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Hollow Man – Unsichtbare Gefahr

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    Hollow Man – Unsichtbare Gefahr

    Inhalt:
    Sebastian Caine ist ein ebenso genialer wie egozentrischer Wissenschaftler, der mit einem kleinen Team daran arbeitet, lebende Wesen mittels Phasenverschiebung unsichtbar zu machen. Die ersten Tests, die er mit Tieren ausführt, sind vielversprechend. Es gelingt ihnen schließlich sogar, einen „phasenverschobenen“ Gorilla wieder sichtbar zu machen. Gegenüber dem Pentagon, in dessen Auftrag das Team arbeitet, verheimlichen sie dieses Ergebnis aus Furcht, das Projekt entzogen zu bekommen.

    Sebastian behauptet, kurz vor dem entscheidenden Durchbruch zu stehen und nur noch ein wenig Zeit zu benötigen. Er testet das Serum im Selbstversuch und wird tatsächlich unsichtbar. Alle im Team sind begeistert, bis sie feststellen, dass sie nicht in der Lage sind, ihn wieder sichtbar zu machen. Caine bleibt vorerst im Labor und wird zusehends paranoid und feindselig.

    Eines Nachts gestattet sich Caine einen ersten Freigang. Dabei gelangt er unbemerkt in das Appartement seiner hübschen Nachbarin. Zunächst jagt er ihr nur einige Schrecken ein, wird aber schließlich auch gewalttätig.

    Als Linda und Matt das Pentagon von dem gescheiterten Experiment unterrichten wollen, schlägt Sebastian mit brutalsten Mitteln zurück: Er schließt das ganze Team in der unterirdischen Forschungsanlage ein und beginnt, einen nach dem anderen zu töten. Mehrmals bekämpfen seine bisherigen Kollegen ihn, aber dank seiner Unsichtbarkeit kann er ihnen stets entkommen und findet immer wieder neue Opfer.

    Nur Linda und Matt überleben und entkommen dem Kühlraum, in welchem Sebastian sie eingesperrt hat. Sebastian bereitet unterdessen die Vernichtung des Labors vor, und gerade als er über den Fahrstuhl flüchten will, greift Linda ihn mittels eines provisorischen Flammenwerfers an und verletzt ihn. Caine kann flüchten. Als Matt und Linda über die Notleiter vor der drohenden Explosion flüchten, greift Sebastian Linda an. Auf dem Dach des heruntergestürzten Fahrstuhl will er sie ein letztes Mal küssen. Hierbei löst Linda die letzte Halterung des Fahrstuhls, und Sebastian stürzt mit diesem ab. (Quelle)

    Darsteller:
    Kevin Bacon: Sebastian Caine
    Elisabeth Shue: Linda McKay
    Josh Brolin: Matthew Kensington
    Kim Dickens: Sarah Kennedy
    Greg Grunberg: Carter Abbey
    Joey Slotnick: Frank Chase
    Rhona Mitra: Nachbarin
    Regie:
    Paul Verhoeven
    Produktionsjahr:
    2000
    Spieldauer:
    108 Minuten

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Name: hollowmandvdcover.jpg
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Größe: 25,6 KB
ID: 4288033
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  • #2
    Technisch guter Film, inhaltlich leider Müll. Dem Unsichtbaren fällt nix weiter ein, als nackte Frauen zu beobachten und sie zu vergewaltigen. Dazu braucht es keine Unsichtbarkeit. Einmal gesehen, Danke...
    Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
    Hell is where the police are German, the chefs are British, the mechanics french and the lovers are Swiss and it all is organized by the Italians.

    Kommentar


    • #3
      Zitat von burpie Beitrag anzeigen
      Technisch guter Film, inhaltlich leider Müll. Dem Unsichtbaren fällt nix weiter ein, als nackte Frauen zu beobachten und sie zu vergewaltigen. Dazu braucht es keine Unsichtbarkeit. Einmal gesehen, Danke...
      Da hast du aber das Essentielle außer Acht gelassen. Sebastian Caine nutzt seine Unsichtbarkeit zwar aus, aber er tut das nicht mal eben so, weil er halt gerade zufällig unsichtbar geworden ist. Ganz ähnlich wie bei dem Gorillaexperiment verändert das Serum Caines Psyche. Der Gorilla wurde übermäßig aggressiv. Etwas Ähnliches ging mit Caine vor. Dass er unsichtbar war, war bestenfalls ein bequemes Beiwerk, das ich zugute kam, was aber wirklich von Bedeutung war, war seine psychische Veränderung, die schleichend aber deutlich einzieht. Aus dem ehrgeizigen Wissenschaftler wird mit zunehmender Isolierung und Fortgeschrittenheit seines Zustands ein psychotischer Killer. Kevin Bacon gibt in dem Film mE eine Glanzleistung ab - naja wie er es eigentlich immer tut.

      Nicht die Unsichtbarkeit macht hier den Killer aus, sondern das Serum. Die Unsichtbarkeit ist nur ein Nebeneffekt, aber zu keinem Zeitpunkt der ausschlaggebende Grund. Der Film orientiert sich damit an klassische Selbstversuch-Horror-Dramen wie Die Fliege oder Jekyll & Hyde. Ich finde den FIlm ganz große Klasse.

