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GoT[210] "Valar Morghulis" / "Valar Morghulis"

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  • GoT[210] "Valar Morghulis" / "Valar Morghulis"

    Die Schlacht von Schwarzwasser ist geschlagen: Stannis Baratheons Angriff wurde zurückgeworfen. Der junge König Joffrey belohnt die neuen Kriegshelden und hat Tyrion Lannister entmachtet. Lord Tywin wird statt seiner Hand des Königs. Loras Tyrell drängt auf eine noch engere Verbindung der Familien. Stannis Baratheon hadert derweil mit seiner Niederlage. Und erfährt, dass der Krieg um die eiserne Krone von Westeros noch lange nicht zu Ende ist. Im Norden erreicht das Reich eine neue Bedrohung.
    Deutsche Erstausstrahlung: 26.07.2012
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    16.67%
    3
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    55.56%
    10
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    22.22%
    4
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    5.56%
    1
    Zuletzt geändert von -Matze-; 21.06.2012, 10:58.

    Star Trek Online - Info Community | Syndicate Multigaming
    Ein Pessimist zu sein hat den Vorteil, dass man entweder immer Recht behält oder angenehme Überraschungen erlebt.

  • #2
    Gutes Staffelfinale, was aber leider einige Plots vollkommen versaut hat. Die "Qhorin Halfhand"-Sache hatte ich schon mal angesprochen und hier sehe ich meine Befürchtungen vollkommen bestätigt. Bisher war ich von Theon in Winterfell durchaus begeistert, aber das hier wirkt so billig, undurchdacht und ist letztendlich eher unklarer, als das was im Buch passiert ist. Warum nicht das benutzen, was in der Vorlage gut funktioniert hat? Verstehe ich nicht. Wenigstens war die Szene mit Maester Luwin und Osha durchaus gelungen.

    The House of the Undying ist auch nach mehr als 10 Jahren das wohl meistdiskutierte Kapitel der ASOIAF-Saga. Mir war von vornherein klar, dass man es nicht 1:1 umsetzen konnte, aber was die Serie daraus gemacht hat, hat im Prinzip bis auf die Drachen nichts mit dem aus dem Kapitel aus dem Buch zu tun. Hat es in der Folge selbst funktioniert? Irgendwie schon. War es der Höhepunkt, den die Daenerys-Storyline in der 2. Staffel unbedingt noch benötigt hat? Nein, nicht mal ansatzweise. Ich finde es sehr schade, dass die Serie fast jegliche Flashbacks, Visionen, Prophezeiungen und damit auch Momente des Foreshadowings im Keim erstickt. Und wo waren denn die namensgebenden Unsterblichen?

    Der Rest war aber durchweg gut, das Ende ein leckerer Appetithappen für die Dinge, die da kommen werden.

    Unterm Strich empfinde ich die zweite Staffel aber ein gutes Stückchen schlechter als die erste. Planungsschwächen, dramaturgische Mängel und einige durchaus unnötige Änderungen, die rückblickend einige Plots unsinnig machen, lassen mich mehr als einmal das Vertrauen in die Macher verlieren. Einzig "Blackwater" sticht neben einige positiven überraschenden Darstellerleistungen (Lena Headey, Alfie Allen) als Highlight hervor. Die Serie bleib zwar durchgehend unterhaltsam, aber leider auch oft hinter ihren Möglichkeiten zurück. Für die nächste Staffel wünsche ich mir weniger Experimente und eine tiefgreifendere Auseinandersetzung mit dem Material der Vorlage. Änderungen werden weiter nötig sein, vielleicht mehr denn je, jedoch sollten diese sorgfältiger geplant werden.

    3,5/6

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    • #3
      Das war also das Finale der zweiten Staffel. Insgesamt eine sehr gute, aber leider keine absolute Hammerfolge wie das Finale von Staffel 1.

      Am Besten hat mir die Daenerys-Handlung gefallen. Hier gab es etliche Gänsehautmomente. Etwa das Wiedersehen mit Khal Drogo und natürlich wenn die Drachen zum ersten mal Feuer speien dürfen um Dani zu retten. Obwohl die Szenen gut waren, hätte ich mir jedoch vom House of the Undying (wo waren die Unsterblichen?) schon etwas mehr erwartet.

