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GoT[104] "Krüppel, Bastarde + Zerbrochenes" / "Cripples, Bastards, and Broken Things"

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  • GoT[104] "Krüppel, Bastarde + Zerbrochenes" / "Cripples, Bastards, and Broken Things"

    Ned Stark erfährt mehr über den Tod seines Vorgängers, und Catelyn verdächtigt Tyrion Lannister des versuchten Mordes an ihrem Sohn. Zwischen Viserys und Daenerys Targaryen kommt es zum Streit.
    Deutsche Erstausstrahlung: 23.11.2011
    3
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    55.56%
    5
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    33.33%
    3
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    11.11%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    Syndicate Multigaming
    Ein Pessimist zu sein hat den Vorteil, dass man entweder immer Recht behält oder angenehme Überraschungen erlebt.

  • #2
    So, jetzt auch noch Folge 4 heute gesehen (man merkt, dass die Serie Suchtpotential hat):

    Ned Starks Ermittlungen gehen weiter und er entdeckt dabei den Bastard des Königs. Irgendwie hat "Game of Throne" auch etwas von einer Krimi-Serie .

    Ansonsten gefiel mir vor allem die Handlung am Wall, wo John Schnee sich mit dem dicken Neuankömmling anfreundet und versucht ihn gegen die Übergriffe der anderen zu vertreidigen. Der Dicke kann einem echt leidtun, wobei auch die Geschichte des einen, der auf der anderen Seite ausharren musste bedrückend ist. Das ist etwas, was "Game of Thrones" von Rollenspielen unterscheidet: Man merkt, dass hier wirkliche Menschen mit Gefühlen und keine Computerspielfiguren am Werk sind.

    Der Cliffhanger, wo Lady Stark den Gnom in der Taverne verhaften lässt, ist mal wieder recht gemein.

    Alles in allem die IMO bislang beste Folge (was aber auch am immer Wärmerwerden mit der Geschichte, Welt und vor allem den Charakteren liegen kann). Trotzdem gibt es erstmals die vollen
    5 Sterne!

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    • #3
      Interessantes Detail in dieser Folge, was mir vorher nicht so bewusst gewesen ist. Die Welt von Game of Thrones muss ihre Sonne auf einer stark elliptischen Umlaufbahn umkreisen, so dass alle "Jahreszeiten" mehrere Jahre andauern können - ich frage mich da gleich, wie Flora und Fauna und vor allem die Menschen einen mehrjährigen Winter überstehen können.

      Absonsten kurz zu den Handlungsebenen:
      In Königsmund dreht sich das übliche Intriegenspiel. Eddard muss erfahren, dass das Königreich pleite ist und bei den obszön reichen Lannisters tief in der Kreide steht. Dennoch wird ein teures Turnier ausgerichtet.

      auf der mauer kommen neue Rekruten an, darunter ein ausgemachter Feigling. Snow, der generell als leicht überheblich auftretender Bastard einen schweren Stand hat macht sich weiter unbeliebt, in dem er genau diesen Rekruten in Schutz nimmt. Immerhin hat gerade Tyrion die passenden Ratschläge für ihn.

      Dieser kleinwüchsige Lannister ist auch mittlerweile mein Lieblingscharakter in der Serie. Dazu kommt denn auch noch seine Hilfe für den durch den Sturz gelähmten jungen Brann Stark.

      Im Osten geht die Emenzipation der platinblonden Barbarenprinzessin gegenüber ihrem Bruder mittlerweile weiter. Momentan ist aber noch nicht abzusehen, wann diese Handlungsebene in die Haupthandlung einfließen wird, wenn überhaupt...

      Ach ja, das Ende ist mal wieder fies, vor allem, da einem als Zuschauer klar ist, dass tyrion nicht hinter dem Mordkomplett stecken kann.

      Insgesamt gibt es hier wieder knappe 5 Sterne.

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      • #4
        Erneut eine gemächliche Episode die allerdings mit einigen Details punkten kann. So wird zum Beispiel Roberts Bastard zumindst für Ned enttarnt, die Intrigen in Kings Land werden dargestellt, die maroden Staatskassen, ein paar Geschichten aus der Jugend erzählt, etc. Dies alles wirkt im Rahmen der Episode nicht extrem wichtig, damit wird jedoch eine Welt und eine Gesamtgeschichte aufgebaut die in der Tat Suchtpotential hat.

        John Snow muss sich mit Sam herumschlagen der von seinem Vater verstoßen wurde und zur Wall vertrieben wurde. Zu Hause erwartet ihn vermutlich der Tod. Genauso wie im Norden. Gewinnen kann er nur die vermeintliche Ehre, bei der Nachtwache gestorben zu sein.

        Der Schluss, als Cat Stark Tyrion verhaften lies, war spektakulär. Wie schon einmal erwähnt, ist der Verdacht ja nicht völlig aus der Luft gegriffen. Noch dazu weiss sie nichts von all den guten Taten/Ratschlägen, die Tyrion in Winterfell für sich verbuchen kann.

