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  • Green Hornet

    The Green Hornet

    USA 2010

    Britt Reid (Seth Rogen) ist der Sohn des reichsten Zeitungsverlegers von Los Angeles und genießt sein Leben als eine einzige Party, bis sein Vater (Tom Wilkinson) ermordet wird. Als sein einziger Erbe lernt er Kato (Jay Chou) kennen. Die beiden beschließen, etwas sinnvolles aus dem Geld von Reids Vater zu machen und das Verbrechen zu bekämpfen. Als Green Hornet setzt Reid schon bald Zeichen, sehr zum Missfallen des Unterweltbosses Benjamin Chudnofsky (Christoph Waltz)...
    Ehrliche Einschätzung:
    Wird ein Flop werden und gleichzeitig ein ebenso schlechter Film.

    Man steckt einfach jemanden wie Seth Rogen nicht in einen Superhelden-Film. Das kann nicht gut gehen.

    Kinostart ist am 13.Januar 2011.
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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  • #2
    Zitat von Ductos Beitrag anzeigen
    The Green Hornet

    USA 2010



    Ehrliche Einschätzung:
    Wird ein Flop werden und gleichzeitig ein ebenso schlechter Film.

    Man steckt einfach jemanden wie Seth Rogen nicht in einen Superhelden-Film. Das kann nicht gut gehen.

    Kinostart ist am 13.Januar 2011.
    Schön, schön. Noch zwei Wochen bis zum Kinostart und endlich hat der Film auch seinen eigenen Thread - hätte den jetzt selbst eröffnet.

    Bin ja oft mit Ductos einer Meinung was Filme und Videospiele angeht, aber diesmal nicht. Ich erwarte großartiges Popcorn-Kino. Werde selbst möglichst in der ersten Woche ins Kino stürmen, das war mir gleich klar, als ich vor RED und zwei anderen Filme den Trailer gesehen hab. Der Wagen ist nahezu original vom Vorbild (60er Jahre Fernsehserie mit Bruce Lee) übernommen, Kato (im Vorbild die Rolle von Bruce Lee) sehr gut gecastet und insgesamt stimmt der Look des Filmes für mich sehr. Eine übermäßig tiefe Story erwarte ich nicht (siehe: Vorbild/Vorlage ) und mit Christoph Waltz als Bösewicht wird auch ein Seth Rogen den Film nicht an die Wand setzen können - wenigstens nicht vollständig.

    Das wird natürlich kein "ernster" Superhelden-Film wie Nolan's Batman. Muß er aber auch nicht - wenn ich sowas sehen will, dann schaue ich halt Nolan's Batman

    Und ob der an der Kinokasse Erfolg hat oder nicht, ist mir beim Filmgenuss egal
    Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

    "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

    Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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    • #3
      Die hätten lieber Tony Jaa als Kato nehmen sollen, der hat es einfach drauf.
      When I feed the poor, they call me a saint.
      When I ask why the poor are hungry, they call me a communist.


      ~ Hélder Câmara

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      • #4
        Jaa war bis 2010 einschließlich an die Ong-Bak-Reihe gebunden (theoretisch per Vertrag sogar bis 2012) und die Crew für Green Hornet wurde schon 2009 zusammengestellt. Abgesehen davon hat Jaa sich mit der übermäßigen Involvierung in die Ong-Bak Fortsetzungen nicht nur als Schauspieler und Stuntman, sondern auch im Bereich Regie (und Teil 3 sogar noch Drehbuch) ziemlich verrannt, und der Dauerstreit um Finanzierungen beim Projekt Ong-Bak hat deutliche Spuren hinterlassen. Angeblich ist Jaa im Moment als Mönch in einem buddhistischen Kloster in Thailand, nahe seinem Heimatort.

        Es beim Kämpfen vor der Kamera "draufzuhaben" reicht noch lange nicht für eine A-Produktion in Hollywood aus. Die Beteiligugn an so unorganisierten Projekten wie den Ong-Bak Fortsetzungen ist da eher keine gute Visitenkarte.