      Auch in Westeros tut sich recht viel: Sansa braucht nun nicht mehr Joffrey heiraten und scheint in Littlefinger einen neuen Beschützer gefunden zu haben. Tyrion ist nicht mehr Hand des Königs. Lord Varis hat mit der Winterfell-Prostituierten einen neuen "Vogel". Aryia verabschiedet sich. Snow steht kurz davon eine "Wildlinge-Stadt" zu betreten. Tyion wird von seinen eigenen Männern niedergeschlagen. Und Bran ist wieder einmal auf der Flucht.

      Wie schon bei Staffel 1 war der Cliffhanger Höhepunkt der gesamten Staffel: Erstmals sieht man einen Weißen Wanderer und dessen Untoten-Armee. Da dürfte noch etliches auf uns zukommen (hoffentlich kommen Danys Drachen bald nach Westeros ). Bin schon neugierig, wie sie den Kampf gegen diese darstellen werden ohne dass das TV-Budget gesprengt wird.

      Fazit: Große Eregnisse, genialer Cliffhanger. Zwar hat mir "Blackwater" letzte Folge schon etwas besser gefallen, aber
      5,5 Sterne sind schon drinnen!

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      • #4
        Valar Dohaerys!

        Das mal vorne weg.

        So...

        Dass die Staffel mit dem Prolog von Buch 3 als Cliffhanger enden wird, haben Bookwalker ja schon seit dem ersten Teaser letzten Herbst vermutet.

        Ist auch wirklich verdammt fies, wenn Unsullied jetzt ein Jahr auf die Auflösung warten müssen.

        Hätte aber nicht gedacht, dass man die White Walker und ihre Zombieherde so detailiert zeigt. Der Zoom aus der Herde heraus erinnerte auch extrem an The Walking Dead.

        Ansonsten...
        Theon: Man hätte echt noch Ramsay casten sollen. Anvil hat Recht, das wirkte alles ein wenig konfus da. Allerdings wars ganz witzig, wie Theon ausgeschaltet wurde.
        "I thought he'd never shut up. Why did you wait so long?"
        "It was a good speech!"
        Wex wurde zum Glück noch erwähnt im letzten Moment.

        Tyrion/Shae: Hm, TV-Shae scheint es mit ihm ernst zu sein. Den Vibe hab ich von Buch-Shae nie bekommen, so geil wie sie immer auf Gold und Juwelen ist in dem Buch. Interessant.
        Auf jeden Fall tolle Szene von Peter Dinklage.

        Jon/Quorin: War mir persönlich klar genug, dass Quorin sich geopfert hat, um Jon einzuschleusen.
        Nur Rattleshirt hat sich widersprochen. Vorletzte Folge wollte er nicht, dass sie sich an die Gurgel gehen, jetzt hat er plötzlich kein Problem mehr damit.

        House of the Undying: So wie im Buch gehts nicht. Visuell wäre da vieles einfach zu offensichtlich. Trotzdem schöne Bilder. Die verschneite Ruine des Thronsaales hat mir besonders gut gefallen. Über Jason Momoa hab ich mich auch sehr gefreut.

        Jaqen/Arya: Hab ich nichts dran auszusetzen, auch wenn ihr "Ich möchte das auch können" im Buch auf seinen Gesichtswechsel bezogen war, nicht auf seine Tötungskünste.

        Edit: Noch einige Nachgedanken:

        Dany's Visionen hätten vorallem auch deswegen nicht wie im Buch sein können, da ihre Bedeutung auf Hintergrundinformationen beruht, die in der Serie nie geliefert wurden.
        Weiß denn ein Serienschauer etwas mit einer blauen Blume auf der Mauer anzufangen? Oder Rhaegar vs. Robert bei der Schlacht am Trident? Der Prinz der versprochen wurde? Ich denke nicht.

        Doreah: Hmpf. Da hätte man sie auch in den Red Wastes verhungern lassen können.
        Ich befürchte der aktuele Mangel an Handmaidens könnte in Staffel drei zu einem Mangel an

        Spoiler
        Girl-on-Girl Action
        führen. Das wäre sehr schade. *hust*

        Theon: Also so wie ich es jetzt verstanden habe, haben Dagmer & Co. Theon an Ramsay Bolton ausgeliefert und durften selbst frei von Dannen ziehen, so wie es Robb vorletzte Folge verfügt hatte.
        Was mich da aber gerade ärgert ist, dass Dagmer absolut nichts tut, was man nicht auch mit Reek/Ramsay hätte tun können. Warum hat man also nicht gleich Ramsay gecastet anstatt diesen Dagmer einzuführen? Ich verstehs nicht...
        Zuletzt geändert von spidy1980; 04.06.2012, 13:49.

