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GoT [707] "Der Drache und der Wolf" / "The Dragon and the Wolf"

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  • GoT [707] "Der Drache und der Wolf" / "The Dragon and the Wolf"

    Erstausstrahlung: 27.08.2017

    Regie: Jeremy Podeswa
    Drehbuch: David Benioff

    Handlung:

    Dany und Jon segeln auf dem Boot der Liebe; währendessen skandiert ein wütender Zombiemob: "Die Mauer muss weg"
    -----
    16
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    25.00%
    4
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    50.00%
    8
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    12.50%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    12.50%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    Zuletzt geändert von cybertrek; 28.08.2017, 13:53.
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

  • #2
    Bitte den Thread Titel ändern. Es handelt sich um Folge 707.

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    • #3
      Irgendwie insgesamt nen Kackfinale. Ich kann es nicht genau beschreiben, aber aus der Serie ist einfach die Luft raus. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass die Buchvorlage weg ist oder ob die Autoren einfach keinen Bock mehr haben. Aber alles wirkt sehr lieblos hingerotzt, z.B. die Verhandlungen zwischen den Northeners und Cersei. Ganz schlimm fand ich diese ganzen Heulszenen, etwa zwischen Tyorion und Cersei oder von Baelish. Letzteren hat man jetzt immerhin endlich mal entsorgt, wobei ich schon erwartet hätte, dass die ehrbaren Nordmannen eine anständige Enthauptung durchführen. Einfach so in der Halle die Kehle durchritzen ist ja nicht sehr ehrenhaft und produziert obendrein Sauerei auf dem eigenen Fußboden. Man hätte den Charakter schon viel früher entsorgen sollen, am Anfang der Staffel. Dann hätte man mehr Zeit für wichtigeres gehabt.

      Cersei schafft es wieder mal, dem Begriff dumme F**** neue Bedeutung zu verleihen. Wäre Jamie klug, hätte er erstmal so getan, als ob er ihr brav folgt und dann direkt mal einen Königinnenmord angeleiert. Es ist doch für niemanden mehr zu leugnen, dass Cersei komplett geistesgestört ist. Na ja, Jon/Aegon tackert derweil mal seine Tante. Ein glücklicher Mensch. Die Schlussszene war imposant, aber so richtig geflash bin ich jetzt doch nicht. Ich kann es erwarten, bis zur nächsten Staffel. Die Frage ist nur, was die dann sechs Folgen lang machen. Kommt da jetzt nur noch Gemetzel oder wird das in nem Zweiteiler abgehandelt und dann kommt ne halbe Staffel "Die schönsten Zugstrecken von Westeros"?

      Daenerys war auch i-wie nicht klüger. Ich habe mir direkt gedacht, dass es nicht so maximal schlau ist, beide Drachen mit zu den Verhandlungen zu bringen. Sie hätte lieber nur einen mitnehmen sollen, um ihre Stärke zu verbergen. Aber Hillary "Ich habe das Recht, jetzt Präsidentin zu werden" Clinton muss natürlich zeigen, was sie für dicke Eier hat.
      "The only thing we have to fear is fear itself!"

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      • #4
        Ich fand alles klasse mit Ausnahme der Szene mit Bran und Sam. Das war mir etwas zu random wie Sam da plötzlich in Bran's Tür stand. Und die Exposition an sich war jetzt auch nicht soo der große Twist, da wir Zuschauer das ja eh schon wussten. Imho hätte man das weniger melodramatisch ohne die Zwischenschnitte zu Jon und Dany machen können.
        Was das mit Tyrion sollte versteh ich garnicht. Ist der jetzt auch schon in Dany verschossen oder was?
        Ansonsten wie gesagt alles prima. Die Konfrontationen im Dragon Pit konnten überzeugen (CLEGANEBOWL 10000% CONFIRMED!!!!! GET HYPE!!!!!!) und das Gespräch zwischen Tyrion und Cersei war schauspielerisch mit eine der besten Szenen der Serie. Gerade bei Peter Dinklage konnte man in letzter Zeit leicht vergessen was er wirklich draufhat wenn man ihn mit anderen extrem fähigen Schauspielern in einen Raum steckt.
        Nix gegen Harrington oder Clarke, aber an Headey kommen sie nicht ran. Da kommt es dann einfach nicht zu solchen Synergien.
        Versteh auch nicht wie man sich da über Heulszenen beschweren kann. Das war doch wohl zu erwarten bei all dem Scheiss den sich die Beiden schon angetan haben.

