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Indiana Jones (IV) und das Königreich des Kristallschädels - bereits gesehen

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  • Indiana Jones (IV) und das Königreich des Kristallschädels - bereits gesehen

    Da der bisherige Indy Thread noch die ersten 15-16 Seiten mit teilweise 7 jahre alten Gerüchten zugemüllt ist, gibts der Übersicht wegen diesen neuen Thread, wo ihr eure Kritiken posten dürft. Ich werde ihn Mittwoch öffnen.

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    Originaltitel: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
    Kinostart: 22.05.2008
    Länge: 123 Minuten

    Regie: Steven Spielberg
    Drehbuch: David Koepp, George Lucas (Story), Jeff Nathanson (Story)

    Darsteller:
    Harrison Ford (Dr. Henry „Indiana“ Jones, Jr.), Cate Blanchett (Agentin Irina Spalko), Karen Allen (Marion Ravenwood), Shia LaBeouf (Mutt Williams), Ray Winstone (George „Mac“ McHale), John Hurt (Professor Harold Oxley), Jim Broadbent (Dean Charles Stanforth) , Igor Jijikine (Colonel Dovchenko)

    Story:
    Die Geschichte spielt im Jahr 1957 während des Kalten Kriegs. Indiana Jones sucht im mittelamerikanischen Dschungel nach seinem verschollenen Freund Harold Oxley und kommt dabei auf die Spur des legendären Kristallschädel der Maya, mit dessen Hilfe man Kontakt zu den Göttern aufnehmen kann. Laut einer Legende wurde der Schädel aus einer mysteriösen Goldstadt gestohlen, die von den Untoten im Amazonas bewacht wird.
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    146
    Super! Passt in die Reihe, und ist den ersten drei Teilen ebenbürtig.
    40.41%
    59
    Ist OK, aber hat Schwächen. Bleibt aber dennoch ein Indy-Film.
    47.26%
    69
    Scheiße! Hat mit Indy nichts mehr zu tun.
    12.33%
    18
    "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

  • #2
    Oh weia! Schon den Anfang fand ich irgendwie Indy untypisch. Ich weiß nicht was es war aber es störte mich ein wenig. Man wird verdammt schnell in die Handlung hineingeschmissen. Es gibt kein wirkliches Intro, wie es eigentlich in jedem bisherigen Indy-Filmen der Fall war. Na ja als dann der berüchtigte Dr. Jones auftaucht hellte sich meine Laune wieder auf: Harrison Ford passt immer noch perfekt in die Rolle des Indiana Jones. Allerdings wird danach alles ein wenig skurril. Die Handlung wird extrem schnell vorangepeitscht und wirkliches Indy-Feeling wolltebei mir nicht auftreten. Die Action-Sequenzen und Effekte sind durchaus gelungen, auch einige Sprüche sind nicht schlecht. Die Schauspieler sind eigentlich auch okay, doch das größte Manko ist die miserable Story. Jeder der den Film jetzt gesehen hat, weiß sicher was ich meine. Echt ey, sowas darf man einem Indy-Film einfach nicht antun. Ich war fast sauer und jetzt einfach nur noch deprimiert. So ein Crap. Tut mir Leid aber der Film hat mich echt extrem enttäuscht. Kein Indy-Feeling und eine grausame Story....:-(

    3 von 10 Schlapphüten (Die drei Punkte sind für die gelungene Action)
    Ich hab' nur einen Wachtmeister getrunken, Herr Jägermeister!
    Scheiss auf Achterbahn, ich mach den Looping im Benz

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    • #3
      Kann mich Boba Phat nur anschließen...Meine Güte welcher Kauz hat sich die Story ausgedacht? Da sind ja 80% aller dt. indiana Jones Bücher besser.
      Teilweise gab es wirklich tolle Action, bis dann wieder offensichtlich zu viele Trickeffekte verwendet wurden (Ameisen, Lianen,Schluß) und mal ganz ehrlich, die Kühlschrankszene ist ganz großer Mist und nicht wirklich lustig oder passend. Ich komme mir irgendwie veralbert vor. Die tollen zwischenmenschlichen Momente und die guten Haudrauf Actionszenen machen die Story und die übertriebenen Szenen einfach nicht wieder wett. Schade schade, in Cannes hätten sie ruhig buhen können. Ne Ne Ne !

