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Filmtrailer - Eine abgenutzte Idee?

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  • Filmtrailer - Eine abgenutzte Idee?

    RGF hat mich auf diese Idee gebracht:
    Wie ist eure Meinung eigentlich zu Filmtrailern in der heutigen Zeit? Sind sie immer noch nötig? Oder spart ihr euch bei den meisten Titeln das Ansehen, weil zu viel Handlung gezeigt werden könnte? Was war der letzte Trailer, der euch so richtig im Gedächtnis geblieben ist? Und welchen fandet ihr völlig zum Vergessen?
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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  • #2
    Das muss man von Trailer zu Trailer unterscheiden.

    Es gibt einige Trailer, die zu viel von der Handlung verraten. Andere hingegen teasen den Zuschauer nur und man will den Film auf jeden Fall sehen.
    Ein Beispiel dafür wäre der The Dark Knight Trailer: Man weiß, es wird um den Kampf zwischen Batman und Joker gehen. Batman Fans werden schon durch Harvey Dent erkennen, dass hier Two-Face eingeführt wird. Aber die eigentliche Handlung des Films ist mehr oder minder unklar. Ähnlich machen das Spieleentwickler bei ihren Trailern, man versucht nur 1 - 2 Mal einen Hype loszutreten und schaut dann grinsend dabei zu, wie die Netzkultur ihren Teil erledigt. Diese 4 - 5 Trailer die man heutzutage bei vielen Filmen bekommt, nehmen von der Handlung leider oft zu viel vorweg, als dass es noch interessant wäre, die Filme im Kino zu schauen, vor allem bei den heutigen Ticketpreisen.

    Daher: Gut gemachte Trailer, die nicht spoilern, sondern nur hypen sind immernoch ein mächtiges Werkzeug jeder Marketingabteilung. Aber man sollte sich auf einen möglichst kurzen Trailer beschränken.
    "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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    • #3
      Trailer sind schon nötig, denn irgendwie muss meine Neugier ja geweckt werden.
      Gute Kritiken alleine reichen mir nicht immer aus, da es auch öfters vorkommt, da ich anderer Meinung bin wie die meisten Kritiker. Ich lese mir auch keine Kritiken vor einem Kinofilm durch, sondern erhasche nur die Endnote.

      Es gibt auch Filme, welche ohne einen interessanten Trailer an mir vorbeigegangen wären.
      Früher habe ich mir alle Trailer angeguckt, aber mir fehlte dann dieser "Aha" Moment im Kino.
      Seit vielleicht 2 Jahren gucke mir nur den ersten richtigen Trailer an und die restlichen spare ich mir, denn besonders die letzten Trailer spoilern viel zu viel.

      Ohne Trailer würde ich mir im Jahr sicherlich weniger Filme angucken.
      Oft ist es aber auch so, dass der Trailer viel besser ist, als der eigentlich Film oder umgekehrt.

      Trailer, welche ich grandios finde sind zb.

      There Will be Blood
      https://www.youtube.com/watch?v=FeSLPELpMeM
      Prometheus
      https://www.youtube.com/watch?v=XIPlqEcfyhg
      Mad Max Road Fury
      https://www.youtube.com/watch?v=b_4nzm9ICuo


      Die schlechten habe ich schon wieder vergessen

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      • #4
        Also, wenn ein Trailer zuviel von der Handlung verrät, ist das in der Tat ein absolutes No-Go!

        Was mir vor Jahren sehr missfiel, war der Trailer zu Chicken Run - Hennen rennen (was n Titel!), wo in der Tat jede Pointe des Films im Trailer war.
        Somit war der Trailer grandios, der Film aber in meinen Augen ein Totalausfall und rausgeschmissenes Geld.

        Ich schaue immer noch gerne Trailer an und finde überhaupt nicht, dass das abgenutzt ist.
        Nur:
        Die Qualität der Trailer - das den Film dem potentiellen Zuschauer schmackhaft machen - und das erforderliche Gespür oder Fingerspitzengefühl für einen gut gemachten Trailer... das ist einfach nicht mehr so dolle.

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        • #5
          Also ich möchte auf die Trailer nicht verzichten. Klar, manchmal verraten diese ein wenig zuviel oder bei Komödien werden schon alle lustigen Szenen verheitzt, jedoch durch die Vorschau wurde mein Interesse für einige sehr gute Filme geweckt. Gut in Erinnerung geblieben ist mir der Trailer für "Die Mamba", "A Million Ways To Die In The West", "Dampfnudelblues" und "Das ewige Leben". Diese klasse Filme hätte ich ohne Trailer wahrscheinlich nie gesehen.
          Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
          Wahl zur Miss SciFi-Forum 2017
          Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
          Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

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          • #6
            Ich denke, es hängt auch sehr vom Genre ab. Gerade bei Komödien findet es man vermehrt vor, dass die besten Gags im Trailer bereits gezeigt werden und sich das auf das Sehvergnügen des ganzen Films dann auswirkt. Kaum eine Komödie hat eine so große Gag-Dichte, dass man in einem zweiminütigen Zusammenschnitt nicht den Großteil der spontanen Gags oder Slapstickeinlagen einbauen könnten. Was mit in einem solchen Trailer dann meistens nicht findet, sind Gags, die sich auf eine sich mit der Handlung aufbauenden Situation beziehen. Einerseits weil ein Trailer nicht genug Zeit hat, den Kontext zu erläutern, anderseits weil es es besser gar nicht sollte, damit nicht zu viel über den Handlungsverlauf verraten wird.

