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MCU Phase II Gesamtfazit

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  • MCU Phase II Gesamtfazit

    Mit Ant-Man ist ja nun die Phase II des MCU abgeschlossen, was ich mal zum Anlass für das Ziehen eines Fazits nehme:

    Nachdem Phase 1 eher dem Aufbau und Zusammenfügung der Figuren gedient hat, machte Phase II das Universum komplexer. Vor allem "Guardians of the Galaxy" konnte hierbei mit dem Ergänzen der vielen neuen Fraktionen und Schauplätze punkten, sowie "Captain America 2" mit dem Hinzufügen der politischen Komponente (sowie Hydras Wieder-Einführung als Gegner auf der Erde) überzeugen. Aber auch "Thor 2" hat da einiges an Ergänzungen geliefert. Wer (außer den Comic-Fans natürlich) wusste schon nach Phase I was ein Infinty-Stein ist und was die Motivation von Thanos? Enttäuschend in Phase II war leider die erneute Zusammenführung der Avengers, welche außer viel Action nicht viel geboten hat. Dabei hätten zuvor genannte Filme mit ihren Story-Elementen genügend Steilvorlagen für ne epische Fortsetzung geliefert (welche hoffentlich bei "Infinty War" dann kommt).

    Von Phase III erwarte ich mir jetzt eine weitere Zuspitzung der Lage (eben zum Infinty aber auch Civil War) und eine Zusammenführung der bisherigen Charaktere (Ant-Man und die Guardians mit den Avengers), dazu kommen natürlich die "neuen" Charaktere wie Spider-Man und Dr. Strange.

    Ob ich Phase I oder Phase II besser finde, so würde ich minimal Phase I sagen. Diese hatte die größeren Perlen ("Avengers" und "Iron Man" 1), aber auch die größeren Gurken "Captain America 1", "Der unglaubliche Hulk"), sprich das Niveau war bei Phase II weniger schwankend. Trotzdem aber, alleine durch die "Avengers"-Enttäuschung zum Schluss, eben würd ich minimal für Phase I voten.

    Phase 2 Ranking:
    1. Captain America 2
    2. Guardians of the Galaxy
    3. Iron Man 3
    4. Thor 2
    5. Ant-Man
    6. Avengers 2

  • #2
    Die Hälfte von Phase II, die ich gesehen habe, fand ich besser als Phase I, die fast durchgehend zum Vergessen war. Guardians of the Galaxy war recht unterhaltsam, Cap 2 wenigstens besser als Cap1 (ok, kein Kunststück) und Iron Man 3 ist bislang mein MCU-Lieblingsfilm.

    1. Iron Man 3
    2. Guardians of the Galaxy
    3. Captain America 2
    4. Ant Man (nach dem Trailer keinen Bock zum Anschauen)
    5. Thor 2 (nach dem Trailer und dem ersten Film keinen Bock zum Anschauen)
    6. Avengers 2 (nach dem Trailer, dem ersten Film und dem aggressiven Marketing keinen Bock zum Anschauen)
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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    • #3
      In der Summe hat für mich Phase II gegenüber Phase I abgebaut. Das liegt vermutlich daran, daß ich bei der Avengers-Fortsetzung so viele Abzüge habe. In der Einzelkritik:

      1. Guardians of the Galaxy
      Für mich das Flaggschiff von Phase II - unterhaltsam, witzig und im Gegensatz zu den meisten anderen Marvel-Filmen überraschend, dazu wirklich viele Easter Eggs und Verweise, tolle Detailarbeit. In der Summe liegt GotG deutlich über den Durschnittswerten von Phase I und ist nach Avengers mein liebster Film des MCU bisher.

      2. Captain America 2
      Liegt nur ganz knapp vor Platz 3, weil politischer inszeniert. Überhaupt sind sowohl die Platzierung politischer Themen wie der Umbruch in der Storyführung weg von SHIELD hier sehr gut platziert worden. In der Detailarbeit schlampiger als GotG. Insgesamt liegt dieser Film auf dem Niveau des Durchschnitts von Phase I, phasenweise etwas drüber.