        Jay Chou hingegen kommt ebenfalls als unverbrauchter Schauspieler (mit dem Schwerpunkt eher auf Schauspiel als bei Martial Arts, bei Jaa ist das klar umgekehrt) aus dem asiatischen Raum, aber mit Beteiligung an mehreren alleinstehenden Erfolgsprojekten statt einer bis zum Tode überexerzierten Fortsetzungsreihe, in der der erste Teil Erfolg hatte. Die Special-Effekte und Schnitte mit heutigen Möglichkeiten werden es in den Kampfszenen schon richten
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        • #5
          Wenn ich mir einen Martial Arts Sidekick in ein Script schreibe, dass soll der auch bitte kämpfen können und nicht Shakespeares Hamlet auswendig können (optimal wäre wenn er beides könnte, aber das ist nu die eierlegende Wollmilchsau).
          Und da hat ja, was Können und Athletik angeht, mMn die Nase vor, auch im Vergleich zu anderen Asia-Größen wie z.B. Jet Li (der für diese Rolle auch wohl zu alt ist).

          Die Hintergründe zu Ong-Bak kenne ich nicht (ich fand die Fortsetzungen auch ehrlich gesagt schrecklich), jedoch war es nur mein Wunsch, dass er diese Rolle übernehmen sollte - vielleicht hätte ich das deutlicher hinschreiben sollen, mein Fehler...
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          ~ Hélder Câmara

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          • #6
            Die Fortsetzungen sind auch allgemein schrecklich beim Publikum angekommen Jaa war aber sehr tief involviert und stand damit auch im Falle, daß er Wunschkandidat gewesen wäre, nicht zur Verfügung. Was man bei Ong-Bak berücksichtigen muß: Die Kämpfe lebten davon, daß sämtliche Schläge, Tritte und Sprünge live durchgeführt wurden, für die meisten Szenen also wirklich "auf Mann" platziert wurden und nicht daneben, wie für Hollywood-produktionen üblich. Ong-Bak hat so eine Menge Budget durch Einsparen von Wire-Effekten und Nachbearbeitung derselben usw. geschont - was in Hollywood wohl auch nochmal abschreckend gewirkt haben könnte.

            Heutzutage werden merh und mehr Gesichter/Typen gekastet. Zu Bruce Lee's Zeit mußte der Schauspieler hinter dem Martial Arts Sidekick Martial Arts beherrschen, heute (schon relativ lange) ist das nicht mehr nötig.

            Insgesamt wurde aber für the Green Hornet in Kato's Rolle insgesamt mit mehr Martial Arts Hintergrund erwartet. So wurde lange Stephen Chow gerüchteweise für die Rolle des Kato gehandelt (Kung Fu Hustle).
            Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

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            • #7
              So, gesehen. Wie erwartet, gutes Popcorn-Kino mit brauchbarem Unterhaltungswert. Der Plot ist natürlich sehr an die heutige Zeit angepasst und der Bezug zur Fernsehserie wurde ähnlich verdreht wie bei "Mission: Impossible", also ungefähr so, wie in Hollywood üblich. Special FX auf solider Basis, Übertreibungen inklusive.

              Und Christoph Waltz ist "nicht gruselig"

              Sehr gut im Gegensatz zu anderen Hollywood-Adaptionen: Der Look von Green Hornet, Kato und Black Beauty. Hier wurde im Gegensatz zu anderen Hollywoodprodukten darauf verzichtet, das Rad neu zu erfinden (und dieser Ansatz wird auch in einer kurzen Szene verulkt) und sich einfach sehr nahe am Original bewegt.

