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James Bond - Im Angesicht des Todes

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    Im Angesicht des Todes
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Name: ImAngesichtdesTodes.jpg
Ansichten: 1
Größe: 108,5 KB
ID: 4286530

    Produktionsland: Großbritannien, USA
    Erscheinungsjahr: 1985
    Länge (PAL-DVD): 125 Minuten
    Originalsprache: Englisch
    Regie: John Glen
    Besetzung:
    Roger Moore: James Bond
    Christopher Walken: Max Zorin
    Tanya Roberts: Stacey Sutton
    Grace Jones: May Day
    Patrick Macnee: Sir Godfrey Tibbett
    Patrick Bauchau: Scarpine
    David Yip: Chuck Lee
    Robert Brown: M
    Desmond Llewelyn: Q
    Lois Maxwell: Miss Moneypenny


    Inhalt:
    In Sibirien ist James Bond auf der Suche nach der Leiche eines ermordeten Kollegen, der einen wertvollen Mikrochip bei sich trug. Wieder zurück, stellt sich heraus, daß eben dieser Chip bereits in großen Mengen produziert wird. Der Verdacht fällt auf den Industriellen Max Zorin , dessen Pferde bei Turnieren immer dadurch auffallen, daß sie durch einen beinahe unmöglichen Schlußspurt doch noch siegen. Zusammen mit Pferdekenner Sir Godfrey Tibbett schleicht sich 007 bei einer Feier im Hause Zorin ein. Die Tarnung der beiden fällt allerdings auf, Sir Tibbett wird getötet und Bond entkommt auch nur knapp. Eine Spur führt den Agenten nach Amerika. Scheinbar hat Zorin einen großen Anschlag vor. Er möchte Silicon Valley zerstören, um mit den von ihm produzierten Microchips den Weltmarkt komplett zu beherrschen. Eine gezielte Explosion in einer nahe gelegenen Miene könnte das Ende für Silicon Valley bedeuten. Mit seiner Begleitung, Stacey Sutton, dringt Bond in die Miene ein. Es gelingt, die Bombe zu entschärfen, doch Zorin flieht mit Stacey in seinem Luftschiff. Auf der Golden Gate Bridge kommt es dann zu einem Showdown auf Leben und Tod ...


    Hintergrundinfos:
    • Das Luftschiff war ein SkyShip 500.
    • Deutsche Synchronfassung wurde aufgrund nationalsozialistischer Bezüge verändert. In der deutschen Fassung ist Zorins Mentor Dr. Carl (oder auch Charles) Mortner tatsächlich ein polnischer Wissenschaftler namens Jan Kopersky, der für den KGB Experimente mit Embryonen durchführte. Im englischen Original war Mortner ein Wissenschaftler der Nationalsozialisten namens Hans Glaub. Dieser nahm während des Zweiten Weltkrieges in Konzentrationslagern Experimente an schwangeren Frauen vor.
    • Actionstar Dolph Lundgren, zum damaligen Zeitpunkt mit Grace Jones verheiratet, wurde von seiner Ehefrau zu einem seiner ersten Filmauftritte verholfen. In der Szene auf der Rennbahn, wo General Gogol Zorin mit dessen Vergangenheit konfrontiert, spielt er einen KGB-Agenten, der sich zu einem im Handgemenge verletzten Kollegen hinunterbeugt und dann May Day anstarrt.
    • Zum ersten Mal wurde am Ende des Films der Titel des nächsten geplanten Bond-Streifens nicht angekündigt.

    - - - - Mein VT - - - -

  • #2
    Grace Jones find ich in der rolle sehr gut besetzt
    sie strahlt da etwas aus, schwer zu beschreiben

    und die alten bond streifen find ich eh die besseren
    Behandle deine Familienangehörigen wie deine Angestellten, beute Sie aus

    Kommentar


    • #3
      Zitat von ghostgerd Beitrag anzeigen
      Grace Jones find ich in der rolle sehr gut besetzt
      sie strahlt da etwas aus, schwer zu beschreiben

      und die alten bond streifen find ich eh die besseren
      Mir hat der Film ehrlich gesagt nicht so gefallen, die besten Bond Filme mit Roger Moore finde ich sind nach wie vor, "Der Spion der mich liebte", "Moonraker" und "In tödlicher Mission"!

