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Asterix: Im Auftrag Ihrer Majestät

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  • Asterix: Im Auftrag Ihrer Majestät

    Letztes Jahr kam die mittlerweile vierte Real-Asterix-Verfilmung raus. Bislang reichten diese ja ÜBERHAUPT nicht an ihre Vorlagen heran. Gerade der vorletzte, bei den olypmischen Spielen war GROTTENSCHLECHT und nur noch zum Fremdschämen da.

    Gott sei Dank ist "Im Auftrag Ihrer Majestät" wieder ne kleine Steigerung. Das liegt wohl u.a. auch an der Vorlage, gehört "Asterix bei den Briten" wohl zu den lustigsten Alben der Reihe. Die Verkettung mit den Normannen hätte allerdings nicht sein müssen, zumal "Asterix bei den Wikingern" erst vor ein paar Jahren als Zeichentrickfilm erschien. Da wollte man mit Grautvornix vermutlich einfach auf den Teeny-Zug aufspringen.

    Alles in allem gab es ein paar gute Schmähs, ein paar mittelmäßige und einige die wieder nur zum Fremdschähmen anregten. Wirklich schade, wenn man bedenkt, welche Steilvorlagen die Alben bieten würden. Denn am Besten ist der Film meist, wenn man sich daran hält.

    Optisch ist man (fast) auf dem Niveau von Hollywood-Produktionen. Aber das ist man mittlerweile ja dank Serien wie "Rom", "Spartacus" oder "Game of Thrones" bereits bei TV-Produktionen gewohnt.

    Sagen wir halt mit Augenzudrücken
    3 Sterne!

    Meine Real-Film-Hitliste:
    1. Asterix: Mission Cleopatra
    2. Asterix und Obelix gegen Cäsar
    3. Asterix: Im Auftrag ihrer Majestät
    4. Asterix bei den olympischen Spielen

  • #2
    Ohne den aktuellen Film gesehen zu haben stimme ich HanSolos Hitliste der erschienenen Asterix-Realfilme zu.
    "Kleopatra" war eine würdige Apaption des Comis bei der auch die Modernisierung der Anspielungen an die Gegenwart gut geklappt hat.
    "Gegen Cäsar" kommt knapp dahinter. Bemerkenswert an dem Film ist ja, dass mamn zwar Versatzstücke einiger Alben aufgegriffen aber dennoch eine neue Geschichte daraus konstruiert hat.
    "Olympische Spiele" ist einfach nur grottenschlecht - unrunde Story, holprige Witze, schlechte Schauspieler, seltsame angestückelte Gastauftritte in den letzten 10 Minuten. Zwei Stunden verschwendete Lebenszeit. Ich frage mich immer noch, wie der Film so ins Kino kommen konnte.

    Den neusten Realfilm habe ich jetzt noch nicht gesehen. Ich denke, ich warte auch hier auf die TV Ausstrahlung...

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    • #3
      Ich habe garnicht mitbekommen das es eine neue Real-Asterix-Verfilmung gegeben hat!
      Nachdem mir die letzte Verfilmung "Asterix bei den Olympischen Spielen" überhaupt nicht zusagte, hoffe ich doch sehr das der neue Film besser geworden ist.
      Kaufen werde ich mir den neuen Film sicherlich nicht, da warte ich lieber auf eine Free TV Ausstrahlung oder leihe ihn mir mal aus.
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      • #4
        Also ich habe den Film mittlerweile auch gesehen und bin leider sehr enttäuscht von diesen geworden. Extrem nervend fand ich die Figur Grautvornix, welche übrigens auch total überflüssig war. Weiters hätte man problemlos die Normannen weglassen können, da diese nichts zur Handlung beitrugen. Auch wirkten die Kulissen manchmal sehr unrealistisch bzw. unnatürlich. Die Figuren, mit Ausnahme von Obelix, konnten leider auch nicht wirklich überzeugen und die Gags waren meist sehr schwach und sehr schade fand ich es das die Szenen mit den Piraten überhaupt nicht lustig waren.
        Somit gibt es von mir nur einen von sechs Sterne.
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        • #5
          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
          Aber das ist man mittlerweile ja dank Serien wie "Rom", "Spartacus" ... bereits bei TV-Produktionen gewohnt.
          Jaja, es wird auch höchste Zeit, dass Brutus seinen Vater umbringt. In den Comics wurde das schon (z.B. in Der Seher) angedeutet.

          Maß aller Dinge bleiben jedoch die Zeichentrickfilme, aber auch nur bis Operation Hinkelstein. Kurz zur Erinnerung...

          1) Asterix, der Gallier
          2) Asterix und Kleopatra
          3) Asterix erobert Rom (mein Lieblings-Asterix)
          4) Asterix - Sieg über Caesar
          5) Asterx bei den Briten
          6) Asterix - Operation Hinkelstein

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          • #6
            Zitat von Albedo Beitrag anzeigen

            1) Asterix, der Gallier
            2) Asterix und Kleopatra
            3) Asterix erobert Rom (mein Lieblings-Asterix)
            4) Asterix - Sieg über Caesar
            5) Asterx bei den Briten
            6) Asterix - Operation Hinkelstein
            "Asterix und das Dorf der Götter" würde ich auch zu der Reihe dazuzählen (wenn er auch ein Animationsfilm ist) und der kommt wieder ganz an die alten Klassiker heran. Außerdem würde ich die Grenze schon nach "Asterix bei den Briten" ansetzen, weil "Operation Hinkelstein" IMO schon grottig war.

