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Dany und die Sklavenbefreiung

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  • Dany und die Sklavenbefreiung

    Eine interessante Frage, die in einem anderen Forum aufkam, aber dort leider nicht weitergeführt wurde:

    Wir sehen in den Büchern Dany als große Sklavenbefreierin. Das ist aus westlicher- (westerosi?) Sicht natürlich alles schön feind und gut, Menschenrechte etc. pp.
    Aber Fakt ist, dass in Slaver's Bay die gesamte Zivilisation und Wirtschaft auf der Benutzung und dem Handel mit Sklaven funktioniert.
    Jetzt ist plötzlich niemand mehr da, der die Felder bestellt, fischt, oder sonstige Dinge tut, die das Bürgertum(falls vorhanden) und der Hochadel braucht. Das ist genauso als ob man im alten Rom und/oder Griechenland einfach einen Großteil der Arbeiterschaft wegnimmt.

    Meine Frage geht nun Leute, die auf dem Gebiet mehr wissen als ich: Müsste nicht nach so einem Event die gesamte Gesellschaftsstruktur von Slaver's Bay (Astapor + Yunkai + Mereen + Ghis +...) zusammenbrechen? Oder ist dafür einfach noch nicht genug Zeit vergangen?
    Oder (Theorie aus dem anderen Forum) sehen wir die negativen Effekte nicht, weil alle Kapitel aus Dany's Sicht geschrieben sind, die Targaryen-typisch doch ganz schön durchgedreht ist?
    "Zivilisationen die sich nicht verändern, vergehen." - Civilisation - Call to Power Anleitung

  • #2
    In den Büchern bis einschließlich ADWD


    Spoiler
    geht es in der Tat mächtig in die Hose. Yunkai fängt wieder an Sklaven zu jagen kaum dass Danys Horde außer Sicht ist, mit Unterstützung kleinerer Stadtstaaten der Slavers Bay sowie später einem in der Gegend marodierenden Khalasar.

    Astapor wurde unter der Herrschaft eines Sklaventriumvirates zurückgelassen, das nach kurzer Zeit blutig abgesetzt wurde von einem ehemaligen Schlachtersklaven der den Rest der Bevölkerung davon überzuegt hat, dass das Triumvirat die Great Masters wieder zurückholen will. Der Butcher King etabliert dann eine Schreckensherrschaft bis er selbst wieder geschasst wird. Später wird Astapor von einer Armee unter Führung Yunkais komplett entvölkert, wobei eine Seuche da mitgeholfen hat.

    Die Herrscher von Meereen hatten bei Danys Anmarsch eine Strategie der verbrannten Erde gefahren, alle Felder und Wälder in dutzenden Kilometern Umkreis wurden niedergebrannt. Daraus entwickelt sich nach der Eroberung eine Hungersnot. Am Ende kommt es soweit, dass Dany den Bewohnern Meereens oberhalb eines gewissen Alters gestattet, sich selbst freiwillig wieder in die Sklaverei zu verkaufen.



    Zitat von Amelissan Beitrag anzeigen
    Oder (Theorie aus dem anderen Forum) sehen wir die negativen Effekte nicht, weil alle Kapitel aus Dany's Sicht geschrieben sind, die Targaryen-typisch doch ganz schön durchgedreht ist?
    Nöö, die negativen Effekte sind auch da deutlich erkennbar. Dany will sie nur nicht wahrhaben bzw. ignoriert sie.

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