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Was wäre, wenn Voldemort nicht Harry, sondern Neville gewählt hätte?

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  • Was wäre, wenn Voldemort nicht Harry, sondern Neville gewählt hätte?

    Ich habe keine Ahnung, ob Ihr Lust habt, nochmal über HP zu reden, aber egal. Mir kam heute nach dem Aufwachen der Gedanke in den Kopf, wie wohl das Leben der Hauptakteuren der HP-Bücher verlaufen wäre, wenn nicht Harry, sondern Neville der Auserwählte gewesen wäre...

    Fangen wir mal mit Harry an:

    Wären seine Eltern auch getötet worden? Fraglich, denn Voldemort hätte ja kein Interesse an ihnen und Harry gehabt (zumindest nicht mehr, als an anderen Mitgliedern des Ordens). Und da James und Lily Potter keine Auroren waren, wären sie wohl auch nicht von Bellatrix in den Wahnsinn gefoltert worden. Harry wäre also wohl nicht als Waise aufgewachsen und hätte sich auch mit seinem Onkel und seiner Tante rumschlagen müssen.

    Wie wäre seine Persönlichkeit geworden? Er hätte auf alle Fälle mehr von Magie verstanden, da ihm seine Eltern mit Sicherheit das Zaubern beigebracht hätten. Wäre er so arrogant geworden, wie sein Vater? Vielleicht. Vater und Patenonkel (der natürlich auch nicht in Askaban gelandet wäre) wären wohl immer noch unzertrennlich und ich weiß nicht, wie sich dieses Gespann weiter entwickelt hätte. Sie wären sicher ruhiger geworden - ob aber auch klüger? Wer weiß.

    Auf alle Fälle hätten die Vorkommnisse in Hogwarts Harry dazu verleitet, sich einzumischen. Das erste Abenteuer hätte er wohl schaffen können, aber ohne Parsel zu sprechen, ganz sicher nicht das zweite. Ron und Hermine als Freunde gestehe ich ihm zu, vorausgesetzt, Harry wäre nicht zu arrogant geworden.

    Ob Dumbledore sein Protege geworden wäre, wage ich zu bezweifeln. Dumbledore kümmerte sich um den Auserwählten, nicht um den Jungen an sich. Er hätte Neville bevorzugt, so wie er in den Büchern Harry allen anderen vorgezogen hat.

    Tja - und nun zu meinem Liebling Severus Snape:

    Wie wäre sein Leben verlaufen? Lily ist nicht tot, James lebt noch - wäre Snape in diesem Fall auch als Lehrer nach Hogwarts gekommen? Hätte er sich von Voldemort getrennt, oder wäre er sein treuer Diener geblieben? Wäre er eventuell in Askaban gelandet, wie Bellatrix und die anderen?

    Der Dreh- und Angelpunkt in Snapes Leben ist Lily's Tod und die Schuld, die er sich dafür gibt. Wenn aber Neville der Auserwählte geworden wäre, hätte für Snape keine Notwendigkeit bestanden, zu Dumbledore zu gehen und für ihre Sicherheit zu bitten.

    Gut - wie die anderen Todesser wäre er der Meinung gewesen, Voldemort wäre tot und vergessen. Als ehemaliger Todesser wären aber die Auroren hinter ihm hergewesen und das Geld und die Beziehungen eines Lucius Malfoy hatte er nicht. Was wäre mit Severus Snape geschehen?

    Wen haben wir noch? Ach ja - Neville:

    Neville wäre - wie auch in den Büchern - bei seiner Großmutter aufgewachsen, denn Voldemort hätte sich um dessen Eltern "gekümmert", da er ja die Prophezeihung kannte - zu dem Teil, den ihm Severus Snape verraten hat. Nevilles Großmutter hätte sich wohl kaum anders verhalten, als sie es getan hat und Nevilles Persönlichkeit wäre wohl auch die gewesen, die sie in den Büchern war. Zumindest am Anfang. Aber wie hätte er sich weiter entwickelt?

    So - und jetzt höre ich erstmal auf. Vielleicht ergeben sich ja noch die Lebenslinien anderer Hauptpersonen in dieser alternativen HP-Welt (oder sollte ich sie veilleicht in NL-Welt umbenennen? )
    *Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen.*
    *Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.*
    Indianische Weisheiten
    Ich bin nicht kaffeesüchtig, aber wenn ich irgendwann einmal verbrannt werde, werde ich vermutlich nicht zu Asche zerfallen, sondern zu Kaffeesatz! ;)
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