        Von dem Twist mit Littlefinger wusste ich zwar schon dank der Leaks vom Oktober, aber das hat meinen Genuss nicht geschmälert. Extrem befriedigend wie er sich da vergeblich herrauszuwinden versucht. Diesen Ausgang scheint er in seinem Schrödinger-Gehirn offenbar nicht vorrausgesehen zu haben.

        Der Fall der Mauer war adequat umgesetzt und toll untermalt von einem Killer-Score. Djawadi hat da das Untoten-Thema toll weiterentwickelt. ich hoffe nur, dass sich die Untoten bei ihrem Marsch gen Winterfell nicht soviel Zeit lassen wie bei dem zur Mauer. Nochmal sieben Staffeln wird nix, liebe Leichen.

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        • #5
          So schnell ist Game of Thrones auch schon wieder zu Ende und es heißt wohl locker mal 1-2 Jahre warten

          Ein gutes Finale für eine Staffel mit vielen Schwächen.
          Fangen wir mal mit dem Nebenplot an, Winterfell.
          Gott sei Dank kann man nur sagen, haben Sansa und Arya die Kurve gekriegt und LF durchschaut. War das Theater letzte Folge? Falls ja wozu? Wann kam die Sinneswandlung, offscreen zwischen 06 und 07? Es wirkt leider ein wenig so als wollte man nur den Zuschauer täuschen, was eine Serie nicht auf dieser Art und Weise tun sollte. Welche Rolle hat Bran dabei und hat ihn jetzt mal einer gefragt was er eigentlich so macht?
          Direkt konfrontiert konnte LF leider nicht glänzen und stirbt auf den Knien nach jämmerlichen Ausflüchten, aber diesmal hatte er einfach alle gegen sich und es ist wirklich traurig mit an zu sehen, dass trotz seinen ganzen Intrigen und Erfolgen niemals einer auch nur wirklich treu zu ihm gestanden hat. Varys würde sich freuen, aber der darf zur Zeit ja nicht mal mehr den Mund aufmachen.
          Einigkeit im Norden und tolle Gedanken an Eddard Stark, da er auch in Staffel 7 immer noch präsent ist. Was für ein Mann!
          Sam hat nen Power-Karren gehabt und ist in Rekordzeit in Winterfell angekommen. Offensichtlich sind alle Straßen auch endlich wieder sicher Sein Auftritt war gut und passend und sehr faszinierend, dass Bran nicht alles weiß und offenbar durch Hinweise zu gewissen Orten hinspringen kann. Das Rätsel ist endlich gelöst und die Rebellion war eigentlich ein Fehler. Wobei es ja eigentlich auch um den irren König ging, von daher schon irgendwie auch nach wie vor gerechtfertigt.

          Die Verhandlung. Einerseits zunächst sehr träge, aber auch schön sich die Zeit zu nehmen für das ein oder andere Gespräch, genau wie letzte Folge nördlich der Mauer.
          Ich wurde auch von Euron getäuscht und auch später, als Cersei endlich vernünftig geworden schien. Ein toller Twist, der mich überrascht hat, das war wieder ordentliches GoT!
          Lief aber auch eigentlich zu einfach, ein einziger Untoter den man relativ leicht zerhacken kann soll sämtliche Personen täuschen, die selbst Monster erschaffen können und ganze Städte in die Luft jagen können?
          Allerdings verstehe ich nach wie vor nicht welche Armeen Cersei zu diesem Zeitpunkt mobilisieren soll. Die Lannister Armee wurde ordentlich dezimiert, die Tarlys sind weg, Euron hat nur eine Flotte. Warum nicht einfach wirklich Kings Landing angreifen?
          So kommt es wie es kommt und der arme Jaime wurde übebst verarscht, darf aber endlich zur guten Seite wechseln. Hatte gehofft er trifft noch am Ende auf Bronn der mitkommt und Podrik und Brienne hätten auf ihn gewartet In der letzten Staffel wird es wohl wirklich nur noch Gut und Böse geben.
          Jon und Daeneris lassen endlich die Hüllen fallen und wir werden sehen, ob Dany bald doch nochmal einen runden Bauch bekommt. Vergleichbar zur letzten Staffel, wurde die Enthüllung gut inszeniert. Aber war Rhaegar tatsächlich der gleiche Schauspieler wie Viserion? Sah auch so schmierig aus, statt stattlich, stark und ehrenhaft.