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      • #4
        Hmm... der Film war schon ne ganz schön verrückte Geschichte.

        War er langweilig? Nein. Auf keinen Fall. Der Film hat super unterhalten, vor allem durch die Action-Sequenzen, den Humor, die massenhaften Anspielungen auf die alten Indy-Filme, sowie andere Filme (Ich sag nur Tarzan) und allein auch durch seine andauernde Absurdität.
        Die Chemie zwischen den Darstellern hat gestimmt und vor allem Ford, Hurt und Allen haben ihre (alten) Rollen ihrem Altern angemessen perfekt gespielt. Da gibt es sicherlich nichts zu meckern.
        Auch die Inszenierung war klasse... da hat mir die Dreiteilung des Films sehr gut gefallen - erst die Wüste, dann Stadt, dann Dschungel. Diese häufige Locationwechsel ist doch auch sehr typisch für die Indiana-Jones-Filme. Die Choreografie der Actionszenen war wirkliche klasse, vor allem die "klassischen" Effekte, aber auch die CGI-Bilder konnten im Großen und Ganzen überzeugen, nur manchmal wirkten sie zu stark nach Computerspiel.

        Kurz: handwerklich kann der Film eigentlich auf ganzer Linie überzeugend. Ich und wie ich beurteilen konnte auch der ganze restlich ausverkaufte Saal hatten unseren Spaß.

        Trotzdem hat der Film natürlich seinen Knackpunkt - und ich nehme mal an, da rühren die schlechten Kritiken bei Spiegel, Focus & Co. her... die Story. Sowas von absurd. Am Anfang eigentlich noch ganz okay, bis auf den Kühlschrank - wobei das sehr geil anzuschauen war - aber zum Ende hin immer abgefahrener. Eine Schlange als Seil, eine Affenarmee, Riesenameisen, Eingeborene in Mauern und zuletzt... ein UfO.
        Auch sonstige Story-Details waren sowas von abgedreht... die Häufung ist so enorm, dass muss ja Absicht sein, (im Gegensatz zu Uwe Boll). Und je länger ich drüber nachdenke... pauschal kann man den Film jetzt dafür schlecht bewerten, aber ist das denn wirklich gerechtfertigt? War Indy in Wahrheit nicht so schon immer total absurd? Wenn ich mal so an die Filme, dann die Computerspiele und vor allem die Bücher (besonders die von Hohlbein) denke, dann fügt sich dieser neue Film eigentlich ziemlich gut ein. Das Indy-Franchise war schon immer ein Franchise der Übertreibung und Absurdität. Ich denke man verklärt die alten Filme nur aufgrund ihres Alters etwas - wie das auch bei SW geschieht. Aber Nazis auf der Jagd nach der Bundeslade ist nicht weniger abwegig, als diese Erich-von-Däniken-Gedächtnis-Story.
        Den Film dafür zu bestrafen ist einfach... nicht fair. Dann müsste man rückblickend auch die alten Filme abwerten. Objektiv waren die Indy-Filme noch nie anspruchsvolles Kino. Dieser Film steht IMO in guter Tradition mit den alten Filmen, gewürzt mit einer Prise 21. Jahrhundert.

        Unterm Strich hatte ich einfach enorm viel Spaß und habe mich häufig an z.B. "The Fate of Atlantis" erinnert gefühlt... deshalb: 4,5* von 6*.

        Den Abzug, weil stellenweise mir doch einfach alles etwas zu gehetzt war und die CGIs zu arg nach Computerspiel aussahen.
        Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
        Makes perfect sense.

