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  • [Tag 6 - 08] 13:00 - 14:00

    Während die CTU alles daran setzt, Morris zu finden, versucht Fayed diesen mit Folter gefügig zu machen.

    Tom Lennox will derweil das Handtuch werfen, als er einsieht, dass sich Präsident Palmer nicht auf seinen harten Kurs einlassen wird. Unerwartet unterbreitet ihm sein Assistent Reed ein Angebot einer "unabhängigen Partei", die die Situation im Weißen Haus ändern möchte.

    Wayne trifft Assad und versucht diesen, dazu zu überreden, in einer Fernsehansprache dem Terrorismus abzuschwören, um somit womöglich weitere Unterstützung gegen Fayed zu bekommen.
    Ich fand die Folge nur durchschnittlich. Dass Fayed ein sadistischer Schweinehund ist, der eine große Zahl fieser Bösewichter-Klischees erfüllt, war ja eigentlich klar. Man hätte für meinen Geschmack die Folterung von Morris nicht derart explizit in Szene setzen müssen. Das war stellenweise schon hart mitanzusehen.

    Jack beim Entschärfen der Bombe war auch nur mäßig spannend, da eh klar war, dass er es schafft. Immerhin fand ich die menschliche Darstellung gelungen. Seine Hände zittern und die Anspannung ist auch mehr als deutlich.

    Und wir haben wohl noch eine Verschwörung mehr. Langsam wirds fast schon kompliziert. Nachdem ja Jacks Vater schon irgendwas am Laufen hat. Tom Lennox gefiel mir da wieder relativ gut. Immerhin war er zuerst loyal gegenüber Wayne und hat erst am Schluss zugestimmt, als klar war, dass Fayed die Bomben zünden kann. Mal abwarten, wies da weitergeht. Das Motiv "Maulwurf im Weißen Haus" hatten wir ja schon...

    schwache 4****

    1
    ****** eine der besten 24 Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was 24 ausmacht!
    33.33%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    66.67%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten 24 Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    Zuletzt geändert von The_Sisko; 12.03.2007, 17:30. Grund: Trailer hinzugefügt
    "I'm very much of the 'make it dark, make it grim, make it tough,' but then, for the love of God, tell a joke." - Joss Whedon
    "Bright, shiny futures are overrated anyway." - Lee Adama
    "Life... you can't make this crap up."

  • #2
    Mmh, Torture Porn. Da hat Fayed ja alles aufgefahren, vom Baseballschläger über die gute alte chinesische Wasserfolter bis zur Bohrmaschine. Am Ende gab es für Morris dann noch einen missbilligenden Blick von Jack, wie er es wagen könnte, diesen Schmerzen nachzugeben und den Zünder zu bauen. Wobei die Enttäuschung zu Jack passte.

    Die Szenen waren aber schon arg explizit. Ich weiß nicht, ob man sich damit einen Gefallen tut. Ein Film oder eine Serie funktionieren ja am besten, wenn man sich irgendwie in die Lage der Figuren hineinversetzen kann und damit an ihrem Schicksal teilnimmt. Bei dem Blutbad in dieser Episode baut man aber irgendwann einfach mentale Barrieren auf und löst sich vom Geschehen auf dem Bildschirm. Dann wird aus Morris sein Darsteller Carlo Rota, der so tut als ob er einen Bohrer in die Schulter gerammt bekommt.

    Zitat von Mainboand
    Und wir haben wohl noch eine Verschwörung mehr. Langsam wirds fast schon kompliziert. Nachdem ja Jacks Vater schon irgendwas am Laufen hat. Tom Lennox gefiel mir da wieder relativ gut. Immerhin war er zuerst loyal gegenüber Wayne und hat erst am Schluss zugestimmt, als klar war, dass Fayed die Bomben zünden kann.
    Ich fand es gut, dass Lennox erstmal nicht direkt an der Verschwörung beteiligt ist, sondern einfach nur seine Meinung gegenüber dem Präsidenten vertritt. Ebenso, dass Palmer ihm loyal verbunden ist und ihn nicht im ersten Moment verrät, als er die Chance dazu erhält. Dadurch erhält der Charakter ein paar notwendige Grautöne und ist nicht einfach böse. Ich kann mir sogar vorstellen, dass er sich am Ende gar gegen die Verschwörer wendet.
    Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
    "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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    • #3
      War ja wiedermal klar dass da ein Maulwurf in der Regierung ist. Nicht wirklich neu, aber diesmal scheinen sies nicht mit Paragraphen sondern auf die harte Tour lösen zu wollen.

      Schön dass Assad wieder da ist. Nur schon etwas naiv von ihm da ins weiße Haus reinzuspazieren und zu sagen, es läuft wie ich will oder gar nicht! Der soll mal überlegen mit wem er da redet!