          Theon wird wieder zum Mann, auch wenn es ihm geholfen hat kein Mann mehr zu sein Was wird er wohl jetzt tun? Braucht es diesen Strang denn noch wirklich? Auf jeden Fall gutes Gespräch mit Jon.

          Und da wäre noch die Schlussszene. Najaaaa, irgendwie marschieren die Untoten nun zum x-ten Mal final auf, das wirkt nicht mehr ganz so bedrohlich. Auch wenn der Drachen die Mauer wegreißt, irgendwie hätte ich mir mehr erwartet. Eins dürfte aber klar sein, es bleibt nicht mehr viel Spielraum für Passivität in der letzten Staffel. Oder wird vielleicht sogar der Norden fallen und der Endkampf findet in KL statt? Sehen wir Drachenkämpfe?

          Ein kleiner Kritikpunkte sind allerdings noch Daeneris Armeen.
          Die Unbefleckten sind wohl wie die Unsterblichen im Perserreich, ihr Zahl bleibt stets konstant egal wie viele Verluste sie einfahren.
          Und die Dothraki gehorrschen wie Marionetten. Warum sind die nochmal in Westeros, riskieren ihr Leben und ihr gesamtes Volk im Kampf gegen Untote, während sie dabei ihre gesamte Lebensweise aufgeben?

          Bin auch mal auf die goldene Kompanie gespannt. Das sind Söldner ok, aber auch Idioten? Warum sollten die einen fremden Kontinent aufsuchen, um gegen Drachen und um ein vielfaches größere Armee zu kämpfen?
          Vielleicht werden wir es erfahren, hoffentlich noch 2018

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          • #6
            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            S

            Bin auch mal auf die goldene Kompanie gespannt. Das sind Söldner ok, aber auch Idioten? Warum sollten die einen fremden Kontinent aufsuchen, um gegen Drachen und um ein vielfaches größere Armee zu kämpfen?
            Kommt drauf an. Wenn die Golden Company dieselbe Entstehungsgeschichte hat wie in den Büchern dürften die nur darauf warten endlich mal wieder gegen legitime Targs in den Krieg zu ziehen. Die wurden ja von einem verbannten Targaryen-Bastard gegründet nachdem der mit Gewalt versucht hatte, seine Blutlinie zu den neuen Herrschern zu machen.

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            • #7
              Die Golden Company wird genau so käuflich sein und die Bedrohung durch die Drachen ignorieren, wie die Serie das gerade verlangt. Also diese Lektion haben wir doch nun zur Genüge gelernt.

              Die letzte Folge der Staffel war für meine Begriffe dann doch wieder ganz gut. Balsam auf die Seele ist, dass Jaime endlich Cersei den Rücken kehrt. Das war überfällig und fühlt sich einfach gut an.
              Der an sich schwachsinnige Plan einen Untoten nach KL zu bringen hat also doch etwas gutes gehabt, auch wenn Cersei wie erwartet im Hintergrund den Verrat plant. Alles andere wäre auch enttäuschend gewesen, wobei ich kurz für einen Moment war versucht ihr zu glauben dass sie sich am Kampf gegen den Night King beteiligt. Eine vernünftige Motivation hätte sie mit ihrem Kind dafür ja gehabt. Aber "Ganz Westeros vereint gegen den Feind" wäre deutlich zu langweilig geworden daher ist es deutlich besser dass sie gelogen hat.

              Insgesamt kann man sie ja fast verstehen. Schließlich hat sie nun wirklich nichts zu gewinnen wenn sie Danaerys und Jon unterstützt denn davon sie zu begnadigen, wenn sie mitmacht ist kein Wort gefallen. Sie kann also wählen von den Walkers getötet zu werden, oder von Dany. Eigentlich logisch dass sie da nicht mitspielt und versucht aus dieser Schlinge zu entkommen.

