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[08x01]"Erster Kampf" / "Mercy

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    Der Krieg gegen die Saviors beginnt
    Endlich geht es weiter!
    Überraschendes weise geht es fast umgehend zur Sache was sehr gut ist und so ziemlich alle Charaktere bekommen ihren Auftritt. Vielleicht fokussiert sich diese Staffel endlich wieder komplett auf das Wesentliche, statt einzelne Charaktere und ihre Wehwehchen zu beleuchten.

    Leider passt die Folge nicht ganz zum Ende der letzten. Negan versammelte seine gewaltige Armee und wollte den Krieg beginnen lassen. Scheinbar hatten Rick und Co. aber jetzt einiges an Zeit, um ihre Fahrzeugkolonne auf zu bauen, den Gegner ausgiebig aus zu spähen und einen gewagten Plan auf zu stellen, der von ziemlich viel abhängt. Während all dem scheinen Negan und seine Leute komplett geschlafen zu haben und werden dementsprechend überrascht..
    Sehr dämlich ist dann leider auch, dass Negan und seine komplette Führungsetage auf den Balkon kommen und quasi perfekte Zielscheiben abgeben. Scharfschützengewehre und fähige Schützen gibt es genügend, die Überheblichkeit oder wie auch immer man es nennen mag, macht einfach keinen Sinn.
    Letzte Staffel verbrachte man noch ganze Folgen, um Waffen und Munition zu suchen. Jetzt hat man offenbar genug um per Dauerfeuer Scheiben ein zu schießen. Die Verschwendung ist Wahnsinn und sofern das Königreich nicht ein einziges Waffenlager ist, ist das kaum zu begründen.
    Sehr schlecht gemacht ist auch Daryls Methode die Walker in die richtige Richtung zu locken. Er fährt zügig auf seinem Bike, aber die langsam trottenden Walker sind ihm stets auf den Versen. Wie konnte man überhaupt unmittelbar vor dem Feind fröhlich einen Bombe nach der anderen platzieren? Robin Hood mäßig Informationen mit Dwight aus zu tauschen ist mir insgesamt auch ein wenig zu einfach, um praktisch die perfekte Aufklärung zu haben.
    Unterm Strich hat man jetzt die Zombiehorde beim Feind, aber ich glaube das wird nicht lange anhalten oder viel bringen. Zombiehorden haben längst nicht mehr den Bedrohnungsfaktor, als man noch auf jede Kugel achten musste und wackelige Zäune statt fester Mauern die Abschirmung bildeten.
    Ziemlich überflüssig finde ich auch diese Szenen der Zukunft und Carls dämlicher Versuch irgendwelche Wilden mit Futter zu ködern. Als gäbe es zur Zeit nicht wichtigeres.
    Insgesamt gefällt mir die Seelenruhe auch überhaupt nicht, in der Rick und die anderen Chefs reden schwingen, sich versammeln und munter agieren.

    Durch die erste Folge ist die Bedrohung durch die Savior schon ziemlich zurück gegangen, vermutlich werden die aber umgehend zurück schlagen.

    Solider Einstieg mit gewohnt viel Unlogik.Typisch Walking Dead eben
    6
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht
    33.33%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story
    50.00%
    3
    *** völlig durchschnittliche Folge
    16.67%
    1
    ** ziemlich schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten
    0.00%
    0

  • #2
    Nach der großartigen 3ten FTWD-Staffel geht es jetzt mir der Original-Serie weiter:

    Die Folge hat mir gefallen, wenn auch nicht so gut wie die Einstige in Staffel 5, 6 und 7. Wie DefiantXYX schon angemerkt hat, passt der Übergang zum letzten Finale (welches ich unmittelbar zuvor gesehen habe) nicht wirklich. Wo ist Negans Armee hin? Warum hält er gemütlich ne Sitzung mit seinen Hauptleuten? Was mir gefällt, dass Dwight immer noch auf Ricks Seite ist und diese mit Informationen versorgt.

    Die Zombie-Massenszenen waren schon toll. Der Verlust des Sanctuary dürfte ein herber Rückschlag für die Saviors sein. Dass Gabriel am Ende Gregory retten will und damit selbst mit Negan gefangen wird, ist zwar ein netter Cliffhanger, wirkt allerdings etwas erzwungen. Hoffe Gregory beißt endlich ins Gras. Die Hilltop-Leute haben auch recht schnell Maggy (die sie vielleicht 2, 3 Monate kennen können) als neue Anführerin akzeptiert. Schade, dass man den Tiger nur kurz im Auto herumknurren gesehen hat.