      Dass Fayed entkommt war leider klar. Das da muss ich dem ersteller eines anderen Threads hier im Forum recht geben. Sicher wäre es zu früh ihn jetzt schon zu fangen, aber manchmal ist es schon sehr komischen wie die CTU im einen Moment alles hinbekommt und imnöchsten Moment genau alle diese technischen Spielerein (Satellit & Co) versagen.

      Und dann war da noch Tom. Einen Moment dachte ich dass er wenigstens ein bisschen Anstand hätte, als er seinem Assi die Stirn bot, aber war leider zu erwarten dass dieser Arsch einknickt. Wenn man ihm zu gute halten will dass er nicht sofort nachgegeben hat so muss ich sagen das ist für mich nicht interessant.
      Er hat hat den Präsidenten verraten! Er wird es zumindest tun. Dafür muss er hängen!

      Und Morris, naja, wer soll ihm böse sein. Ist eben nicht jeder so ne harte Sau wie Jack! Ich möchte nicht wissen welche Prinzipien ich verraten würde wenn ich Minuten lang mit einem Baseballschläger maltretiert werden würde und mir danach einer ein riesen Loch in die Schulter bohrt!
      Zumal Jack ein ausgebildeter Spezialagent ist und Morris "lediglich" ein Computerfreak ist!

      Die Folge hatte schwächen, aber auch gute Momente. Insgesamt 4****
      Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

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      • #4
        Naaaja. Das war aber schon ziemlich mäßig.
        Hab ich für Folge 7 den wirksamen Perimeter lobend erwähnt besinnen sich die Autoren in dieser Episode sofort wieder auf alte Tugenden. Fayed muss natürlich entkommen.
        Plot vor Logik, mal wieder.
        Apropos: Warum hat sich Morris nach dem Feueralarm noch anbohren lassen?? Er wusste doch auch das die CTU im Anmarsch ist. Zeit hätte er auch gewinnen können indem er den Zusammenbau etwas hinauszögert. Aber was geht schon über eine nette Folterszene...
        Man kann es auch zu dick auftragen.
        Zudem war dieser ganze Handlungsstrang in dieser Folge von A bis Z vorhersehbar.
        Die White House Storyline ist nicht viel besser.
        Assad kommt zurück. Schön. Was dann kommt ist weniger schön. Ist er zum Naivling mutiert oder was? Da einfach auf seiner Agenda zu bestehen.
        Überhaupt ist das ganze Friedenszeugs vollkommen fern jeder Realität. Da gab es einen Atombombenanschlag in der Vereinigten Staaten und der Präsident will der Öffentlichkeit allen ernstes ein Friedensabkommen mit den Terroristen (vorgestellt durch den Top-Terroristen höchstpersönlich) vorstellen? Hallo? Was für ein Dumfug! Das Volk will schon jetzt Blut sehen, nicht erst nach der nächsten Bombe. Der Kongress würde ihn zum Frühstück verspeißen und den Kerl nötigenfalls an die Luft setzen. Einen sicheren Weg zum politischen Selbstmord gibt es in dieser Situation kaum.
        So kann ich mich mit der ganzen Verschwörung zum Sturze Waynes nicht anfreunden. Warum denn? Der erledigt sich doch selbst damit...
        Plot vor Logik mal wieder.

        3.5 Sterne

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        • #5
          Nach einer ansprechenden "Verfolgungsjagd" und einem Wechsel des Autos, wodurch man den CTU-Einheiten entkommt, schlägt die Stunde für den extrem unsympathischen McCarthy.

          Die Szene war sehr gut, da man das von Rita nicht erwartet hätte und natürlich war Morris' Reaktion einfach köstlich:

          Morris: "Ja! Ja! Ein bißchen überreagiert, aber sie haben das richtige getan."

          Direkt darauf muß er dann aber feststellen, dass Rita die Situation nicht retten wollte, sondern einfach nur eine geldgierige Schl**** ist.
          Dass Rita nicht lange überleben und ihre Gier bestraft würde, war eigentlich schon bei ihrem Entschluß zu Fayed zu fahren klar, aber sie hat sich dennoch recht clever angestellt (indem sie Fayed glauben ließ, dass sie von McCarthy geschickt wurde).

          Morris muß eine heftige Folter über sich ergehen lassen, - besonders das Ende mit der Bohrmaschine ist hart.
          Ich denke man kann Morris hier nichts vorwerfen, - er hat imo erstaunlich lange durchgehalten.

          Die Stürmung des Gebäudes war gut inszeniert, - das ging schon dort los wo Jack überlegt, wo Fayed sich wohl genau versteckt hält und die Action war natürlich klasse.

          Fayed entkommt natürlich, - da wirkt der Plot schon peinlich. In der 6. Staffel sollte es die CTU mal gelernt haben die Oberschurken nicht ständig entkommen zu lassen.