              Baelish ist also Geschichte. Die ganze Handlung um ihn war so unwürdig wie sein Ende. So sehr sich Arya und Sansa ja an ihren Vater mit seinen Lehren erinnern, an "the man who passes the sentence should swing the sword" erinnern sie sich offenbar nicht. Wie SF-Junky schon bemerkte, das war nicht wirklich die feine nordische Art. Immerhin war es nochmal ganz nett augearbeitet zu bekommen für was Littlefinger eigentlich so verantwortlich war im Verlaufe der Handlung. Ansonsen nicht weiter erwähnenswert und besiegelt den enormen Abstieg Baelishs von einem der besten/interessantesten Charaktere in der 1. Staffel zu einer absoluten Karikatur. Martin wird mit ihm besseres Vorhaben, auch wenn das Ende vom Prinzip her ähnlich ausfallen könnte.

              Dass mit Sam und Bran ausgerechnet die beiden zusammentreffen und über Jon reden, die zusammen das ganze Puzzle von seiner Herkunft und seinem Erbe zusammensetzen können, wirkte sehr unrealistisch und hätte geschickter gelöst werden können. Anscheinend weiß Bran also doch nicht alles, sondern nur dass was er in der Vergangenheit mitangesehen hat. Wie auch immer Jon ist jetzt in der Serie offiziell der Thronfolger und alle Fanwünsche werden mit seiner Szene mit Dany erfüllt. Wenn man ehrlich ist passen die beiden aber auch einfach gut zusammen.

              Dann das Finale an der Mauer. Hier bin ich noch unschlüssig. Irgendwie wirkt mir die Lösung den Drachen die Mauer niederreißen zu lassen zu unkreativ. Ich meine das war jetzt wirklich so offensichtlich und man muss sich fragen was passiert wäre, wenn Jon nicht in den Norden aufgebrochen wäre. Wenn Dany ihn nicht hätte retten müssen. Hätten die Walker dann ewig nördlich der Mauer festgesessen? Es wirkt so und das lässt die beiden dann schon sehr sehr dumm darstehen. Irgendwie passt der Drache bei den Walkers trotz (oder auch gerade wegen) blauen Feuers nicht rein. Hätte man ab Staffel 2 das Horn von Joramun vernünftig angeteasert, es immer mal wieder erwähnt, hätte ich es als die deutlich bessere Variante für die Zerstörung der Mauer gesehen.

              Trotzdem war Episode 7 deutlich deutlich besser als die stumpfsinnige 6. und sogar auch größtenteils nachvollziehbar. Die Qualität schwankt doch extrem, aber schon wieder hat es für mich ausgereicht, mich jetzt doch auf das Finale zu freuen.

              (Abgesehen von Theons Rettungsaktion für Yara. Wie soll so ein Nebenkriegsschauplatz noch in die 8. Staffel passen ohne komplett unwichtig zu wirken?)

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              • #8
                Eine gute Folge, wenn auch nicht gut genug, um das gräßliche Vorfinale letzte Woche wettzumachen.

                Die Winterfell-Handlung war zum ersten Mal überzeugend; man kann sie mit "Besser später als nie" umschreiben. Vergangene Drehbuchpatzer sind hier plötzlich hilfreich, weil sie Spannung erzeugen, wo es sie eigentlich nicht mehr geben sollte. Wenn Arya mit aufgemalter Zielscheibe ohne Plan durch Braavos schlendern kann, kann Sansa womöglich doch noch einmal auf Littlefinger reinfallen? Zum Glück nicht! Sehr angebracht, dass Littlefinger in seinen letzten Momenten keinen Heldenmut mehr enwickelt und stattdessen wie ein kleines Mädchen zu heulen beginnt. Durch den fachmännischen Kehlenschnitt kann Arya nebenbei ihre Gesichtssammlung aufstocken.

                Auch Theon ist zum ersten Mal in der Staffel nicht verschenkt. Mir gefielt, dass es für den Respekt seiner Landsleute nicht gereicht hat, sich einfach die Fresse polieren zu lassen- nein, er muss den Inseltrottel schon selbst zu Klump kloppen.

                Die letzten 5 Minuten waren wieder ähnlich spektakulär wie der Versorgungsgüter-Angriff zur Staffelmitte. Ich hoffe aber sehr, dass der Eisdrache Plan B war, denn wenn die Wanderer keine andere Möglichkeit hatten, die Mauer zu brechen, macht das die Schnitzeljagd der glorreichen Sieben noch lächerlicher als sie es wieso schon war.


