenig auf die Schippe nimmt.

                  Werde ich mir wohl auch ein zweites Mal ansehen können!
                  Lass Dich nie auf eine Diskussion mit Idioten ein - sie ziehen Dich nur auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit ihrer grösseren Erfahrung

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                  • #10
                    Ich habe den Film auch letzte Woche gesehen und ich fand ihn genial.

                    An das viele Singen gewöhnt man sich, trotzdem ärgert man sich,
                    daß der Barbier die Bettlerin bzw. seine Frau nicht genauer anschaut bevor er sie umbringt.
                    Hätte er ihr zugehört, dann wäre die Geschichte vielleicht anders verlaufen.
                    Ein paar praktische Links:
                    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                    Aktuelles Satellitenbild
                    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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                    • #11
                      Paralell zum WM-Finale hab ich mir gerade "Sweeny Todd" angesehen. Nachdem mir sowohl Musicals, als auch Kostümfilme und die meisten Tim-Burton-Filme ziemlich gefallen, war ich schon neugierig darauf.

                      Optisch ist "Sweeny Todd" wie von Burton gewöhnt ein absolutes Meisterwerk. Herrlich diese s/w-Atmosphäre, die Kamerafahrten etc. Auch die burtonerprobte Schauspieler (Depp und Carter) agieren hervorrangend in ihren Rollen.

                      Das Ende war echt ne Überraschung. Hätte nicht damit gerechnet, dass Todds Frau noch lebt und er diese umbringt. Auch, dass ihm am Ende der Junge die Kehle durchschneidet und er mit ihr in den Armen stirbt ist sehr gut geworden.

                      Die Songs fand ich sehr schön. Zwar waren jetzt wenige wirkliche Burner dabei, aber durch die Bank gute Lieder. Insgesamt als Musical gefiel mir die letzten Jahre aber "Moulin Rouge"und "Das Phantom der Oper" etwas besser.

                      FSK16, naja, hätte ne 18er-Wertung auch sein können. Vor allem die letzten 10 bis 15 Minuten (ab dem der Junge erkennt was wirklich in den Pasteten drinnen ist) gehts schon etwas eklig zu (etwa Alan Rickmans Tod). Auch das Grundthema ist ziemlich makaber und hätte ne höhere Wertung verständlich gemacht. Da find ich z.B. "Apocalypto" ab 18 weitaus harmloser (von der ersten Staffel "Rom" und vor allem der zweiten Staffel "Lost" ganz zu schweigen).

                      5 Sterne!

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                      • #12
                        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                        Paralell zum WM-Finale hab ich mir gerade

                        Das Ende war echt ne Überraschung. Hätte nicht damit gerechnet, dass Todds Frau noch lebt und er diese umbringt. Auch, dass ihm am Ende der Junge die Kehle durchschneidet und er mit ihr in den Armen stirbt ist sehr gut geworden.
                        Wie sieht´s hier mit Spoilern aus? Hätt ich ST nicht schon unzählige Male gesehen, hätte ich dich jetzt mit bösen PN´s bombardiert
                        All hands brace for impact!

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                        • #13
                          Zitat von Rip~van~Winkle Beitrag anzeigen
                          Wie sieht´s hier mit Spoilern aus? Hätt ich ST nicht schon unzählige Male gesehen, hätte ich dich jetzt mit bösen PN´s bombardiert
                          Dir ist schon bewusst, dass der Film schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat und dass jeder der den Film noch nicht gesehen hat und keine Spoiler lesen will, solche Treads meiden sollte. Sonst müsste man wohl bei jedem Filmdiskussionstread jeden zweiten Satz unter Spoilertags stellen, was wohl EXTREM nervtötend wäre.

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                          • #14
                            War nicht ernst gemeint


                            ST war klasse und das Ende hat mich schon ziemlich überrascht. Auch für ehr ungelernte Sänger und Sängerinnen haben die Schauspieler echt eine tolle Arbeit geleistet. Zählt zu meinen Lieblingsfilmen.
                            All hands brace for impact!

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                            • #15
                              Zitat von ADrian Beitrag anzeigen
                              Story:
                              Einst lebte der Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp) glücklich mit seiner Frau (Laure Michelle Kelly) und seiner neugeborenen Tochter in der Londoner Fleet Street. Doch dann warf der hinterhältige Richter Turpin (Alan Rickman) ein gieriges Auge auf die schöne Frau und ließ Barker in ein Gefängnislager abschieben. Nach vielen Jahren kehrt Barker unter dem Namen Sweeney Todd in die Fleet Street zurück und nimmt mit der Hilfe der Fleischkuchen-Bäckerin Mrs. Lovett (Helena Bonham-Carter) fürchterliche Rache.
                              bin ich eigentlich der einzige, der sich unvermittelt an den Grafen von Monte Christo erinnert fühlt? Auch wenn Edmond Dantes etwas... subtilere Methoden zum Rachenehmen vorzieht. Und nicht singt.

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