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  • [Tag 4 - 24] 06:00 - 07:00

    Als Mandy von ihren Kontaktleuten erfährt, dass mit dem Begnadigungsschreiben alles in Ordnung ist, verrät sie Jack, dass Marwan sich im Moment auf dem Dach des Global Centers befindet, um per Hubschrauber die Stadt zu verlassen. Jack gibt den Befehl einen Helikopter zu starten und er macht sich mit Curtis und einem weiteren Agenten auf den Weg, um Marwan abzufangen.
    Durch einige gezielte Schüsse des CTU Helikopters wird Marwans Hubschrauber außer Gefecht gesetzt. Dieser flieht, doch die Agenten können ihn auf einem der Parkdecks stellen. Bei dem anschließenden Feuergefecht werden Curtis und der andere Agent verletzt. Jack versteckt sich unter einem Auto und es gelingt ihm Marwan in die Beine zu schießen. Mit letzter Kraft schafft es dieser sich bis zur Außenwand des Gebäudes zu schleifen. Als er sich über das Geländer in den Tod stürzen will, ist Jack allerdings zur Stelle und hält ihn am Arm fest und verhindert damit seinen Fall in die Tiefe. Plötzlich zieht Marwan ein Messer und schneidet Jack in die Hand. Durch die Verletzung ist Jack nicht mehr in der Lage Marwan festzuhalten. Er rutscht aus seinem Griff und stürzt etliche Stockwerke in den Tod.







    Quelle: http://www.24fans.de/24.htm



    Wow, Adrenalin pur. Zusammen mit dem Finale der ersten Staffel vermutlich die beste 24-Folge überhaupt. Ein Spannungsmoment jagt den nächsten. Erst erfährt Palmer, dass Mandy die Attentäterin aus Staffel 2 ist, dann ein weiterer missglückter Versuch Marwan festzunehmen (nach Victor Drazon endlich ein weiterer ernstzunehmender Gegner für Jack Bauer), die Abschießung der Rakete (welche natürlich zuuuuufällig in Los Angeles einschlagen soll), Jack und Andreys Trennung (*schluchz*), die geplante Ermordung Jacks (damit dieser nicht an die Chinesen ausgeliefert werden muss) und schließlich dessen "Tod".
    Waren die Finale von Staffel 2 und 3 tlw. viel zu langatmig bleibt einem hier (wie bei Staffel 1) keine Minute zum Durchatmen. Trotzdem fallen auch die ruhigen Momente nicht unter den Tisch. Etwa das wunderschöne Wiedersehen zwischen Tony und Michelle oder die letzte Szene mit dem Telefonat zwischen Palmer und Jack ("Es war mir eine Ehre, Mr. Präsident, dies wird vermutlich unser letztes Gespräch sein") mit Jacks anschließendem Gang in den Sonnenaufgang - dies wäre ein geeeeeiiiiiiles Ende für die Serie gewesen (vergleichbar mit der Angelszene bei SG1). Hoffentlich denkt man nicht irgendwann mal, "schade, dass 24 damit nicht endete und die Serie einem in guter Erinnerung blieb").

    Alles in allem schafften es die letzten - sagen wir mal - 6 Stunden die vierte Staffel voll und ganz zu rehablitieren. Sie haben all das was ich an 24 bisher so liebte, tolle Momente zwischen Jack und Palmer (ohne ihn ist die Serie sowieso nicht das selbe), nette Intriegen von Mike Novick, Mandy, die Michelle/Tony-Lovestory und JEDE MENGE Spannung. Schade, dass die Staffel so lange brauchte um endlich in die Gänge zu kommen. Erst fades Story-Ryceikeln (schon wieder islamische Terroristen, schon wieder ein Maulwurf in der CTU, schon wieder muss Bauer auf einige Faust ermitteln), langweilige neue Charaktere (24 ohne Tony, Michelle und Palmer ist einfach wie Akte X ohne Mulder und Scully), eine Überdosis US-Patriotismus (welcher dank dem lächerlichen neuen Präsidenten und der vielen Intriegen am Ende auch etwas gezügelt wurde) und viiiiel zu viel Gewalt und Folterungen (auch das gab es am Ende eigentlich nimmer). Hoffentlich bleibt Staffel 5 auf diesem Kurs, dann sehe ich noch ne Hoffnung für 24. Ansonsten wäre (wie oben geschrieben) das Ende der vierten Staffel ein wirklich passendes Serien-Finale geworfen.

