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Vantage Point / 8 Blickwinkel

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  • Vantage Point / 8 Blickwinkel

    Ich kann fast nicht glauben, dass es zu diesem Film noch keinen Thread gibt. Verzeiht bitte, wenn ich einfach unfähig bin, mit der SuFu umzugehen und es ihn doch schon gibt.

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Name: VantagePointFilmPoster.jpg
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Größe: 27,5 KB
ID: 4285813

    Handlung:
    Der Amerikanische Präsident erscheint auf einer Konferenz gegen den Internationalen Terrorismus in Spanien. Die Secret Service Agents Thomas Barnes (Dennis Quaid) und Kent Taylor (Matthew Fox) haben den Auftrag den Präsidenten zu schützen. Dennoch wird dieser von einem Scharfschützen angeschossen. Der Amerikanische Tourist Howard Lewis (Forest Whitaker) filmt die ganze Szene und glaubt den Schützen auf Band zu haben. Die Story wird aus 8 verschiedenen Blickwinkeln dargestellt.

    Meinung:
    Die Darstellungsweise des Filmes ist mal etwas völlig neues. Die selbe Handlung wird mehrere Male aus verschiedenen Perspektiven dargestellt. Spätestens beim vierten Mal, wenn der Präsident niedergeschossen wird, wird es jedoch enervierend... Durch die verschiedenen Sichtweisen werden jedoch immer mehr Aspekte der Wahrheit offenbart. Als Zuschauer hat man schnell das Gefühl, zu wissen wer was mit dem Plot zu tun hat, wird aber fortwährend wieder überrascht.
    Die Schauspieler, vor allem Forest Whitaker, bringen eine absolute Glanzleistung auf die Leinwand. Whitaker wirkt durch seine Ausstrahlung und Mimik sehr menschlich und verleiht dem Film eine Realitätsnähe. Aber die Auflösung am Schluss ist meines Erachtens ein wenig zu Klischee behaftet. Typisch Holly Wood will man meinen.

    Fazit:
    5 von 6 Sternen. Innovative Idee und gute Umsetzung. Storyline lässt stellen weise zu wünschen übrig.

    Gruss froeschli
    Gott gebe mir die gelassene Gemühtsruhe,
    die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und immer die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

  • #2
    Ein sehr guter Film. Ich wusste - im Gegensatz zu anderen Leuten im Kino - das immer die selben Momente aus anderen Blickwinkel erzählt werden und habe deshalb zum Glück nicht jedesmal aufstöhnen müssen, wenn die Leinwand 1:59:59 anzeigte.
    Insgesamt sehr spannend erzählt mit einer tollen Bandbreite an der Darstellern. Sehr schön auch, dass der Film in einer spanischen Stadt spielt... da machte die Verfolgungsjagd gleich mehr Spaß.

    Ich hätte mir nur gewünscht, wenn die Motive der Attentäter klarer geworden wären.

    Ansonsten ist der Film aber sehr zu empfehlen.
    Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
    Makes perfect sense.

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    • #3
      Zitat von froeschli Beitrag anzeigen
      Die Darstellungsweise des Filmes ist mal etwas völlig neues. Die selbe Handlung wird mehrere Male aus verschiedenen Perspektiven dargestellt.
      Naja, so neu ist es auch nicht. Siehe Akira Kurosawas "Rashomon".

      Ansonsten hört sich der Film ganz interessant an.


      mfg
      Dalek
      "The Earth is the cradle of humanity, but one can not live in a cradle forever."
      -Konstantin Tsiolkovsky

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      • #4
        Zitat von Dalek Beitrag anzeigen
        Naja, so neu ist es auch nicht. Siehe Akira Kurosawas "Rashomon".
        Nun gut. Sagen wir, es ist neu für Holly Wood. Dem Namen nach gehe ich davon aus, dass Akira Kurosawa Filme in Asien produziert. Ich kenne weder ihn noch seinen Film...


