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The Purge - Die Säuberung

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  • The Purge - Die Säuberung

    The Purge - Die Säuberung

    Inhalt:
    In einem von der Kriminalität beherrschten Amerika sieht sich die Regierung riesigen Problemen ausgesetzt: Weil die Gefängnisse überfüllt sind und die Anzahl der Straftaten anders kaum noch in den Griff zu bekommen ist, greift man zu einer radikalen Maßnahme: Es wird einmal im Jahr eine 12-Stunden-Frist eingeführt, in der jedes Verbrechen, egal ob Diebstahl oder Mord, legal wird und damit auch keine Strafe nach sich zieht. Die Polizei kann nicht gerufen werden und auch die Krankenhäuser verweigern jede Hilfe innerhalb dieser zwölf Stunden. Das soll den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Probleme zu lösen, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Als ein Einbrecher das Versteck von James Sandin, seiner Frau Mary und ihren gemeinsamen Kindern entdeckt, wird eine schicksalsträchtige Kette von Ereignissen in Gang gesetzt: Für James und seine Familie scheint es fast unmöglich zu sein, die Nacht zu überstehen ohne selbst zu Tätern zu werden. (Quelle)

    Darsteller:
    Ethan Hawke: James Sandin
    Lena Headey: Mary Sandin
    Max Burkholder: Charlie Sandin
    Adelaide Kane: Zoey Sandin
    Edwin Hodge: Zielperson / Geisel
    Tony Oller: Henry
    Rhys Wakefield: Anführer

    Regie:
    James DeMonaco

    Produktionsjahr:
    2013

    Länge:
    85 min

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Name: filmplakat-the-purge-die-saeuberung.jpg
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ID: 4289976



    Mein Fazit:
    Die Idee mit der jährlichen 12-Stunden-Frist für die Säuberung ist sehr spannend, jedoch fand ich die Umsetzung dieser Story leider nicht ganz so gut gelungen. Ich finde nämlich das die Story großteils leider zu sehr vorhersehbar war und somit viel an Spannung verlor. Auch hätte es den Film sicherlich nicht geschadet, wenn die Hauptcharaktere ein kleine wenig mehr Charaktertiefe bekommen hätten. Die Darsteller waren im Großen und Ganzen in Ordnung und spielten ihre Rollen einigermaßen überzeugend und es war schön Ethan Hawke und Lena Headey wieder einmal zu sehen. Gut gefallen hat es mir auch das gezeigt wurde aus welchen Motiven Morde geschahen, wie zum Beispiel Lust auf die Jagd und Töten, Neid, Hass, usw.
    Alles in allem konnte der Film einigermaßen gut unterhalten, deswegen vergebe ich für diesen gute drei von sechs Sterne.
    Zuletzt geändert von Rommie's Greatest Fan; 27.06.2013, 09:06.
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  • #2
    Ich fand den Film eigentlich ganz gut, nur finde ich hätte man aus der interessanten Story bzw. Idee mehr machen können!
    Den Film an sich fand ich sehr spannend & die Schauspieler haben Ihre Arbeit ganz gut gemacht!

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    • #3
      Ich finde die Grundidee einfach vollkommen lächerlich. Und nach allem was man so sieht und liest scheint sich der Film auch noch vollkommen ernst zu nehmen.

      Nee danke, da passe ich. Wenn ich sehen möchte was in Menschen steckt wenn keine Konsequenzen drohen dann spiele ich EVE Online oder sowas.
      Dort brauchts auch keine hanebücherne Grundidee wie hier.

      Kommentar


      • #4
        Bereits vier Tage nach dem amerikanischen Kinostart kündigte Universal eine Fortsetzung des Films an. Produzent Jason Blum wird erneut an der Produktion beteiligt sein.
        "The Purge 2": Fortsetzung des Sci-Fi-Horrors angekündigt
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        • #5
          Zitat von spidy1980 Beitrag anzeigen
          Ich finde die Grundidee einfach vollkommen lächerlich. Und nach allem was man so sieht und liest scheint sich der Film auch noch vollkommen ernst zu nehmen.

          Nee danke, da passe ich. Wenn ich sehen möchte was in Menschen steckt wenn keine Konsequenzen drohen dann spiele ich EVE Online oder sowas.
          Dort brauchts auch keine hanebücherne Grundidee wie hier.
          Dem kann ich mich nur anschließen - Das fällt eindeutig unter die Kategorie "was die Welt nicht braucht". Nichts anderes als "Panic Room", aufgegossen mit einer unsinnigen Idee die Verbrechensrate zu senken.