              Negativ (für mich) war, daß ich hier im Umfeld keine nicht 3D Vorührung auftreiben konnte und mich daher in den 3D-Film gezwungen hab und auch dieser Film folgt wieder dem Trend "Character-Entwicklung ist wichtig und spart X Dollar für Special FX, die wir in diesen Minuten sonst benötigt hätten" - gerade oder besonders zwischen Reid und Kato hätte es gerne etwas weniger sein dürfen (aber ich bin ja auch jemand, der bei nBSG schreiend und panisch umschaltet ).

              Ich würde sagen: 7/10
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              • #8
                Ich hab den Film zwei Tage vor der offiziellen Premiere in einem großen 3D-Kino anschauen können, umsonst sogar - und das war gut so, denn ich hätte auch keinen müden Cent dafür ausgeben wollen, dafür hab ich aber jetzt endlich mal wieder einen richtig grandios schlechten Film gesehen, über den ich mich so richtig auslassen kann (das braucht man hin und wieder auch mal)!

                (So, dass ich den Film lausig finde, kann ich ja mal offen sagen, ins Detail gehe ich aber dann doch lieber mit Spoiler, so kurz nach Start wäre das sonst auch zu mies allen gegenüber, die sich den film einigermaßen unvoreingenommen anschauen wollen oder sich sogar schon lange darauf freuen.)


                Spoiler
                Der Film hat eine richtig gute Grund-Idee mit großem Potential, verpfuscht es aber leider komplett, auf dieser Idee aufzubauen.
                Der Gedanke ist quasi der eines "Batman Begins / Bruce Wayne"-Gegengewichts: Auch hier ist der Hauptcharacter, der sich zum Superhelden macht, ein millionenschwerer Erbe und Playboy. Im Gegensatz zu Bruce Wayne allerdings kein gestählter Einzelkämpfer mit beinahe (zumindest nach Comic-Standart!) übermenschlichen Fähigkeiten (auch kein nonkonformistisches technisches Genie á la Tony Stark), sondern ein ganz normaler Durchschnitts-Trottel, der gerne Party macht mit mehr Geld als Verstand (die Sorte trifft man an jedem Wochenende in jeder Disco zu hunderten, allerdings mit weniger Geld).
                Gut, die Idee des Anti-Helden, der sich zum Helden mausert, ist nicht neu, Kick-Ass kommt einem da sofort in den Sinn, Spider-Man hat das schon vor Jahrzehnten vorgemacht, und das Prinzip ist auch wirklich gut: Wenn der Held von vorneherein ein strahlender Held ist, wirkt die Entwicklung nur halb so beeindruckend.
                Was bei Green Hornet allerdings anders ist: Er durchläuft nicht die klasischen Stufen der Superhelden-Entwicklung, bzw. er durchläuft sie zwar, aber nicht auf die klassische Weise. Nach dem üblichen Prinzip müsste er, nachdem er einmal übel auf die Fresse fällt (siehe Tod von Onkel Ben bei Spiderman) erkennen, dass das doch nicht alles ein großes Spiel ist, sich zusammenreißen, trainieren, hart an sich arbeiten, etc., Verantwortewusstsein entwickeln, und sich am Ende zu einem ernstzunehmenden Helden wandeln. Britt Reid alias Green Hornet macht zwar auch diese Stadien durch, bleibt aber, trotz aller tatsächlich stattfindenden Entwicklung zum Helden, dabei immer sich selbst treu und ist auch am Ende immer noch der Trottel, der er vorher war. Auch ein kurzer Ausbruch ins Kato'sche Kampfkunst-Können, quasi der Aha!-Moment, bei dem es endlich Klick! macht, den ja auch jeder Superheld in seiner Entwicklung durchmachen muss, geht ohne erkennbare bleibense Spuren an Green Hornet vorbei.

