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    Nachdem ich mittlerweile im letzten Drittel von "A Dance with Dragons" angekommen bin, mach ich mir langsam aber sicher Gedanken, wie denn die letzten zwei Bücher aussehen könnten:

    Tyrion wird sicherlich (vielleicht sogar noch in dem Buch, wie gesagt, bin noch nicht fertig) bald mit Dany zusammentreffen und die beiden dürften früher oder später auf Westeros übersetzen. Dass Drachenfeuer sozusagen die Archillesferse der Anderen ist, ist sicherlich auch noch von großer Bedeutung. Hier erwarte ich mir eine epische Auseinandersetzung, wo Dany als Rettung von Westeros erscheint.

    Jon Schnees Abstammung wird sicherlich auch noch an Bedeutung gewinnen, wurde doch seit Buch 1 ein großes Getös darum gemacht. Halte die Theorie für nicht unwahrscheinlich, dass er gar nicht Neds Bastard ist (ist dieser doch extrem ehrenhaft und will mit niemanden über die Frau seines Seitensprungs reden), sondern in Wahrheit der Sohn von Neds Schwester und Rhegar Tagaryion. Dann wäre Jon auch ein potentieller Kanditat für den Eisernen Thron (ist Dany ja angeblich unfruchtbar, was gegen ein Ende mit ihr als Königin sprechen würde aber vielleicht kommt da noch was und am Ende sind sie und Jon gemeinsam König und Königin).

    Tyrion ist die Hand des Königs. Dass er das Intrigen-Spiel perfekt beherrscht hat er in Band 2 und 3 gezeigt. Sprich, schätze er wird seine Tyscha wiederfinden und am Ende diesen Posten perfekt ausfüllen (egal ob bei Jon oder Dany oder jemand anderes als König).

    Kommen wir zu den Starks. Brans Leibwechsel-Fähigkeit wird (jetzt wo er von der Dreiäugigen Krähe ausgebildet wird) sicherlich auch noch in der Endschlacht an Bedeutung gewinnen (vielleicht kämpft er als Sommer mit). Schätze auch, dass Winterfell wiederaufgebaut wird und er ist dann der perfekte Kandidat um Herr darüber zu werden.

    Aryia ist eine Kämpferin, jetzt in Braavos ausgebildet mehr denn je. Sprich ein Posten in der Königsgarde wäre hier vielleicht genau das Richtige für sie (oder sie bleibt bei ihrem jetztigen "Orden"). Auch schätze ich, dass sie ihren Assasinen-Freund aus Band 2 früher oder später wiedertreffen wird.

    Wenn man schon Cat als Zombie wiederblebt hat, wird das schon seinen Grund haben. Auch sie spielt in den nächsten beiden Bänden vermutlich eine größere Rolle (möglicherweise wieder mit Centrics). An ein Happy End glaub ich bei ihr allerdings (auch wenn sie vermutlich ihre Kinder wiedersehen darf) weniger.

    Sansa wird schwierig. Ihr Charakter erscheint mir am ehesten als unnötig (hatte sie in den letzten beiden Büchern auch kaum "Screentime"). Nachdem "die Guten" sicherlich auch Federn lassen müssen, sag ich mal, ihrem Charakter ist vielleicht der Tod beschieden,.

    Brienne und Jaimi sind einfach das perfekte Liebespaar. So zentral wie ihre Beziehung die letzten zwei/drei Bücher war, kommt da sicherlich noch etwas. Würde den beiden auf alle Fälle ein Happy End gönnen, gehören sie (auch mittlerweile Jaimi) zu den größten Sympathieträgern im Roman - in der Serie ist Jaimi ja ein völlig anderer A-Loch-Charakter.

    Jaimis Schwester Cersai wird wohl hoffentlich an ihren Intrigen zerbrechen. Schätze mal Band 6 wird zu einem großen Prozentteil ihren Untergang (u.a. durch Magery) beschreiben, damit sich Band 7 auf das Finale Drachen vs. Andere kontentrieren kann. Die Sporen hierfür wurden ja bereits in Band 4/5 (welche ich eher als Einheit betrachte) gelegt.

    Jorah Mormont ist als Mormonts Sohn (und die letzten Worte seines Vaters haben das bestätigt) wohl der perfekte Kandidat für Jons (welcher wohl zu Höherem berufen ist) Nachfolger als Kommandant der Nachtwache. Dort kann er dann auch für seine Taten (Spion bei Dany) Erlösung finden. Wobei ich es auch für möglich halte, dass die Mauer fällt und am Ende keine neue mehr von Nöten ist (Wildlinge mit Westerosis Best Friends und die Anderen besiegt). Bei Ser Barristan rechne ich mit dem Heldentod (auch bei Mormont, sollte es die Nachtwache am Ende von Band 7 nicht mehr geben).

    Sam wird sicherlich Maester werden. Sprich er wäre Kandidat für Pycells Posten bei König Jon/Dany. Dass er bei der Nachtwache bleibt, glaube ich weniger (wie gesagt, vielleicht gibt es diese am Ende von Band 7 gar nicht mehr), dafür hat er sich ein HappyEnd mit Goldy zu sehr verdient. Lustig wäre es, wenn die letzten Worte des Buches ein "Well, I am back" von Sam wären .

