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"Harry Potter" und "Twilight": Die beiden großen Fantasy-Werke der Gegenwart

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  • "Harry Potter" und "Twilight": Die beiden großen Fantasy-Werke der Gegenwart

    Bin heute mit dem vierten "Twilight"-Band fertig geworden. Neben HP ist die Saga wohl das bekannste Fantasy-Werk der letzten Jahrzehnte. Aber daneben gibt es auch noch andere Paralellen:

    So wurde beides von einer Frau geschrieben. Bei beidem sind die meisten Fans eher jugendlich (zwischen 12 und 30). Beide schaffen es solch Belanglosigkeiten wie Schulalltag halbwegs spannend darzustellen. Beides bedient sich bei seinen Kapitel-Enden meist eines Cliffhangers. Bei beidem ist der Held ein eher jugendlicher Normalo. Bei beiden wächst die Gefahr stets im Hintergrund und entladet sich in den letzten Kapiteln. Beides startete anders (HP eher als Kinderbuch, "Twilight" als Teeny-Lovestory) bevor es immer mehr zum Fantasy-Epos wurde. Beides hat deshalb neben vielen Anhängern auch sehr viele Kritiker auf den Plan gerufen.

    Insgesamt gefällt mir sowohl HP als auch die "Twilight"-Saga sehr gut. Die Potter-Bücher, vielleicht einen kleinen Deut besser, da das Süßholzgerasple zwischen Bella und Edward zwischendurch schon manchmal etwas nervtötend sein kann. Bei den Filmen kommen diese bei beidem diese nicht wirklich an die Vorlage heran (schade, gerade die HdR-Filme zeigen ja, wie man solche Werke anständig verfilmt).

    Meine Buch-Reihenfolge (beides zusammengelegt):
    1. Der Feuerkelch
    2. Die Heiligtümer des Todes
    3. Der Halbblutprinz
    4. Der Orden des Phönix
    5. Biss zum Ende der Nacht
    6. Der Gefangene von Askaban
    7. Biss zum Morgengrauen
    8. Biss zum Abendrot
    9. Die Kammer des Schreckens
    10. Biss zur Mittagsstunde
    11. Der Stein der Weisen

    Bei den Filmen:
    1. Der Feuerkelch
    2. Der Halbblutbrinz
    3. Twilight
    4. Die Kammer des Schreckens
    5. Der Orden des Phönix
    6. Eclipse
    7. New Moon
    8. Der Gefangene von Askaban
    9. Der Stein der Weisen

  • #2
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Bin heute mit dem vierten "Twilight"-Band fertig geworden. Neben HP ist die Saga wohl das bekannste Fantasy-Werk der letzten Jahrzehnte. Aber daneben gibt es auch noch andere Paralellen:

    So wurde beides von einer Frau geschrieben. Bei beidem sind die meisten Fans eher jugendlich (zwischen 12 und 30). Beide schaffen es solch Belanglosigkeiten wie Schulalltag halbwegs spannend darzustellen. Beides bedient sich bei seinen Kapitel-Enden meist eines Cliffhangers. Bei beidem ist der Held ein eher jugendlicher Normalo. Bei beiden wächst die Gefahr stets im Hintergrund und entladet sich in den letzten Kapiteln. Beides startete anders (HP eher als Kinderbuch, "Twilight" als Teeny-Lovestory) bevor es immer mehr zum Fantasy-Epos wurde. Beides hat deshalb neben vielen Anhängern auch sehr viele Kritiker auf den Plan gerufen.

    Insgesamt gefällt mir sowohl HP als auch die "Twilight"-Saga sehr gut. Die Potter-Bücher, vielleicht einen kleinen Deut besser, da das Süßholzgerasple zwischen Bella und Edward zwischendurch schon manchmal etwas nervtötend sein kann. Bei den Filmen kommen diese bei beidem diese nicht wirklich an die Vorlage heran (schade, gerade die HdR-Filme zeigen ja, wie man solche Werke anständig verfilmt).