                Eine Grund-Idee, die ich, nach so vielen Superhelden-Comicverfilmungen, einfach großartig finde: mal nicht der übliche Werdegang, nicht das so oft durchgekaute Spiderman-"Aus großer macht kommt große Verantwotung"-Motiv, endlich mal kein Held à la Batman, der als Tarnung für sein Zweitleben den dummen Playboy spielen muss!
                Hier kommt mal ein ganz neuer Gedanke ins Superhelden-Spiel: nur weil sich jemand zum echten Superhelden machen will, muss er das deswegen noch lange nicht werden! (Und ich meine nicht formal, ich meine die Innere Wandlung!)

                Leider krankt die Umsetzung dieser hervorragenden Idee im Film vor allem an zwei Faktoren:

                Am Script und an Seth Rogen!

                (...und das sind zwei ganz gewaltige Faktoren!)


                Seth Rogen passt zwar optisch gut zu der Rolle - er hat abgenommen, ist nicht mehr so dick, sondern nur noch ein wenig pummelig, wirkt bestimmt nicht wie jemand, der sich im Fitness-Studio stählt, aber rein optisch auch nicht wie die totale Witzfigur, er sieht einfach wie ein ganz normaler Durchschnittstyp aus...
                Leider aber ist er ein absolut mieser Schauspieler, nichts mehr als ein dummer Klamotten-August, der nur total aufgesetzt, gequält und übertrieben agieren kann.
                Zu allem Überfuss ist Rogen auch noch einer der Produzenten - 'nuff said?

                Und wenn der Regisseur sich wenigstens mal dazu hätte durchringen können, die beiden Hauptdarsteller, Seth Rogen und Jay Chou (auch nicht viel besser als Rogen!), an die Kandarre zu nehmen und ihnen Acting-Instruktionen zu geben - aber nein!

                Nicht nur deshalb eine insgesamt extrem lausige Regieleistung von Michel Gondry (der immerhin The Science of Sleep gedreht hat)!

                Die Dialoge sind haarsträubend dämlich, das Script ist schlecht und langatmig, die Handlung kommt einfach nicht in die Gänge, der ganze Film ist so zäh, dass man am Ende (nach 110 Minuten laut Presseheft) das gefühl hat, vier Stunden im Kino gesessen zu haben.

                Über die vollkommen unmotivierten Gewaltdarstellungen (und der Film soll angeblich ab 12 sein!) will ich mich gar nicht erst auslassen!

                Die einzigen wirklichen Lichtblicke (ja, es gibt sie!) sind
                - Christoph Waltz (der zwar genauso überspitzt agiert wie Rogen und Chou, der aber im Gegensatz zu denen auch so gut schauspielern kann, dass er dabei richtig klasse wirkt!)
                - das Auto!!
                - Katos Kampfstil-Special Effects (die sind wirklich toll gemacht!)
                - die schicke Typo-3D-Animation im Abspann (im Abspann!! Dafür freiwillig den Aufpreis fürs 3D-Kino zu bezahlen, kann ich keinem empfehlen! Der ganze Film wurde nämlich nicht in 3D gedreht, sondern erst in der Post Production in 3D umgewandelt - und das sieht mal dem Film 105 Minuten lang leider auch an!)


                Zumindest eines kann ich von dem Film sagen: er hat mir (offensichtlich) viel Stoff zum Nachdenken geliefert, wenn auch nicht viel mehr.

                Fazit: Schade drum!
                *Im Weltall hört Dich keiner explodieren, und der Wind in Deinem Rücken ist immer der eigene!*

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                • #9
                  Einmal mehr scheint Roger Ebert auf meiner Seite zu stehen.