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          • #6
            Ich finde die Idee eigentlich recht gut, auch wenn ich nicht ganz glauben mag, dass die Säuberung tatsächlich der Wirtschaft und der Gesellschaft zu Gute kommen mag. In den 12h würde doch garantiert dermaßen viel zerstört, das könnten alle Versicherungen der Welt bezahlen.

            Zum Film:
            Leider geht es nicht in die Richtung wie ich erwartet hätte, sprich Festung der reichen Leute droht eingenommen zu werden. Die Festung ist in der Tat ein Häusschen mit ein wenig Blech vor den Fenstern und Türen.
            Leider agieren einige Personen wieder äußerst dämlich, vor allem das Mädel. Das Haus wirkt teilweise wie eine Kleinstadt, da sich alle aus den Augen verlieren und man sich erst wieder suchen muss. Auch der Soldat kann sich doch ziemlich lange verstecken.
            Die Verrückten sind mir ein wenig zu verrückt, sehr schön aber die Rambo Aktion des Vaters! Die Frau stellt sich wiederum sehr dumm an, rennt völlig ohne Deckung durchs Haus und sucht...was sucht sie eigentlich, statt sich mit den Kindern zu verschanzen? Ist auch eigentlich ein ziemlich dämliches Sicherheitssystem, welches nicht mal einen zusätzlich abgesicherten Raum bietet.
            Dann kommen die Nachbarn und spätestens jetzt konnte ich den Film nicht mehr ernst nehmen, was aber nicht schlimm ist. Ein paar der letzten Minunten sind sogar brüllend komisch.

            Die Idee ist gut, die Umsetzung merkwürdig, insgesamt ist der Film ziemlich dämlich.
            Dennoch ist er spannend und ich hatte meinen Spaß, von daher würde ich ihn mit
            6,5/10 bewerten.

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            • #7
              Bei "The Pruge" hatte ich einen dumpfen Actionfilm erwartet - genau das richtige für einen verregneten Abend. Tatsächlich bietet der Film genau das, aber halt, da war noch mehr. Sieht man von den Actionszenen ab, so bekommt man hier eine der miesesten Gesellschaftsdystopien seit langem abgeliefert. Solche "Reformen" im Straf- und Sozialwesen erscheinen in Anbetracht beständiger Kürzungen eigentlich nur konsequent. Es sind viele kleine Szenen, die den Film ausmachen. Sehr schön fand ich etwa den Nachbarn, der bei Sonnenschein seine Machete schärft und nebenbei ein Schwätzchen über seine Purge-Pläne hält. Interessant war auch das Kommentar des Vaters, dass man vor der Reinigung Millionen Arbeitslose gehabt hätte. Tatsächlich gewinnt der Film viel, je mehr Fantasie man hat.

              Leider war die Umsetzung der Handlung enttäuschend konventionell. Die Story verliert sich zunehmend in vorhersehbarer Action, die man auch hätte sein lassen können. Ich hätte es gar nicht schlecht gefunden, wenn die Familie die Säuberung in ihrem geschützten Haus abgewartet hätte und währenddessen über die Säuberung diskutiert. Am Morgen danach wäre es dann an die Aufräumarbeiten gegangen. Als Kammerspiel hätte die Idee sicherlich viel besser funktioniert. So aber bekommt man nur eine Art "Panic Room" mit einer netteren Idee, aber einer schlechteren Umsetzung.


              Fazit: interessant, trotz etlicher Mängel. Die passablen Schauspieler - hier sei Ethan Hawke als sich selbst rechtfertigender Vater lobend erwähnt - überspielen manche Länge, aber die maue Handlung bleibt dennoch offensichtlich. Bei "The Purge" wäre weniger wahrlich etwas mehr gewesen. Ich vergebe dennoch 4 von 6 Sternen, wegen der erwähnten Momente im Film.
              "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
              die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
              (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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              • #8
                Also ich fand den Film "naja". Die Story, bzw. die Idee, das Verbrechen für 12 Stunden legal sind, ist endlich mal etwas neues. Aber die Umsetzung war nicht gerade der Hit, schade eigentlich. Der Film wurde immer vorhersehbarer und ich habe mir manchmal echt an den Kopf gefasst und fast schon brüllen wollen: "SEHT IHR DAS NICHT?!"
                Ausserdem war das ach so sichere Haus etwas zu "normal". Ich hätte eher soetwas erwartet:

                Safe House
                "noH QapmeH wo' Qaw'lu'chugh yay chavbe'lu' 'ej wo' choqmeH may' DoHlu'chugh lujbe'lu'!"