    Positiv kann man der vierten Staffel wohl auch anrechnen, dass es diesmal keinen langweiligen Kim-Plot (voller Entführungen) und ne Palmer-Story ohne wirklichen Bezug zur Haupthandlung gab. Alle Ereignisse standen miteinander in Verbindung und brachten die Story weiter. Einzig finde ich es schade, dass Behrooz am Ende unter den Teppich gekehrt wurde. Was passierte mit ihm nach dem Gefangenenaustausch und nachdem Marwans Männer die Peilsender bei ihm gefunden haben)? Alles in allem stelle ich sie etwa auf eine Stufe mit Staffel 3 (vielleicht sogar etwas besser). Kein Meisterwerk wie Staffel 1+2 da zu viel US-Patriotismus, zu viel Gewalt und man brauchte etwas um in die Gänge zu kommen (genaue Gegenteil von Staffel 3 welche mit der Ramon/Hector-Story ziemlich gut begann am Ende mit der Jagt nach Saunders jedoch ziemlich langatmig wurde). 5 Sterne insgesamt für die Staffel, für das Finale kann man allerdings mit ruhigem Gewissen die Höchstpunktezahl geben:

    6 Sterne!
    1
    ****** eine der besten 24 Folgen aller Zeiten!
    100.00%
    1
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was 24 ausmacht!
    0.00%
    0
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    0.00%
    0
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten 24 Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0

  • #2
    Ich bin geteilter Meinung über diese Staffel, auf der einen Seite sehr, sehr spannend (eben zum Ende hin) aber auf der anderen Seite doch ermüdend oder eher ernüchternd.

    Das die Rakete zufällig in LA detonieren sollte, überraschte nicht wirklich. Das die Gefahr aber so schnell neutralisiert wurde - schon. Überhaupt passiert an einem Tag "24" sooo viel und am Ende des Tages wurde die Hälfte davon vergessen. Ich hatte zB am Ende kaum noch die Familie Behroz oder die Anschläge auf die Atomkraftwerke im Sinn.

    Das Echtzeitgefühl kam nur selten auf. Oft hieß es "ich bin in 15 Minuten da" und es waren weniger bzw. dürften alle Entfernungen und Wegstrecken in LA in ca. 15 Minuten zu bewältigen.

    Positiv waren sicherlich Palmer und Michelle und Tony welche die Staffel zu Ende doch noch retten konnten. Curtis ist auch noch OK aber die restlichen CTU-Charaktere waren relativ farblos.

    Die Folterei und andere Methoden der US-Agenten waren diesmal sehr, sehr extrem und das wurde nie wirklich hinterfragt. Audrey sagte das sehr richtig zu ihrem Bruder: "Es kommt sonst ein Mann herein, der dir sehr weh tun wird")

    Das Outing von Richard war ok aber der Familienstreit wurde dann nicht aufgelöst und hing in der Luft.

    Logan als Präsident wirkt eigentlich recht authentisch, da es zeigt wie sehr man als Politiker oft nur Marionette der anderen ist. Auch schön zu sehen wie noch vor einer Stunde Palmer die absolute Inkompetenz in Person ist und dann später der beste Freund von Logan ist.

    Absolut arg fand ich, dass es befürwortet wird, dass Jack getötet werden sollte. Jener Mann, der viermal sein Vaterland vor Was-weiß-ich-für-Katastrophen gerettet hat.

    Natürlich wäre ein Konflikt mit China zu fürchten, dennoch wird noch vor jeder diplomatischer Auseinandersetzung der Gewaltweg vorgezogen.

    Das Ende mit Jack's Scheintod und der wieder mal gescheiterten Beziehung und Jack's Abgang in den Sonnenuntergand wäre wahrlich ein herrliches Serienende.


    Alles in allem zeigte zwar "24" sein hohes Potenzial wenn auch mit diversen Macken.