    Die Carl-Handlung war eher sinnlos. Allgemein dienten die ersten rund 15 Minuten dazu eher Atmosphäre zu erzeugen als die Handlung groß weiterzuspinnen.

    Die "Flash-Forwards" (hat man sich anscheinend von "Lost" abgeschaut) sind (noch) eher wenigsagend. Dürften aber entgegen der Annahme beim Trailer nur 1, 2 Jahre später (Comic-Leser dürfen schon vermuten wann) spielen.

    Alles in allem ist es gut, dass entgegen vielen Folgen von Staffel 7 alle wichtige Charaktere dabei sind und mit dem Kampf / Zerstörung des Sancturay geht auch in der Haupthandlung entgegen dieser oft gescheit etwas weiter:

    5 Sterne!

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    • #3
      Eigentlich eine gute Folge, außer die Negan-Dialoge. Negan geht mit einem Holzknüppel zu ner Schießerei und überlebt?!?! Ca. 30 Leute hatten die Gelegenheit den Anführer der Saviors sofort zu töten. Märtyrer hin oder her. Die Bande wäre dann Geschichte.

      Also das hätte man etwas glaubhafter inszenieren können. Naja, aber ansonsten ganz gute Folge.

      Verstanden habe ich diese Flash-Forwards nicht. Sollten diese zeigen, dass sich Rick beide Ausgänge vorstellt? Entweder als gealterter Mann in Frieden oder als zerbrochener Mann?

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      • #4
        Zitat von Kristian Beitrag anzeigen
        Verstanden habe ich diese Flash-Forwards nicht. Sollten diese zeigen, dass sich Rick beide Ausgänge vorstellt? Entweder als gealterter Mann in Frieden oder als zerbrochener Mann?
        Ich würde nicht sagen gealtert. Michone sieht kein bisschen anders aus (ok sie ist schwarz, die trifft das Alter nicht so hart ) und Judith ist kaum ein Teenager. Das ganze könnte 5-6 Jahre nach dem Krieg spielen, wenn Rick und seine Leute gewonnen und eine schöne neue Welt erschaffen haben. So stellt er sich das wohl vor, das könnte seine Motivation sein, die hoffentlich wichtiger ist als Rache.
        Der Gehstock irritiert mich, ich hoffe man hält sich hier nicht zu sehr an den Comics und Rick wird zu einer Art Krüpel. Würde für ein baldiges Serienende sprechen, wenn Actionman Rick nicht mehr voll auf der Höhe wäre. Zum Glück hat er ja noch beide Hände!

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        • #5
          @ Flashforwards

          Ich schätze diese spielen 2 Jahre in der Zukunft (den Zeitsprung gibt es auch bei den Comics) und werden alles Lost Ende der Staffel zur Gegenwartshandlung.

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          • #6
            Ein guter Einstieg in die achte Staffel. Es gab zwar wieder paar unlogische bzw. dämliche Aktionen, aber das gehört inzwischen zu der Serie dazu .
            Bei den gepanzerten Autos hat da endlich mal jemand mitgedacht und der Plan mit den Walker ist auf den ersten Blick auch nicht schlecht. Anstatt die Fenster zu beschiessen, hätten Ricks Leute aber auch die Türen niederschiessen sollen, damit die Walker alle in das Gebäude rein laufen hätten können.
            Dumm war eher die Aktion des Pfarrers, aber vielleicht wird dadurch endlich bald das Zeitliche segnen. Ich hoffe nur nicht, dass Negan den Pfarrer nicht als Geisel halten wird.

            Natürlich war es auch sehr dämlich Negan und seine Top Leute am Leben zu lassen, als diese auf dem Balkon standen. Es war auch sehr dämlich von Negan überhaupt raus zugehen. Alle haben in der Situation dämlich verhalten. Ich hätte die Situation genutzt und alle auf einen Streich gekillt.

            Die kurzen Ausschnitte mit Rick den Grauen fand ich unnötig, da ich ja jetzt auch weiss, dass Rick, Michonne und Carl überleben werden. Es können ja nur ein paar Jahre vergangen sein, da Ricks Tochter dort vielleicht 5-6 Jahre alt ist. Komischerweise ist Rick in dieser kurzen Zeit aber schon komplett grau geworden. Entweder hat er eindeutig zu viel Stress oder er färbt sich seine Haare. An Rick und Michonne hat man keinen Altersunterschied gesehen.

            4*

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