                Fazit für die Staffel:

                Die Serie nähert sich den Büchern an: Es passiert nicht mehr viel. Während man am Ende des 5. Buches nicht viel schlauer ist als am Ende des 3. Buches (Dany hockt weiter in Mereen, Baelish im Vale, die Boltons in Winterfell usw.) ist man am Ende der 7. Staffel ungefähr da, wo man am Ende der 6. Staffel war: die Wanderer sind vielleicht 50 km nach Süden gezogen, Dany ist immer noch nicht auf dem Thron, Jons Herkunft ist weiterhin unbekannt. Bleiben die ultraschnellen Reisen durch Westeros, die ich mir mit der Fan-Theorie erkläre, dass die Leute in Westeros deutlich größer sind auf der Erde und dementsprechend größere Entfernungen zurücklegen können. Man muss zugeben, Tyrion als 3 Meter Zwerg hat schon etwas für sich.
                I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                • #9
                  Die letzte Folge dieser Staffel war etwas ruhiger als erwartet. Es wurde viel geredet, vielleicht etwas zu viel. Eine neue Schlacht hätte die Staffel aber auch nicht gebraucht, davon gab es dieses mal schon genug.
                  Das Zusammentreffen der Fraktionen verlief friedlich, hatte da mit einer Falle seitens Cersei gerechnet. Warum war eigentlich Theon anwesend ? Ich fand anfangs, dass Cersei sich etwas zu leicht hat überzeugen lassen, aber zum Glück hat sie was anderes im Schilde. Auf die Armee mit den Elefanten bin ich schon sehr gespannt.

                  Jaime hat sich also endlich von seiner Cersei getrennt, und reitet weg von Kings Landing. Für einen Moment hatte ich wirklich damit gerechnet, dass er durch die Hand von dieser Bestie sterben wird.
                  Es wäre zwar eine übertriebene Reaktion von Cersei, aber so ein Tod eines wichtigen Charakters hätte dem ganzen gut getan. Hoffentlich wird er sich jetzt nicht den "guten" anschliessen und mit offenen Armen von denen empfangen werden.
                  Und endlich hat der Winter auch die Hautstadt erreicht, auch wenn dieser etwas sehr plötzlich eingetroffen ist.

                  Wo bitte will den Theon hin ? Will er echt mit zwei Booten und 20 Mann seine Schwester aus den Händen von Euron retten ? Meiner Meinung nach ist es eine Selbstmordmission und damit rechne ich auch. Ein Happy End in dieser Handlung will ich jedenfalls nicht sehen.

                  Littlefinger als also ausgespielt. Sein Tod hat der Winterfell Handlung jedenfalls gut getan. Es wäre etwas zu viel, wenn sich die Stark Schwestern an die Gurgel gegangen wären.

                  Und endliiiiiiich, nach nur 7 Jahren umherwandern sind die Walker an der Mauer angekommen und haben diese auch direkt mal zerstört. Da stellt sich mir die Frage, was der König gemacht hätte, wenn er keinen Drachen parat hätte ? Was war sein Plan ? War die Mauer nicht irgendwie mit Magie geschützt ? Nach 100.000 Mann sah seine Arme aber auch nicht aus, da hätte man ruhig noch ein paar Walker hinzufügen können.

                  Und auch wenn es Schade wäre, so will ich in der nächsten Folgen es nicht sehen, dass Tormund lebendig aus dem Trümmern steigt. Er hätte eigentlich schon in der letzten Folge draufgehen sollen, hat da aber schon mit etwas zu viel Glück überlebt. Dieser Mauerfall sollte nun wirklich auch sein Ende bedeuten. Er darf aber gerne als Walker wiederkommen .
                  Naja, trotzdem rechnet ich irgendwie damit, dass er das ganze überlebt, die Walker überholt und nach Winterfell zurückreitet.

                  Ghost hat wohl keine Lust auf diese ganzen stressigen Situationen und ist weg, um ein ruhiges Leben zu führen.

                  Meine Theorie für die nächste Staffel.
                  Die Walker werden Winterfell erreichen und in der Schlacht siegen. Jon zieht sich mit seiner Armee zurück und wird entweder a) von Cersei und ihrer Arme empfangen und bekämpft oder b) erst da wird Cersei einsehen, dass die Walker eine Gefahr sind und sich dem Kampf gegen die Walker anschliessen.

