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Wäre Potter in Slytherin beliebter?

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  • Wäre Potter in Slytherin beliebter?

    Mir kam grad folgender Gedanke:

    Teil 1, Harry Potter und der Stein der Weisen: Schon vor betreten der großen Halle bietet Malfoy Harry die Freundschaft an.
    Überhaupt sind alle Kinder vorurteilsfrei neugierig auf den Jungen, über den sie schon so viel gehört haben.
    Erst nach der Wahl nach Gryffindor ist eine offene Feindschaft gegenüber Harry zu erkennen.
    Wäre Harry jetzt also nach Slytherin gekommen, wäre eine solche Feindschaft vermutlich gar nicht erst entstanden. Und da Harry nicht zur Arroganz neigt, hätten auch die anderen Häuser nichts gegen ihn gehabt.
    Möglicherweise hätte Harry Malfoy sogar noch maßgeblich beeinflussen können, hinsichtlich seiner "Loyalität" ggü. Voldemort.
    Und hätte Snape gesehen, dass doch kaum James in Harry steckt, da er ja nach Slytherin gekommen ist, hätte auch deren Beziehung ganz anders aussehen können.

    So, jetzt habe ich erst mal genug Stuss geredet, hoffe es reicht für 300 Seiten Diskussion^^

    Auf Los gehts los!!!!

    "Nimm mal ein wenig Passiv-Bruder-Aktivpuder."
    Unser kleiner Cast-Beitrag zum Thema Disney/Star Wars: https://www.youtube.com/watch?v=Kh73FMC2GBo

  • #2
    Ich nehme an, wäre Harry in Slytherin gelandet, hätte es auch mit ihm selber - was seine Persönlichkeit anbelangt - eine ganz andere Entwicklung genommen. Ich finde, Harry neigt sehr wohl zur Arroganz. Im täglichen Umgang mit Ron und Hermine und der engen Freundschaft zum (armen) Hause Weasley prägte sich dieser Same allerdings nicht so sehr aus, als hätte er seine Tage mit den Slytherins verbracht. Ob Harry die bisweilige Niedertracht seiner Hausgenossen über kurz oder lang verurteilt hätte, schließe ich nicht aus, aber ich denke, ohne die Freundschaft zu Ron und Hermine, die aufrichtig war, hätte es mit Harry eine unschöne Entwicklung genommen. Harry hatte schließlich noch nie zuvor in seinem Leben Liebe oder Freundschaft empfunden. All das hatte er erst bein den Gryffindors kennengelernt. Ich bezweifle, dass er im Hause Slytherin die "Macht der Liebe" als die größte aller Magien verstanden hätte. Das wiederum bedeutet, Harry wäre der essenziellste aller Zauber gegen den Dunklen Lord durch die Lappen gegangen.

    Seine Beziehung zu Malfoy und Snape wäre allerdings eine bedeutend bessere gewesen, nehme ich an. Snape wäre es sicher eine Genugtuung und gleichzeitig eine Besänftigung gewesen, den Jungen seines alten Erzfeindes unter seinen Fittichen zu wissen. Möglicherweise hätte er ihn dann mehr als Lilys Sohn angesehen, anstatt als James' Sohn.

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    • #3
      Was habt ihr in der letzten Zeit immer mit eurem Slytherin, diser Ansammlung von arroganten, überhablichen, kriecherischen und egoistischen Snobs?

      Soweit ich mich erinnere wurde dieses Thema hier schon vor Jahren mal diskutiert. Und ich bin da der MEinung, dass Harry (sogar im Buch beschrieben) schnell erkennt (beim ersten Treffen mit Malfoy noch in der Winkelgasse), was für eine Sorte Schlag die Slytherins sind. Ich würde nicht meinen, dass er in diesem Haus Glücklich geworden wäre, mal ganz davon abgesehen, dass er hier zur "wahren Größe" gereift wäre, wie es die sprechende Hut meint.

      Um aber fair zu sein. Die Slytherins sind halt ganz klar als Antagonisten ausgelegt um ein "konfliktpotential" über die ganze Laufzeit der Bücher zu bieten, da ja die aktuellen Bedrohung, die sich erst im letzten Viertel der Bücher manifestiert, nicht immer im Vordergrund stehen kann.
      Ich würde schon sagen, dass es ein paar Slytherins geben könnte, die zumindest bessere Charaktereigenschaften aufweisen als die, die wir so bisher gesehen haben...