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        • #5
          Zitat von Harmakhis Beitrag anzeigen
          ...pauschal kann man den Film jetzt dafür schlecht bewerten, aber ist das denn wirklich gerechtfertigt? War Indy in Wahrheit nicht so schon immer total absurd? Wenn ich mal so an die Filme, dann die Computerspiele und vor allem die Bücher (besonders die von Hohlbein) denke, dann fügt sich dieser neue Film eigentlich ziemlich gut ein. Das Indy-Franchise war schon immer ein Franchise der Übertreibung und Absurdität. Ich denke man verklärt die alten Filme nur aufgrund ihres Alters etwas - wie das auch bei SW geschieht. Aber Nazis auf der Jagd nach der Bundeslade ist nicht weniger abwegig, als diese Erich-von-Däniken-Gedächtnis-Story.
          Den Film dafür zu bestrafen ist einfach... nicht fair. Dann müsste man rückblickend auch die alten Filme abwerten. Objektiv waren die Indy-Filme noch nie anspruchsvolles Kino. Dieser Film steht IMO in guter Tradition mit den alt
          Das hab' ich mir auch gedacht. Allerding beschäftigten sich die alten Indy-Teile und auch die Bücher (diejenigen die ich gelesen hatte...) vor allem mit mystischen oder wegen mir auch magischen Dingen. Mit so etwas hätte ich kein Problem gehabt. Ein Prise Fantasy ist okay, doch diese Interdimensionalen Wesen....Nee wir sind hier bei Indiana Jones und nicht bei Ninja Turtles...'Ufos' passen nicht zum Indy Flair und dafür kann man den Film imho durchaus verurteilen...
          Ich hab' nur einen Wachtmeister getrunken, Herr Jägermeister!
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          • #6
            War eigentlich ganz gute Unterhaltung, aber wie schon gesagt, war nicht wirklich Indiana Jones. Hat jetzt nichts mit dem Alter zu tun oder sonst was, einfach die Story hat nicht gepasst. Halb-Untote Indianer in Wänden, ok. Aber das Ufo am Schluss war einfach daneben, und dann nichtmal Intergalaktisch sondern "Interdimensional". Auch wie die Aliens am Schluss mit denen aus Roswell und Russland im Zusammenhang stehen wurde nicht wirklich aufgeklärt. Die Bundeslade und der Heilige Gral, oder irgendwelche Steine die leuchten (obwohl mir der zweite Teil auch nicht wirklich gefallen hat) sind halt doch etwas "realistischer" als Alien-Kristallschädel. Wie gesagt, eigentlich ganz gute Unterhaltung, aber jetzt nicht unbedingt der beste Indiana Jones, da waren Teil 3 und 1 einfach besser.
            "Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten von Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient." - Benjamin Franklin
            "Wenn Tyrannei und Unterdrückung in dieses Land kommen, so wird es in der Verkleidung des Kampfes gegen einen äußeren Feind sein." -John Adams

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            • #7
              Traumfilm ... führt die Reihe super fort und ist Pulp reinsten Wassers. So herrlich abgedreht und doch mit Charme.

              Absolut genialer Film. Indy war (genauso wie Star Wars) noch nie tiefgründig, sondern in erster Linie Unterhaltungskino. Das Indy IV nicht den Weg der zweiten SW Trilogie gegangen ist haben wir denke ich der Regie von Herrn Spielberg zu verdanken ...

              Und wer bei derart Filmen die Story bemängelt sollte sich noch mal klar machen was für Filme das sind ... Hier tiefgründige Story zu erwarten ist in etwa genauso sinnig wie bei DSDS Qualitätsfernsehen zu erwarten.

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              • #8
                Komme gerade aus dem Kino... und ich bin echt entäuscht!
                Stellenweise war der Film echt super, aber dann immer dieser Humor und überflüssigen Sachen...!