                  4,5*
                  Zuletzt geändert von human8; 29.08.2017, 11:46.

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                  • #10
                    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                    dass trotz seinen ganzen Intrigen und Erfolgen niemals einer auch nur wirklich treu zu ihm gestanden hat.
                    Eben wegen seiner Intrigen steht niemand treu zu ihm.
                    Ist auch nicht gerade verwunderlich, bei jemanden der zum eigenen Vorteil alles und jeden hintergeht und verrät

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                    • #11
                      Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen

                      Ein kleiner Kritikpunkte sind allerdings noch Daeneris Armeen.
                      Die Unbefleckten sind wohl wie die Unsterblichen im Perserreich, ihr Zahl bleibt stets konstant egal wie viele Verluste sie einfahren.
                      Und die Dothraki gehorrschen wie Marionetten. Warum sind die nochmal in Westeros, riskieren ihr Leben und ihr gesamtes Volk im Kampf gegen Untote, während sie dabei ihre gesamte Lebensweise aufgeben?
                      Das ist mir auch unangenehm aufgefallen, außerdem gibt es das selbe Problem wie in HdR. 10 000 Soldaten (oder Orks) klingen viel, aber eigentlich ist das nur ein Quadrat von 100x100 Mann.
                      Das was da vor der Stadt gestanden hat waren deutlich mehr, offenbar damit es bedrohlicher aussieht. Und in den letzten Schlachten gab es offenbar überhaupt keine Opfer.
                      Die Versorgung ist irgendwie auch kein Thema mehr. Es wird Winter, man will mit über 100 000 Mann samt Pferden in den Norden ziehen, aber das die essen müssen und Winterausrüstung benötigen wurde gar nicht mehr thematisiert, bei RRM wäre das angesprochen worden.
                      Wie schon von anderen geschrieben, irgendwie ist die Luft aus der Serie raus, im wesentliche war alles absolut vorhersehbar.
                      Dieser ganze Winterfellplot ergibt überhaupt keinen Sinn. Warum bedroht Arya in der letzten Folge Sansa wenn Kleinfinger das überhaupt nicht sehen kann wenn sie doch eigentlich zusammenarbeiten ?
                      Nur für die Zuschauer ? Was soll das ?
                      Man merkt der Story an allen Ecken und Enden an das man sie zuschauergerecht gestaltenwollte. Die beliebten Charaktere überleben, ein paar Schauwerte werden eingebaut und die Handlung verläuft mehr oder weniger Linear zum Endziel.
                      Dafür brauche ich kein GoT, das gibts überall sonst auch.
                      Dr. Manhattan: "A live human body and a deceased human body have the same number of particles. Structurally there's no difference. "

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                      • #12
                        Zitat von prince Beitrag anzeigen
                        Die Versorgung ist irgendwie auch kein Thema mehr.
                        Jaime war doch gerade dabei, sich um die Versorgung für den Marsch nach Norden zu kümmern, als Cersai ihn unterbrochen hat.

                        Und vor ein paar Folgen hieß es auch "Warum gibt sich Sansa mit der Versorgung ab?".

                        Zeigt man die Versorgung, ist es unnötig, zeigt man sie nicht, ist es auch nicht recht.

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                        • #13
                          Also ich fand das Finale klasse. Ich kann verstehen, dass manche die siebente Staffel bisher als "zu anders" kritisieren, aber das hier war doch Good-Old-GoT. Es gab herrliche Dialoge zwischen Tyrion (der in der Staffel Gott sei Dank allgemein mehr zu tun hatte als in der letzten - ich sag nur die Witze-Szene) und Cersai, Bronn und Jaime. Cersai ist unberechenbar wie eh und je (tut erst auf beleidigte Leberwurst, dann schließt sie sich dem Kampfverband doch an um schließlich doch nichts zu tun, selbiges gilt für Eurons "Rückzug"). Littlefinger bekommt endlich seine Quittung (damit dürfte der dämliche Plot auch Geschichte sein und man kann sich Wichtigerem zuwenden). Und als Fanservice gibt's ne Aussprache zwischen Jon und Theon (der endlich seine Schwester retten möchte, was dessen Plot ein rundes Ende geben würde), Dany und Jon landen in der Kiste (schade, dass dabei Danys Brüste nur angedeutet wurden - dafür gefallen mir die Umschnitte zu Rhegar und Lyianna sowie Brans Stimme im Hintergrund) und Jaime bricht eeeeeeendlich mit seiner Schwester.