      3. Ant-Man
      Prinzipiell als Heist-Movie ein anderes Genre und damit eine andere Inszenierung als das bisherige MCU, stark eingebettet und mit einer ordentlichen Portion Verweise auf eben das bestehende MCU und die Ant-Man Comics. In den Nebencharakteren aber leider abbauend. Wie bei Iron Man hat Marvel hier wieder vermehrt darauf gesetzt, Figuren aus den Comics zu verschmelzen wie auch zu splitten, um auf der Leinwand eine für die Comic-Leser interessante und unterhaltsame Mischung zu erhalten. In der Summe liegt auch dieser Film auf dem Niveau des Durchschnitts von Phase I, phasenweise drüber, stellenweise drunter.

      4. Avengers 2
      Zu actionlastig, zu lückenhaft, für eine Whedon-Arbeit definitv zu schwach im Detail und setzt Dank der Präsenz von Tony Stark das fort, was in Iron Man 3 begonnen wurde, falsch zu machen. In der Summe liegt Avengers 2 für mich nicht nur klar hinter Teil 1, sondern auch knapp unter dem Niveau des Druchschnitts von Phase I.

      5. Iron Man 3
      Knapp hinter Avengers 2 - als Fortsetzung schlecht inszeniert. Der plötzliche Charakterwandel von Tony Stark mit den Angstzuständen wirkt halbherzig, die plötzliche Abwesenheit seines Alkoholkonsums zu "familientauglich", das Kind als Nebenrolle hat einen gewissen Nerv-Faktor.... schon handwerklich wird hier mit einer gewissen in Iron Man 1+2 etablierten Struktur - Opener mit ACDC, Tony hat ein Problem, Tony ist schlecht im Umgang mit Menschen, Tony löst das Problem auch mit Hilfe anderer Menschen, nimmt das in seinem Fast-Authismus aber kaum wahr usw. - gebrochen. Der Opener ist jetzt von Eifel 6irgendwas, Tonys Problem ist aus dem letzten Avengers-Film importiert, Tony wird besser im Umgang mit Menschen und will das auch werden, der gesamte Film ist als Therapie-Sitzungs-Rückblick mit Tony auf der Couch bei Psychotherapeut Dr. Hulk erzählt.... Ohne Ben Kingsley wäre der Film für mich gefloppt. Die Umsetzung des Mandarin aber als Schmierendarsteller hebt den Film doch noch fast auf das Durchschnittsniveau von Phase 1, aber eben nur fast.

      6. Thor 2
      Oder: Wie Disney unter der Marvel-Flagge schon mal SFX für Star Wars 7 testen konnte Ausser dem Angriff auf Asgard, und ntürlich Loki - hatte der Film wenig zu bieten. Die bewusst farbarme Cinematographie, Selvig als Nebenfigur mit zu wenig Handlung, dafür eine neue, noch unnützere Nebenfigur etabliert.... eigentlich sogar zwei.... in der Summe schneidet Thor 2 für mich schlechter ab als Iron Man 2, der seinerseits den Durchschnittswert von Phase 1 deutlich nach unten gezogen hat.

      Wenn man jetzt noch abzieht, daß mir zwar die Diskussion "vorbeugender Überwachungsstaat contra freiheitliche Grundrechte" gar nicht oft genug in Filmen auftauchen kann, es aber durchaus dem einen oder anderen (oder vielen) in Cap 2 vielleicht schon zu viel war, ergibt sich halt die schlechtere Wertung für Phase II. Ich hoffe, mit Black Panther und Dr. Strange kann Marvel in Phase III das an Punten wieder aufholen, was Spider-Man kosten wird
      Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

      Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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      • #4
        Wirklich richtig schlecht fand ich bisher keinen MCU-Film.

        Insgesamt würde ich sagen, dass Phase I deutlich besser war. Die hatte mit Iron Man 2 auch nur einen richtigen Stinker. Der Hulkfilm fällt zwar im Nachhinein etwas raus, aber Thor und Captain America haben den Weg zu den Avengers perfekt geebnet. Die drei Filme gewinnen bei mir immer mehr je häufiger ich sie gucke. Gerade Captain America ist für mich zu einem meiner Lieblingsfilme der gesamten Reihe geworden weil er für viele Dinge im MCU den Grundstein legt und bisher am meisten Potential aus diesem Film in späteren Filmen genutzt wurde.

