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Das Haus der Dämonen (The Haunting in Connecticut)

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  • Das Haus der Dämonen (The Haunting in Connecticut)

    Ich konnte mir letztens in der Sneak "Das Haus der Dämonen" ansehen.
    Nur zur Info: In den ersten 15 Minuten sind sage und schreibe 18 Leute aufgestanden und gegangen. Die ertsen vier (weiblichen) Zuschauer schon als sie den Titel gelesen hatten. Hihi.
    Die haben einen guten Horror Film verpasst.

    Aber erstmal...

    Inhalt (übernommen von kino.de):

    Die Campbells haben Sorgen. Ihr Sohn Matt (Kyle Gallner) leidet an Krebs und die kostspielige Behandlung treibt sie an den Rand des Ruins. Um näher am Krankenhaus zu sein, mietet sich Mutter Sara (Virginia Madsen) in einem alten Haus ein, das früher als Bestattungsinstitut diente und in dem schwarze Magie praktiziert wurde.

    Zunächst nimmt nur Matt unheimliche Dinge wahr. Doch bald wird auch der Rest der Familie von schauerlichen Visionen heimgesucht. Ein trauriges Geheimnis liegt dem Spuk zu Grunde. Ein Priester hilft, dem auf den Grund zu kommen und ein Ende zu setzen.







    Auch wenn der Film bei Kritikern nicht gut ankommt, bekommt er von mir 7/10.
    Ein Horrorfilm der nicht von den Effekten getragen wird, sondern von der bedrückenden Atmosphäre und den Schreck-Momenten.
    Wenn man sich gerne Horror Filme ansieht und genug hat von Blutfontänen und abgetrenten Gliedmaßen und sich nur mal gut gruseln will ist dieser Film genau das richtige.
    If one day speed kills me, do not cry because I was smiling
    - Paul Walker
    1973 - 2013

  • #2
    Also ich fand den Film klasse. Kein sinnloses Abgeschlachte und viel Story. Gefällt mir eindeutig. Und sogar der Anfang hatte etwas und war nicht todlangweilig. Ein Tipp für alle Fans von Übernatürlichen. Aber was bitte ist daran so schlimm? Vor allem in den ersten 15 Minuten...hallo?

    Der eingeblendete Satz „Basiert auf eine wahre Begebenheit“ hat mich zum Lachen gebracht. Es gibt natürlich Geister und Dämonen. Da kann man nichts dagegen sagen…alles schon passiert.

    Am Anfang wird erstmal gezeigt, dass die Familie anscheinend in Geldnot steckt, da ihr Sohn Matt krebskrank ist und die ganze Behandlung Unmengen von Geld verschlingt. Auf Grund der Krankheit des Sohnes wollen die Leute dann anscheinend in ein Haus ziehen, welches näher am Krankenhaus liegt, in welchem der Sohn behandelt wird. Das erste Gruslige: Die Mutter fährt so ein hässliches Auto mit Holz an der Seite. *grusel* Das ist der erste Schrecken in dem ganzen Film. Diese Autos sind grauenhaft…wie man so was Hässliches fahren kann.

    Als der kranke Junge in dem alten Haus mit Vorgeschichte schließlich einmal den Fernseher ausschaltet, sieht man in diesem ein Spiegelbild von einem Jungen. Seit wann sieht man Geister bzw. Dämonen im Spiegel bzw. in anderen spiegelnden Gegenständen? Naja…am Ende wird ja klar, dass sie nur für bestimmte Personen sichtbar sind. Und weshalb man mitten in der Nacht in den Keller geht, bleibt mir wahrscheinlich bis zu meinem Tod ein Rätsel. Wenn ich ein seltsames Geräusch mitten in der Nacht höre, gehe ich doch nicht auf die Geräuschquelle zu. Aber das ist ja so ein Makel von allen Horrorfilmen.