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      • #4
        Hmmja, einer der schlechteren Moore-Bond, eigentlich der mir am wenigsten taugliche. Wegen seiner sagenhaften Aufnahmen gebe ich meinen absoluten Vorzug Moonraker. Danach pendeln Octopussy und In tödlicher Mission etwa auf gleichem Platz. Zur restlichen Reihenfolge wären dann Der Spion, der mich liebte, danach Der Mann mit dem goldenen Colt, dann Moores Debüt (mit Jane Seymore, der mir gerade nicht einfällt) und zuletzt Im Angesicht des Todes zu nennen. Hab ich einen vergessen?

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
          Moores Debüt (mit Jane Seymore, der mir gerade nicht einfällt)
          Das ist "Leben und Sterben lassen"!

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          • #6
            Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
            Das ist "Leben und Sterben lassen"!
            *aufs Hirn hau*

            Klar, live and let die... das wollte mir jetzt nicht einfallen, dabei stand ich früher doch so auf Guns'n Roses.

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            • #7
              Christopher Walken ist einer der besten Bösewichte im Bond-Universum. Und deshalb finde ich den Film (trotz Moores hohem Alter) gar nicht so schlecht - auch wenn die Story eigentlich ne 1:1 Kopie von Goldfinger ist.

              Mein Moore-Ranking sieht so aus:

              1. For Your Eyes Only (1981)
              2. Live And Let Die (1973)
              3. The Spy Who Loved Me (1977)
              4. A View To A Kill (1985)
              5. Octopussy (1983)
              6. The Man With The Golden Gun (1974)
              7. Moonraker (1979)

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              • #8
                Was an Mannweib Grace Jones hübsch sein soll weiß ich wirklich nicht. Dafür ist Tanya Roberts als zweites Girl aber wenigstens ganz hübsch. Christopher Walken als Zorin ist ebenfalls ein toller Schurke.

                Stark fand ich den Beginn mit der Pferde-Messe. Da kam so richtig schönes Britain-Feeling auf . Das Finale mit dem Kampf auf der Golden Gate Bridge ist ebenfalls Kult und eindeutig eines der besten Finale eines Bond-Films. Dazu die Eifelturm-Verfolgungsjagt zu Beginn.

                Fazit: Obwohl Moore nicht mehr der Jüngste in dem Film ist, einer seiner besten Bonds und ein würdiger Abschluss seiner Reihe:
                5 Sterne!

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                • #9
                  Einer meiner Lieblings-Bond-Filme und nach "Der Spion, der mich liebte" für mich der zweitbeste Film mit Roger Moore in der Rolle des MI6-Agenten.

                  Roger Moore macht trotz seines Alters (damals 57 Jahre alt!) noch eine sehr gute Figur. Auch Christopher Walken ist ein mehr als würdiger Gegenspieler, der die Rolle des Max Zorin schön fies spielt. Die Bond-Girls könnten unterschiedlicher nicht sein, wenn auch Grace Jones zwar nicht optisch glänzt, sich mit ihrer Rolle aber gut einbringt und am Ende auch einen Heldentod sterben darf. Tanya Roberts ist da mehr der optische Aufputz, wirkt als Wissenschaftlerin aber dennoch weit überzeugender als z.B. Dr. Christmas Jones in "Die Welt ist nicht genug".

                  Die Schauplätze waren ebenfalls sehr gut gewählt und auch ich freue mich immer wieder, wenn einige Passagen der Bond-Filme in England spielen. Ist irgendwie interessant, Bond mal in seinem "Hinterhof" zu sehen. Vor allem da gerade Roger Moore mehr denn jeder andere Bond den britischen Gentleman raushängen lässt.

                  5 ***** auch von mir für Moores Abschiedsvorstellung in der Rolle als James Bond.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                    Einer meiner Lieblings-Bond-Filme und nach "Der Spion, der mich liebte" für mich der zweitbeste Film mit Roger Moore in der Rolle des MI6-Agenten.

                    Roger Moore macht trotz seines Alters (damals 57 Jahre alt!) noch eine sehr gute Figur. Auch Christopher Walken ist ein mehr als würdiger Gegenspieler, der die Rolle des Max Zorin schön fies spielt. Die Bond-Girls könnten unterschiedlicher nicht sein, wenn auch Grace Jones zwar nicht optisch glänzt, sich mit ihrer Rolle aber gut einbringt und am Ende auch einen Heldentod sterben darf. Tanya Roberts ist da mehr der optische Aufputz, wirkt als Wissenschaftlerin aber dennoch weit überzeugender als z.B. Dr. Christmas Jones in "Die Welt ist nicht genug".