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                • #9
                  Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
                  Bereits vier Tage nach dem amerikanischen Kinostart kündigte Universal eine Fortsetzung des Films an. Produzent Jason Blum wird erneut an der Produktion beteiligt sein.
                  "The Purge 2": Fortsetzung des Sci-Fi-Horrors angekündigt
                  Nun ist es soweit, am 31. July kommt die angekündigte Fortsetzung des ersten Films in die Kinos. Ich denke falls das Wetter im July einmal schlecht wird, werde ich mir den Film im Kino anschauen.
                  Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
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                  • #10
                    Ich hab' mich von dem Namen Ethan Hawke anlocken lassen, aber dieser hat sich mit seiner Beiteiligung an "The Purge" mal so richtig in die Nesseln gesetzt.

                    Was macht man, wenn die Wirtschaft zusammenbricht? Mord und Totschlag legalisieren natürlich, so viel sollte doch schon "Death Race" bewiesen haben!! Die Prämisse ist so abgrundartig dämlich, dass es schon einer storytechnischen Herkulesaufgabe bedurft hätte, um auch nur einen annehmbaren Film zu präsentieren. Stattdessen gibt es eine wenig originielle Einbruchsgeschichte, die fast komplett im dunklen mir verwackelten Nahaufnahmen erzählt wird.

                    Positiv ist die kurze Filmdauer zu vermerken und dass die over the top-Bösewichten und Klischeesammlungen eine gewisse Komik versprühen.

                    Deswegen 2 Sterne

                    **
                    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                    • #11
                      Anlässlich der "Demonstrationen" zum G20 Gipfel in Hamburg ist mir noch einmal klar geworden wie unglaublich absolut hirnverbrannt diese bescheuerte Idee des Films ist. 12 h ohne Strafe randalieren dürfen? Die Anarchisten werden sich freuen.
                      Ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie der Tag zu deren Nationalfeiertag wird. Mit dem Motto: Purge it with Fire.


                      Die Bilder der brennenden Wall Street werden die Wirtschaft bestimmt ankurbeln.

                      Dazu die Bilder der Jokers (Ähnlichkeiten mit real oder fiktiv existierenden Personen sind rein zufällig), die in den Städten das größte Lagerfeuer der Welt anzünden. Wunderschön. Die verkohlten Ruinen der Großstädte werden das neue Touristenziel werden. Einen so guten Plan die WIrtschaftsprobleme in den USA zu lösen wird es wohl nie wieder geben.

                      Spoiler

                      Weil es danach keine Wirtschaft mehr gibt, die Probleme haben könnte.

                      Habe den Film übrigens noch nicht gesehen und das wird sich in naher Zukunft wahrscheinlich auch nicht ändern.

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                      • #12
                        Das ganze ist ein Horrorfilm/Thriller und keine Doku oder Sozialstudie .

                        Finde die Grundidee interessant, was zumindest bei Teil 1 einen Kreativitätsbonus gibt. Dazu kommt, dass dieser eine durch das Im Haus spielen eine eigene Atmosphäre hatte. Der höfliche Terrorist wirkte schon sehr bedrohlich. Dann das überraschend schockierende Ende mit den Nachbarn.

                        Klar gibt es die klassischen Klischees und die Charaktere verhalten sich öfteres dumm wie Holz, aber

                        4 Sterne geb ich trotzdem!

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                        • #13
                          Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
                          Die Story, bzw. die Idee, das Verbrechen für 12 Stunden legal sind, ist endlich mal etwas neues.
                          Nicht in der SF http://www.mallux.de/Freebird-p482h4...st-4-Kali.html

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                          • #14
                            So grundbescheuert wie vor 2 Jahren finde ich die Prämisse gar nicht mehr. Die Purge-Reihe ist keine Dokumentation, nein sie vielmehr ist eine Satire auf den Neoliberalismus. Man gucke sich nur an, wie einige amerikanische Politiker im Rahmen der Reform des Gesundheitswesen ziemlich offen zugeben, dass man die Armen auch einfach sterben lassen kann. Von "Pech gehabt, wenn du dir keine Krankenversicherung leisten kannst" zu "Pech gehabt, wenn du dir keine Purge-Versicherung leisten kannst", ist der Weg zwar noch weit, aber nicht absurd weit.

                            Das Problem mit dem ersten Teil ist allerdings, dass die Purge-Prämisse völlig egal ist. Man hat die Handlung eines klassisches "Home Invasion"-Films und hätte Ethan Hawke genausogut in ein Landhaus verfrachten können, bei dem die nächste Polizeistreife Stunden entfernt liegt. Und als Vertreter dieser Gattung ist der Film leider ziemlich mies. Allein schon diese lange Schnitzeljagd im Dunkel zu einer Zeit, in der die Schurken sichtbar noch gar nicht Haus sind, macht die Atmosphäre kaputt.
                            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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