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Red Riding Hood

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  • Red Riding Hood

    Es ist mal wieder Märchenzeit, aber dieser Film ist alles andere als für Kinder geeignet.
    Frei nach den Gebrüdern Grimm erzählt diese Variante von Rotkäppchen eine etwas erwachsenere Geschichte, ähnlich dem alten Schneewittchen-Film mit Sigourney Weaver. Der Wolf ist hier ein Werwolf, der wahllos mordend die Gegend unsicher macht. Und Rotkäppchen (Amanda Seyfried) ist eine junge Frau, die zwischen zwei Männern eine Rivalität heraufbeschwört.

    Auch dabei: Gary Oldman, Michael Shanks und Michael Hogan.

    Und hier der Link zum Trailer:
    IMDb Video: Red Riding Hood: Teaser Trailer

    Kinostart ist Mitte März 2011.
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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  • #2
    Mir macht der Hinweis "From the Director of Twilight" definitiv Angst.

    Es hört sich für mich alles irgendwie nach einem Twilightverschnitt an inklusive Pattinson-Look-A-Like. Das kann aber auch am Trailer liegen. Ich erwarte trotzdem keine erwachsene Version von Rotkäppchen sondern eher eine für Herz-Schmerz-Verrückte Teenager.

    Die Optik gefällt mir allerdings ganz gut.
    "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
    Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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    • #3
      Besonders gut gefallen haben mir die Landschaftsaufnahmen und die Aufnahmen im Dorf bzw. das Dorf selbst. Ich fand das diese Szenen sehr gut rüberkamen und so richtig schönes Fantasy-Film-Feeling wiederspiegelten. Auch der Wolf wurde optisch, in seinen Bewegungen und auch in seinen Kämpfen hervorragend dargestellt. Weiters spielten die Hauptdarsteller ihre Rollen überzeugend und besonders gut gefallen hat mir Amanda Seyfried als Valerie. Aber auch die Story rund um den Wolf bzw. wer dieser als Mensch ist, wurde überraschend und nicht wirklich vorhersehbar umgesetzt. Hierbei gab es ein paar sehr interessante Enthüllungen bezüglich Valeries Schwester, Vater und Mutter. Gut fand ich das Einbinden bzw. die vielen Anspielungen auf das Märchen Rotkäppchen.
      Aber leider habe ich auch einen kleinen negativen Kritikpunkt bzw. Teil der mir nicht so gut gefallen hat, das war nämlich die Dreiecks-Beziehung von Valerie und ihren beiden "Verehrern".
      Alles in allem hat mir der Film sehr gut gefallen, deswegen vergebe ich fünf von sechs Sterne für diesen.
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      • #4
        Ehrlich gefiel mir das viel zu sauber dargestellte Mittelalter weniger. Anscheinend gibt es dort sogar Haarspray etc so perfekt gestylt sind die Darsteller. Sprich leider viel zu steril nach Filmen wie "Braveheart", "Robin Hood" oder "Die Säulen der Erde".

        Dazu kommt die Twilight-artige-Dreiecksbeziehung die heutzutage einfach nur noch nervt. War klar auf Teenys und Twilight-Fans zugeschnitten.

        Wirkliche Überraschungen gabs auch keine. Hab den Vater auf Grund des Rotkäpchen-Märchens gleich verdächtigt, weil die Großmutter ja gefressen werden muss .

        Trotzdem fand ich den Film recht untehaltsam und Amanda Seyfried ist immer sehr ansehlich und süß. Deshalb gebe ich trotz vieler Kritikpunkte noch
        3 Sterne!

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        • #5
          Ich habe mir gestern auch mal "Red Riding Hood" im Free TV gegeben. Im Grunde kann man für den Film die gleich Aussage treffen, wie für die anderen Märchenverfilmungen der letzten Jahre: "Sehr, sehr, SEHR frei nach den Gebrüdern Grimm."

          Zwar werden schon einige Elemente aus dem Märchen verwendet - eine junge Hauptdarstellerin mit rotem Mantel, eine Großmutter, die allein im Wald lebt, ein böser Wolf. Aber ansonsten hat das mit dem Märchen nur noch sehr wenig zu tun, sogar die berühmte "Großmutter, warum hast du so große Augen, Ohren / etc.?"-Szene wurde nur kurz als Alptraum dargestellt.

          Wie auch Han Solo will ich die Optik kritisieren. Das ist sicherlich das sauberste Mittelalter, das ich seit vielen Jahren in einem Film gesehen habe. Praktisch kein Dreck, alle Leute immer sehr adrett angezogen und auch auch eine gewisse Weise sehr amerikanisch. Im Grunde das klischee-Hollywood bzw. Disney-Mittelalter.

          Schauspielerisch gibt es in der Synchro wenig auszusetzen. Gary Oldman betreibt ziemliches Overacting, die junge Hauptdarstellerin ist immerhin nett anzusehen. Ihre Verehrer kann man allerdings kaum ernst nehmen. Ach ja, die Dreiecksbeziehung wirkte schon sehr bemüht und eher wie ein Fremdkörper.

          Die Story an sich ist, nun ja, eben anders als das Märchen und das Ende irgendwo seltsam. Dazu verlief sie über weite Teile sehr holprig und es ist nur schwer auszumachen,was man nun eigentlich erzählen wollte. Ach ja, die verdammt rockige Orgie zur Mitte des Film empfand ich als sehr störend.

          Insgesamt war das kein Filmgenuss. Ich gebe daher harte 2 von 6 Sternen bzw. 3 von 10 Punkten.

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