                Was mich störte:

                - Die Erdmänchen
                - Der Spruch von Indi "dann hau ich dir eins in die Fresse!"
                - Der Turbinentestraum und der Ritt dannach
                - Der Atombombentest
                - Der Flug in dem Kühlschrank
                - Die plötzlich auftauchenden "Indianer" in den Ruinen
                - Der Tarzanverschnitt
                - Die Affen dabei
                - Die Fervolgungsjagt im Jungel
                - Der Fechtkampf
                - Die Armeisen die den Typen in den Bau gezogen haben
                - Das die Tante da eine Armeise mit ihren Knien zerdrückt hat
                - Der Sprung von der Klippe in den Baum mit dem Autoboot
                - Die 3 Stürze vom Wasserfall
                - Die in den Wänden wohnenden Eingebohrenen
                - Diese blinkenden piepsenden Sender
                - Die Art und weise wie man den Gang da öffnen kann
                - Die Aliens
                - Die Tatsache das der Kristallschädel anscheinend nur seine magnetische kraft gezeigt hat, wen kein tuch drüber lag!
                - Dieses Ufo
                - Dieses Specialeffekt spektakel um das Ufo herum
                - Die Hochzeit am Ende
                - Der Flug des Hutes zu den Füßen von Indis Sohn
                - Dieses ständige "doppelagent", "dreifachagent", "garkeinagent" getue
                - diese ständigen Flucht"versuche"...!



                Und ma ganz im ernst....... ich dachte nach Terminator 3 kann es kein schlimmeren Filmfehler geben......
                aber sind beide Henry Jones nicht unsterblich? In Teil 3 haben beide aus dem heiligen Graal getrunken...! Demnach dürfte Indi nich so alt sein und sein Vater eigentlich garnicht wirklich tot...!

                Also ich bin sehr entäuscht...! Dabei hab ich mich am Sontag Abend, nach dem Indimaraton so drauf gefreut! /=
                Klar soll es leichte Kost sein... aber ich kam mir richtig verarscht vor...! Indi 1 bis 3 war auch lustig, auch spannend, auch teils hirnloß, aber das war richtige unterhaltung ohne das man am Ende dachte "was für ein schwachsinn"... trotz Achterbahnfahrt in Teil 2...!
                Comics vom feinsten
                http://www.1webspace.biz/hec4you
                Meine Rockband
                http://www.corrosive-rocket.de.vu/

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                • #9
                  - Der Atombombentest
                  Den Test fand ich von den Effekten her Klasse Wenn man da sitzt und nur noch aus allen Ecken ein WUUUUUMM hören kommt, aber, Hallo? Ein Kühlschrank? Wohl eher mini Atombunker... Der Film hatte leider einige Logikhänger die IMO in den anderen Filmen nie so vorgekommen wären.
                  - Die Art und weise wie man den Gang da öffnen kann
                  Das war aber mMn reinste Indy-Manier Insgesamt fand ich den Bereich zwischen "Untote Indianer kriechen aus der Wand" bis "Aliens und Ufos" sehr gelungen
                  Und wer bei derart Filmen die Story bemängelt sollte sich noch mal klar machen was für Filme das sind ...
                  Naja, aber in den anderen Filmen war die Story (mit Ausnahme von dem zweiten, der steht bei mir auf einer Stufe mit dem vierer) doch im Vergleich relativ anspruchsvoll. Wie gesagt nichts Tiefgründiges aber qualitativ besser.
                  "Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten von Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient." - Benjamin Franklin
                  "Wenn Tyrannei und Unterdrückung in dieses Land kommen, so wird es in der Verkleidung des Kampfes gegen einen äußeren Feind sein." -John Adams

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                  • #10
                    Zitat von CaptainKarracho Beitrag anzeigen
                    Und ma ganz im ernst....... ich dachte nach Terminator 3 kann es kein schlimmeren Filmfehler geben......
                    aber sind beide Henry Jones nicht unsterblich? In Teil 3 haben beide aus dem heiligen Graal getrunken...! Demnach dürfte Indi nich so alt sein und sein Vater eigentlich garnicht wirklich tot...!
                    In Der letzte Kreuzzug wird gesagt, dass man nur unsterblich wird, wenn man regelmäßig aus dem Gral trinkt. Deswegen wird ja der aktuelle Ritter/Gralshüter unsterblich, seine Brüder jedoch nicht. Außerdem wird erklärt, dass man den Gral nicht über dieses Siegel im Eingang tragen kann. Ergo sind Indy und sein Vater nicht unsterblich.
                    Forum verlassen.