    Für die fünfte Staffel wünsche ich mir (ich hab mich bis jetzt nicht zuspoilern lassen) eine neue, unverbrauchte Rahmenhandlung die 24 Episoden lang dauert und nicht schon das Pulver nach 12 verschießt, der bekannte Maincast und ein glücklicherer Jack (der gefallene Held ist nach vier Staffeln schon leicht ausgelutscht).
    'To infinity and beyond!'

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    • #3
      Nunja also insgesamt gesehen hat mir diese 24-Staffel am besten gefallen. Ok ein paar Folgen waren nicht so besonders oder hatten ihr Macken, aber wirklich insgesagtm gesehen eine der besten Staffeln. Außerdem kann man sehen, wie sich die Serie nach und nach weiterentwickelt hat, zum beispiel keine nebenplots mehr die überhauptnichts mit der haupthandlung zu tun hatten, wie z.b. palmers familiäre probleme in der ersten staffel, oder cloes probleme mit dem baby, das sie mit in der ctu hatte in der dritten Staffel.
      Doch diese Staffel war von vornherein anders. Ich dachte am Ende der dritten Staffel zum Beispiel, dass Tony da keine wirklichen Probleme wegen Michele bekommen würde und beide ganz einfach in der CTU-LA weiterarbeiten würden, im nachhinein ziemlich naiv, ich weiß. Aber als beide dann zu Beginn nicht zu sehen waren, hatte ich auch nicht vermutet, dass einer der beiden überhaupt wieder auftauchen würde, dasselbe mit Palmer. Ok die Sache mit der häufigen Folterung als Universallösung war merkwürdig, aber die waren halt unter Zeitdruck. (Das soll jetzt keine allgemeine Entschuldigung für Folter sein, ich beziehe das nur auf 24). Was neu bei 24 war, war der Konflikt zwischen China und den USA nach dem amerikanischen Angriff auf die Botschaft. Allerdings habe ich da das fehlende Unrechtsbewußtsein vermisst, immerhin hat man einen anderen Staat angegriffen und sich dabei noch so angestellt, dass man erwischt wird. Nebenbei hatte die vierte Staffel den bis jetzt besten 24-Soundtrack überhaupt, ziemlich oft kam die Atmosphäre der Situation besonders durch die Musik dazu rüber, also echt einmalig diesmal.
      Besonders gut fand ich ebenfalls dass Tony, Michele und Palmer wieder mit von der Partie waren- man kennt sie (bis auf Michelle) einfach von anfang an und sie gehören schon zum Inventar der Serie.
      So diesmal fand ich die Seite der Terroristen hatte mal wirklich was besonderes. Marwan war nicht so dümmlich wie der Großteil der anderen vor ihm. Die ganze Staffel über hat man eigentlich immer Marwan gesucht, also von Anfang an, ok in Staffel eins war das ähnlich mit Drason, allerdings musste dieser erst befreit werden, also wurde er nicht von Anfang an verfolgt.
      So jetzt mal zum Finale: Also ich fand das wirklich unter aller Sau, dass Logan Jack einfach eleminieren lassen wollte- Der Mann hat mehr als 4 Mal (z.b. in der vierten Staffel mehr als einmal wie z.b. einmal die Reaktoren, dann die Rakete usw.) den Hintern gerettet und als Dank soll er dann still und leise aus dem Weg geschafft werden, weil einer seiner Untergeben bei einer Mission Mist gebaut hat? Also wirklich, da hätte man Jacks Tod vortäuschen können, aber ihn nicht gleich wirklich umbringen wollen. Naja Jack, Tony und Michele haben ja eine einigermaßen gute Lösung für das Problem gefunden. Naja mehr oder weniger, immerhin ist Jack Bauer offiziel tot und mit Audrey kann das so ja nie wieder was werden. Auch wenn er wieder mit ihr Kontakt aufnhemen würde...sie ist die Tochter des Verteidigungsministers.
      Dann schließlich Jacks Gang durch das langsam in den Morgen tauchende LA und den Sonnenaufgang über die Schienen. Egal was vorher war, wenn das mal kein sehr gut gelungener Abschied ist...
      Also eins ist klar, ich freue mich schon auf die fünfte 24-Staffel und bin mehr als gespannt, worum es darin gehen wird, und inwiefern Jack Bauer dann damit zu tun haben wird- immerhin gilt er als tot. Auf jeden Fall wird die vierte Staffel in meinem DVD-Regal landen, das ist klar.