        Achja, liegts nur an mir oder erinnerte auch euch Prinz Vigerys in der Badewannen-Szene etwas an Patrick Bateman aus American Psycho? Die Art wie er mit seiner Sklavin redete erinnerte mich sehr an den Yuppie welcher mit ihr wie mit einem dummen Kind redet und eigentlich nur seine spontanen Lüste befriedigt haben möchte. Eigentlich wartete ich nur darauf, dass er aufspringt und nackt mit einem Schwert alle niedermetzelt.

        Diesmal gebe ich nur 3 Sterne. Es fehlen mir ein paar individuelle Höhepunkte die diese spezielle Episode aufwerten. Stattdessen wird zwar wertvolle Vorarbeit für die Gesamtgeschichte geleistet, jedoch zählt dies nur wenn man es als Ganzes betrachtet. Für sich allein ist die Episode IMO nur Durchschnitt. 3 Sterne.
        "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
        "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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        • #5
          Sehr gut gefallen haben mir die Szenen an der Eismauer mit Jon Schnee, besonders der Teil wo er den feigen Neuankömmling in Schutz nimmt. Irgendwie kann einem dieser Neuankömmling leid tun, besonders seine Geschichte wieso er zur Mauer kam war sehr traurig.
          Das Tunnier fand ich auch ganz gut umgesetzt, weil mit dem Tod im ersten Kampf gezeigt wurde wie brutal so ein Tunnier ist. Der Dialog beim Tunnier mit Sansa Stark und Petyr Baelish war sehr interessant.
          Die kleine Arya Stark hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Ihre direkte Art und ihr für ein Mädchen untypisches Verhalten macht sie zu einem sehr interessanten Charakter.
          Immer sympathischer wird mir der zwergwüchsige Tyrion Lannister. Mit seiner Hilfe für Bran Stark hat er bei mir wieder einige Sympathiepunkte gesammelt. Jedoch Catelyn Starks Verhalten am Ende der Folge, wo sie Tyrion festnehmen ließ, ist schon einwenig heftig und ist ein gemeiner Cliffhanger.
          Somit vergebe ich fünf Sterne für die Folge.
          Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2016
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          Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
          Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

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          • #6
            Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
            ...Das Tunnier fand ich auch ganz gut umgesetzt, weil mit dem Tod im ersten Kampf gezeigt wurde wie brutal so ein Tunnier ist. Der Dialog beim Tunnier mit Sansa Stark und Petyr Baelish war sehr interessant.
            ...
            Obwohl ich diese Szenen auch gut fand, wäre es doch passender gewesen, man hätte diese so überaus intimen Enthüllungen der dramatischen Vergangenheit des Bluthundes ihn selber erzählen lassen, denn selbst ein Kleinfinger kann zwar um die groben Umstände, aber doch wohl nicht um die Details dieser Geschehnisse wissen... Woher denn auch, es sei denn, ein Sandor Clegane hat ihm sein Herz ausgeschüttet!!! Wohl eher nicht! Daher wäre es sinnvoller und besser gewesen, sich hier ans Buch zu halten! Das ist aber mit die einzige Kritik, die ich hier anbringen möchte...
            Wie man im Video sehr gut erleben kann, hätte Rory McCann dieser Szene viel mehr Inhalt und Tiefe verliehen als es dann tatsächlich gezeigt wurde. Verschenkt!

            Rory McCann Sandor Clegane audition - YouTube

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            • #7
              Offizielle Begründung (aus dem Audiokommentar zur Folge) hierfür: Zeitmangel.

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              • #8
                Wäre echt ne geile Szene gewesen. Schade darum.

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                • #9
                  Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
                  Offizielle Begründung (aus dem Audiokommentar zur Folge) hierfür: Zeitmangel.
                  Ich weiß, aber ....

                  Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                  Wäre echt ne geile Szene gewesen. Schade darum.
                  Finde ich auch...
                  "Look at me! Look at me!" Dieser schottische Akzent und die Stimme! Wow! Naja, dafür durfte er einen Teil dieses Dialoges etwas später anbringen... Man merkt wohl, dass ich den Schauspieler mag, oder?

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                  • #10
                    Mir hat die Folge wieder sehr gut gefallen, zum einen natürlich wieder die Szenen bei der Nachtwache, vor allem die Einführung des neuen Charakters Samell Tarly hat mir sehr gut gefallen.
                    Ansonsten hat mir auch das Turnier sehr gut gefallen, sowohl von der Umsetzung her, als auch von den kleinen Nebengeschichten, wie die vom Bluthund und seinem Bruder. Sehr gut gefallen hat mir hier auch die Szene, in der Robert den beiden Einhalt gebietet und der Bluthund augenblicklich Gehorsam leistet.

