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Wie konnte es Wurmschwanz nach Gryffindor verschlagen?

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  • Wie konnte es Wurmschwanz nach Gryffindor verschlagen?

    Berechtigte Frage?

    Wurmschwanz ist vom Schlage jener, die nicht genug eigenen Antrieb und Selbstvertauen haben, um ihr Leben in Eigenregie zu leben, und geben sich deshalb stets mit Leuten ab, die ihnen vermeintlich voraus sind. Wurmschwanz braucht es, andere anzuhecheln, sie zu bewundern. Er hat keine eigenen Ziele, keine eigenen Wünsche und er ordnet sich gerne unter. Zu Schulzeiten sind seine Meister James und Sirius, später, nachdem ihm schwant, dass in Voldemort noch ein mächtigerer Mitspieler auf den Plan getreten ist, läuft er zu ihm über und verrät darüberhinaus noch jene, denen er jahrelang hörig war. Und dann fristet er sein Leben als Rons Hausratte. Sein Spitzname passt nur allzu gut, denn er ist wirklich ein Wurm.

    Also wie hat er es mit solchen Eigenschaften nach Gryffindor geschafft. Wo ist der sprichwörtliche Mut bei ihm zu finden?

  • #2
    Ich denke, dass ist bei ihm wie bei Neville: Er hat den Mut als Anlage, kommt aber nicht dazu ihn zu entwickeln und sich so als Gryffindor zu offenbaren...wäre meiner Meinung nach das einzig denkbare...

    "Nimm mal ein wenig Passiv-Bruder-Aktivpuder."
    Unser kleiner Cast-Beitrag zum Thema Disney/Star Wars: https://www.youtube.com/watch?v=Kh73FMC2GBo

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    • #3
      Gut möglich. Er kann ja durchaus das Potential für echten Mut gehabt haben und ist deswegen bei Gryffindor gelandet, die einzige Alternative für ihn wäre sonst wohl Hufflepuff gewesen und dann hätte er mit dem Rest der Geschichte nichts zu tun gehabt.
      Allerdings ist er nie dazu gekommen sein Potential zu nutzen, da es in seiner Zeit keinen großen Zaubererkonflikt gab und er mehr das Anhängsel von James Potter, Sirius Black und Remus Lupin gewesen ist und dabei wohl immer der Feigling blieb, der er war. (man muss ja auch beachten, dass die drei in ihrer Schulzeit keine Kinder von Traurigkeit waren). Dass er am Ende die anderen verraten hat sehe ich dann auch eher mit seiner Feigheit und der daraus resultierenden Angst vor dem Tod, wie es Voldemort auch in Buch 4 andeutet. Und für seinen Verrat gibt es auch im HP Universum keine Vergebung - hätte er sich offenbart wäre er auch nur in Askaban gelandet oder gleich exekutiert worden...

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      • #4
        Ich würde Wurmschwanz auch nicht einfach als Feige abtun. Ich denke mal, dass er einfach nicht das Rückgrat hatte um dauerhaft Mitglied des Phönixordens zu sein. Ich schätze mal, dass ihn dieser Druck viel eher gebrochen hat als eigener Antrieb. Die ständige angst davor getötet zu werden kann einen Menschen zu wirklich schlimmen Dingen bringen.
        "Gott würfelt nicht!"
        -Albert Einstein

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        • #5
          Sind wir überhaupt sicher, dass Pettigrew seinerzeits in Gryffindor war?
          Wirklich belegt haben wir diese Tatsache doch nur von James Potter, Lilian Evans und Severus Snape (2* Gryffindor, einmal Slytherin), die drei anderen Jungs könnten ebenso gut Ravenclaws (Sirius als [neben James] "cleverster" Schüler seines Jahrgangs, wie es Lupin in der Shriecking Shack erwähnt, wäre da ja nicht schlecht aufgehoben) oder Hufflepuffs gewesen sein.

          Und wie man zB an Harry und Cho oder Ginnys erstem Freund sieht, ist ein Befreunden zwischen den Häusern erstmal nichts ungewöhnliches....