            Generell finde ich nicht, dass Trailer in letzter Zeit zu viel über die Handlung des Films verraten. Es kommt immer darauf an, in welchem Kontext eine gezeigte Szene dann im Film vorkommt, mitunter gab es schon Szenen, die gefielen mir im Trailer besser als dann eingebettet im fertigen Film. Ich finde, am besten sind Trailer, die eine gewisse Stimmung festlegen und sich darauf beschränken, wenn dann die Ausgangssituation zu erläutern und dann ein paar Szenen zu zeigen, wohin das im Groben noch führt. Sicher kann man dann schlussfolgern, wie die Handlung dann verläuft, um von der festgelegten Ausgangssituation zu den gezeigten Szenen überzuleiten und wahrscheinlich wird man da sicher öfter mal auch richtig liegen. Aber die Sicherheit hat man dann doch erst, wenn man den Film gesehen hat.

            Wo man auch differenzieren muss, ist bei der Zielgruppe des Trailers. Klar, wenn man ein Fan eines Franchise wie Star Trek, Star Wars, Marvel, Terminator, etc. ist, dann sucht man meisten doch aktiv nach jedem verfügbaren Info-Schnipsel, Szenen-Bildern, Behind-the-Scenes-Fotos, etc. Wenn man dann noch in drei oder vier Trailern dann bewegte Bilder zusätzlich sieht, kann es einem dann schon vorkommen, dass man zu viel über die Handlung erfährt, weil man bereits mehr Informationen hat, um die Szenen im Trailer in einen Kontext zu setzen. Deshalb sind Trailer wohl eher für jenes Publikum gedacht, dass nicht zu den Leuten gehört, die sich bereits für den Film interessieren, denn die wissen schon, dass der Film kommt, haben sich über das Internet bereits mit Infos versorgt und gehen mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso ins Kino.

            Für den "normalen" Kinobesucher, der sich nicht für bestimmte Filme im besonderen interessiert, sondern einfach mal abwartet, was kommt, sind Trailer hingegen wohl weiterhin die Hauptinformationsquelle über Filme, die er sich potenziell ansehen würde. Er bekommt erst durch den Trailer einen Eindruck und Informationen und entscheidet daraufhin, ob er ihn sich ansehen wird oder nicht.

            Für die genannten SciFi-Franchises wäre mir persönlich auch manchmal lieb, wenn es weniger Trailer gäbe, weil ich von diesen Filmen die Infos von der Ankündigung der Filme über Produktionsinfos bis hin zum Kinostart ohnehin laufend mitverfolge. Auf andere sehr gute Filme hingegen wäre ich ohne Trailer überhaupt nicht aufmerksam geworden. Z.B. auf "The Hunger Games", "Jack Reacher", "2 Guns", "Gravity", "Edge of Tomorrow", "2 vom alten Schlag" um nur einige Filme der letzten Jahre zu nennen, von denen ich im Vorfeld eigentlich nichts anderes als den/die Trailer kannte.

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            • #7
              Zitat von Ductos Beitrag anzeigen
              Was war der letzte Trailer, der euch so richtig im Gedächtnis geblieben ist?
              Ganz ehrlich? Das war der zu The Lego Movie
              https://www.youtube.com/watch?v=E8r3hx1xYLM

              Ich weiß nicht wie oft ich den gesehen habe (also den Trailer).


              Ansonsten schaue ich eingentlich so gut wie keine Trailer, was aber wohl hauptächlich daran liegt, dass ich auch gernell sehr wenig ins Kino gehe und die Filme die ich mir anschauen will, schon feststehen, ohne dass ich groß Trailer dazu sehen muss.

              In nächster Zeit sind dass Star Wars 7, Independence Day 2, der nächste Turtles-Film und der Stargate-Reboot (ja, ich gehe wirklich selten ins Kino).

              Gezielt gesucht und geschaut habe ich in letzter Zeit nur die Trailer zu Star Wars, wenn auch mehr aus dem Interesse heraus, weil ich wissen wollte ob schon das ein oder andere zu EU vs. Reboot absehbar ist.
              Wormhole GalaXy
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              Neu: Das große Finale: Folge 40: Ursprung

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              • #8
                Insbesondere im Bereich SciFi/Comic sind Trailer meistens nicht sehr originell: https://www.youtube.com/watch?v=Pc71YvWG0GQ.

                Wenn man eher seltener ins Kino geht und sich zwischen einem Star Trek, Star Wars oder Marvel-Film entscheiden möchte, ist der Trailer daher keine Hilfe und spoilt häufig noch zusätzlich die Handlung (Star Trek 2009, Terminator, Avatar).

                Aber wenn man sich wieso schon auf einen Film freut, ist es schön den Trailer auf der großen Leinwand zu sehen, um sich schon etwas einzustimmen. Auf der anderen Seite nervt die schwarze Leinwand, wenn man etwas später kommt und sich während des Trailers zu seinem Platz vorarbeiten will. Und die Aktustik dürfte etwas weniger spastisch sein: keine ständigen "Dööts" und "BAAMs" bitte!
                I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                • #9
                  Trailer sind letztendlich die einzige Möglichkeit sich selbst ein Bild von einem Film zu machen, bevor man ihn gesehen hat, man kann also kaum auf sie verzichten. Reviews helfen da zwar auch, vor allem weil es sich dabei nicht um Werbung handelt, allerdings ist es natürlich auch schwierig sich auf die Beschreibungen zu verlassen. Und vor Spoilern in Trailern habe ich eigentlich auch keine Angst. Wenn man es schafft, große Teile der Handlung in einem Trailer zu zeigen, dann hat der Film einfach keine nennenswerte Handlung.

                  Welche Trailer einem im Gedächtnis bleiben, hängt oft natürlich auch einfach vom Film ab und weniger vom Trailer selbst. Ein Turbo Kid hebt sich einfach stärker ab als Mistress America und das nicht unbedingt, weil der Trailer oder der Film besser sind.

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