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      • #4
        Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
        Nicht die Unsichtbarkeit macht hier den Killer aus, sondern das Serum. Die Unsichtbarkeit ist nur ein Nebeneffekt, aber zu keinem Zeitpunkt der ausschlaggebende Grund.
        Eine Charakterveränderung durch das Serum habe ich nicht beobachtet. Der Affe wurde aggressiv, weil er die Unsichbarkeit, deren Ursachen er unmöglich verstehen konnte, nicht ertragen konnte. Caine weiß hingegen um seinen Status als Testperson und die Veränderungen, die in seinem Körper vorgehen.
        Charakterlich hat er auch schon vor seiner Unsichbarkeit auf seine Mitmenschen herabgesehen, weil niemand ihm intellektuell das Wasser reichen konnte. Er war vorher bereits arrogant und dachte alle bekommen zu können, wenn er es nur energisch genug verlangt. Die Unsichbarkeit hat seine natürlichen Tendenzen verstärkt und dadurch, dass Caine sich nicht mehr um irgendwelche Sanktionen Gedanken machen musste, wurde er dann halt zum Mörder. Das ist durchaus eine gelungene, von Bacon gut umgesetzte Entwicklung, aber eine 180 ° Wendung seines Charakters ist es nicht.
        I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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        • #5
          Ich fand den Film klasse. Kevin Bacon spielt die Rolle des sich verändernden Wissenschaftler Sebastian Caine hervorragend. Klasse dabei fand ich es das sein schon zuvor sehr überheblicher Charakter durch das unsichtbar werden noch stärker ausprägt wurde und er dann auch noch zum Killer mutierte. Bacon brachte dies überzeugend rüber. Weiters waren die Spezialeffekte optisch klasse. Besonders die Verwandlungsszenen, wo man Schicht für Schicht des Körpers sah.
          Alles in allem ein gelungener Film, der von mir fünf von sechs Sterne bekommt.
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          • #6
            @KennerderEpisoden
            Habe ich nicht so interpretiert, dass allein der Umstand der Unsichtbarkeit den Gorilla aggressiv werden ließ. Ist aber natürlich nicht auszuschließen.

            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
            Er war vorher bereits arrogant und dachte alle bekommen zu können, wenn er es nur energisch genug verlangt. Die Unsichbarkeit hat seine natürlichen Tendenzen verstärkt und dadurch, dass Caine sich nicht mehr um irgendwelche Sanktionen Gedanken machen musste, wurde er dann halt zum Mörder. Das ist durchaus eine gelungene, von Bacon gut umgesetzte Entwicklung, aber eine 180 ° Wendung seines Charakters ist es nicht.
            Nö, von 180° spricht ja auch keiner. Nur hätte der gefrustete und seiner Meinung nach brillante aber unterschätzte Sebastian Caine wohl unter anderen Umständen niemals sein Team abgeschlachtet. Wollte er vorher noch Erfolge vorzeigen, nahm er danach den völligen Ruin seines Rufs und seiner Forschungsarbeiten in Kauf und lebte lieber seine Blutlust aus. Charakterlich war er schon vorher nicht sehr nett, aber er war ehrgeizig und wollte etwas erreichen. Das Serum machte ihn psychotisch. Nun lässt sich natürlich drüber spekulieren, ob allein durch die Unsichtbarkeit bei ihm etwas durchgeschmort ist, oder ob das Serum doch auch einen unmittelbaren psychischen Effekt bewirkt hat.

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            • #7
              Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
              Habe ich nicht so interpretiert, dass allein der Umstand der Unsichtbarkeit den Gorilla aggressiv werden ließ. Ist aber natürlich nicht auszuschließen.
              Man kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber die Botschaft des Films würde verwässert werden, wäre das Serum tatsächlich aggressionsauslösend. Die Botschaft ist (wie schon in der H.G Wells Verfilmung der 30'er), dass uneingeschränkte Freiheit sowie Unverantwortlichkeit den menschlichen Charakter korrumpiert. Aufgeklärte Wissenschaftler verwandeln sich so in größenwahnsinnige, unethische Verbrecher. Bei einem Aggressionsserum bliebe nur noch ein simpler Horrorschinken ohne jede psychologische Raffinesse zurück.

              Nur hätte der gefrustete und seiner Meinung nach brillante aber unterschätzte Sebastian Caine wohl unter anderen Umständen niemals sein Team abgeschlachtet.
              Das stimmt, da brauchte es schon außergewöhnliche Umstände. Meiner Meinung nach hautpsächlich oder ausschließlich die Unsichtbarkeit.
              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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              • #8
                Hmmm, ich muss sagen, mir gefällt deine Variante eigentlich auch besser.
                Ich warte auf die nächste Wiederholung.

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                • #9
                  ich emfand den Film als Mittelmaas,so neu war die Story nun auch wieder nicht,naja ich vergebe 3 von 5 Punkten.
                  "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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