                    Kommentar


                    • #11
                      Der Kristallschädel gewinnt für mich Platz 1 in der kategorie "Worst Movie Prop ever". Wenn man die Filmrequisite mit den echten Kristallschädeln vergleicht, dann kann man vor lachen ja gar nicht mehr fertig werden. Ich habe die ganze Zeit gedacht, daß sie aus Zeitgründen einfach einen Styrodur Block genommen haben, den zurecht schnitzen und dann mit einer dicken Lackschicht überzogen haben. Das sah ja so unecht und unfreiwillig komisch aus.

                      Die bisherigen Indiana Jones Filme und die meisten Bücher haben sich mit Mystik beschäftigt, ich weiß leider nicht, warum unbedingt transdimensionale Aliens eine Rolle spielen mußten. Eigentlich habe ich ja nichts dagegen wenn Indiana Jones ein Raumschiff mit Aliens findet, aber das wie und die machart der Begegnung sind doch wirklich nicht Top of the Art. Da ist "Das Geheimnis der Sahara" um Längen besser und geht auch besser an das Thema heran.

                      Mich stört auch die massive Anwendung von Computereffekten UND daß man diese auch noch als das erkennt. Warum muß es Computer generierte Affen, Erdhörnchen, Aliens geben und warum muß z.B. die Öffnung des Tempels und die Dschungelverfolgung auch Computer animiert sein? Nur damit ILM in dem Film seine Daseinsberechtigung hat. Mit solchen Techniken kommt einfach nicht der richtige Flair auf.

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                      • #12
                        Damit Teil 1 und Teil 3 für den Betrachter schlüssig sind, muss man den Inhalt der Bibel akeptieren.

                        Damit Teil 2 schlüssig ist, muss man die Macht der Sankara-Seine akzeptieren.

                        Damit Teil 4 schlüssig ist, muss man akzeptieren, dass die Mayas tatsächlich Kontakt mit Außerirdischen hatten.

                        Das war kein Problem für mich. Außerirdische und Indy ist zwar auf den ersten Blick eine etwas seltsame Verbindung, aber bei genauerer Überlegung drängt es sich sogar auf. Es gibt ja tatsächlich Felsmalereien und andere Schnitzereien in Südamerika, die solche Theorien plausibel machen.

                        Vom Storyablauf ist der Film wohl am ehesten mit Teil 2 zu vergleichen. Es gibt enorm viel Action, Indy muss bedeutend mehr aushalten als in jüngeren Jahren (vor allem mit dem Kühlschrank ) und es gibt viel Dschungel, Gräber und Tempelruinen zu bestaunen. Die Person des Indiana Jones ist nach wie vor die Person des Indiana Jones. 19 Jahre älter als zum letzten Kreuzzug, dazu Kriegserfahren, aber kein bisschen müde. Harrison Ford IST noch immer Indy! Er haut zu, er rauft, er tritt und springt durch die Story wie er es schon immer getan hat.

                        Richtig irrwitzig fand ich, dass die Amerikaner in den 50er Jahren ja alle extrem paranoid waren und über all Kommunisten und Russen gewittert haben (FBI, Hoover). Und der Film zeigte uns jetzt tatsächlich, dass eine ganze russische Einheit in Amerikas Allerheiligstes eingedrungen ist. Diese Groteske war zwar zunächst schwer für mich zu akzeptieren, doch irgendwie war es auch typisch absurd für "Jonesy!"

                        Ein paar Witze im Film fühlten sich ein wenig konstruiert an, und orginell war die Grundstory jetzt auch nicht (wie auch in Teil 2), aber handwerklich habe ich nichts zu meckern. Ob man den Schluss mit dem UFO nun mag oder nicht, ist wohl Geschmackssache. Aber rein logisch gedacht: Was ist leichter zu akzeptieren?

                        Die Bundeslade, die eine Armee unbesigbar macht?
                        Der heilige Gral, der unsterblich macht?
                        oder Außerirdische, die schon vor vielen Jahren die Erde besucht haben?