                  Er vergab einen einzigen Stern für die Hornisse:
                  The Green Hornet :: rogerebert.com :: Reviews

                  Ich warte auf das DVD-Release - wenn überhaupt.
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                  • #10
                    Ich war gestern im Kino und habe mir den Film angesehen. Ich fand ihn zu Beginn, wo die einzelnen Charaktere eingeführt wurden, noch recht langweilig und träge. Jedoch mit fortschreitender Handlung wurde die Story immer besser, die einzelnen Charaktere immer interessanter und der Humor grandios. Es gab etliche coole Sprüche und total witzige Dialoge. Was mir besonders gut gefallen hat war die gelungene Verknüpfung der teilweise recht brutalen Szenen mit Humor. Weiters fand ich die doch recht unbekannten Hauptdarsteller sehr überzeugend und sympathisch.
                    Somit vergebe ich gute fünf von sechs Sterne für den Film.
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                    • #11
                      Alleine wegen Christoph Walz werd ich mir den Film in de nächsten Tagen vermutlich mal ansehen. Fand ihn bisher in all seinen Rollen recht überzeugend. Hoffe nur, dass er in Hollywood durch den Landa-Part nicht zum Schurken-vom-Dienst degadiert wird.

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                      • #12
                        Also Christoph Waltz konnte in seiner Rolle als der Bösewicht Chudnofsky wieder voll und ganz überzeugen. Er spielte seine Rolle sehr gut, jedoch fand ich das seine Auftritte ein wenig zu kurz kamen und ein klein wenig besser gefallen hat er mir in Inglourious Basterds.
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                        • #13
                          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                          Alleine wegen Christoph Walz werd ich mir den Film in de nächsten Tagen vermutlich mal ansehen. Fand ihn bisher in all seinen Rollen recht überzeugend. Hoffe nur, dass er in Hollywood durch den Landa-Part nicht zum Schurken-vom-Dienst degadiert wird.
                          Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
                          Also Christoph Waltz konnte in seiner Rolle als der Bösewicht Chudnofsky wieder voll und ganz überzeugen. Er spielte seine Rolle sehr gut, jedoch fand ich das seine Auftritte ein wenig zu kurz kamen und ein klein wenig besser gefallen hat er mir in Inglourious Basterds.
                          Christoph Waltz ist leider der einzige Darsteller, der so richtig überzeugen konnte! Und wenn man die quälend langen, nicht enden wollenden, schlecht geschriebenen und vom Autor (genau! Seth Rogen war auch noch Co-Autor!!) noch mieser gespielten Dialoge zwischen Britt und Kato durchstehen musste (Mann! Waren das lausig dumme Sprüche! Bill und Ted waren ja anspruchsvoll gagegen!), waren die wirklich guten Stellen mit Waltz tatsächlich zu kurz!
                          Waltz hat schon einiges wieder rausgerissen. Genial: gleich sein erster Auftritt! Gleich in der Einführung seines Characters, in der Sequenz in dem Nachtclub war er großartig! (Leider konnte man das nicht von seinem Gegenüber sagen, aber wenn Waltz die Szene beherrscht, fallen andere, schlechtere Schauspieler nicht so ins Gewicht. Schade, dass der nicht mehr Szenen mit Seth Rogen hatte!)

                          Ob sich allerdings nur für Christoph Waltz der Gang ins Kino lohnt... :-/

                          Ein Wehrmutstrofen allerdings auch bei Christoph Waltz: ich finde, er hat sich selbst ziemlich schlampig synchronisiert. Ich meine nicht das Nuscheln, das gehört zur Rolle; er war nur sehr oft nicht lippen-synchron, und das sieht man gerade in den Nahaufnahmen sehr deutlich!