        Gruss froeschli
        Gott gebe mir die gelassene Gemühtsruhe,
        die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
        den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
        und immer die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

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        • #5
          Zitat von froeschli Beitrag anzeigen
          Nun gut. Sagen wir, es ist neu für Holly Wood. Dem Namen nach gehe ich davon aus, dass Akira Kurosawa Filme in Asien produziert. Ich kenne weder ihn noch seinen Film...
          Ist ein Klassiker:
          Rashômon (1950)

          mfg
          Dalek
          "The Earth is the cradle of humanity, but one can not live in a cradle forever."
          -Konstantin Tsiolkovsky

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          • #6
            Als ich vor einiger Zeit den Trailer gesehen habe war ich begeistert, als ich mich dann näher darüber informiert habe (Pflicht bevor ich ins Kino gehe) war ich etwas zweifelnder. Die Tatsache, dass ein und die selbe Szene mehrmals aus verschiedenen Blickwinkeln wiederholt wird hat mich doch sehr abgeschreckt.

            Nichtsdestotrotz hab ich ihn dann doch gesehen und er war gar nicht mal so übel. Man muss den Machern positiv anrechnen, dass sie sehr gut geschafft haben Spannung zu erzeugen. Die unterschiedlichen Blickwinkel werden geschickt miteinander verknüpft und man erfährt wirklich jedesmal etwas neues. Besonders hart ist auch, dass oft an den unmöglichsten Stellen abgeblendet wird und man wieder ein anderer Blickwinkel gestartet wird. Zurück zum Beginn. Gerade diese harten Schnitte tragen aber zur Spannung bei weil man darauf wartet den Weitergang der Handlung aus einer anderen Sicht zu sehen.

            Interessant an dem Blickwinkel-Konzept ist auch, dass oft etwas nicht so ist wie es scheint. Ich will jetzt nicht zuviel verraten um nicht die Spannung zu zerstören aber es sind einige Szenen dabei, wo ich überrascht war wie es wirklich ist und es sich deutlich von dem unterscheidet was man bisher dachte. Weil man es eben aus einem anderen Blickwinkel betrachtet hat. Gut und geschickt gemacht, hat mir gefallen.

            Was ich persönlich auch positiv sehe ist der unfreiwillige Humor. Manche Szenen waren so absurd dass sie schon wieder gut waren. Wenn ich da an den starren Blick von Dennis Quaid denke oder an Forrest Whitaker der als Kameraboy fast schon ein so starkes penetrantes Durchhaltevermögen aufweist dass er schon fast an Cloverfield-Verhältnisse heranreicht sind nur zwei Beispiele. Oder das unzerstörbare Auto dass selbst an guten Tagen schon mehrere Achsenbrüche hintereinander haben müsste. Aber das ist ja eh schon Standard in Actionfilmen also wurscht. Es war Action.

            Dennis Quaid hat mich in dem Film besonders überzeugt. Einerseits sein unfreiwilliger Humor, andererseit die Tatsache, dass er gar nicht mal so ein schlechter Schauspieler ist. Das Ende vom Film fand ich auch passend. Dennis Quaid erlebt wohl die schlimmsten Stunden seines Lebens und am Ende, als es heißt "Danke Thomas!" hat er nur ein "Keine Ursache" übrig. Und der coole starr-sture Blick. Schnitt.
            "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
            "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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            • #7
              Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
              Oder das unzerstörbare Auto dass selbst an guten Tagen schon mehrere Achsenbrüche hintereinander haben müsste. Aber das ist ja eh schon Standard in Actionfilmen also wurscht. Es war Action.
              Fast noch schlimmer fand ich, dass der Fahrer jenes Autos einfach aussteigt und nicht mal einen Kratzer davon trägt... Aber so ist das eben bei Holly Wood

              Gruss froeschli
              Gott gebe mir die gelassene Gemühtsruhe,
              die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
              den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
              und immer die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