      mfg Snetre

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      • #4
        Es zeigt sich, dass es in der Welt von "24" nicht das schlechteste ist ein gefährlicher Profi-Terroist zu sein, wenn man mit der CTU zu tun hat.
        Die Chancen stehen nämlich gut, dass man für Kooperation Straffreiheit angeboten bekommt.
        Auf der anderen Seite scheint es als verhälntismäßig harmloser und häufig völlig unschuldiger Zivilist kaum einem Weg zu geben der Folter zu entgehen.

        Ist schon unglaublich, dass man Mandy tatsächlich hat entkommen lassen, - der Moment wo Palmer damit konfrontiert wird, dass man die Frau festgenommen hat, die versucht hat ihn zu ermorden, war aber klasse.
        Mandy verschwindet etwas lieblos aus der Handlung, aber immerhin hat sie es geschafft davonzukommen.
        Ich hoffe, dass sie auch in zukünftigen "24" - Staffeln eine Rolle zu spielen hat.

        Der letzte Kampf mit Marwan fällt eigentlich verhältnismäßig unspektakulär aus.
        Jack war ja schon ziemlich verzweifelt, als Marwan da an seiner Hand hing, - war doch klar dass dieser nichts sagen will, da er sich ja deswegen extra umbringen wollte.
        Insgesamt erinnert die Situation etwas an Kirk und Kruge in Star Trek 3.
        Nachdem sich Marwan dann mit seinem Messer auch noch an Jacks Hand vergriffen hat, fällt er dann natürlich in den Tod.

        Die Rakete kann auf ähnlich unspektakuläre Weise abgefangen werden.

        Logan ist in den vergangenen Stunden tatsächlich schon ganz gut in die Rolle des Präsidenten hineingewachsen. Er erscheint schon fast als eine neue Autroität in Sachen Recht und Moral, dann aber kommt leider noch heraus, dass er einen Handlanger schon seit Jahren die schmutzige Arbeit machen läßt und einfach nicht nachfragt,
        - schade.

        Angesichts der Bedrohung für Jack Bauer scheint auch Palmer sein moralisches Gewissen wiedergefunden zu haben, wenn er den Vorschlag der Ermordung Jacks als widerlich bezeichnet.

        Das Wiedersehen von Tony und Michelle ist sehr schön, scheint so als wenn dort alles wieder gut werden würde.

        Jack ergeht es mit Audrey natürlich nicht so gut, aber das war schon seit vielen Folgen absehbar.
        Audrey kann mit diesem Psychophaten nach den gemeinsamen Erlebnissen dieses Tages einfach nicht mehr zusammen sein, ihr Abschied von ihm fällt aber noch sehr freundlich aus.

        Das Gespräch mit Palmer kann nur mit einem Kunstcharakter, wie Jack funktionieren: --> "Machen sie sich keine Sorgen Mr. Präsident, ich habe vollstes Verständnis dafür, dass sie mich in ein chinesisches Arbeitslager stecken wollen."

        Ich finde es aber gut, dass mal jemand aus der CTU für die Machenschaften dieser Organisation mal wirklich einen hohen Preis zu bezahlen hat, -auch wenn die ganze Auflösung des China-Handlungsstrangs einen recht konstruierten Eindruck macht.

        Mike darf noch in die Rolle des Helden schlüpfen, als er Logans Handlanger belauscht und Palmer dann darüber informiert und zum Eingreifen bewegt.

        Das folgende Gespräch zwischen Palmer und Logan fällt extrem stark aus.
        Logan ist letzlich leider wirklich nur an der öffentlichen Meinung über ihn interessiert.
        Palmer: "Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen."
        Logan: "Wie bitte?"
        Palmer: "Sie haben schon verstanden."
        Einfach stark.

        Somit fällt es also Palmer zu Jack zu warnen und so zu retten.