    Meine Buch-Reihenfolge (beides zusammengelegt):
    1. Der Feuerkelch
    2. Die Heiligtümer des Todes
    3. Der Halbblutprinz
    4. Der Orden des Phönix
    5. Biss zum Ende der Nacht
    6. Der Gefangene von Askaban
    7. Biss zum Morgengrauen
    8. Biss zum Abendrot
    9. Die Kammer des Schreckens
    10. Biss zur Mittagsstunde
    11. Der Stein der Weisen

    Bei den Filmen:
    1. Der Feuerkelch
    2. Der Halbblutbrinz
    3. Twilight
    4. Die Kammer des Schreckens
    5. Der Orden des Phönix
    6. Eclipse
    7. New Moon
    8. Der Gefangene von Askaban
    9. Der Stein der Weisen
    In der Grundthese stimme ich dir zu. Bedenkt man den Hype um die beiden Fantasywerke, weisen beide ähnliche bis gleiche Reaktionen auf. Jedoch sehe ich keinen gerechtfertigten Vergleich zwischen der Potterreihe und Twilight.

    Die Handlung sowie die Charaktere in den Potterbüchern sind deutlich reifer und ausgefeilter als jene in der Twilightsaga.
    Dort ist der Grundausgangspunkt eine blinde Verliebtheit die sich jeder Logik und Vernunft - was beim Großteil der weiblichen Bevölkerung dieses Planeten wohl Grund genug ist, das Blut in Wallung zu versetzen und die Eierstöcke zum Arbeiten zu bringen

    Mal ehrlich: Die Twilightbücher sind gut, die Filme nett, aber da gleich vom größten Fantasywerk der Gegenwart zu reden? Da finde ich "His Dark Materials" und sogar die Chroniken von Narnia besser.

    Und außerdem liegt LotR auch nicht so weit in der Vergangenheit....

    "Nimm mal ein wenig Passiv-Bruder-Aktivpuder."
    Unser kleiner Cast-Beitrag zum Thema Disney/Star Wars: https://www.youtube.com/watch?v=Kh73FMC2GBo

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    • #3
      Bei Twilight tue ich mich ehrlich gesagt auch schwer. Während Harry Potter es ja noch gelingt, eine eigenständige Welt aus bekannten Mustern zu erschaffen, so basiert die Twilight-Reihe doch eher auf dem modernen Bild der Vampire, die spätestens seit den Blade-Filmen etabliert ist. Dazu kommen dann die Keuscheitsvorstellungen einiger christlicher Splitterkirchen aus den USA und eine "klassische" Dreicksbeziehung. Ich will das nicht schlecht reden, und auch der Erfolg der Reihe ist unbetreitbar. Aber für mich gehört mehr zu einem großen Werk der Fantasyliteratur als außerordentlich gute Absatzzahlen...

      Aber wir sehen ja auch an Potter, dass mit dem Ende der Reihe und dem baldigen Ende der Filme auch das Interesse stark nachgelassen hat - und ich denke auch, dass es dann erstmal eine neue Generation von Kindern und Jugendlichen braucht, bis die Bücher zum dauerhaften Klassiker avancieren...

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      • #4
        Ich denke, das Potential zum Dauerklassiker bei den Büchern ist vorhanden, bei den meisten Teilen der Verfilmung ist das hingegen eher fraglich. Ein Buch, dass es schafft, einen bisher noch nie dagewesenen Hype zu erschaffen, sollte auch keine Mühe haben, auf den "Klassiker-Zug" aufzuspringen.
        Twilight hingegen halte ich eher für ein einmaliges Phänomen. Elemente, die die Potterreihe besitzt und die sprichwörtlich "verzaubern" fehlen in den Twilightbüchern vollends.

        Am Ende war Twilight dann nur eine von vielen Geschichten über eine Romanze und hat IMO zu wenig innovatives um tatsächlich irgendwann als Klassiker gelten zu können.

        "Nimm mal ein wenig Passiv-Bruder-Aktivpuder."
        Unser kleiner Cast-Beitrag zum Thema Disney/Star Wars: https://www.youtube.com/watch?v=Kh73FMC2GBo

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        • #5
          Zitat von Öchsey Beitrag anzeigen
          Mal ehrlich: Die Twilightbücher sind gut, die Filme nett, aber da gleich vom größten Fantasywerk der Gegenwart zu reden? Da finde ich "His Dark Materials" und sogar die Chroniken von Narnia besser.
          Ich rede auch vom Hype, dem Bekanntheitsgrad, den Absatzzahlen. Und da waren Potter und Twilight die letzten 10 Jahre das Nonplusultra im Fantasy-Sektor.