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              • #8
                achja stimmt Dennis Quaid wird im Auto durch nen Lastwagen gegen ne Mauer gequetscht und er steigt ganz locker und lässig aus

                zum Film, ne interessante Idee, aber einfach zuviele Blickwinkel (wenn man das Attentat 6mal sieht wirds einfach dumm), 4 hätten es maximal sein dürfen.
                So hat man irgendwie das gefühl das man nur für 30 Minuten Story hatte aber es irgendwie auf 90 Minuten dehnen musste

                6/10
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                • #9
                  Ich fand den Film ganz gut bis Quaid die Verfolgung aufnimmt. Sowohl er wie auch sein productplacement-Opel waren ja ziemlich unzerstörbar und dass die losen Fäden einfach alle unter der Unterführung zusammenführen hielt ich für zu weit hergeholt. [Ja, ich weiß, dass man das dem ganzen Film vorwerfen kann aber es gibt ja eine Grenze zwischen dem, was der Zuschauer bereit ist, hinzunehmen und was nicht.]

                  Was ich mich frage: Was genau wollte die Gruppe mit dem automatischen Gewehr und der Bombe unter dem Podium erreichen? Hätte nicht der "kleine" Anschlag aufs Hotel genügt?

                  Was war eigentlich mit den zusätzlichen SecretService Agenten, die Whittakers Charakter von der Fußgängerbrücke gefilmt hat? Sie müssten mitten im Geschehen der Unterführung sein und spielen trotzdem im Finale keine Rolle.
                  Forum verlassen.

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                  • #10
                    Zitat von maestro Beitrag anzeigen
                    Was ich mich frage: Was genau wollte die Gruppe mit dem automatischen Gewehr und der Bombe unter dem Podium erreichen? Hätte nicht der "kleine" Anschlag aufs Hotel genügt?
                    Das Gewehr diente meines Erachtens als Ablenkungsmanöver. Ziel war ja, dass Quaid einem Attentäter hinterher jagt, den es gar nicht gibt. Nur dieses Ziel ging ja fehl. Die Bombe unter dem Podium hat vor Ort für noch mehr Verwirrung gesorgt. Ergo währen die Secret Service Männer noch leichter zu kontrollieren...

                    Zitat von maestro Beitrag anzeigen
                    Was war eigentlich mit den zusätzlichen SecretService Agenten, die Whittakers Charakter von der Fußgängerbrücke gefilmt hat? Sie müssten mitten im Geschehen der Unterführung sein und spielen trotzdem im Finale keine Rolle.
                    Ich denke, hier handelt es sich um einen Schnittfehler. Für mich sah es am Anfang so aus, als ob die Agents den spanischen Polizisten erschossen hätten. Das schliesst man ja auch aus Whittakers Kommentar "... die haben ihn einfach erschossen ...?!" Aber ich glaube in Tat und Wahrheit, haben die Agents die Spur des Polizisten verloren. Frag mich jetzt bitte nicht, auf was die dort geballert haben

                    Gruss froeschli
                    Gott gebe mir die gelassene Gemühtsruhe,
                    die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
                    den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
                    und immer die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