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                        • #13
                          Zitat von Boba_Phat Beitrag anzeigen
                          Oh weia! Schon den Anfang fand ich irgendwie Indy untypisch. Ich weiß nicht was es war aber es störte mich ein wenig.
                          hmm... kann ich jetzt irgendwie nicht nachvollziehen. Denn eigentlich steckte Indy bis jetzt bei jedem Film bereits am Anfang in irgendwelchen Schwieirgkeiten und die Action setzte sofort ein.
                          Man wird verdammt schnell in die Handlung hineingeschmissen. Es gibt kein wirkliches Intro, wie es eigentlich in jedem bisherigen Indy-Filmen der Fall war.
                          Da weiß ich jetzt nicht, was du meinst. Ich fand den Beginn des Film eigentlich schön gemacht. Passt gut in die Reihe. Das alte Paramount-Logo, welches zum "Berg" überblendet, die old-school Schriftzuüge etc.

                          Im großen und ganzen finde ich, dass sich Indy4 super in die restliche Reihe eingliedert. Ich finde zwar auch, dass er nicht der beste der Reihe ist, aber er ist IMO bei weitem nicht so schlecht, wie ihn einige hier machen. Wäre der Film auch in den 80ern rausgekommen, würden ihn wahrscheinlich alle in den Himmel loben

                          Ich gebe selber zu, dass ich den Film bis es zur Alien-Thematik kam, auch wesentlich besser fand, aber denken wir doch mal genauer drüber nach: Was ist daran unrealistischer als am Rest? Aliens sind wahrscheinlich sogar noch wahrscheinlicher als die ganzen Bibel-Geschichten. In Teil 2 hatten wir Steine, die eine Dürreperiode hervorgerufen haben und "Priester" die einem das Herz rausrissen und man lebte weiter, Voodoopuppen etc.. Also am "Unrealismus" sollte man sich weniger stören. Auch war Indy immer Platt und hatte irgendwo immer ein paar Slapstick-Jokes.

                          Mich persönlich störten nur ein paar kleinere Dinge:
                          - Die Tarzan-Aktion mit den Affen. Hätte Indy das gemacht, ok Aber der unerfahrene Junge. Im leben nicht.
                          - Die Erdmännchen. Nicht so schlimm, aber irgendwie ka, unpassend. Lustig ja, aber nicht der trockene Indy Humor.
                          - Das Raumschiff am Ende. Bis dahin hätte man alles noch irgendwie irdisch/mystisch erklären können. Aber als das dann aufstieg, irgendwie nicht mehr.
                          - UND GANZ BESONDERS: zu wenig Indy alleine. Irgendwie standen mir zu viele andere im Vordergrund. Indy hatte zwar auch in den alten Filmen immer jemanden dabei, aber hier ging er mir teilweise etwas unter. Indy hatte irgendwie keine coole Aktion allein.


                          Ansonsten bin ich mit dem Film zufriedne. Ich empfand die Indy-Filme auch bis jetzt nie als die Weltkalssestreifen, sondern als gute, sehr gute Unterhaltung. Und unterhalten wurde ich hier.
                          Siedelt sich für mich von der Qualität her irgendwo zwischen Teil 1 und 2 an.

                          Gute durchschnittliche 7 von 10 Punkten.

                          EDIT: Ach ja, die Special-Effects fand ich übrigens auch sehr gut. Nicht künstlich (von der Tarzan-Szene mal abgesehen) und passend zum Stil der alten Filme. Sehr nett
                          Zuletzt geändert von Dr.Bock; 22.05.2008, 14:21.
                          "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

                          Kommentar


                          • #14
                            Im Gegensatz zu den meisten hier fand ich den Anfang gut !
                            Zugegeben übertrieben aber gut. Leider nervte mich das Ende und das lag nicht an den Ausserirdischen.

                            Es war das Gefühl einen Indiana Jones Film gesehen zu haben und dann rauszugehen und zu sagen ok darauf hast du nun gewartet ?

                            Ich denke dass mir persönlich die Ironie zu kurz kam. 1957 und
                            Atomversuche passt wie die Faust aufs Auge. Die Erdmännchen fand ich als Anspielung auf die Tricktechnick von heute ziemlich gelungen. Leider wurde das Absurde nicht ganz so schräg umgesetzt. Und trotz der tollen Darsteller hat mich gestört, dass es keine wirkliche Szene gab in der Indiana um Marions Herz wiederzugewinnen gekämpft hätte. Es fiel ihm einfach in den Schoß. Auch Irina hätte ihn ruhig etwas anmachen können und die Witze über Indiannas Alter hätte man so über die Anfangsphase hinaus fortführen können.