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      • #4
        Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
        Ich würde schon sagen, dass es ein paar Slytherins geben könnte, die zumindest bessere Charaktereigenschaften aufweisen als die, die wir so bisher gesehen haben...
        Das nehme ich auch an. Der arg kritisierte Epilog von Band 7 lässt ja durchblicken, dass Harry keine psychischen Probleme hätte, wenn sein Jüngster Albus Severus ins Hause Slytherin einzöge. In seiner eigenen Schulzeit hatte Harry zwar keine Slythies kennengelernt, denen er Respekt oder Feundschaft bezollt hätte, aber das könnte sich nach dem Sturz des Dunklen Lords ja gewandelt haben. Vielleicht hat sich der unaussprechliche Gedanke, dass der Dunkle Lord doch der Richtige ist, welcher zu Harrys Zeiten noch im Haus Slytherin herumgeisterte, nach Voldemorts Ende verflüchtigt. Will sagen: Vielleicht ist auch in diesem Haus ein wenig Gemeinschaftsdenken und Vernunft eingekehrt.

        Bei den Vertreten von "guten" Slytherins sollte man vielleicht auch Professor Slughorn benennen. Er mal Leiter des Hauses, woraus ich folgere, dass er dort wohl auch in Schulzeiten war.

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        • #5
          Bei den Vertreten von "guten" Slytherins sollte man vielleicht auch Professor Slughorn benennen. Er mal Leiter des Hauses, woraus ich folgere, dass er dort wohl auch in Schulzeiten war.
          Nicht zu vergessen Severus Snape. Meiner Ansicht nach ein großer Mann mit einem großen Hang zur Emotionalität.
          Und zwischen Harry und Draco Malfoy scheint sich über die Jahre auch ein gewisser Grundrespekt eingestellt zu haben (siehe Epilog).

          Aber ob Harry wirklich so sehr zur Arroganz neigt? Ich weiß grad keine Stelle, wo das zutrifft.
          Und die Macht der Liebe, die Zuneigung hatte er sich seit jeher gewünscht, ich halte es also für unwahrscheinlich, dass diese Neigung erst durch den Umgang mit den Gryffindors entstanden ist, sondern viel mehr aus dem Bedürfniss nach Geborgenheit.

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          • #6
            Zitat von Öchsey Beitrag anzeigen
            Mir kam grad folgender Gedanke:

            Teil 1, Harry Potter und der Stein der Weisen: Schon vor betreten der großen Halle bietet Malfoy Harry die Freundschaft an.
            Du vergisst, dass er sich schon im Zug als ähnlich großer "Bully" wie Dudley Dursley "entpuppt" hatte?
            Was bringt dich dazu dass sein Angebot hier ehrlich gemeint sein könnte?
            IMO will er einfach nur seinen eigenen Status verbessern indem er mit dem "Jungen der lebte" zusammenhängt. Als das nicht klappt zeigt sich ja relativ schnell wie er wirklich tickt: Eifersucht und Rachsucht.

            Überhaupt sind alle Kinder vorurteilsfrei neugierig auf den Jungen, über den sie schon so viel gehört haben.
            Erst nach der Wahl nach Gryffindor ist eine offene Feindschaft gegenüber Harry zu erkennen.
            Wäre Harry jetzt also nach Slytherin gekommen, wäre eine solche Feindschaft vermutlich gar nicht erst entstanden.
            Also mal ganz davon abgesehen, dass Harry als traumatisierter Junge, der zu Hause genau die Sorte "Spaß" erleiden durfte, die hier u.a. Malfoy und sein weiterer Freundes oder besser gesagt Speichelleckerkreis auszuleben pflegen und sich darum nicht wirkllich wohl hätte fühlen können... und auch mal Snape ganz außen vorgelassen, der Harry in seinem Haus sicher nicht besser behandelt hätte als in Gryffindor, auf Malfoy hackt er ja wenn ihm danach ist auch herum... so hätte Harry dann die andere Feindschaft zu spüren bekommen, die der Gryffindors auf ihn... Friede, Freude, Eierkuchen ist da eben nicht. Besonders wenn er wider Erwarten doch die Eigenschaften Malfoys und der anderen bekannten Slytherins (hilf mir auf die Sprünge, gibt es irgendeinen Slytherin der jemals durch eine anständige normale Tat bekannt geworden wäre oder sind das alles Raufbolde (zB das Quidditchteam das überaus brutal spielt, während Gryffindor sich noch halbwegs beherrschen kann), Intriganten und Fieslinge, sofern sie überhaupt Namen haben?)