        Phase II hat ein paar sehr starke Einzelfilme. Captain America II ist für mich Marvels bester Einzelfilm bisher. Iron Man 3 hat mittlerweile viel an Reiz bei mir verloren und auch Thor 2 war für Phase II völlig bedeutungslos. Guardians gefällt mir immer besser und auch Ant-Man fand ich sehr gut. Avengers 2 leidet ein bisschen daran, dass hier zu viel Setup betrieben wird und es teilweise sogar stört.

        Ich wünsche mir, dass Phase III endlich auch mal Konsequenzen zeigt und nicht eder Gegner gleich im ersten Film beseitigt wird.
        "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
        Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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        • #5
          Auch in Phase 2 bleibt das MCU für mich interessant und es wurde gar sogar noch etwas interessanter: Durch geschickte Öffnungen hat man das MCU immer mehr erweitert. Als Beispiel ist da die Öffnung hin zum Weltall zu erwähnen: Anknüpfend an die Außerirdischen in "Avengers" wurden in "Thor 2" weitere Planeten und Welten dargestellt und auch mehr Raumschiffe gezeigt. Dieser Weg wurde dann in "Guardians of the Galaxy" konsequent weiter beschritten.

          Was die Einzelfilme angeht, habe ich ein etwas zwiespältiges Verhältnis. Die Filme führen allesamt interessante Sachen ein und wissen darum häufig zu begeistern - allerdings irgendwie nur beim ersten Mal. Anders als die letztlich doch sehr zielgerichtete erste Phase bietet Phase 2 häufig doch nur Stückwerk. Da hat auch "Avengers 2" irgendwie keine Verbindung schaffen können, sondern wirkte gar ähnlich zerstückelt wie die Phase 2 an sich. Dass ich teilweise mit den Fortsetzungen nicht zufrieden war wie einige Kritiker - für mich liegt "Iron Man 3" weit hinter "Iron Man 2" - kommt da noch dazu. Andererseits war der zweite Cap-Teil für mich deutlich interessanter als der erste. Allerdings empfand ich hier den Zusammenbruch von S.H.I.E.L.D letztlich als zu früh. Es fehlte dann letztlich gar häufig eher an Konsequenz.

          Ich weiß nicht, inwiefern man das jetzt noch zur Phase 2 zählt, aber als großes Plus in der MCU-Entwicklung seit "Avengers" empfinde ich die Fernsehserien. Dank AoS ist Coulson im Moment ohnehin mein Lieblings-Avenger (). Auch "Daredevil" war sehr interessant, da man hier einen konsequent anderen Weg fand, um eine bestimmte Stimmung zu transportieren. Leider scheint es so zu sein, dass vielleicht die Netflix-Serien etwas mehr zusammenwachsen, das ganze aber dennoch auch wieder Stückwerk bleibt - ich meine, ich habe hier im Thread einmal eine Meldung gepostet, dass die Filmemacher keinerlei Interesse daran haben, wie sich die Serien inhaltlich entwickeln. Das finde ich schade.

          Also: Marvel ist weiterhin auf einem guten Kurs und hat da auch das für mich aktuell interessanteste Kinoprojekt am Laufen. Jetzt bitte nicht nur die Konsequenz ankündigen, sondern auch durchführen und dann habe ich auch nichts Großes mehr zu meckern.
          Zuletzt geändert von garakvsneelix; 08.09.2015, 12:27.
          Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

          Für alle, die Mathe mögen

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          • #6
            Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen