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        • #5
          Ich habe mal auf 4 Sterne gedrückt.

          50% der Folge waren einem Staffelfinale nicht würdig, aber die anderen 50% reißen es doch wieder etwas heraus.

          Winterfell: Es bleibt keine Zeit zu fliehen, der "Fucking Horn Man" kündigt die 500 Nordmänner an.
          Trotzdem haben die 20 Mann genug Zeit um die komplette Burg an zu stecken und scheinbar zu fliehen. Was ist nun Theon? Es würde mich doch sehr wundern, wenn die 500 Mann die Besatzer abziehen ließen, nachdem sie die Burg verwüstet haben. Diese Aktion war auch mehr als unsinnig...
          Wieso ist Winterfell am nächsten Tag eigentlich verlassen? Der junge Lord spaziert herum, zieht dann gemütlich nach Norden. Wo sind die 500 Mann? Sollten die nicht mal nachsehen, was in Winterfell los ist?
          Sollte der junge Lord nicht lieber zu diesen 500 Mann gehen, als sinnlos nach Norden zu ziehen?
          Vielleicht lässt man hier bewusst ein paar Dinge offen, für mich ist das Unlogik hoch 10!

          Hauptstadt:
          Ist Sansa nicht mit dem Hund geflohen? Wieso ist sie noch da und wo ist der Hund?
          Wieso liegt Tyrion in einem kleinen Räumchen und fürchtet um sein Leben. Sein Vater sollte ihm doch Rückendeckung geben, nachdem er viel für die Stadt und die Lannisters getan hat.

          Wie konnte Stannis so einfach fliehen? Seine Armee am Strand wurde überrannt!
          Während in der Hauptstadt noch Personen geehrt werden, ist er aber schon wieder zurück bei der roten Priesterin. Folgen zuvor hieß es noch die Flotte braucht Tage, bis sie in der Hauptstadt eintrifft. Er hat den Rückweg gefühlt in wenigen Stunden geschafft. Sehr mangelhafte Umsetzung!

          Arya und Co.: Solides "Ende". Es bleibt Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem Assassinen. Die Gesichtsverwandlung finde ich erschreckend, diesen Hokuspokus hätte es nicht gebraucht.

          Damit wären wir im House of the Undying. Im Quarth gibt es also ein Holodeck! Glücklicherweise waren die Sicherheitsprotokolle abgeschaltet
          Die wiedererstarkte Macht dieses Typen durch die Geburt der Drachen finde ich interessant. Wie der Typ draufgeht ist lachhaft. Zuvor stahl er die Drachen gegen viele Kämpfer und ermordete 11 (?!) Personen gleichzeitig und nun geht er drauf, weil er sich den Ärmel anfeuern lässt...Wo waren denn jetzt seine ganzen Klone?
          Unterm Strich aber ein positiver Abschluss dieser Handlung: Ich bin gespannt auf die Entwicklung der Drachen und wie die letzten Drokathi alles plündern und nun mit einem Schiff nach Westeros ziehen wollen weckt Vorfreude!

          Die Highlight: Die Mauer! Wie es mit John Snow weitergeht bleibt spannend und der Auftritt der Untoten Horde ist äußerst gelungen weckt ebenfalls Vorfreude auf künftige Staffeln!