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          • #6
            Ich muss aber trotzdem sagen, dass mich Twilight irgendwie nie großartig interessiert hat. Als die Twilight-Welle losging war ich natürlich auch schon älter als es damals bei der HP-Welle der Fall war. Allerdings war ich bei erscheinen des letzten Potter-Bandes auch keine 12 mehr und ich hab mich trotzdem sehr darauf gefreut. Da ich von Twilight weder Filme noch Bücher kenne, werd ich mich mal möglichst auf Harry Potter zu konzentrieren. Es bleibt natürlich abzuwarten, wie kommende Generationen den Potter aufnehmen, wenn er mal nicht mehr so brandaktuell ist. Für mich war Harry Potter in meiner Kindheit und Jugend jedenfalls ein großes Phänomen. Etwas ganz Besonderes an Harry Potter ist für mich, dass die Bücher mit Harry und seinen Freunden "erwachsen werden". Während die ersten Bände noch eher Kinderbücher sind, werden die Geschichten der späteren Bände immer düsterer, spannener und auch für Erwachsene interessanter. Ich kenne viele Leute, die äußerst selten in ihrer Freizeit ein Buch in die Hand nehmen(bin selber nicht die größte Leseratte), die aber unter den wenigen Büchern, die sie gelesen haben, Harry Potter mit dabei haben.
            Zudem kenne ich eigenlich niemanden(der Harry Potter gelesen hat) und die Bücher total schlecht fand. Bei Twilight z.B. hörte ich bisher deutlich mehr kritische Stimmen. Von außen gesehen hatte ich bei Twilight auch immer so das Gefühl, dass sich das ganze eher an jugendliche Mädels richtet, was mich wahrscheinlich auch irgendwie abgeschreckt hat.
            Ich bin auf jeden Fall ein Fan von Harry Potter, aber es bleibt erst ein mal unklar, ob ich mich mit Twilight irgendwann mal befassen werde.
            Ich könnte Euch noch tausend weitere Beispiele nennen, wenn ich nur welche wüsste. Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich glaube, nein.

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            • #7
              Zitat von Arrakis Beitrag anzeigen
              Von außen gesehen hatte ich bei Twilight auch immer so das Gefühl, dass sich das ganze eher an jugendliche Mädels richtet, was mich wahrscheinlich auch irgendwie abgeschreckt hat.
              Das trifft auf Band 1 und 2 vielleicht teilweise noch zu. Aber ähnlich HP werden auch die "Twilight"-Bücher immer düsterer und immer epischer. Gerade beim letzten Werk "Biss zum ersten Sonnenstrahl" (erzählt die Ereignisse von Band 3 aus der Sicht der Neugeborenenarmee) gehts wirklich hammerhart zur Sache. Süßholzraspelei oder dergleichen gibts hier in keinster Weise (deshalb ist der dt. Titel und das Cover sicherlich auch nicht gerade günstig gewählt).

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              • #8
                Stephen King hat das meines Erachtens gut zusammengefasst:
                “Both Rowling and Meyer, they’re speaking directly to young people… The real difference is that Jo Rowling is a terrific writer and Stephenie Meyer can’t write worth a darn. She’s not very good.”
                Antimon oxidiert zuuuuuu... Antimonoxid

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                • #9
                  Dem kann ich nur zustimmen.
                  Ich kenne alle Harry Potter Bände. von Twilight & Co nur Teil 1,2 und 3, aber das denke ich mal sollte reichen.

                  Und ich kann Herrn King nur anschließen.
                  Alleine die Art und weise wie Meyer schreibt, also die Sprache, der Schreibstil, das kann nicht ansatzweise mit Rowling mithalten.