            In der Theorie klingt das mit Slytherin = Ehrgeiz = neutrale Charaktereigenschaft ja ganz gut, aber in der Praxis ist Ehrgeiz nunmal nicht das herausragendste Merkmal, da wären auch noch Überlegenheitswahn und Neid zu nennen.

            Und da Harry nicht zur Arroganz neigt, hätten auch die anderen Häuser nichts gegen ihn gehabt.
            Möglicherweise hätte Harry Malfoy sogar noch maßgeblich beeinflussen können, hinsichtlich seiner "Loyalität" ggü. Voldemort.
            Und hätte Snape gesehen, dass doch kaum James in Harry steckt, da er ja nach Slytherin gekommen ist, hätte auch deren Beziehung ganz anders aussehen können.
            Schon das akzeptieren der Zugehörigkeit zum Hause Salazars wäre ihm IMO als Arroganz und Standesdünkel ausgelegt worden.

            Zumal er wenn er trotzdem die später bekannt gewordenen Details (Deatheater = 99% Slytherins, Snape Verräter an den Eltern Potter, Riddle = Mörder der Eltern usw) erfahren und trotzdem noch in dem Haus hätte bleiben wollen, hätte er wohl endgültig den totalen psychischen Knacks weggehabt. Stell dir Luke Skywalker vor der in Episode VI Vader nicht verschont und zur Hellen Seite bekehrt... er wäre Gandalf mit dem einen ring geworden, Voldemort, nur in wirklich böse usw. Oder zumindest ein geistiges Wrack. Was auch immer.

            Und Snape und sich ändern? Hah! Nach all der Zeit?
            erinnere dich: Snapes Hass beruht u.a. auf den Augen, die Snape an seinen schlimmsten Fehler erinnert haben, dass er im Temperament und Aussehen seinem Vater bis zum letzten ähnelte war nur die Sahnehaube.
            Nein, die beiden als Busenfreunde kann ich mir absolut nicht vorstellen. Danke.
            »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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            • #7
              Vielleicht aber hätte Harry sich doch behaupten können in Slytherin und ich glaube das hätte er geschafft wenn er nicht vorher gewußt hätte das die meisten Slytherins böse geworden wären. Die Freundschaft mit Malfoy hätte sich auch ausgezahlt schließlich kennt die Familie Malfoy so ziemlich jeden Zauber in der Hexenwelt.

              Snape hätte sich zwar genauso verhalten wie sonst auch.

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              • #8
                Der Grundgedanke der Diskussion ist wirklich reizvoll und interessant, nur leider viel zu subtil für die plumpe SchwarzWeiß-Malerei von J.K.Rowling.

                Sie hatte (und musste wohl auch) von Anfang an mit dem Holzhammer die Slytherins so klischeehaft und überspitzt gezeichnet als "die Bösen" hingestellt, damit auch der letzte naive Tropf unter den Lesern begreift, das "die Guten" auch wirklich gut sind!
                Ich habe die Bücher bis zu einem gewissen Punkt wirklich gern gelesen (danach eher mit Ärger und genervt weiter gelesen, weil ich nun mal schon so weit gekommen war und wissen wollte, wie's jetzt ausgeht), aber diese simple "Alle in Gryffindor sind gut, alle in Slytherin sind böse, und damit hat sich's!"-Darstellung hat mich schon von Anfang an genervt!
                Da kann man auch das Argument, dass es sich ja um "nur" ein Kinderbuch handle, nicht gelten lassen - in einem wirklich guten Kinderbuch wäre so ein Thema nicht so plump und voller voruteilshaftem Dünkel behandelt worden. Man kann Kindern schon etwas mehr zutrauen!

                Trotzdem: Ich finde die Diskussion sehr interessant hier.
                Und auch ich bin der Meinung, dass, vorausgesetzt, die Handlung der Romane und die Charakterisierung der Figuren würden nicht so klischeehaft verlaufen wie sie nun mal tun, Harrys Entwicklung in Slytherin um einiges interessanter verlaufen wäre.

                Aber das wäre dann wahrscheinlich ein anderer Roman geworden, der dann wohl nie ein solcher Erfolg geworden wäre.