            Ich weiß nicht, inwiefern man das jetzt noch zur Phase 2 zählt, aber als großes Plus in der MCU-Entwicklung seit "Avengers" empfinde ich die Fernsehserien. Dank AoS ist Coulson im Moment ohnehin mein Lieblings-Avenger (). Auch "Daredevil" war sehr interessant, da man hier einen konsequent anderen Weg fand, um eine bestimmte Stimmung zu transportieren. Leider scheint es so zu sein, dass vielleicht die Netflix-Serien etwas mehr zusammenwachsen, das ganze aber dennoch auch wieder Stückwerk bleibt - ich meine, ich habe hier im Thread einmal eine Meldung gepostet, dass die Filmemacher keinerlei Interesse daran haben, wie sich die Serien inhaltlich entwickeln. Das finde ich schade.
            Habe mittlerweile alle Marvel-Serien außer "Agents of SHIELD" (und das werde ich sicher auch noch nachholen) bis auf den aktuellen Stand verfolgt. Würde diese allerdings nicht zur Phase 2 zählen. Bei den AMC-Serien gibt es ja etliche Querverweise zu den Filmen, was am Buenna-Vista-Vertriebskanal liegen dürfte, aber die Netflix-Serien müssen es hier mit minimalen Andeutungen belassen. Dafür möchte man diese ja mit dem Defeanders-Projekt mehr zusammenschweißen, als es "Jessica Jones" und "Daredevil" aktuell sind.

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            • #7
              Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
              Habe mittlerweile alle Marvel-Serien außer "Agents of SHIELD" (und das werde ich sicher auch noch nachholen) bis auf den aktuellen Stand verfolgt. Würde diese allerdings nicht zur Phase 2 zählen. Bei den AMC-Serien gibt es ja etliche Querverweise zu den Filmen, was am Buenna-Vista-Vertriebskanal liegen dürfte, aber die Netflix-Serien müssen es hier mit minimalen Andeutungen belassen. Dafür möchte man diese ja mit dem Defeanders-Projekt mehr zusammenschweißen, als es "Jessica Jones" und "Daredevil" aktuell sind.
              Dazu fallen mir zwei Dinge ein:
              1. "Müssen" tun sie tatsächlich gar nichts. Sie haben sich das Setting so gewählt, dass sie es bei minimalen Andeutungen belassen können und wählen regelmäßig, wenn genaugenommen beides - eine größere Einbindung oder eben das Unterlassen einer solcher (z. B. ein Auftritt der Shield-Leute bei "Daredevil" oder eben keiner) - ohne Probleme erklärbar ist, die Variante, bei der die Andeutungen weiterhin minimal bleiben.
              2. "Guardians of the Galaxy" hat es ja auch bei minimalen Andeutungen belassen. Habe den Film neulich erst mit einem Kumpel gesehen, den ich im letzten halben Jahr so durch die ganzen Marvel-Filme geführt habe, und der fragte mich dann nach dem Film: "Warum soll der jetzt eigentlich im MCU spielen? Da ist doch gar nichts an Verbindung drin!" Den Tesserakt und das Eenergieband aus "Thor 2" hat man da auch nur sehr kurz gesehen und an Thanos konnte er sich gar nicht mehr erinnern (Avengers dürften wir im Januar geschaut haben). An die große Glocke gehängt wurden die Verbindungen eigentlich auch in Marvel 2 eigentlich nur traditionell beim Avenger-Film (und selbst da ging das diesmal eher schief) und einem einzelnen "Werbefilm" (in Phase 1 Iron Man 2, in Phase 2 dann Cap2). Phase 2 lebte davon, dass das Universum ausgebaut wurde und die kleinen Andeutungen evtl. etwas offensichtlicher wurden (statt des Schildes taucht jetzt der Cap-Darsteller selbst in einem anderen Film auf). Zu diesem sehr divergierenden Bild passte es eigentlich ganz gut hinein, Serien mit relativ wenigen Überschneidungen aufzuziehen. Thematische Überschneidungen gab es ja trotzdem: Der Konflikt zwischen Daredevil und dem Punisher passt im Vorfeld von "Civil War" ja doch recht gut.

              Mir ist schon klar, dass die Serien tendenziell etwas weiter weg von den Filmen sind als die Filme untereinander oder Serien eines Anbieters untereinander. Trotzdem wäre es IMO für mich hinsichtlich des "Projekts MCU" der völlig falsche Weg, das quasi selbstzufrieden so zu lassen. Wenn "Civil War" so eine Art Wegweiser sein sollte, dann plant man ja in den Filmen tatsächlich nun nach und nach mit verhältnismäßig großen Verbindungen. Es wäre nach meinem Emfpfinden fast eine Schande, wenn diese Pläne nicht auch nach und nach die Verbindungen der Serien untereinander sowohl der Serien mit den Filmen umfassen würden.
              Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

              Für alle, die Mathe mögen

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