                    Die Schauplätze waren ebenfalls sehr gut gewählt und auch ich freue mich immer wieder, wenn einige Passagen der Bond-Filme in England spielen. Ist irgendwie interessant, Bond mal in seinem "Hinterhof" zu sehen. Vor allem da gerade Roger Moore mehr denn jeder andere Bond den britischen Gentleman raushängen lässt.

                    5 ***** auch von mir für Moores Abschiedsvorstellung in der Rolle als James Bond.
                    Mhm, ich fand den Anfang des Films noch wirklich gut. (mal abgesehen von der Pre-Title Sequenz). Die Chemie zwischen Moore und Macnee ist großartig aber dann geht der Film meiner Meinung nach vollkommen in die Hose. Moore sieht man sein Alter leider doch sehr deutlich an und daher wirken viele der Action-Szenen merkwürdig lächerlich.

                    Im großen und Ganzen erinnert mich der Inszenierungsstil des Films irgendwie eher an eine TV-Produktion als an einen James Bond Kinofilm.
                    "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                    Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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                    • #11
                      Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                      Im großen und Ganzen erinnert mich der Inszenierungsstil des Films irgendwie eher an eine TV-Produktion als an einen James Bond Kinofilm.
                      Jetzt wo Du das sagst sehe ich das genau so, irgendwie fehlt diesem Bond Film "das Große"!

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                      • #12
                        Mir hat dieser Bond-Film nicht gefallen. Die erste Hälfte des Films, die Story rund um die Pferde und das Doping dieser für die Pferderennen, fand ich sehr langweilig und garnicht interessant. Ein wenig besser und spannender wurde dann die zweite Hälfte des Films, nämlich die Story in der Mine und das Verhindern der Zerstörung von Silicon Valley. Weiters fand ich Bonds Gegenspieler nicht überzeugend und auch sonst gab es keine wirklichen Höhepunkte im Film. Deswegen gibt es von mir nur zwei von sechs Sterne für diesen Bond-Streifen.
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                        • #13
                          Diesen Bond-Film fand ich nicht schlecht, da gab es weitaus schlechtere Filme.
                          Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie ist deine Chance. Winston Churchill

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                          • #14
                            Also, man kann über die Moorebonds einiges sagen (und ich hätte da auch einiges zu sagen ), aber die Titellieder gehören echt mit zu den Besten überhaupt. Klar, bei einer Reihe von acht(?) Filmen kann nicht alles Gold sein, aber wenn was da war, dann war es klasse. Ich denke da an "Live and let die" oder auch "Nobody does it better". Und hier das Lied von Duran Duran ist auch nochmals ein Knaller.

                            Tatsächlich ist das nicht das einzig positive an diesem ganzen Film, was ich da anzumerken hätte. Es sind doch ein paar Dinge gelungen. Moore hat (und da bin ich ja quasi in entgegengesetzter Richtung unterwegs als viele Kritiker) hier wieder mehr Präsenz aufbauen können als noch in den Filmen davor, in denen ich mich an keine wirkliche Aktion Bonds mehr erinnern kann, während hier Dinge wie das Auftauchen in May Days Schlafzimmer doch ganz nett sind. Das mag halt auch nicht an Moore selbst liegen, sondern einfach daran, was Bond nach Drehbuch machen muss. (Und wie jemand quasi so viel Präsenz aufbaut, dass er als Bond einen Bondfilm tragen kann, hat Connery erst kurz davor in "Sag niemals nie" gezeigt. Aber auch dort war eben das Drehbuch auf Connery als Bond hin ausgerichtet.)

                            Und wo ich May Day erinnere: Als Typ Frau ist sie nicht wirklich mein Fall, aber zumindest schaut sie aus der Masse der Frauen durchaus mal wieder gut heraus, auch vom Aussehen her und von ihrem Auftritt. Dieses andauernde Umherschleichen, das Lachen bei der Flucht vor Bond und so manches andere war wirklich stark. Gar nicht mal so stark wie gedacht war dann der tatsächliche Bösewicht. Wie so oft bei Bond war eben das Schauspieler auch schon wieder das Beste an ihm. Ist dann halt so.