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          • #6
            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Winterfell: Es bleibt keine Zeit zu fliehen, der "Fucking Horn Man" kündigt die 500 Nordmänner an.
            Trotzdem haben die 20 Mann genug Zeit um die komplette Burg an zu stecken und scheinbar zu fliehen. Was ist nun Theon? Es würde mich doch sehr wundern, wenn die 500 Mann die Besatzer abziehen ließen, nachdem sie die Burg verwüstet haben. Diese Aktion war auch mehr als unsinnig...
            Wieso ist Winterfell am nächsten Tag eigentlich verlassen? Der junge Lord spaziert herum, zieht dann gemütlich nach Norden. Wo sind die 500 Mann? Sollten die nicht mal nachsehen, was in Winterfell los ist?
            Sollte der junge Lord nicht lieber zu diesen 500 Mann gehen, als sinnlos nach Norden zu ziehen?
            Vielleicht lässt man hier bewusst ein paar Dinge offen, für mich ist das Unlogik hoch 10!
            Danke. Genauso ergings mir und ich habe ja die Bücher gelesen. An alle anderen Buchleser: Bitte nichts verraten, wie es hätte sein sollen! Danke.
            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Hauptstadt:
            Ist Sansa nicht mit dem Hund geflohen? Wieso ist sie noch da und wo ist der Hund?
            Nein, das hat man in der letzten Folge offen gelassen, ob sie nun mit dem Hund geht oder nicht.
            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Wieso liegt Tyrion in einem kleinen Räumchen und fürchtet um sein Leben. Sein Vater sollte ihm doch Rückendeckung geben, nachdem er viel für die Stadt und die Lannisters getan hat.
            Tyrions Verhältnis zu seinem Vater war schon in der ersten Staffel angespannt. Sein Vater hat ihn nur zur Hand befördert, als er keine andere Wahl mehr gehabt hat. So wie es aussieht ist Tyrion aber nach der Schlacht nicht ansprechbar gewesen um großartig sagen zu können, was er für die Stadt getan hat. Seine Schwester und sein Neffe werden schon das nötigste getan haben um Tywin wieder zu überzeugen, dass Tyrion nichts anderes als ein kurzbeiniger Dummkopf ist.
            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
            Wie konnte Stannis so einfach fliehen? Seine Armee am Strand wurde überrannt!
            Während in der Hauptstadt noch Personen geehrt werden, ist er aber schon wieder zurück bei der roten Priesterin. Folgen zuvor hieß es noch die Flotte braucht Tage, bis sie in der Hauptstadt eintrifft. Er hat den Rückweg gefühlt in wenigen Stunden geschafft. Sehr mangelhafte Umsetzung!
            Er ist zurück nach Dragonstone gesegelt, was im Gegensatz zu Renly Camp quasi direkt vor der Bucht von Kings Landing liegt.

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            • #7
              Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
              Er ist zurück nach Dragonstone gesegelt, was im Gegensatz zu Renly Camp quasi direkt vor der Bucht von Kings Landing liegt.
              Moment. Vor einigen Folgen hat er es doch der Roten Priesterin auf dem Kartentisch besorgt. Die ist dann mit einem Beiboot ein wenig an der Küste langgefahren und hat den Geist herausgepresst, der dann Renly getötet hat. So groß kann die Distanz zwischen den beiden Orten imho nicht sein.

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              • #8
                Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                Moment. Vor einigen Folgen hat er es doch der Roten Priesterin auf dem Kartentisch besorgt. Die ist dann mit einem Beiboot ein wenig an der Küste langgefahren und hat den Geist herausgepresst, der dann Renly getötet hat. So groß kann die Distanz zwischen den beiden Orten imho nicht sein.
                Wie viel Zeit zwischen den betreffenden Folgen vergangen ist, lässt sich so genau nicht sagen. Laut Karte liegt Dargonstone aber sehr viel näher an Kings Landing als Renlys Camp. Es scheint auch ein bisschen Zeit zwischen Tyrions Schlafphase vergangen zu sein.

                Ansonsten hat Stannis einfach mal Littlefingers Raum/Zeit-Manipulator geborgt.

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                • #9
                  Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                  Arya und Co.: Solides "Ende". Es bleibt Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem Assassinen. Die Gesichtsverwandlung finde ich erschreckend, diesen Hokuspokus hätte es nicht gebraucht.
                  Aber Zombies, Hexenmeister und Drachen sind ok?

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                  • #10
                    Zitat von spidy1980 Beitrag anzeigen
                    Aber Zombies, Hexenmeister und Drachen sind ok?
                    Ich finde man sollte eine Grenze der Magie ziehen. Einige spezielle Personen oder Dinge sind magisch, aufgrund ganz besonderer Umstände. Daeneris ist feuerfest, weil sie wohl besonderer Abstammung ist.
                    Der Assassine war bisher ein extrem effektiver Auftragskiller, etwas das man lernen kann. Man sah ja in dieser Folge, dass scheinbar nicht mal der Königsmörder von allen eindeutig erkannt wird. Warum lässt man also einen Schattenkämpfer sein Gesicht so einfach verändern, wenn es doch ganz gewöhnliche Methoden getan hätten, sodass ihn fast niemand mehr eindeutig erkennt. An dieser Stelle braucht es imo keine unnötige Magie.

