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James Bond - Prequel, Reboot, Einzelfilme ?!

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  • James Bond - Prequel, Reboot, Einzelfilme ?!

    Nachdem ich nun Skyfall gesehen habe, in dem nun auch Moneypenny eingeführt wurde, frage ich mich, was es mit den neuen Bond-Filmen nun auf sich hat.
    Ich dachte zunächst man betreibt mit dem neuen Darsteller eine Art Prequel, sprich man sieht wie Bond mal begonnen hat. Andererseits sind auch viele Dinge komplett anders, plus dieser neue Bond lebt in einer modernen Welt. Also eher ein Reboot?
    Jetzt taucht im dem aktuellen Bond auf einmal das Goldfinger-Auto auf und 007 scheint auch aufgrund des Alters nicht mehr richtig diensttauglich zu sein. Das würde ja eher für eine Fortsetzung der bisherigen Teile sprechen...
    Ebenso scheint M ja noch die zu sein, die sie unter Pierce Brosnan schon war, während der neue M mMn eher dem Roger Moore M nachempfunden ist. Dazu eben die Einführung von Moneypenny...

    Oder sind die Bond-Filme im Prinzip einfach nur alles Einzelfilme, die hier und da mal auf einen älteren Teil hinweisen?

  • #2
    Ich habe es mir mittlerweile so zusammengeschustert, dass jeder Darsteller quasi ein Reboot verursacht. Bei Connery ist die Bolfeld-Story gut aufgehoben, aber danach auch wieder beendet - bis auf eine einzige Hommage. Natürlich gibt es ein paar Fakten, die zu JB in einem gewissen Stadium dazugehören, etwa seine kurze Ehe aus "Im Auftrag Ihrer Majestät", welche sowohl bei Moore als auch bei Dalton angesprochen wird. Der Rest sind schließlich Hommagen und Querverweise.

    Nicht ganz einordnen kann ich da nur "Im Auftrag Ihrer Majestät" nicht. Einerseits setzt er sich von den Connery-Bonds vorher ab, indem hier Blofeld und Bond schon wieder einander neu vorgestellt werden, andererseits ist der nächste Connery-Bond eine klare Fortsetzung von "Im Auftrag Ihrer Majestät". Aber das läuft bei mir unter "grobe Anschlussfehler, wie es sie leider in jeder länger laufenden Reihe gibt".
    Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

    Für alle, die Mathe mögen

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    • #3
      Wirkliche Kontinuität hat es bei den Bondfilmen nie gegeben. Dafür sind die einzelnen Romane auch zu durcheinander verfilmt und teilweise doch sehr ab von der Vorlage produziert worden. Von daher sollte man da gar nicht erst versuchen auf irgendeine Kontinuität zu achten. Die Filme der Bonddarsteller untereinander könnte man quasi noch am ehesten als kleine Mini-Kontinuitäten betrachten, was besonders bei den Filmen mit Craig sichtbar wird, aber selbst das ist bei den alten Filmen aufgrund der episodenhaften Machart der Filme teilweise auch völlig irrelevant.