                          Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
                          Was mir besonders gut gefallen hat war die gelungene Verknüpfung der teilweise recht brutalen Szenen mit Humor.
                          Ooooooh, jaaaaaaaaaaa, hihihihahaha, ganz besoooonders zum kichern war die Stelle, als einer der unwichtigeren Gangster ohne besonderen Grund, aber dafür besonders plastisch von dem aus dem Lift herabstürzenden Auto-Heck zerdrückt wurde und dann die Kamera noch mal so richtig deutlich auf seine zertrümmerte Leiche draufhält, da hab mir aber die Schenkel geklopft! Und als die beiden Bauarbeiter von der Betonmischwalze überrollt wurden, konnte ich mir ja ein herzhaftes Schmunzeln auch nicht verkneifen! Hihihi aber auch.
                          Mal ernstahft: Geht's noch?!
                          Der Film sollte ab 12 gewesen sein!! Bin ich der einzige, dem so was sauer aufstößt?
                          Wie sind denn da eigentlich die Kriterien für das Prädikat? Nur weil der Film infantilen Humor hat, reicht das schon für einen Kinderfilm? Cameron Diaz bedeckt mit ihrem knappen Handtüchlein brav alle unzüchtigen Stellen, (die jeder 12jährige eh schon längst an jedem Baggerloch gesehen hat!) keine Gefahr also, dass die Jugend verdorben wird - na, da kann man dann bei den Gewaltdarstellungen mal ein Auge zudrücken, nicht wahr?
                          Green Hornet sollte eine Actionkomödie sein, kein Tarantino-Film!

                          Und abgesehen davon, wie komisch die Gewalt-Szenen nun eigentlich wirklich waren: viele davon waren von der Handlung her komplett sinnlos, vollkommen unmotiviert und die meisten absolut unnötig brutal - wahrscheinlich nur, um zu zeigen: Kuckt mal, WIR können auch so richtig BAAAAAD sein! HöHöHö! (Ein echtes Armutszeugnis mMn! )
                          *Im Weltall hört Dich keiner explodieren, und der Wind in Deinem Rücken ist immer der eigene!*

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                          • #14
                            Bruce Lee rotiert im Grabe. Diese Martial Arts Szenen waren mies.
                            Und dieser Seth Rogen? Nicht lustig.
                            Waltz war tatsächlich der einzige Lichtblick in diesem Film.
                            When I feed the poor, they call me a saint.
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                            • #15
                              Zitat von Ductos Beitrag anzeigen
                              Ehrliche Einschätzung:
                              Wird ein Flop werden und gleichzeitig ein ebenso schlechter Film.

                              Man steckt einfach jemanden wie Seth Rogen nicht in einen Superhelden-Film. Das kann nicht gut gehen.
                              Doch, kann es. Der Film muss sich nur dementsprechend von den bisherigen Superhelden-Streifen alles "Batman", "Spiderman" und Co abheben.

                              Hab den Film mittlerweile gesehen und mich für 1,5 Stunden sehr gut amüsiert. Einfach eine witzige Actionkomödie. Hatte Angst, dass der Humor in der zweiten Hälfte zurückgeschraubt wird und es dann - ähnlich "Hancock" - ein normaler Superhelden-Film wird, doch Gott sei Dank bleibt Rogans Charakter die ganze Zeit über der trottelige Normalo.

                              Alle Schauspieler haben ihre Sache gut gemacht, doch ganz den Erwartungen nach, war Christiph Waltz eine Nummer für sich. Seine Rolle war aber auch herrlich abgedreht als gruselig sein wollender "Pensionsten-Schurke". Kein klassischer Comic-Bösewicht, sondern einfach eine skurile Figur, die perfekt in diese Parodie passt.

                              Was ich ebenfalls sehr erfrischend und mutig finde ist der Schmäh, dass Cameron Diaz bereits im "Herbst ihres Lebens" ist . Und natürlich die ziemlich unorthodoxe Splitt-Screen-Szene.

                              In Sachen Brutalität hat mich das FSK12 bzw PG-13 auch gewundert. Stellenweise ging es da schon heftig zur Sache. Hatte aber auch seinen eigenen schwarzen Humor, was IMO ganz gut gepasst hat.

                              Alles in allem eine erfrischend andere "Superhelden"-Verfilmung, die gekonnt die genreüblichen Klischees umschifft. Einzig 3D ist bei einer solchen Komödie sicherlich nicht nötig. Die Action-Szenen waren hierfür eindeutig nicht gemacht und auch nicht aufwendig genug.

                              Gute 4 Sterne!

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