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                    • #11
                      Gewöhnliche Methoden sind nicht immer überzeugend genug. Die Faceless Men können eben mehr als nur das. Darum sind sie auch die Besten in dem was sie tun.
                      Wie genau das funktioniert lernen wir aber erst viel später.

                      Für den Moment reicht es zu wissen, dass Doreah's Geschichte in Staffel 1 über einen Mann, der mal eben so sein Gesicht ändern konnte kein Hirngespinst sondern sehr real war. Und dass auch Ayra so werden kann, wenn sie möchte.

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                      • #12
                        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                        An dieser Stelle braucht es imo keine unnötige Magie.
                        Nun die TV-Serie hat ohnehin schon jede Menge an Anspielungen auf Übernatürliches verschluckt, das in den Büchern vorkommt. Die Erfahrung zeigt, das G. Martin selten etwas Besonderes einführt, ohne das es später in der Handlung eine Rolle spielen wird (auch wenn das manchmal etwas dauert).
                        Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                        Dr. Sheldon Lee Cooper

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                        • #13
                          Tja, das war´s dann also schon wieder mit Staffel 2 und es heißt wieder: ein Jahr warten.
                          Letzte Folge, mit Licht und Schatten.

                          Was mich etwas stört sind so tendenzielle ooc-Sachen: Brienne: Weiß nicht genau, ob die Typen gesagt haben, ob sie für die Schändung der Frauen verantwortlich waren, dann wäre es im Sinne der poetischen Gerechtigkeit ja nicht verkehrt, auch den dritten, wehrlosen einfach hinzurichten, dennoch weiß ich nicht, ob die Buch-Brienne so weit gegangen wäre. Und bei Jon stört (wie es ja auch schon von anderen angedeutet wurde) auch gewaltig, wie er hier als tumber und leicht zu provozierender Haudrauf rüberkommt. Ich weiß nicht, ob man das nicht doch mit einem Zwiegespräch mit Qhorin, z.B. bei einer Rast, hätte hinkriegen können, dass eindeutig ein gewisser Auftrag erteilt wird (wurde zwar in Folge 8 ansatzweise angedeutet, aber eben nicht wirklich klar). Über den Schlag auf Jons Brezel mit der flachen Seite des Schwerts hab ich aber gelacht. Der dritte ooc war für mich Stannis, wobei ich es bei dem noch am spannendsten finde, wie sich das mit ihm weiterentwickelt. Habe ja schon mal gesagt, man soll erst mal abwarten und den Autoren eine Chance geben, was mit bestimmten Charakter-/ oder Szenenänderungen bezweckt wird. Allerdings kristallisiert sich doch das ein oder andere Mal heraus, dass letztlich außer einem gewissen dramatischen Effekt offenbar gar nichts bezweckt wurde.
                          So eben z.B. auch bei der Sache mit Dagmer. Der Joke mit der „tollen Rede“ war zwar gut, aber insgesamt war das schon reichlich hohl. Ausgerechnet Dagmer war es doch, der Theon auf die Winterfell-Idee gebracht hatte und ihm auch noch den ein oder anderen schlimmen Floh ins Ohr gesetzt hat. Und jetzt sägt er den Boss gnadenlos ab. Warum ist er ihm denn überhaupt gefolgt? Und wenn die an Theons Führungsfähigkeiten gezweifelt haben, dann hätten sie auch ohne weiteres schon bei Asha/Yaras Besuch meutern können und mit der abziehen.

                          House of the U. hätte ich auch ein wenig mehr erwartet, wobei es jetzt auch nicht wirklich schlecht war. Ruine des Red Keep, in die es hineinschneit, sehr schön gemacht, können sich auch die Leser noch so ihre Gedanken machen, was es mit diesem Foreshadowing auf sich hat. Daneben die auf einen Schuss Romantik setzende Szene mit Drogo, die für Nur-Serien-Kucker gar nicht schlecht gewirkt haben dürfte. Beides (Krone von Westeros, Liebe zu Drogo) wohl gedacht als Versuchungen, die Dany von ihrem Weg abbringen sollten und denen sie erst mal widerstehen musste. Wobei sich die Frage stellt, warum sie aufgehalten werden sollte, wenn es doch eh darum ging, sie im obersten Raum später anzuketten.