                          Optisch bot die Folge mit dem Truppenaufmarsch zu Beginn und vor allem dem Fall der Mauer auch Einiges. Hoffe, dass Tormund den Fall nicht überlebt hat, fürchte aber eher doch. Das Horn hätte mir für den Mauerfall auch mehr gefallen (erscheint es so als würden die Weißen Wanderer, wenn sie nicht zufällig nen Drachen in die Finger bekommen hätten, hinter der Mauer festsitzen). Sagen wir mal, das Horn gibt es auch im Serienuniversum und deshalb haben sie so lange für den Marsch gebraucht, weil sie danach suchten. Der Drache hat ihre Pläne nur beschleunigt .

                          Dass Sam so schnell in Winterfell war, kann ich das Gebashe jetzt schon hören. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass Jon in der Zeit von Drachenstein nach Ostwacht und von dort nach Königsmund gesegelt ist. Sprich es dürften seit seinem Aufbrauch vor 3 Folgen mehrere Monate vergangen sein.

                          Alles in allem IMO eine klasse Folge, welche viel davon bot, auf das ich als Fan seit Jahren gewartet habe:
                          6 Sterne!

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                          • #14
                            Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                            Optisch bot die Folge mit dem Truppenaufmarsch zu Beginn und vor allem dem Fall der Mauer auch Einiges. Hoffe, dass Tormund den Fall nicht überlebt hat, fürchte aber eher doch. Das Horn hätte mir für den Mauerfall auch mehr gefallen (erscheint es so als würden die Weißen Wanderer, wenn sie nicht zufällig nen Drachen in die Finger bekommen hätten, hinter der Mauer festsitzen). Sagen wir mal, das Horn gibt es auch im Serienuniversum und deshalb haben sie so lange für den Marsch gebraucht, weil sie danach suchten. Der Drache hat ihre Pläne nur beschleunigt .
                            Tormund und Dondarion sind glaube ich etwas parallel zur Mauer weg gelaufen, also nicht mit Eastwatch in den Trümmern begraben worden.
                            Würde mich nicht wundern wenn sie in 08x01 an der schwarzen Festung ankommen und dort mit dem Rest der Nachtwache Richtung Winterfell ziehen und dort vielleicht sogar als erste die Bedrohnung ankündingen. Bran scheint ja durch den Nachtkönig blockiert zu werden, sodass er nicht unbedingt alles sehen kann. Es sei denn er würde mal Ghost nutzen

                            Den Fall der Mauer hätte ich mir auch anders gewünscht. Gerne eine kleine 10 minütige Belagerung, ähnlich dem Angriff der Wildlinge. Riesen und Mammuts die die Tore einreißen, die man vielleicht gerade noch so eben halten kann und dann kommt der Drache und beendet das Schauspiel.
                            So wirkt es leider wirklich als hätten die Untoten wirklich nur auf den Drachen gewartet und sollte das so sein, ist die komplette Geschichte um Daeneris quasi der einzige Grund für die Gefahr durch die Untoten. Denn ohne sie, keine Drachen und keine Magie.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                              Den Fall der Mauer hätte ich mir auch anders gewünscht. Gerne eine kleine 10 minütige Belagerung, ähnlich dem Angriff der Wildlinge. Riesen und Mammuts die die Tore einreißen, die man vielleicht gerade noch so eben halten kann und dann kommt der Drache und beendet das Schauspiel.
                              So wirkt es leider wirklich als hätten die Untoten wirklich nur auf den Drachen gewartet und sollte das so sein, ist die komplette Geschichte um Daeneris quasi der einzige Grund für die Gefahr durch die Untoten. Denn ohne sie, keine Drachen und keine Magie.
                              Wieso belagern und Truppen verschwenden wenn man die Mauer sofort einreißen kann?

                              Ich denke ohne den Drachen wäre der normale Plan der Weißen Wanderer die Mauer auf normalen Weg einzureißen genug riesen dafür haben sie genauso wie lange und Große Stahlketten. Sie haben das dann nur nicht mehr gemacht weil es durch den Drachen schneller ging.

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