          Bombenentschärfungen hat man mittlerweile sehr häufig in Film und Fernsehen gesehen und die aktuelle "24"-Version bewegt sich da dann eigentlich nur im Standartbereich. Besonders spannend war es nicht, aber es war ganz nett, wie Chloe Jack anweist und sich dabei auch einmal vertut.

          Außerdem war es am Anfang der Folge gut, wie Chloe in Sorge um Morris ist und dabei Buchanan anschnauzt --> "Das einzige Problem sind Leute, die mich von meiner Arbeit abhalten wollen!"

          Mittlerweile hat Assad Washington erreicht und wird zu Wayne gebracht.
          Ich fand es absolut in Ordnung, dass sie beide den jeweils anderen nochmal die Schwierigkeit ihrer jeweiligen Lage verdeutlicht haben. Wayne tut imo auch gut daran, wenn er Assads Bedenken hinsichtlich seiner Glaubwürdigkeit beachtet, - beide bewegen sich auf ganz dünnen Eis.
          Unter den gegebenen Umständen haben Wayne und Assad ein gutes Gespräch geführt.
          Ich finde es schade, dass man Assad immer nur so kurz sieht, da der Charakter sehr interessant ist und Alexander Siddig die Rolle wirklich fantastisch spielt.

          Lennox ergibt sich derweil seinem Selbstmittleid, ist nur am rumjammern und würde am liebsten zurücktreten.
          Hinter seinem Helfer Reed steht jedoch eine Verschwörung innerhalb der Regierung, der sehr daran gelegen ist, dass Lennox im Amt bleibt.
          Zuerst reagiert Lennox zwar abwehrend auf den Gedanken Wayne zu verraten, aber da er es sich dann nach ein paar Minuten doch anders überlegt, sollte man ihm das imo nicht allzusehr anrechnen.
          Da kommt einiges auf Wayne zu, - wird bestimmt spannend.

          Fazit:
          Wieder eine rein durchschnittliche Folge, die zwar über einige nette Elemente verfügt, die das Niveau aber insgesamt nicht heben können.
          Kleine Höhepunkte sind das Ende von McCarthy und die Begegnung von Wayne und Assad.
          Ich gebe 3 Sterne.

          ***

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          • #6
            Die Verfolungsjagt zu Beginn ist sehr spannend und sehr actionreich gestaltet. Auch denkt man schon, dass die Blondine Morris befreit nachdem sie ihren Lover abknallt. Allerdings will sie sich selbst nur die Millionen schnappen (ihr Tod am Ende war dann aber sehr vorhersehbar, ist doch klar, dass Fayed sie nicht so einfach entkommen lässt).

            Leider flaut die Folge ab der Ankunft im Wohnhaus merklich ab. So hätten die "Hostel"-artigen Folterszenen mit dem Bohrer usw. nicht wirklich sein müssen. Bin schon auf die FSK-Wertung der neuen Staffel gespannt. Nachdem "Lost" und "Rome" bereits ein FSK18 verpasst bekommen haben, wäre es bei "24 - Season 6" wohl nur konsequent. Ich hoffe wirklich, dass sich die Autoren langsam aber sicher bei ihren Grauslichkeiten etwas zurückhalten.

            Die Weiterentwicklung der Lonnox-Handlung war auch mal wieder ein klassisches 24-Klischee. Mal wieder soll ein Palmer-Präsident vom Vize-Präsident entmachtet werden, damit Hardliner ihren Kurs fortsetzen dürfen. Sah man bereits 1:1 in Staffel 2.

            4,5 Sterne (halber Stern Bonus für die tollen ersten 10 Minuten)!

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            • #7
              Hab ich schonmal erwähnt, dass ich Folterszenen nicht leiden kann? Hier haben es die Macher wirklich übertrieben, mehr Andeutung weniger Zeigen wäre hier angebracht gewesen. Es hat mich dabei wirklich gewundert, dass Morris einfach so tut, was der Terrorist von ihm fordert. Der hätte doch einfach auf Zeit schinden oder einen Fehler einbauen können. Wobei auf der anderen Seite der böse Blick von Jack wirklich nicht gerechtfertigt ist. Nicht jeder ist so ein harter Hund wie Jack Bauer...

              Was die politische Seite angeht hat es mir eigentlich recht gut gefallen, dass Tom erst nicht seinen Präsidenten verraten wollte, aber am Schluss ist er ja leider dann doch eingeknickt. Schade. Was Assad angeht... ich glaube nicht, dass es klappen wird mit seiner Ansprache. Wie schon einer meiner Vorposter sagte: Das Amerikanische Volk will Blut sehen und nicht einen Terroristen, der plötzlich von Frieden spricht. Immerhin ist eine Atombombe explodiert und das Land ist schon seit Wochen in einer Art Kriegszustand...

              Dass Fayed in letzter Sekunde entkommt war leider typisch 24 und nicht wirklich spannend, genauso wenig, dass Bauer die Bombe entschärfte. Daher 3,5 Sterne

              Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
              "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

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