                          Bei Jaqen hat mich eher gewundert, dass er wieder den roten Blitz gemacht hat und in ca. 2 Sekunden vom Felsen gestiegen war. Scheint eine Art Teleportationsmagie zu sein. So als richtige Magier habe ich die FM eigentlich nie gesehen, eher für eine religiös angehauchte Assasinengilde mit gewissen illusionistischen Tricks gehalten. Für den Gesichtswechsel gibt’s in den späteren Bänden ja eine halbwegs plausible Erklärung glaube ich.

                          Klingt jetzt vielleicht alles auch schon wieder zu negativ, auch wenn ich mich mit Anvils kritischer Gesamtbetrachtung der Staffel weitestgehend anfreunden kann. Positiv an der Folge will ich hervorheben, die Szenen mit Varys und auch Luwin. Brienne/Jaime verspricht auch noch so einiges unabhängig von dem Kritikpunkt oben.
                          Und natürlich ein sehr schöner und für ein Staffelfinale würdiger Cliffhanger mit Attila dem Hutzelkönig da auf seinem Pferdchen. Das macht Laune auf Staffel 3 (obwohl man hier kein Mittelalter-Walking-Dead erwarten sollte).

                          Grüße
                          FL
                          PS: Obwohl ich hier noch nicht direkt mit ihm in Kontakt getreten bin, ein Dank an Matze für die Mühe, die er sich mit dem aus dem Boden Stampfen dieses Unterforums gemacht hat.

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                          • #14
                            Zitat von Fritz Lang Beitrag anzeigen
                            Brienne: Weiß nicht genau, ob die Typen gesagt haben, ob sie für die Schändung der Frauen verantwortlich waren, dann wäre es im Sinne der poetischen Gerechtigkeit ja nicht verkehrt, auch den dritten, wehrlosen einfach hinzurichten, dennoch weiß ich nicht, ob die Buch-Brienne so weit gegangen wäre.
                            Einer der Soldaten meint, dass 2 einen schnellen Tod hatten und die dritte, einen langsamen. Die Soldaten schienen auch recht stolz auf diese (ihre?!) Tat zu sein.
                            Auf jeden Fall waren sie irgendwie daran beteiligt und haben den Tod durchaus verdient. Ließe man einen verwundeten zurück, könnte dieser auch von der Flucht des Königsmörders berichten.

                            Viel verwunderlicher ist eigentlich, dass Brienne aus dem Hauptlager in Richtung Hauptstadt flieht, zuerst mit Pferd, dann mit dem Boot und Tage, vielleicht sogar Wochen später auf Soldaten des Nordens trifft, die in dem Gebiet herumlaufen als wäre es absolut frei von Gefahren, also Lannister-Soldaten. Als reiner Serienschauer ist das leider nicht nachvollziehbar.



                            Was sollte eigentlich die Szene mit Tywin und dem Pferd? Ich finde es schon äußerst merkwürdig mit einem Pferd in den Thronsaal zu reiten, das "Äpfeln" des Pferdes scheint wohl auch Tywin´s Einstellung zu sein: Er scheint dem König und allem drum herum 0 Respekt entgegen zu bringen.

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                            • #15
                              Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                              Was sollte eigentlich die Szene mit Tywin und dem Pferd? Ich finde es schon äußerst merkwürdig mit einem Pferd in den Thronsaal zu reiten, das "Äpfeln" des Pferdes scheint wohl auch Tywin´s Einstellung zu sein: Er scheint dem König und allem drum herum 0 Respekt entgegen zu bringen.
                              Der König und der ganze Hofstaat sind geschniegelt und gestriegelt im Thronsaal versammelt, das ganze ist vorbereitet und mit dem Protokoll abgesprochen. Tywins ritt in den Thronsaal ist eine Demonstration der Macht, gegenüber dem Hofstaat und den Verbündeten Tyrells. Seinem jungen Enkel bringt er soviel Respekt entgegen wie das Protokoll verlangt, erwartest du den von Tywin mehr? Die Szene mit dem Pferdeäpfeln gibt es auch im Buch.
                              Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                              Dr. Sheldon Lee Cooper

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