    Theon wird auch schwierig. Einerseits hat er in Band 2 viele schlimme Dinge getan, andererseits hat er in Band 5 dafür genug gelitten. Schätze mal er bringt Ramsay Bolton früher oder später um (vielleicht sogar noch in Band 5) und findet dann im Heldentod Erlösung (ein Happy End hat er sich sicher nicht verdient). Seine Schwester, Asha, sehe ich am Ende am Thron der Eiseninseln (nachdem Krähenauge das Zeitliche gesegnet hat).

    Bei Davos und Melissandre kommt sicher auch noch etwas. Halte es für nicht unwahrscheinlich, dass Davos diese tötet und dann hoffentlich mit seinem verbleibenden Sohn ein Happy End bekommt. Stannis wird ziemlich sicher nicht König werden, von dem her halte ich auch hier den Tod für nicht unwahrscheinlich (aber nicht jetzt im Kampf gegen die Boltons, sondern erst am Ende im Kampf gegen die Anderen).

    Was sind eure Ideen so für das - hoffentlich bald erscheinende - große Finale?

  • #2
    Ich sehe gemessen an Martins Erzähltempo keine Möglichkeit die Reihe in absehbarer Zeit beenden zu können. Ich fühle mich nach dem 5. Band eher am Übergang zum bzw. am Anfang des 2. Akts, als bei der Überleitung zum Finale. Ein wirkliches Ende (egal ob durch Gesundheitszustand oder Unfähigkeit des Autors geschuldet) erwarte ich auch gar nicht mehr.

    Zum Ende sagte Martin einmal: The end would be a cloud of dust or snow being driven by the wind across a vast graveyard full of tombstones. Darauf aufbauend erwarte ich nicht, dass Daenerys in absehbarer Zeit nach Westeros überschifft. Aegon mithilfe der Martells, die Lannister/Tyrell-Allianz und Stannis werden unter sich Westeros in Schutt und Asche legen. Der sich ausbreitende Winter wird u.a. durch die White Walker große Teile des Kontinents unbewohnbar machen. Dann wird auch der Letzte erkennen, wie sinnlos der ganze Machtkampf gewesen ist, was für mich in diesem Falle Daenerys sein wird, die, nachdem das ganze Spektakel ohne sie zu Ende gegangen ist, schließlich vor einem zerstörten Thron ähnlich der Vision im Haus der Unsterblichen aus der Serie stehen wird.

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    • #3
      Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
      Ich sehe gemessen an Martins Erzähltempo keine Möglichkeit die Reihe in absehbarer Zeit beenden zu können. Ich fühle mich nach dem 5. Band eher am Übergang zum bzw. am Anfang des 2. Akts, als bei der Überleitung zum Finale. Ein wirkliches Ende (egal ob durch Gesundheitszustand oder Unfähigkeit des Autors geschuldet) erwarte ich auch gar nicht mehr.
      Also ich glaube schon, dass man das Ganze ohne Probleme in zwei a 1.500 Seiten Bänden (sprich noch insgesamt 3.000 Seiten) abhandeln kann. Denn einen Ruck in Richtung Finale merkt man IMO schon. Eben weil der Winter langsam anfängt sich zu regen. Weil die Handlungsstränge sich verbinden anfangen (Tyrion auf dem Weg zu Dany - trifft dabei Illyrio und Mormont, erfährt Hintergründe über Varys). Weil Cersai kurz vor dem Untergang steht. Und weil das Tempo allgemein etwas angezogen wurde (so "gemächliche" Bände wie 2.1 oder 3.1, wo eigentlich alle Handlungsstränge ziemlich am status quo verharren gibt es seit 3.2 nicht mehr).

      Auch meine ich eine Art Akt-Aufteilung bei den Büchern zu bemerken: Erster Akt "A Game of Thrones", wo quasi die Welt unter Robert Baratheon und Eddard Stark noch in Ordnung ist. Zweiter Akt "A Clash of Kings" bis vermutlich Ende Band 6, wo sich alles rund um Danys geplante Rückkehr und den Bürgerkrieg dreht. Und dritter Akt schließlich das Finale mit Drachen vs. Andere.

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      • #4
        Der erste Akt soll laut Martin der Krieg der 5 Könige gewesen sein. Der Sturz von Robert Baratheon war dann quasi der Prolog.

        Ich möchte dir die letzten Seiten von "Ein Tanz mit Drachen" nicht verderben, aber der Autor schiebt seit dem 4. englischen Band nur noch seine Figuren hin und her, ohne dass eine Lösung der Konflikte in Sicht ist. Es gibt Andeutungen - so viel gestehe ich zu - , aber keine Auflösung. AFFC & ADWD sind größtenteils reine Vorbereitungsromane für den nächsten Schritt und wenn nach 2/3 der Reihe, die seit dem ersten Band geteaserte Hauptgefahr noch immer nicht im traditionellen Sinne wirklich in Erscheinung getreten ist und eher als Randnotiz nebenbei abläuft, dann ist meines Erachtens etwas faul. Martin wird nicht, nachdem sich die Handlung immer weiter in die Breite zerfasert hat, mit einmal, sprich im nächsten Band, so einfach Nägel mit Köpfen machen können. Das allg. Tempo wird er, wenn er sich denn nicht wieder in eine Sackgasse schreibt und 2 Bände braucht um darin rumzurudern, vielleicht noch weiter anziehen können, aber einige Figuren befinden sich am Ende des letzten bandes in Positionen aus denen sie der Autor nicht so leicht wieder entfernen kann (Sam - Training zu Maester, Arya - Ausbildung zum Faceless Man) ohne das es wie ein billiger Trick wirkt.

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