                  Noch viel deutlicher wird es aber wenn man vergleicht was geschrieben wurde. Rowling erschafft eine ganze Welt bis ins kleinste Detail, sie kann alles erklären, es gibt ausgearbeitete Hintergrundgeschichten, sogar viele Sachen die gar nciht in dem Detail nötig wären. Meyer dagegen erzählt eine Liebesgeschichte, bedient sich dabei bei einigen Quellen und schmückt die gängigen Vampirklischees etwas aus.
                  Ich liebe Vampirgeschichten, aber bei Twilight ist das eben nicht das Hauptthema. Es könnte auch irgendetwas anderes sein, was Edward zu etwas macht, das in einer anderen Welt lebt, als Bella. Er könnte genauso gut ein Ausserirdischer sein. Gut das wäre nicht so romantisch, worauf ich aber hinaus will ist, dass es sich bei Twilight nicht vordergründig um eine Vampirstory dreht, sondern, dass das nur ein Werkzeug ist um die beiden Charaktere in verschiedenen Welten anzusiedeln.
                  Und das ist nunmal nicht zu vergleichen mit dem Umfang, in dem Rowling ihre komplette eigene Welt erschaffen hat.
                  Deshalb kann ich auch nicht sagen dass "Twilight" als ein Fantasy Werk betrachtet werden kann.
                  Es ist eine Geschichte die in der aktuellen ganz normalen Welt spielt. Und die Aussnahme, nämlich die Existenz von Vampiren langt einfach nicht aus um das ganze gleich als Fantasy zu bezeichnen, geschweige denn als ein "großes Fantasy-Werk der Gegenwart". Wie schon gesagt, die Vampir-Sache ist ersetzbar, das ist nicht das essenzielle der Geschichte.

                  Zu den Filmen muss ich dann auch noch was sagen:
                  Auch hier merkt man einen großen qualitativen Unterschied.
                  Bei den Harry Potter Filmen hat man viel mehr Wert auf Qualität gelegt. Man hat deutlich bessere Schauspieler, das Design ist absolut grandios, die Musik, und vor allem auch die Effekte, in nahezu jeder Kategorie die mir einfällt sind die HP Filme sehr gut und die Twilight Filme hinken deutlich bis extrem hinterher. Die HP-Filme sind ausserdem insgesamt für ein breiteres Publikum ausgelegt. Bei den bisherigen Twilight Filmen hab ich immer die Erfahrung gemacht, dass das Publikum extrem einseitig war (Weiblich, Jugendlich, "schnief-Fraktion"....)

                  Letztenendes glaube ich zwar dass Twilight seinen Erfolg haben wird, und bisher ist ja auch noch kein Ende in Sicht, was einen gewissen Vorteil gegenüber Harry Potter bildet, aber auf lange sicht glaube ich, dass sowohl literarisch, als auch cinematographisch betrachtet Harry Potter deutlich das bessere und erfolgreichere Produkt bleiben wird.
                  Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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                  • #10
                    Zitat von Steve Coal Beitrag anzeigen
                    Dem kann ich nur zustimmen.
                    Ich kenne alle Harry Potter Bände. von Twilight & Co nur Teil 1,2 und 3, aber das denke ich mal sollte reichen.

                    Und ich kann Herrn King nur anschließen.
                    Alleine die Art und weise wie Meyer schreibt, also die Sprache, der Schreibstil, das kann nicht ansatzweise mit Rowling mithalten.

                    Noch viel deutlicher wird es aber wenn man vergleicht was geschrieben wurde. Rowling erschafft eine ganze Welt bis ins kleinste Detail, sie kann alles erklären, es gibt ausgearbeitete Hintergrundgeschichten, sogar viele Sachen die gar nciht in dem Detail nötig wären. Meyer dagegen erzählt eine Liebesgeschichte, bedient sich dabei bei einigen Quellen und schmückt die gängigen Vampirklischees etwas aus.
                    Ich liebe Vampirgeschichten, aber bei Twilight ist das eben nicht das Hauptthema. Es könnte auch irgendetwas anderes sein, was Edward zu etwas macht, das in einer anderen Welt lebt, als Bella. Er könnte genauso gut ein Ausserirdischer sein. Gut das wäre nicht so romantisch, worauf ich aber hinaus will ist, dass es sich bei Twilight nicht vordergründig um eine Vampirstory dreht, sondern, dass das nur ein Werkzeug ist um die beiden Charaktere in verschiedenen Welten anzusiedeln.
                    Und das ist nunmal nicht zu vergleichen mit dem Umfang, in dem Rowling ihre komplette eigene Welt erschaffen hat.
                    Deshalb kann ich auch nicht sagen dass "Twilight" als ein Fantasy Werk betrachtet werden kann.
                    Es ist eine Geschichte die in der aktuellen ganz normalen Welt spielt. Und die Aussnahme, nämlich die Existenz von Vampiren langt einfach nicht aus um das ganze gleich als Fantasy zu bezeichnen, geschweige denn als ein "großes Fantasy-Werk der Gegenwart". Wie schon gesagt, die Vampir-Sache ist ersetzbar, das ist nicht das essenzielle der Geschichte.