          Ich halte es aber auch für wahrscheinlich, dass die Marauders alle in Gryffindor waren, nur haben wir dafür zumindest keinen Beleg in den Büchern...

          und wie er nach Gryffindor kam? Wie ist der kleine nervige Creevey dorthin gekommen? wieso soll nicht "Heldenverehrung" für die bestimmt schon unter 11jährigen eindrucksvollen James und Sirius ausreichen? "ich will bei denen da im Haus sein"... wie man bei Harry sieht, lässt er durchaus mit sich reden. Und wie wir wissen war Peter ja schon immer ein "Klammerer", der sich an stärkere und mächtigere Leute dranhängte. Vond aher würde das schon zu ihm passen, sich da zwei besonders stark wirkende auszusuchen ... oder als eigentlich ziemlich großer Feigling sehr große Angst vor der Dunklen Seite der Slytherins gehabt zu haben, so dass deren Haus absolut uninteressant war
          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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          • #6
            Nur ist es nicht so, dass die Schüler die Freiheit haben, sich ihr Haus auszusuchen. Das Motiv zur Mitgliedschaft ist immer das gleiche: "Der Hut hat mich hierhingeschickt!"

            Ich denke, Pettygrew ist in Gryffindoer gelandet, weil er am wenigsten Nicht-mutig ist.

            Will heißen, er ist saudumm, ein widerlicher Opportunist ohne eigenen Ehrgeiz und zudem völlig ohne Mitgefühl.

            Wenn er nun auch nur einen winzig kleinen Funken Funken Mut hat, und sei er noch so winzig, müsste Der Hut ihn nach Gryffindor stecken.
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            • #7
              Zitat von Sternengucker Beitrag anzeigen
              Sind wir überhaupt sicher, dass Pettigrew seinerzeits in Gryffindor war?
              Wirklich belegt haben wir diese Tatsache doch nur von James Potter, Lilian Evans und Severus Snape (2* Gryffindor, einmal Slytherin), die drei anderen Jungs könnten ebenso gut Ravenclaws (Sirius als [neben James] "cleverster" Schüler seines Jahrgangs, wie es Lupin in der Shriecking Shack erwähnt, wäre da ja nicht schlecht aufgehoben) oder Hufflepuffs gewesen sein.
              Falsch, Sirius war garantiert Gryffindor, denn

              Spoiler
              wie wir erfahren, hat Sirius seinen Bettenplatz im Grimmauldplatz in den Gryffindor-Farben geschmückt.

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              • #8
                Lucky haben wir denn auch nur EINEN Beleg eines Schülers der sich wirklich beschwert hat im falschen Haus gelandet zu sein? (okay, bei Neville kann das mal erwähnt worden sein, aber der jammert sowieso zu viel weil ihm einiges an Selbstvertrauen fehlt).
                Das zweitnächste an "falsch besetzt" wäre dann schon Harry bei dem der Hut überlegt hat ihn nach Slytherin zu stecken und davon liess er sich abbringen weil Harry fest überzeugt war nicht nach Slytherin zu gehören.

                IMO ist das eine ganze Menge Einfluss, wenn ich dazu dann noch Familien wie die Creeveys oder Weasleys sehe, bei denen mehrere Kinder in unterschiedlichem Alter ins selbe Haus kommen (okay, die Patils sind das Gegenbeispiel), denke ich schon dass es einen sehr großen Einfluss des Wunschdenkens eines Kindes gibt darauf wohin es kommt.
                Malfoy wird auch nicht aufgrund einer Befähigung oder sowas dorthin gekommen sein sondern vor allem weil er vorher schon mit jeder Pore diese Idee ausatmete "ich bin ein Slytherin"... von ihm wurde ja gesagt dass der Hut noch nicht mal richtig auf dem Kopf saß als das Haus schon verkündet wurde.

                @Benji danke daran hatte ich nicht mehr gedacht.