                            Man merkt also: Ich bin von dem Film lange Zeit für Mooreverhältnisse sogar irgendwie angetan gewesen. Die erste Hälfte in diesem Schloss in Paris war richtig schön altmodischer Kram. Erinnerte stellenweise, ohne es zu kopieren, an Bonds Auftauchen in Blofelds "Klinik" in "Im Auftrag Ihrer Majestät". Dieses Mal waren mir sogar die Ziele Zorins fürs erste zunächst klar. Die Szene in dem Zepellin hat da viel geholfen.

                            Mit dem Absturz des Geschäftsmannes, der bei Zorins Plan nicht mitmachen will, stürzte für mich aber auch der ganze Film ein. Plötzlich wird der Film mal so unterbrochen, weil Bond irgendeine Russin wiedertrifft, die wir nie gesehen haben, die ihm etwas klauen will, was sie eh nicht klauen kann und dann schaut man irgendwie weiter und weiß nicht mehr wirklich, woran man jetzt ist. Unsinnigerweise wird Bond dann auch mal so von der Polizei durch die halbe Stadt gejagt - der Film stagniert. Bis es dann wieder konkret um Zorin geht, hat man die Hälfte wieder vergessen.

                            Man muss sich das mal überlegen: Wir saßen zu viert da, blicken uns an. Mein Vater dann zu mir: "Hier, mach mal Wikipedia an, und lies mal bitte vor, worum es gerade gehen soll." Das darf einem Film doch nicht passieren. Dass man minutenlang hinschaut und einfach nicht weiß, was das da vorne soll. Und wäre ich da alleine gewesen, hätte ich es ja noch auf meine Kappe nehmen können - vielleicht mal gerade einen Satz nicht gehört oder so. Aber nö, nö, nö.

                            Dazu kommen dann noch einmal mehr solche Aussprüche wie "Jetzt könnte der Film mal langsam fertig sein" dreiviertel Stunde, bevor er zum Ende gekommen ist. Die Bonds haben einfach alle dasselbe Problem: Für den Hauch an Story, den sie erzählen, sind sie aufgebläht ohne Ende. Das ist alles extrem langwierig. Und ich hätte gerne Lust, gerade nochmal die Schlussleuchte zu geben, um meinem Unmut darüber, wo sich die Reihe hin entwickelt hat, Dampf zu machen. Da das aber die erste Hälfte nicht unbedingt verdient hat, gebe ich doch noch

                            2 Sterne

                            Ich hoff einfach mal, dass das wieder alles etwas besser wird. Die Moorebonds jedoch waren jetzt alle eine riesengroße Enttäuschung. Der einzige, den ich eigentlich echt gut fand, war "Der Spion, der mich liebte". Aber selbst dem mag ich wegen des schnarchigen Finales einfach nicht die 5 Sterne geben, die der Rest des Filmes eigentlich mit Auszeichnung verdient hätte.
                            Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                            Für alle, die Mathe mögen

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                            • #15
                              Ich habe bei deiner Bewertung jetzt doch etwas mehr als nur 2 Sterne erwartet. Das hört sich zu Beginn dann doch sehr positiv an.

                              Ansonsten werdet ihr einfach mal zwischen drin mal nicht richtig aufgepasst haben oder euch gegenseitig abgelenkt haben. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass ihr beim gemeinsamen Filmschauen zwei Stunden lang still sitzen bleibt. Denn so verwirrend ist die Handlung eigentlich auch nicht. Aber ich sehe durchaus den Kritikpunkt, dass gewisse Dinge zwischen drin unnötig erscheinen, weil man sich eher auf Zorin konzentrieren hätte sollen. So ein unmotiviertes Techtelmechtel mit der Russin ist natürlich dann auch ein Resultat der "3 Frauen Regel" der Bondfilme. Das sind so Dinge, die dann rein geschrieben werden, weil es als zwingend erachtet wird. Diese Regel gibt es aber nach Moore nicht mehr.

                              Aber es ist auch nicht so, als ob einem das nichts über Zorin sagt.

                              Und wie unterschiedlich man dies finden kann, aber die Lauflänge der Bondfilme finde ich gut. Weil es in den meisten Fällen nun mal nicht um die Story geht, sondern um das Spektakel. Wie gut es ankommt, wenn man die Actionsequenzen kürzt hat man ja bei "Quantum of Solace" gesehen, der als Resultat dann auch mit knapp 100 Minuten ein sehr sehr kurzer Bondfilm ist.
                              "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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