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                    • #11
                      Zitat von froeschli Beitrag anzeigen
                      Das Gewehr diente meines Erachtens als Ablenkungsmanöver. Ziel war ja, dass Quaid einem Attentäter hinterher jagt, den es gar nicht gibt. Nur dieses Ziel ging ja fehl. Die Bombe unter dem Podium hat vor Ort für noch mehr Verwirrung gesorgt. Ergo währen die Secret Service Männer noch leichter zu kontrollieren...
                      Naja, aber die Terroristen wussten doch (im Gegensatz zu Quaids Charakter), dass der Präsi im Hotel ist und sein Double schickt. Die Hotel-Aktion hätte doch unabhängig vom autom. Gewehr und Podiumsbombe funktioniert, oder? Gut, man brauchte vielleicht eine Exit-Strategie für Matthew Foxs Charakter aber da hätte doch der ferngesteuerte Ventilator genügt? Er geht überprüfen und weg. Währendessen hätte der Selbstmordattentäter im Hotel Verwirrung gestiftet und das Kommando hätte den Präsi geholt. Oder ging es darum, die Welt wissen zu lassen, dass der Präsident angeschossen wurde? Und die Podiumsbombe nur um den spanischen Polizisten, der sie schließlich rein geschmuggelt hat, loszuwerden?
                      Zitat von froeschli Beitrag anzeigen
                      Ich denke, hier handelt es sich um einen Schnittfehler. Für mich sah es am Anfang so aus, als ob die Agents den spanischen Polizisten erschossen hätten. Das schliesst man ja auch aus Whittakers Kommentar "... die haben ihn einfach erschossen ...?!" Aber ich glaube in Tat und Wahrheit, haben die Agents die Spur des Polizisten verloren. Frag mich jetzt bitte nicht, auf was die dort geballert haben
                      Ja stimmt, die verfolgen den spanischen Typen zuerst und der schafft es, sie kurzzeitig abzuwimmeln aber wieso dann Schnittfehler wenn sie doch gar nicht bei der Unterführung sein dürften?
                      Forum verlassen.

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                      • #12
                        Schnittfehler, im Sinne von, Whittaker sieht die Agents, dreht sich um und sieht wie der Cop niedergeschossen wird. Das lässt den Zuschauer vermuten, die Agents hätten den Cop niedergeschossen. War evtl. auch so gewollt. Hat bei mir zumindest für Verwirrung gesorgt.

                        Gruss froeschli
                        Gott gebe mir die gelassene Gemühtsruhe,
                        die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
                        den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
                        und immer die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

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                        • #13
                          So, gestern hab ich den Film dann endlich gesehen.
                          Ich muss sagen, ich fand ihn sehr gut.

                          Die erzählweise diese Blickwinkel tatsächlich alle zu zeigen hat mir sehr gut gefallen.
                          Ich hatte eigentlich gedacht man würde die Blickwinkel in Form von Rückblenden sehen, wenn man bei der Sammlung der Informationen nach dem Anschlag ist. Diese Lösung gefällt mir aber deutlich besser.
                          Schön dass doch nicht alles immer einheitsbrei sein muss.

                          Auch die Schauspieler haben mir sehr gut gefallen.
                          Quaid sah zwar schon recht alt aus, vergleicht man ihn mal mit seinem Auftritt in "The day after tomorrow"!
                          Aber erstens denke ich mal dass das absicht war, sollte er doch einigermassen gestresst wirken, zweitens war das auch ein bisschen Frisurbedingt und drittens ist mir so ein ehrlicher knittriger Dennis Quaid tausend mal lieber als ein mit Botox aufgespritzter Stallone oder Micke Rourke.

                          Die Auflösung der Story war Gott sei dank nicht so vorhersehbar wie es in letzter Zeit leider all zu oft ist.
                          Manche Bemängeln dass es schon ein sehr großer Zufalkl sei, dass sich am Ende alles an der UNterführung trifft, nun das mag sein, aber gestört hat mich das keineswegs, denn es war lange nicht absehbar dass das so ist.

                          Alles in allem hat mirder Film wirklich sehr gut gefallen.
                          Ich vergebe 8/10 Punkten
                          Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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                          • #14
                            Also ich hab den Film nun auch gesehen.
                            Ich kann meinem vorposter nur zustimmen.
                            Er war spannen, gut erzählt, die Schauspieler waren auch sehr gut.

                            Die Erzählstruktur ist in der Tat mal was neues!
                            Es war Toll schritt für Schritt in jedem neuen "Durchgang" etwas mehr zu erfahren und vorherige Hinweise nun deuten zu können.

                            Toller Film 4/5 *****

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                            • #15
                              Lohnt sich der Film?
                              Sich auf Monster Hunter einzulassen, ist kein Spiel. Es ist der Beginn einer neuen Existenz

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