Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Fantastic Four (Reboot)

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Hatte, wie schon gepostet, eigentlich nicht vor mir den Film anzuschaun. Ein Freund hat mich aber nun doch dazu überredet.

    Die erste Hälfte fand ich eigentlich ganz gut. Zwar wären mir persönlich echte Wissenschaftler auch lieber gewesen als diese Wunder-Teenys, aber bitte. Wenigstens hat man die Tatsache, dass die Fantastic 4 eigentlich noch fast Kinder sind gut in die Story eingebettet. Auch gefällt, dass sie anfangs ihre Kräfte nicht kontrollieren können und darum vom Militär mehr oder weniger als Experiment missbraucht werden.

    Nach dem Zeitsprung aber dann der große Abbau. Dr. Dooms Motivation die Erde zu vernichten ist eigentlich nicht vorhanden. Dazu kommt, dass dieser viel zu leicht zu besiegen ist. Der Film hätte hier klar eine halbe Stunde mehr vertragen können.

    Das Ende ist dann auch völlig gaga. Klar haben die Fantastic 4 die Welt gerettet, dass das Militär aber so schnell vom "als Waffe missbrauchen" zu "ihr habt alle Rechte und stellen euch einen ganzen Komplex zur Verfügung" umschwenken, war dann doch ziemlich ST11-Kirks-Beförderung-mäßig (zusammen mit dem motivationslosen Schurken könnte man fast meinen, die Filme wären vom selben Drehbuchautor fg ).

    Was neben erwähnten Schwächen noch dazu kommt, dass der Film so gut wie keine Ironie bietet. Klar muss nicht jede Comicverfilmung ne Action-Komödie alles Avengers sein, aber selbst die Dark-Knight-Trilogie bot ein paar Jokes. Von dem her fühlte sich der Film trotz der kurzen Laufzeit etwas träge an.

    Alles in allem, nette erste Hälfte, völlig verpatzter Schluss. Meine Reihenfolge der F4-Filme sieht wie folgt aus:

    1. Fantastic Four
    2. Fantastic Four Reboot
    3. Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

    Der Totalflop ist nicht gerechtfertigt, mehr als
    3 Sterne geb ich aber auch nicht!

    Kommentar


    • Gerade gesehen, kam mir vor wie ein sehr schlechter Pilotfilm einer unfreiwillig trashigen Serie. Richtig übel!

      3 von 10 Punkten

      Kommentar


      • Mir gefällt er auch nicht so gut wie die beiden Vorläufer. Obwohl er optisch sehr gelungen ist, funktionieren die verschiedenen Änderungen an der Origin-Story bei mir nicht so. Das fängt bei der Reise in eine andere Dimension statt in den Weltraum an und hört bei der Darstellung Johnny Storms als Farbiger auf. Das Marvel Universum bietet zahlreiche farbige Helden, man hätte gerade für eine FF Story auch den Black Panther nehmen können (ja ich weiß, funzt rechtetechnisch nicht). Bei den beiden Vorläufern hat man ja bemängelt, daß sie so quietschbunt und soapig waren und ja, das Ding-Kostüm in dem Michael Chiklis steckte, war zu cartoonhaft. Aber ich lese gerade wieder sehr viel die alten Comicvorlagen (späte 90er Rückkehr der Helden-Phase) und die sind teilweise sehr soapig und bunt. Von daher sind FF1 und Rise Of The Silver Surfer mE viel näher dran. Die Figuren sind eigentlich fast genau so wie in den Comics und das ist genau das was mir an den Filmen gefällt. Im neuen Film kann ich mit den Figuren so gut wie nichts anfangen.
        Bei den alten Filmen Logikfehler, wie etwa das cabriohafte Fantasticar, zu bemängeln ist auch etwas müßig. Wenn man danach geht, darf man sich die Filme erst gar nicht ansehen, man sollte auch die Comics nicht lesen, denn die sind und waren eigentlich schon immer - Unlogik pur.

        Das Einzige, was ich an FF2 zu bemängeln hätte, ist die verlotterte Darstellung von Galactus. Ansonsten bleiben beide alten Teile für mich weit über dem Neuen stehen.
        "Ganz egal wo Ihr hingeht - da seid Ihr dann." (Buckaroo Banzai)

        Kommentar


        • Der Film war ganz OK, aber gegen die Vorgänger hat er keine Chance. Mit den neuen 4 werde ich irgendwie nicht warm. Das alte Team war das viel sympathischer.

          Kommentar

          Lädt...
          X