                Spoiler
                (Und sein Bruder Regulus war in Slytherin, oder?)
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                • #9
                  Zitat von Sternengucker Beitrag anzeigen

                  Spoiler
                  (Und sein Bruder Regulus war in Slytherin, oder?)
                  Rüschtüsch

                  Das mit der Hausverteilung find ich ein schwieriges Thema. Auf der einen Seite haben die eigenen Wünsche durchaus starken Einfluss, wie man ja an HP sieht(oder auch an Ronald Weasley), auf der anderen gibt es da als schon angesprochenes Beispiel die Patil-Zwillinge. Die werden sich ja wohl kaum gehasst haben, hab ich zumindest nicht rausgelesen. Gerade bei Zwillingen könnte ich mir schon vorstellen, dass sie sich sehr gewünscht haben, ins selbe Haus zu kommen. Ich glaube, an der Stelle hat sich JKR einfach nicht so die Gedanken gemacht oder es einfach so gedeichselt, wie es gerade passte. Ist im Endeffekt auch nicht so wichtig, finde ich. Wie Sternengucker schon schrieb bedeutet die Mitgliedschaft in verschiedenen Häusern ja keine Kontaktsperre.

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                  • #10
                    Ich denke mal, dass sich die Patilzwillinge so grundlegend von einander unterscheiden, dass der Hut keine Wahlmöglichkeit lassen konnte/wollte/sollte/durfte...

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                    • #11
                      Das sich niemand jemals über die Wahl des Hutes beschwert, könnte an drei Dingen liegen:

                      1. Es wäre sinnlos. Der Hut IST das Zuweisungsverfahren. Und fertig.

                      2. Eng mit 1. verwandt. Es ist tabu.

                      3. Die massenhaften Beschwerden geschahen immer "offsheet".
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                      • #12
                        Okay und was sagt Okhams Razor zu dieser Kette von Annahmen? ^_^

                        IMO vor allem dass wenn wir keinen Beweis für Beschwerden haben, diese auch nicht vorliegen.

                        zu "Tabu" gibt es eine einfache Widerlegung...
                        Harry hat es ja durchaus angesprochen, auch wenn er sich zunächst geschämt hat, weil er selbst es ja für möglich hielt, dass ein Fehler geschehen ist.
                        wäre es ein Tabu hätte Dumbledore da aber ziemlich blöde gehandelt, wenn er statt einer (milden) Rüge Harry diese Sache mit dem Schwert beibringt (Ende von Kammer des Schreckens).
                        Und ich weiss jetzt gerade nicht ob das Buch- oder Filmszene ist, aber ich meine der Hut selbst habe auch nochmal kurz bestätigt, dass es richtig war Harry nach Gryffindor zu stecken...

                        Ich denke mal, dass sich die Patilzwillinge so grundlegend von einander unterscheiden, dass der Hut keine Wahlmöglichkeit lassen konnte/wollte/sollte/durfte...
                        Kann hinkommen... als ob in echt eben ein Zwilling Mathematik liebt und der andere Kunst oder Musik. Kommt mir nicht unmöglich vor, auch wenn ich nicht weiss, wie man so etwas belegen sollte.
                        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                        • #13
                          Ich vermute mal, dass auch in der Zaubererwelt so eine Jahrhunderte alte Tradition der Hausauswahlverfahrens nicht so einfach hinterfragt wird. Außerdem ist ja davon auszugehen, dass der Hut durchaus eine gute Instanz sein muss, die Schüler vorzubewerten und einzuteilen - immerhin haben wir ja von keinen krassen Fehlentscheidungen gehört (außer dem erwähnten Pettigrew). Ich persönlich frage mich zwar auch, wie so etwas schon mit 11 Jahren festzustellen ist, aber das schieben wir wohl auf Magier/ Hellsehen etc. ...

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                          • #14
                            Aber schon McGonnagal hat sich beschwert, wie ungenau die Hellseherei ist... Oder um es mit Yodas Worten zu sagen: "Schwer zu sehen die Zukunft ist. Immer im Wandel..."

                            "Nimm mal ein wenig Passiv-Bruder-Aktivpuder."
                            Unser kleiner Cast-Beitrag zum Thema Disney/Star Wars: https://www.youtube.com/watch?v=Kh73FMC2GBo

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                            • #15
                              Nun, der Hut scheint seine Sache ja eigentlich ziemlich gut zu machen, also müsste er in den Schülern die entsprechenden Potentiale erkennen un entsprechend deuten können. Das es dabei auch Fehlgriffe gibt scheint ja die große Ausnahme zu sein, aber nach irgendwelchen Kriterien muss er die Schüler ja einsortieren und das muss dann ja auch irgendeinem Weg des Gedankenlesens/ Verausschauender BEstimmung etc. ablaufen...

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