                So sieht es nämlich einfach mal aus.
                Harry Potter ist deshalb so erfolgreich geworden, weil er Klischees bedient.
                *Im Weltall hört Dich keiner explodieren, und der Wind in Deinem Rücken ist immer der eigene!*

                Today I...
                Nashorn mit Schnurrbart

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                • #9
                  Zitat von Öchsey Beitrag anzeigen
                  Mir kam grad folgender Gedanke:

                  Teil 1, Harry Potter und der Stein der Weisen: Schon vor betreten der großen Halle bietet Malfoy Harry die Freundschaft an.
                  Überhaupt sind alle Kinder vorurteilsfrei neugierig auf den Jungen, über den sie schon so viel gehört haben.
                  Erst nach der Wahl nach Gryffindor ist eine offene Feindschaft gegenüber Harry zu erkennen.
                  Wäre Harry jetzt also nach Slytherin gekommen, wäre eine solche Feindschaft vermutlich gar nicht erst entstanden. Und da Harry nicht zur Arroganz neigt, hätten auch die anderen Häuser nichts gegen ihn gehabt.
                  Möglicherweise hätte Harry Malfoy sogar noch maßgeblich beeinflussen können, hinsichtlich seiner "Loyalität" ggü. Voldemort.
                  Und hätte Snape gesehen, dass doch kaum James in Harry steckt, da er ja nach Slytherin gekommen ist, hätte auch deren Beziehung ganz anders aussehen können.


                  So, jetzt habe ich erst mal genug Stuss geredet, hoffe es reicht für 300 Seiten Diskussion^^

                  Auf Los gehts los!!!!
                  Ich denke schon ja, den die Vorfreundschaft mit Ron, zu dem Zeitpunkt noch nicht mit Hermine, wäre wenn er nach Slytherin gekommen wäre sicher in die Brüche gegangen.
                  Den Malfoy verachtet ihn aus dem Grund dass er sich mit Muggel und Blutsverrätern abgibt. Snape würde ich sagen, würde mit ihn nie so richtig in Verbindung treten, weil Snape in ihn ein Opfer sieht bei dem er sich für James Verachtung an ihn persönlich rechen kann.

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                  • #10
                    Zitat von Cpt. Kip Dotter Beitrag anzeigen
                    diese simple "Alle in Gryffindor sind gut, alle in Slytherin sind böse, und damit hat sich's!"-Darstellung hat mich schon von Anfang an genervt!
                    Mir fallen zwar keine "guten" Slytherins ein, außer man lässt Severus Snape gelten, aber "böse" Gryffindors gibt es dann doch... Percy Weasley, der über 6 1/2 Bände als schwarzer Fleck der Familie gar nichts von Potter wissen will und ungeachtet von dessen vorherigen Taten und Ansichten "zum Zauberminister überläuft", außerdem noch Peter Pettigrew, dass die Marauders sämtliche in Gryffindor waren, steht so gut wie außer Frage, wie sonst sollten sie ständig unbemerkt über das Gelände streifen, wenn sie vorher noch einen in Slytherin aufsammeln mussten?

                    Über den schlechten Leumund von Figuren wie Sirius Black, Remus Lupin oder Rubeus Hagrid muss man auch nicht viel sagen, von denen denkt zumindest die "Welt" dass sie schlecht sind. Oh und die "Demontage" von Dumbledore in den letzten Büchern ist ja auch nicht gerade positiv, als vormaliger Hauslehrer war er wohl zu Schulzeiten selbst auch ein Gryffindor...

                    Also auch hier ist die Regel nicht ohne Ausnahme.

                    WIRKLICH bedauerlich ist am Ende wohl nur dass Hufflepuff für die gesamte Reihe nahezu bedeutungslos ist, Ravenclaw mit seinen leicht arroganten Cleverles war ja schon irgendwie immer der dritte Sieger...
                    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                    • #11
                      Zitat von Sternengucker Beitrag anzeigen
                      Über den schlechten Leumund von Figuren wie Sirius Black, Remus Lupin oder Rubeus Hagrid muss man auch nicht viel sagen, von denen denkt zumindest die "Welt" dass sie schlecht sind. Oh und die "Demontage" von Dumbledore in den letzten Büchern ist ja auch nicht gerade positiv, als vormaliger Hauslehrer war er wohl zu Schulzeiten selbst auch ein Gryffindor...
                      Ja, die "Welt" innerhalb der Romane! Nur war das meist so plump gemacht, dass das die "Welt" außerhalb der Romane, sprich: die Leser, sofort ohne größere Schwierigkeiten durchschaut haben!