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            • #7
              So, ich habe Asterix im Auftrag ihrer Majestät über Ostern aufgenommen und heute angeschaut. Nach dem grottenschlechten "Bei den olympischen Spielen" war meine Erwartung an die Realverfilmungen ja im Keller, daher war ich doch positiv überrascht. Insgesamt konnte ich sogar ein paar mal herzhaft lachen und wurde gut unterhalten. Aber der Reihe nach.

              Asterix im Auftrag ihrer Majestät basiert vor allem auf dem Band Asterix bei den Briten, der ja schoneinmal als Comicverfilmung in den 1980ern als Zeichentrickfilm umgesetzt wurde. Daher spielt der Film auch in der Realverfilmung vor allem mit den diversen Britenklischees - vor allem der britischen Steifheit und übertrieben korrekten Umgangsformen. Dazu gibt es mehrere Anspielungen auf die Feindschaft Briten-Franzosen. Sehr genial fand ich da einer der ersten Szenen des Films: Queen: "Wo liegt dieses Dorf, das wir um Hilfe bitten sollen?" Teefax (zögert): "...in Gallien" Queen: "Vielleicht sollten wir uns doch lieber von den Römern erobern lassen."

              Die komplizierte Ausdrucksweise der Briten der Vorlage hat man auch in den Film übernommen, wobei der ständige englische Akzent meiner Meinung nach irgendwann etwas nervt. Das es nun eine Königin gibt anstelle von Sebigboss finde ich jetzt gar nicht mal schlimm, nur hat man es mit den Briten-Anachronismen hier etwas übertrieben. In Londinium sieht es eher aus wie im Fantasy Mittelerde als in verfremdeten keltischen Hüttenhäusern. Auch sonst ist die Alltagskleidung der Briten viel zu modern.

              An der Grundhandlung hat man dafür wenig geändert, was gut ist. Sehr seltsam ist aber der Auftritt der Normannen aus "Asterix und die Normannen" plus den dafür benötigten Grautvornix. Das ganze trägt absolut nichts zur Haupthandlung bei und riecht sehr nach Filmstreckung um noch 15-20 zusätzliche Minuten in den Film zu bekommen. Auch Grautvornix wird eigentlich nicht beötigt. Er macht Teefax kurzzeitig seine dazugedichtete Verlobte abspenstig, aber wenn man nebenbei auch noch Asterix auf Brautschau zeigen will hätte man das doch damit kombinieren können, dass sich Ophelia gespielt an Asterix ranschmeißt, um den sehr steifen Teefax aus der Reserve zu locken. Das hätte außerdem nochmal mehr Spannung in die Heldengruppe gebracht.

              Sehr interessant fand ich die in einer Szene angedeutete Vermutung, Asterix und Obelix könnten schwul sein. Monent, nicht gleich aufregen. Ich weis, die Comis geben das kein Sück her, aber wenn man mal darüber nachdenkt: Beide verbringen die Tage komplett zusammen, Essen zusammen, leben zusammen, sind immer zusammen und dann unterwegs. 2 Männer und ein Hund.. Da kann man als Außenstehender schon zu dem Schluss kommen.

              Bei den Schauspielern mach der von Asterix seine Sache zumindest besser als der von den olympischen Spielen. Aber irgendwie ist er mir für Asterix zu brav - ihm fehlt das Temperament aus den Comics. Selbst die Streits mit Obelix bleiben stets viel zu harmlos. Depardieux kann den Obelix spielen, wie immer wenig dran auszusetzen. Selbst die Liebelei mit der britischen Gouvernante fand ich gar nicht mal zum fremdschämen. Teefax hatte ich mir aber doch anders vorgestellt. Vor allem etwas schade, dass die Gruppe zeitweilig auf getrennten Wegen unterwegs ist. Grautvornix ist wie gesagt überflüssig. Cäsar ist auch wieder mal neu und ja, er gefiel mir nicht ganz. Der beste Realschauspieler für dem Asterix-Cäser ist für mich immer noch Gottfired John aus dem ersten Realfilm gewesen. Dieser Cäsar war mir zu weinerlich und hibbelig. Einzig die letzte Szene wo er die Britannienaktion seinem Biografen als großen Erfolg in die Feder diktiert war witzig, weil es zum teil dem historischen Vorbild entspricht und Geschichtklitterung ja nichts ungewöhnliches ist.

              Also, insgesasmt wurde ich gut unterhalten, was ich nach dem Olypia Desaster kaum mehr geglaubt habe. Dennoch hat der Film einige Macken. Die Normannen plus Grautvornix sind überflüssig, die Änderungen (Queen, Techtelmechtel Allerorten, die Briten eher Fantasy-Mittelalter als Antike) sind nur teilweise gelungen. Dafür wird die Britenhandlung vernünftig durcherzählt und zumindest bei mir haben einige der Gags tatsächlich gezündet. Daher gibt es von mir 4/6 Sternen und 7/10 Punkten.

              PS:
              Warum hatte Mirakulix keinen Cameo Auftritt? Konnte man nicht eben einen alten Schauspieler in ein entsprechendes Kostüm stecken für einen 30 Sekunden-Auftritt? Und warum war Idefix - im Gegensatz zur Vorlgage (!) - nicht mit dabei? War der Hundetrainer zu teuer?

              PPS:
              Warum ist der Thread im Film- und nicht im Comicverfilmungen-Forum? Ich bitte einen Mod höflich um eine Verschiebung.

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