    Und weshalb schmeißt die Mutter die Fotos von den Vormietern weg? War da irgendwas Schreckliches drauf? Genau erkannt habe ich das nicht, denn auch bei dem Film hatte ich etwas daneben zu tun.
    Jedenfalls sucht der Junge sich schließlich das Zimmer im Keller aus, aber warum wollen sie nicht in den „Schrank“ reinschauen? Ich hätte die Tür ja schon längst eingetreten…allein aus Neugier.
    Interessant, dass der Geist bzw. Dämon dem Jungen…nur dem Jungen…Dinge vor Augen führen konnte, die es überhaupt nicht gab. Hier bezog ich mich auf das Blut beim Wischen.

    Interessant, wie der kranke Junge Matt solche schrecklichen Sachen „träumt“, welche anscheinend irgendwie doch nicht geträumt waren. In seinem angeblichen Traum, der keiner war, werden einem Mann mit einem Skalpell Buchstaben auf die Haut geritzt. Jedenfalls unlogisch, dass beim Einritzen auf der Haut kein Blut hervortritt. Die Schnitte, welche die Buchstaben formten, sahen jedenfalls nicht so aus, als ob sie nicht tief wären.

    Der verschlossene Raum in dem Schrank stellt sich schlussendlich als Folterkammer heraus, nachdem er sie geöffnet hat. Gruslig. Wozu man alle diese Folterinstrumente braucht, kann ich mir aber auch nicht erklären. Hmm…interessant. Leichenhalle nennt es jedenfalls der Vater. Sehr kreativ. Die Miete war ja nicht umsonst so billig.

    Cool fand ich auch, als Matt beim Tischgebet in eine Art frühere Seance kommt. Sah jedenfalls gut aus und ein bisschen gruslig war es auch. Der arme Junge neben ihm tat mir jedenfalls leid.
    Aber das Grusligste am ganzen Film war eindeutig, dass Matt bei einer Therapie eine Krabbe - es war doch eine Krabbe, oder? – auf seinem Körper sah. Da würde ich schon vor Panik sterben. Diese Tiere sind nicht mein Fall.

    Also bis jetzt war der Film noch nicht soo spannend, aber durchaus unterhaltsam und die Visionen von Matt sind echt klasse gemacht! Da kann man nichts dagegen tun und dadurch wird auch allmählich klar, was dort passiert ist. Echt klasse gemacht! Und die Leichen, die auf einmal auferstanden sind und … hach…herrlich. Aber was zum Teufel sollte das mit den Stühlen?!?

    Aber so eine Kiste mit lauter Merkwürdigkeiten möchte ich auch gerne einmal finden. Ist bestimmt lustig in solchen Sachen rumzuwühlen. Nun wird auch immer mehr rausgefunden und genau das ist wiederum echt interessant und spannend. Geisterkram mag ich. Der Geistliche, der Matt helfen soll, ist mir jedenfalls sympathisch. Aber es gibt durchaus immer wieder einzelne kleine gruslige Szenen, die den Film ausmachen und es spannend gestalten.

    Das Haus ist jedenfalls echt gruslig! Jetzt weiß ich wenigstens, warum die Stäbe beim Gefängnis aus Eisen sind. Sehr praktisch dieses Wissen.
    Nachdem der Geistliche die Überreste ans ich genommen hat…ich glaube jedenfalls, dass es die Überreste waren…ich habe da nicht so genau hingeschaut….erscheint der Geist bei ihm im Auto und der Geist ist echt nicht sonderlich hübsch anzusehen.

    Jaja...das Ende war weniger spektakulär. Alle Geister retten, indem man einfach mal bisschen Feuer legt und dann sich selbst dabei fast tödlich verletzen. Wenn man sonst keine Hobbys hat. Wenigstens wurde Matt dann wieder geheilt und gut ist es. Aber es basiert ja alles auf eine wahre Begebenheit.
    Nur wer vergessen wird, ist tot.
    Du wirst leben.

    ---- RIP - mein Engel ----

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