                      Wie bei der Zeitungs-Hetzkampagne gegen Harry: Die "Welt" hat nur das schlechteste von ihm gedacht, der Leser (vor allem dieser spezielle Leser hier!) hat sich nur vollkommen verständnislos gefragt, ob denn besagte "Welt" der Zauberer wirklich so grenzenlos dämlich sein kann!?

                      Die alte, bei HP endlos ausgelutschte Technik, Harry (oder einen anderen, dem Leser bereits als "gut" bekannten Character) durch die unfaire Ablehnung durch seine Umwelt in den Augen des Lesers als noch besser dastehen zu lassen.

                      Schwach.
                      *Im Weltall hört Dich keiner explodieren, und der Wind in Deinem Rücken ist immer der eigene!*

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                      • #12
                        Die Frage ist mir fast schon zu rein hypotethisch. Ich kann mir nicht vorstellen, wieso Harry sich jemals für Slytherin hätte entscheiden sollen. Er ist ja schon in der Winkelgasse an Malfoy aneinander geraten und hat dessen Arroganz und bestehen auf seine elitäre/reinblütige Position verachtet. Wäre das nicht geschehen und Harry tatsächlich (evtl da durch dass er Ron & Hermine im Zug nicht getroffen hätte), auf Malfoys Schmeichelein später hereingefallen, glaube ich nicht, dass Draco diese Fassade lange genug aufrecht erhalten könnte, bis Harry zu ihm durch dringt und zu einem besseren Menschen macht. Draco hätte sich so oder so als Bully entpuppt. Und dass Harry mit einem solchen befreundet sein will, kann ich mir nicht vorstellen, nachdem er fast sein ganzes Leben unter solchen Leuten gelitten hat. Wenn er das wirklich mitmachen oder auch nur zu schauen würde, wie Draco & Co. sowas anderen Menschen antun, wäre er ein ziemliches Arschloch, nicht der mitfühlende Junge, den man aus den Büchern kennt.

                        (schau dir doch nur noch mal die letzten Kapitel von Buch 7 an. Alle Slytherins verlassen die Schule anstatt zu kämpfen, während die anderen Kinder bleiben. Ich bin auch sauer, dass JKR das getan hat, aber es ist leider Fakt, dass die Slytherins, geschlossen und verallgemeinert kanonisch der Abschaum der Gesellschaft sind. Vielleicht ändern sies ja im Film)

                        um auf die Frage genauer einzugehen: Es mag sein, dass die Slytherins ihn als einen von "ihnen" in Ruhe gelassen hätten und die Berühmtheit in ihrer Mitte willkommen geheißen hätten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ihm die Annerkennung solcher Menschen lieb gewesen wäre. Nach dem Motto, um mal einen tollen webcomic zu zitieren, "your approval fills me with shame" . Er mag so berühmter/beliebter gewesen sein, aber unter diesen Umständen glaub ich nicht, dass er das je wollen könnte.


                        Und hätte Snape gesehen, dass doch kaum James in Harry steckt, da er ja nach Slytherin gekommen ist, hätte auch deren Beziehung ganz anders aussehen können.
                        Das bezweifle ich stark. Snape wollte in Harry nie etwas anderes sehen, als James, bzw. einen Sündenbock, auf denen er seinen nach Jahrzehnten immer noch angestauten Hass abladen konnte. Der Mann hat jahrelang an diesem Hass festgehalten, da glaubst du doch nicht, dass er das lost lässt, weil/wenn Harry sich in seinem Haus als guter Junge erweist? Das zeugt schon von einem Grad von Besessenheit, bzw. Störung.
                        Los, Zauberpony!
                        "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                        • #13
                          Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
                          (schau dir doch nur noch mal die letzten Kapitel von Buch 7 an. Alle Slytherins verlassen die Schule anstatt zu kämpfen, während die anderen Kinder bleiben. Ich bin auch sauer, dass JKR das getan hat, aber es ist leider Fakt, dass die Slytherins, geschlossen und verallgemeinert kanonisch der Abschaum der Gesellschaft sind. Vielleicht ändern sies ja im Film)
                          Nicht ganz. Die Slytherins gehen zwar geordnet, ABER Irgentwer hat Slughorn ja gesagt das Slytherin sich entscheiden müsse wo es nun wirklich steht. UND ich glaube am Ende vom Buch, als Harry von den Toten wieder aufersteht, und die Zentauren angreifen, kommt auch Slughorn mit den erwachsenen Slytherins zurück um sich eindeutig auf die Seite der guten zu stellen.
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