                    Zu den Filmen muss ich dann auch noch was sagen:
                    Auch hier merkt man einen großen qualitativen Unterschied.
                    Bei den Harry Potter Filmen hat man viel mehr Wert auf Qualität gelegt. Man hat deutlich bessere Schauspieler, das Design ist absolut grandios, die Musik, und vor allem auch die Effekte, in nahezu jeder Kategorie die mir einfällt sind die HP Filme sehr gut und die Twilight Filme hinken deutlich bis extrem hinterher. Die HP-Filme sind ausserdem insgesamt für ein breiteres Publikum ausgelegt. Bei den bisherigen Twilight Filmen hab ich immer die Erfahrung gemacht, dass das Publikum extrem einseitig war (Weiblich, Jugendlich, "schnief-Fraktion"....)

                    Letztenendes glaube ich zwar dass Twilight seinen Erfolg haben wird, und bisher ist ja auch noch kein Ende in Sicht, was einen gewissen Vorteil gegenüber Harry Potter bildet, aber auf lange sicht glaube ich, dass sowohl literarisch, als auch cinematographisch betrachtet Harry Potter deutlich das bessere und erfolgreichere Produkt bleiben wird.
                    Generell verpass ich deiner Meinung einen fetten Daumen nach oben, jedoch wäre ich nicht Öchsey, wäre ich in allen Punkten deiner Meinung

                    Du meinst, einfach Vampire zu nehmen, um alles in das Fantasy-Genre zu packen reicht nicht, Edward könnte auch ein Alien sein....
                    Nun das ginge auch bei Potter....man stelle sich vor, er würde einen Brief bekommen aus dem hervorgeht, er sei eigentlich ein Alien mit telekinetischen Kräften...
                    Aber natürlich gebe ich dir Recht, dass JKR sich deutlich mehr und origineller der Fantasyelemente bedient, auch dass sie eine komplette Fantasywelt erschafft, macht das Genre eindeutig.

                    Über die Qualität der Filme lässt sich ja bekanntlich streiten....dennoch sind die Effekte kein derartiges Opfer von Parodien wie die in Twilight

                    "Nimm mal ein wenig Passiv-Bruder-Aktivpuder."
                    Unser kleiner Cast-Beitrag zum Thema Disney/Star Wars: https://www.youtube.com/watch?v=Kh73FMC2GBo

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                    • #11
                      Allein schon wenn ich höre, Twilight als großes Fantasy Werk anzupreisen.....Twilight ist ausschließlich für das weibliche Geschlecht gedacht, darunter vor allem für die jüngeren, die schön kreischen wenn der (verdammt hässliche) Robert Pattinson auf der Leinwand erscheint. Dazu ist es eine 0815 Liebesgeschichte wie sie schon tausende male erzählt wurde...nur wohl selten so klischeehaft. Seien wir doch ehrlich, die Geschichte ist nur so erfolgreich weil sie an Schnulzigkeit kaum zu überbieten ist.

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von PrätorShinzon Beitrag anzeigen
                        Allein schon wenn ich höre, Twilight als großes Fantasy Werk anzupreisen.....Twilight ist ausschließlich für das weibliche Geschlecht gedacht, darunter vor allem für die jüngeren, die schön kreischen wenn der (verdammt hässliche) Robert Pattinson auf der Leinwand erscheint. Dazu ist es eine 0815 Liebesgeschichte wie sie schon tausende male erzählt wurde...nur wohl selten so klischeehaft. Seien wir doch ehrlich, die Geschichte ist nur so erfolgreich weil sie an Schnulzigkeit kaum zu überbieten ist.
                        Man merkt, dass du die Bücher, vor allem 4 und "5", offensichtlich nicht kennst . "Twilight" ist sicherlich mehr als ne Lovestory (die in den letzten Bänden kaum mehr Raum findet, in "Biss zum ersten Sonnenstrahl" überhaupt nicht mehr) und ich kenne mittlerweile etliche Vertreter des männlichen Geschlechts, die Meyers Büchers toll finden.