        Jacks Scheintod gefällt mir nicht besonders, es ist irgendwie ziemlich unwahrscheinlich, dass er tatsächlich stirbt, aber immerhin zweifelt man für einige Sekunden daran, dass es Tony und Co gelingt Jack wiederzubeleben.
        Dass Tony, Michelle und Chloe da um Jack herumstehen und ihm gemeinsam helfen, paßt irgendwie nicht so zu "24", - eigentlich ist es wieder eine typische Star Trek-Szene, wo die Freunde ihrem großen Anführer zu Hilfe kommen.

        Palmers voraussichtlich letztes Gespräch mit Jack (hatten wir das in der dritten Staffel nicht schon mal? ) war stark.

        Ebenso gefällt schließlich das Ende, wo Jack zu toller Musik als offiziell Toter in den Sonnenaufgang davongeht.

        Fazit:
        Die Folge ist nicht so ganz einfach zu beurteilen, vor allem die extrem starken Szenen von Palmer lassen zu 6 Sternen tendieren. Insgesamt wirkt alles aber irgendwie zusammengekleistert und überfrachtet, - die Folge macht einfach nicht den runden Eindruck, den man von einer 6 Sterne- Folge in aller Regel erwarten muß.
        Es gibt daher "nur" 5 Sterne.

        ** ***
        Zuletzt geändert von John Sheridan; 11.09.2006, 00:16.

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        • #5
          24. Die vierte Staffel hatte für mich das beste Ende aller bisherigen Staffeln. Der Hauptplott wurde angenehm früh aufgelöst, so dass noch genügend Zeit für die weitere Entwicklung blieb. Sehr gespannt darf man jetzt auch die fünfte Staffel warten, die hoffentlich bald auf DVD erscheint. Diese Episode bekommt von mir fünf Sterne.

          Meine Wertung: *****

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          • #6
            Zur Episode:

            Am Staffelnde zeigt sich die Serie noch mal von ihrer besten Seite. Hat mir sehr gut gefallen.
            Die Episode bietet noch einmal etwas, durch das sich schon die ganze Staffel ausgezeichnet hat:
            Atemberaubende Action
            Die Jagd nach Marwan – mal wieder einfach gut gemacht. Mit gutem Ende. Marwan darf sich töten.
            Ein würdigendes Ende für einen Charakter von dem mir neben seiner gottgleichen Fähigkeit der CTU zu entwischen va eines in Erinnerung geblieben ist: Die Dialoge mit Jack über die Vereinigten Staaten von Amerika. Das war für mich erste Sahne. Schade das man das in 24 nicht öfters in dieser Form hat. In diesen Momenten lag so viel...
            Ruhige Momente mit viel Intensität fanden sich dann auch im Finale.
            Palmers Connection mit Mandy, die Widervereinigung von Tony & Michelle, Jack & Audrey...
            Das hebt die Episode noch mal merklich.

            Nach dem Marwans Ende und dem Abfangen der Cruise Missile (was technisch betrachtet gar nicht so unrealistisch ist, zumindest für die Zeit in der diese Staffel spielt) dreht sich die Story in eine ganz andere Richtung. Zwar etwas abrupt, jedoch nicht wirklich unerwartet.
            Die Chinesen wollen Vergeltung, wollen Jack. Logan darf zeigen was er für ein unfähiger Dreckskerl ist und Palmer darf in seinen Dialogen mit ihm und Jack nochmal zur Höchstform auflaufen.
            Nett auch das Mike mal mehr machen darf als nur rumzustehen und seinen Kommentar abzugeben.
            Dann das Ende.
            Jack täuscht seinen Tod vor (die Umsetzung konnte man insgesamt nicht viel besser hinkriegen), wird von Tony, Michelle und Chloe gedeckt und verschwindet mit grandioser Musikuntermalung irgendwo in LA. Er läuft in eine ungewisse Zukunft, der aufgehenden Sinne entgegen.
            Das waren noch Zeiten...
            Dieses Finale hätte ohne weiteres als Serienende herhalten können.

            6 Sterne – für eine anderweitig doch mitunter durchwachsende Season.


            Zur 4. Staffel:

            Eines hat sich mir über die 24 Folgen hinweg ganz besonders eingebrannt:

            Was bedeutet es wenn die CTU einen Perimeter errichtet?
            Sie will die darin lokalisierte Person entkommen lassen...