      Die Reihe hat mit Daniel Craig natürlich deutlich auf Neuanfang gesetzt. Dinge wie der Aston Martin DB5 stehen einfach für die Zeit der alten Bondfilme und sind eher Selbstreferenzen aus Nostalgiegründen. Schließlich war Skyfall mal wieder ein Jubiläumsbond und der Zuschauer kann sich ja noch an die alten Filme erinnern.
      "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
      Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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      • #4
        Eigentlich haben mich als SF-Fan die Bondfilme nur peripher interessiert. Auch Julian Bashirs Holodeckabenteuer habe ich immer eher belächelt. Mein allererster Bondfilm war "Der Mann mit dem goldenen Colt". Da war ich noch ein Kind. Somit war Roger Moore "mein Bond".
        Vor kurzem kam ich in den Genuß eine Komplettsammlung sehr günstig zu bekommen.
        Ich muß sagen, daß die Connery-Bonds, von denen ich bis heute keinen kannte, besser sind als ich dachte. Sie gefallen mir sogar mehr als die meisten Moore-Bonds.
        Sehr überrascht war ich allerdings von dem Lazenby-Bond. Dachte ich doch immer, das sei ein Lückenfüllerbond, wurde ich eines besseren belehrt. Düsterer war bis dahin keiner.
        Die Moore-Bonds sind anfangs noch ganz gut, flachen aber zwischenzeitlich ziemlich ab. "Moonraker" betrachte ich im Moment als den schlechtesten von ihnen. Wenn nicht sogar als den schlechtesten aller Bondfilme.
        Die 2 Dalton-Bonds kann ich derzeit noch nicht bewerten, ich muß sie nochmal miteinander vergleichen.
        Die neue M, die mit den Brosnan-Bonds eingeführt wurde, gefällt mir sehr gut. Derzeit habe ich aber noch nicht alle von denen durch.
        Von den Craig-Bonds habe ich bislang nur "Ein Quantum Trost" gesehen, und muß sagen, daß ich davon schlichtweg begeistert bin.

        Fazit: Ich habe da in all den Jahren aufgrund meiner spezifischen Ignoranz tatsächlich was verpaßt.
        Zuletzt geändert von Galactus; 25.02.2013, 04:28.
        "Ganz egal wo Ihr hingeht - da seid Ihr dann." (Buckaroo Banzai)

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        • #5
          tja und ich dachte immer, dass Bond einfach nur der Deckname für verschieden Agenten mit der Dienstnummer 007 ist. Die Erklärung hat sich mit Skyfall aber auch erledigt.
          "Imagine there's no heaven - It's easy if you try
          No hell below us - Above us only sky
          Imagine all the people Living for today...
          "

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          • #6
            Zitat von Phoenow Beitrag anzeigen
            tja und ich dachte immer, dass Bond einfach nur der Deckname für verschieden Agenten mit der Dienstnummer 007 ist. Die Erklärung hat sich mit Skyfall aber auch erledigt.
            Und alle trinken Vodka Martini, sind ein Frauenheld und die Ehefrau wurde ermordet. Sorry, aber die Idee hat schon vor "Skyfall" nicht gefruchtet .

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            • #7
              Zitat von Phoenow Beitrag anzeigen
              tja und ich dachte immer, dass Bond einfach nur der Deckname für verschieden Agenten mit der Dienstnummer 007 ist. Die Erklärung hat sich mit Skyfall aber auch erledigt.
              in wie fern?

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              • #8
                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                Zitat von Phoenow
                tja und ich dachte immer, dass Bond einfach nur der Deckname für verschieden Agenten mit der Dienstnummer 007 ist. Die Erklärung hat sich mit Skyfall aber auch erledigt.
                in wie fern?
                In "Skyfall" sieht man das Grab der Eltern des von Daniel Craig dargestellten James Bond. Auf dem Grabstein stehen die Namen Andrew Bond und Monique Delacroix-Bond. James Bond ist also kein Deckname.

                Betreffend Einordnung der der Film-Reihe würde ich auch sagen, dass es mit jedem neuen Darsteller einen gewissen Reboot gegeben hat.

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                • #9
                  Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                  In "Skyfall" sieht man das Grab der Eltern des von Daniel Craig dargestellten James Bond. Auf dem Grabstein stehen die Namen Andrew Bond und Monique Delacroix-Bond. James Bond ist also kein Deckname.
                  Ah Danke! Ist mir gar nicht mehr in Erinnerung gewesen.
                  Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                  Betreffend Einordnung der der Film-Reihe würde ich auch sagen, dass es mit jedem neuen Darsteller einen gewissen Reboot gegeben hat.
                  Womit Phoenows Annahme weiter gelten könnte.

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