                        Und allein vom Erfolg und Bekanntheitsgrad hier ist "Twilight" sicherlich ein großes Fantasy-Werk (Gefallen ist selbstverändlich subjektiv ).

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                        • #13
                          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                          Man merkt, dass du die Bücher, vor allem 4 und "5", offensichtlich nicht kennst . "Twilight" ist sicherlich mehr als ne Lovestory (die in den letzten Bänden kaum mehr Raum findet, in "Biss zum ersten Sonnenstrahl" überhaupt nicht mehr) und ich kenne mittlerweile etliche Vertreter des männlichen Geschlechts, die Meyers Büchers toll finden.

                          Und allein vom Erfolg und Bekanntheitsgrad hier ist "Twilight" sicherlich ein großes Fantasy-Werk (Gefallen ist selbstverändlich subjektiv ).
                          Naja, was so toll an Teil 4 sein soll - das erste Drittel ist Prolog, danach wird noch Jacob (der einzige für mich wirklich sympathische im Buch) beleuchtet und dann im letzten Abschnitt wird Bellas Vampirsein beschrieben, danach denkt man "Jetzt kommt die große Schlacht Cullens vs Volturi" - uuuuuund:
                          NICHTS!

                          Mal ehrlich, das Kommentar am Ende von Edward war so lächerlich gewesen, dass hat nur zu einem geführt: Die gesamte Spannung der vorherigen Monate war vollkommen sinnfrei.
                          Und gerade die Lovestory wird in Teil 3 und 4 ad absurdum bis zum äußersten gereizt; ob es damit zusammenhing, dass ich während ich das Buch las, brechen musste?

                          Teil 5 habe ich nicht gelesen und Teil 3 aus einer anderen Sichtweise brauche ich auch nicht. Meyer ist mMn (und da ich die ersten 4 Bände + das Buch "Seelen" (eine miese Goa'uld Abschrift) gelesen habe, werde ich mir darüber wohl eine Meinung bilden dürfen) eine unterirdisch begabte Autorin, die einfach nur die heutige Zeit getroffen hat. Vampire sind derzeit in, wenn man diese noch Teenie-kompatibel macht wird der Erfolg fast vorprogrammiert. Victor aus Underworld würde sich im Grab umdrehen, müsste er die Twilight Vampire erleben.

                          Harry Potter hingegen erzählt etwas vollkommen anderes, eine fantastische Welt mit einer spannenden Geschichte, die über 7 Bände hinweg erzählt wird, und deren einzelne Plots am Ende zu einem großen zusammengefügt werden. Während Meyer einfach Vampire in die heutige Zeit setzte, passte Rowling die Zauberergesellschaft als Schatten ein, welche einfach ihren Platz in der Welt gefunden bzw. gemacht haben, und zwar unter Verwendung ihrer Fähigkeiten. Meyers Vampiren geht der mystische Aspekt abhanden, er wäre zwar theoretisch vorhanden, wird aber oft dermaßen außer Acht gelassen, dass er keine Rolle spielt, die Zauberer und Hexen hingegen haben einen deutlich fantastischeren Flair, wie sowieso die gesamte Welt, die dahintersteckt und mit deutlich mehr Liebe zum Detail gestaltet wurde.

                          Fazit:
                          MMn kann die "Twilight-Saga" nicht mit Harry Potter konkurrieren, nicht einmal ansatzweise. Man kann sie zwar durchaus zwischendurch lesen, wenn man nichts zu tun hat, dafür reicht dann doch der Aspekt, dass es Vampire sind (ja, ich bin auch einer der Vamp-Fanboys im Team Jacob), aber für mehr sind sie nicht zu gebrauchen, auch so toll, dass sie sich mit Harry Potter oder gar Titanen wie Fritz Leiber oder Tolkien messen könnten, sind sie überhaupt nicht. Gerade die Filme schwächeln zum Großteil an der Teenie-Visualisierung der Vampire (wer immer die glorreiche Idee für Pattinson hatte, soll verflucht sein. Das ist die schlimmste Vampir-Darstellung aller Zeiten), was man bei HdR oder HP wenig sagen kann, auch wenn beide schlechter als die Buch-Vorlage waren.
                          "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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                          • #14
                            Ich meinte damit auch nicht dich, sondern PrätorShinzon.