                    5*
                    "Gestern war es noch Science-fiction, heute eine Tatsache, und morgen schon ist es veraltet."
                    (Otto Oskar Binder)

                    "The greatest lesson in life is to know that even fools are right sometimes." (Sir Winston Churchill)

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                    • #11
                      Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
                      Interessantes Detail in dieser Folge, was mir vorher nicht so bewusst gewesen ist. Die Welt von Game of Thrones muss ihre Sonne auf einer stark elliptischen Umlaufbahn umkreisen, so dass alle "Jahreszeiten" mehrere Jahre andauern können - ich frage mich da gleich, wie Flora und Fauna und vor allem die Menschen einen mehrjährigen Winter überstehen können.
                      Da es sich um eine Fantasy-Serie handelt, sollte man sich über Physik vielleicht nicht zu viele Gedanken machen. Soweit ich das verstanden habe, sind die Jahreszeiten dort sehr unterschiedlich lang, was man mit Astronomie nur schwer erklären können dürfte.

                      Ich weiß nicht so recht, was ich von dieser Folge halten soll. Sie setzt halt die bisherige Story fort und legt Grundsteine für die weitere Entwicklung. Es ist bei Game of Thrones echt schwierig einzelne Episoden zu bewerten. Die Geschichte am Wall war ambivalent. Einerseits ist Snow der edle Ritter, der dem gemobbten Dicken hilft. Andererseits war dessen Story schon sehr heftig. Die Welt von GoT ist wirklich sehr unbarmherzig. Im Osten geht es weiter, wie man es erwartet, der Geschwister-Streit eskaliert immer weiter, die Klimax ist abzusehen.
                      "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                      • #12
                        Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                        Da es sich um eine Fantasy-Serie handelt, sollte man sich über Physik vielleicht nicht zu viele Gedanken machen. Soweit ich das verstanden habe, sind die Jahreszeiten dort sehr unterschiedlich lang, was man mit Astronomie nur schwer erklären können dürfte.
                        Dazu gibt es durchaus verschiedene Erklärungsmöglichkeiten:
                        5 Scientific Explanations for Game of Thrones' Messed-Up Seasons
                        "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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                        • #13
                          Der Anfang um Bran und dessen Rabentraum war nicht gerade vielversprechend. TNG, B5, Voyager- wieso zum Geier sind es immer Raben, die einem im Traum zuflüstern.

                          Anschließend steigert sich die Folge aber und beantwortet zwei wichtige Fragen: Was ist mit den Drachen los und wie rentabel sind sportliche Großereignisse? Es zeigt sich dabei wieder, dass jede Folge wenigstens eine laange Dialogszene aufweist (in diesem Fall Möchtegerne-Drachen Viserys mit Freudenmädchen). Diese sind einerseits ziemlich gut, anderseits gucke ich die Folgen meistens Nachts und schlaf dann dabei ein. Die Frage nach der Rentabilität von sportlichen Großereignissen wird durch das Ritter-Turnier aufgeworfen. Baelisch meint, die Zusatzeinnahmen der lokalen Wirtschaft (wie etwa seiner Bordelle) würden die Kosten aufwiegen, während Ned Stark die Kosten höher einschätzt. Angesichts dessen was man von realen Wettbewerben wie Weltmeisterschaften weiß, dürfte Stark näher an der Wahrheit liegen. Es bleibt spannend, ob die Staatsfinanzen noch vor dem 45 Mal angekündigten langen Winter geregelt werden können.

                          Auf der Mauer hat Frodo derweil seinen Sam gefunden. Bei aller Tragik der Hintergrundgeschichten darf man die Fähigkeit der Nights Watch anzweifeln, die drohende Zombiekatastrophe abzuwenden.
                          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                          • #14
                            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                            Der Anfang um Bran und dessen Rabentraum war nicht gerade vielversprechend. TNG, B5, Voyager- wieso zum Geier sind es immer Raben, die einem im Traum zuflüstern.
                            Weil Raben schon seither zur Traumdeutung herangezogen wurden: http://www.traumdeuter.ch/texte/5668.htm

                            In der Episode ging's ja teilweise schön blutig zu mit dem Turnier zwischen Riese und Prince Charming.
                            Schön anzusehen, wie sehr die Intrigen und persönlichen Lüste (Wein, Weib) im Vordergrund stehen und dabei gut und gerne der gesamte Staatshaushalt versoffen wird; Parallelen tun sich auf

                            Schön, dass hier Boromir äh Ned seine tugendhafte Seite zeigen darf und quasi der gutherzige Lord sein will.

                            Natürlich sind auch die Szenen auf der Wand nett, wo der Schneelord einen neuen klischeehaften Schützling aufnehmen darf - hier besteht halt wirklich die Gefahr, dass es zu klischeehaft wird: die Aussätzigen halten zusammen gegen den gemeinen Trillmaster.

                            'To infinity and beyond!'

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