                            Viele Dinge wirkten mit absicht so künstlich billig aber irgendwie war dann das Trash Potential nicht konsequent durchdacht.

                            Alles in allem fand ich diesen Film zu zahm.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von WarpJunkie Beitrag anzeigen
                              Traumfilm ... führt die Reihe super fort und ist Pulp reinsten Wassers. So herrlich abgedreht und doch mit Charme.

                              Absolut genialer Film. Indy war (genauso wie Star Wars) noch nie tiefgründig, sondern in erster Linie Unterhaltungskino. Das Indy IV nicht den Weg der zweiten SW Trilogie gegangen ist haben wir denke ich der Regie von Herrn Spielberg zu verdanken ...

                              Und wer bei derart Filmen die Story bemängelt sollte sich noch mal klar machen was für Filme das sind ... Hier tiefgründige Story zu erwarten ist in etwa genauso sinnig wie bei DSDS Qualitätsfernsehen zu erwarten.
                              Hier muß ich mich anschließen und mal die Augen öffnen für versteckte filmische Mittel, die im Film wider auftauchen. Die Story is nix - da sind wir uns alle einig, aber dieses nix wurde filmisch hervorragend umgesetzt.

                              Vom Start weg: Der klassische Übergang vom Paramount-Logo zum Film - geniale Idee im ersten Teil, überaschend anders im zweiten, rezitierend im dritten, und jetzt selbstironisch im vierten. Die Referenz an American Graffiti, die wegweisende erste Zusammenarbeit von Ford und Lucas. Die Hommage an Marlon Brando - die vor allem die jüngeren Zuschauer nicht bemerkt haben werden. Für euch hab ich hier nen Tip: The Wild One (1953)
                              Hat ausser mir übrigens noch jemand den feinen Schnitt der schwarzen Anzüge der beiden FBI-Ermittler bemerkt ?

                              Dazu klassisches wie "Lesen Sie Michealson", gute "Auftritte" von Marcus Brody, das Auftauchen der Bundeslade (samt Filmmusik-Thema) und das Aufgreifen einer für den Zeitpunkt, zu dem dieser Teil spielt, übermächtigen Thematik wie Roswell. Es muß nicht immer alles irdisch/mytisch erklärt werden, und die Sankara-Steine aus Teil 2 sind auch jenseits einer Erklärung. Außerdem stammt der Erklärungsversuch, frühe Hochkulturen hatten Hilfe von "ausserhalb" Ja nicht von George Lucas oder Steven Spielberg, sondern ist längst eine oft ernsthaft vertretene (und belächelte) These. Frage mich, warum gerade auf einem Sci-Fi Board so viele Gegenstimmen auftauchen? Star Gate, von Däniken usw. - aber Indy darf nicht ?

                              Für mich ein gelungener Abschluß der Reihe. Sicher nicht so gut wie der erste Indy, aber gut genug für einen Indy.

                              Zu Filmfehler mit Teil 3: Nein. Die beiden anderen Brüder, die die Tempelanlage verlassen haben, sind ja auch gestorben und haben vorher auch aus dem Gral getrunken. Der Preis für die Unsterblichkeit war, das man die Quelle der Unsterblichkeit nicht verlassen konnte. (Der Gral konnte nicht am Siegel vorbeigeführt werden). Wenn man einen Fortsetzungsfehler bemängeln will, dann eher, daß im Fall der Bundeslade und des Grals die Macht Gottes auftauchte, nun aber Gottheiten als Außerirdische (eigentlich Außerdimensionale) auftauchen. Hätte dann aber schon bei Göttin Kali und den Sankara-Steinen bemängelt werden müssen.
                              Zuletzt geändert von Karl Ranseier; 22.05.2008, 17:58. Grund: Kleinere Korrekturen
                              Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                              Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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