                            Und ich finde Teil 4 (mit Ausnahme der rund 100 Seiten zwischen Bellas Verwandlung und dem Beginn der Volturi-Handlung) sehr spannend. Erst der Konflikt mit den Werwölfen und dann das Gerangle mit den Volturi. Dass es am Ende nicht zur Schlacht gekommen ist, ist zwar etwas schade, andererseits war es mal ne etwas andere Auflösung. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass es im Film etwas Gekloppe geben wird, ehe Alice auftaucht. Wo siehst du in Band 4 eigentlich groß Süßholzgerasple. Ein klein wenig vielleicht die ersten 100 Seiten rund um die Hochzeit, aber dann hat man hierfür keine Zeit mehr.

                            Und wie gesagt, bei "Biss zum ersten Sonnenstrahl" gehts dann sowieso zur Sache mit den "wilden Vampiren". Dieses Buch ist eindeutig eher dem Thriller/Horror-Genre zuzuordnen, weshalb der dt. Titel und das schnulzige Cover ziemlich unpassend sind.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                              Ich meinte damit auch nicht dich, sondern PrätorShinzon.
                              Schon klar, ich dachte nur, ich erwähn mal besser, dass mir 4/5 der Bücher bekannt sind.

                              Und ich finde Teil 4 (mit Ausnahme der rund 100 Seiten zwischen Bellas Verwandlung und dem Beginn der Volturi-Handlung) sehr spannend. Erst der Konflikt mit den Werwölfen und dann das Gerangle mit den Volturi. Dass es am Ende nicht zur Schlacht gekommen ist, ist zwar etwas schade, andererseits war es mal ne etwas andere Auflösung. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass es im Film etwas Gekloppe geben wird, ehe Alice auftaucht. Wo siehst du in Band 4 eigentlich groß Süßholzgerasple. Ein klein wenig vielleicht die ersten 100 Seiten rund um die Hochzeit, aber dann hat man hierfür keine Zeit mehr.
                              Vergleiche mal die Spannung in Harry Potter mit der von Twilight. Natürlich, teilweise kommt dennoch etwas spannungsähnliches auf, aber die gesamte Geschichte um Jacob - man hätte sie auch einfach weglassen können. Insgesamt war da jede Menge heiße Luft drin, und genauso kam mir auch das Ende vor. Sowas ist doch kein Finale, hier kommt garkeine "Abschiedsstimmung" auf - in der Hinsicht war ja sogar SG:A besser, und das will ja was heißen.
                              Auch verstehe ich nicht, wo man da noch eine Schlägerei einfügen will: Jede mögliche hätte dafür gesorgt, dass mind. 1 Cullen oder 1 Werwolf stirbt. Und wenn das passiert, hat man eine Endloskette, bis eine Partei vollkommen weg ist - also entweder Cullens gegen Werwölfe oder Bündnis Cullen gegen Volturi. Wenn das einmal anfängt, hört es nicht mehr auf. Vor der Hochzeit hat Edward Süßholz geraspelt, während der Hochzeit, nach der Hochzeit, auf Esmes Insel, während Bella schwanger war, als Bella Vampirin wurde, etc. Da war schon jede Menge Süßholz drin, allerdings wurde das aufgrund dessen, dass man ja teilweise dennoch "Spannung", oder besser "Erwartung", hatte (mich häts nicht gewundert, wäre Bella keine Vampirin geworden), eher relativiert denn in den Vorgängern. Größtes Manko ist hier immernoch mMn Edward, der einfach nur ein Weichei ist. Das hat nichts mit großer Liebe zu tun, was er da abzieht, ihm fehlt einfach die "Stärke" die einen Vampir ausmacht.

                              Und wie gesagt, bei "Biss zum ersten Sonnenstrahl" gehts dann sowieso zur Sache mit den "wilden Vampiren". Dieses Buch ist eindeutig eher dem Thriller/Horror-Genre zuzuordnen, weshalb der dt. Titel und das schnulzige Cover ziemlich unpassend sind.
                              Und wie gesagt, ich habe es noch nicht gelesen, und da meine Schwester es nicht haben möchte (ich brauch doch ein Alibi für den Kauf ) werde ich es wahrscheinlich auch nie lesen. Es sei denn, meine Freundin zwingt mich, aber die ist Gottseidank momentan wie ich auf dem True Blood Trip und hält von Twilight nichts.
                              "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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