            Nein ernsthaft, das ständige Entkommen Marwans der alle fünf Staffeln eine neue Superbedrohung Megabedrohung aus dem Ärmel schüttelt war spätestens mit dem Abschuss der Air Force One nur noch unglaubwürdig.
            Weitere Kritikpunkte wären da das Recycling diverser Storys (Maulwurf, Bedrohung durch WMD), flache und nervige Charaktere (Driscoll & Nachwuchs, Sarah), der oft verfrühte Einsatz von Folter und va in den ersten Folgen mit Heller ein doch recht übertriebener US-Hurra-Patriotismus.
            Auf der positiven Seite steht mal wieder die Entwicklungen um Tony und Michelle. Ohne die Beiden wäre die Season nur halb so gut. Neben ihnen haben Buchanan und Edgar einen gelungenen Einstand in der Serie. Chloe ist so gut wie im Jahr zuvor auch.
            Logan war als Präsident mal eine interessante Abwechslung (gleichwohl bedauere ich es, das Keeler kaum in die Entwicklung mit eingebunden wurde). Sein Unvermögen bringt Palmer zu einem glaubwürdigen Widereinstieg in die Serie. Er kann überzeugen, obgleich er sich im Vergleich zu seiner Präsidentschaft schon verändert hat.
            Gelungen war dieses mal auch die Gegenseite. Sowohl Marwan als auch die Terror-Family schlugen ein. Mandy sowieso. Endlich gab es mal nicht den üblichen Hintermann des Hintermannes des Auftraggebers.
            Was auch mal erwähnt werden muss: Der geniale Soundtrack. Nicht nur in dieser Folge, nicht nur in dieser Season, eigentlich in der ganzen Serie. Was da regelmäßig geleistet wird trägt immens zur Atmosphäre bei.
            Insgesamt kann ich sagen: Staffel 4 war okay. Am Anfang tat man sich mit den vielen neuen Charakteren noch etwas schwer, das erledigte sich aber als nach und nach praktisch alle alten Charaktere wieder auftauchten. 24 ist mit ihnen allen einfach am Besten.
            Was der Staffel wirklich noch gut getan hätte wäre, auf die eine oder andere Megabedrohugn zu verzichten. Am Ende war es einfach zu viel des Guten. Da hätte man sich lieber mehr auf die neue China-Storyline stützen sollen.
            Vom Niveau her reicht es an Staffel 3 heran.
            Staffel 1 und 2 waren aber besser.


            Eine Sache noch (weil es auch hier wieder hochgekommen ist): Behrooz
            Der Gute ist nicht verschwunden/vergessen/getötet worden, seine Rettung wurde nur rausgeschnitten. Man hatte keine Zeit es zu zeigen.
            Einfach den DVD-Kommentar anhören...
            Zuletzt geändert von Nighthawk_; 28.05.2007, 00:40.

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            • #7
              Im Prinzip ist alles schon gesagt worden, deshalb fasse ich mich kurz: Nach einer recht durchwachsenen 4. Staffel, mit Storyrecycling und nicht immer überzeugenden Storylines und dem immer wieder Entkommen von DEM Terroristen, war diese Folge ein würdiger Abschluss der Staffel - wenn nicht gar der gesamten Serie. Wie Jack am Schluss in den Sonnenaufgang geht, das war einfach nur schön.

              Eins hat mich dann aber doch etwas überrascht. Es ist ja bekannt, dass Jack einfach alles für sein Land tun würde. Aber sich einfach so an die Chinesen ausliefern lassen, wo er sich ausrechnen kann, dass er ewig gefoltert wird und vielleicht nie wieder das Tageslicht sehen wird? Fand ich schon krass. Nun ja, aber er konnte ja entkommen und seinen Tod vortäuschen. Jetzt stellt sich nur die Frage: Wie kann er in der nächsten Staffel auftauchen? Bin schon sehr gespannt. Audrey kann einem auf jeden Fall leid tun, denn auch wenn sie Jack einen Korb gibt, so liebt sie ihn dennoch und als sie die Nachricht von seinem "Tod" hört, bricht sie zusammen, denn sie hat nun an einem Tag 2 Männer verloren, die sie beide geliebt hat. Tragisch und einfach nur toll gespielt.

              6 Sterne

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              "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

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