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  • [Tag 6 - 15] 20:00 - 21:00

    Als Gredenko improvisieren muss, um seine Pläne auf Kurs zu halten, ergibt sich für die CTU eine neue Spur zu den Terroristen und eine Chance, den abtrünnigen Russen zu fangen.

    Derweil wendet sich Karen Hayes an Sandra Palmer, mit der Bitte, Wayne aufzuwecken, um Daniels zu stoppen. Dieser hat den Nuklearschlag gegen den mittleren Osten bereits befohlen und ignoriert alle Warnungen standhaft.

    Ein Techniker findet einen Beweis für Nadias Unschuld und übergibt diesen Doyle. Die Sache gestaltet sich aufgrund diverser persönlicher Konflikte aber etwas schwierig.
    Naja, das war nicht gerade eine der Glanzstunden der Serie. Die Festnahme von Gredenko war zwar ganz ordentlich inszeniert, aber richtige Spannung will da nicht aufkommen, da man im Grunde davon ausgehen kann, dass alles glatt geht. Die ganze Story füllt zwar recht viel Zeit, kann aber IMHO nicht übermäßig begeistern. Gredenko lässt sich natürlich auf einen Deal mit Jack ein und will Amnestie. Da ist er ja nicht der erste und wird wohl nicht der letzte sein. Das Prozedere wurde aber schon spannender eingefädelt...

    Wayne wurde nun also aufgeweckt, gerade noch rechtzeitig, um die Lage zu retten. Wer hätte damit gerechnet?
    Ich hoffe mal, dass sie die medizinischen Konsequenzen noch eine Weile verfolgen werden. Daniels ist allerdings nicht zufrieden und will den Präsidenten stürzen. Es wäre aber mal schön, wenn in der Regierung auch noch andere Leute außer Tom und Karen etwas Hirn beweisen würden. Ich finde es nicht so ganz glaubhaft, dass ein Mann mit den politischen Überzeugungen von Wayne Palmer ein derartiges Kabinett von konservativen Hardlinern zusammenstellt, die ihm bei der ersten Gelegenheit in den Rücken fallen. Bei Daniels kann ich vielleicht noch akzeptieren, dass ihm die Partei den Mann aufs Auge gedrückt hat, aber die Mehrheit des Rests sollte doch auf seiner Linie sein und hinter ihm stehen...

    In der CTU kriselts auch wieder ganz kräftig. Milo und Nadia verkommen gerade zu einer billigen Tony/Michelle-Kopie und ich muss sagen, sie bleiben IMHO weit hinter dem Original zurück. Nun gut, die Umstände sind anders und derzeit ist der Ausgang noch offen, aber schon die Inszenierung macht die Parallelen deutlich. Der erste Kuss von Tony und Michelle geschah ja auch in einer dunklen Ecke im CTU-Gebäude...
    Und als ob sich in der CTU nicht schon genug Leute mit persönlichen Problemen herumschlagen müssten, führt man jetzt auch noch schnell einen neuen Charakter ein, um für Wirbel zu sorgen. Doyle ist mir immernoch unsympathisch (wobei ich mich an ihn wohl gewöhnen könnte...), aber jetzt kommt noch sein Kollege aus Denver (Jonathan?). Und der hat natürlich nichts besseres zu tun, als während dieser Ausnahmesituation die Leute gegeneinander aufzuhetzen. Ich sehe im Moment noch nicht, was diese Neueinführung bezwecken soll, aber vielleicht wirds ja nochmal besser. Diese Stunde kriegt von mir maximal 3***.
    1
    ****** eine der besten 24 Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was 24 ausmacht!
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    0
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    100.00%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten 24 Folgen aller Zeiten!!
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    0
    "I'm very much of the 'make it dark, make it grim, make it tough,' but then, for the love of God, tell a joke." - Joss Whedon
    "Bright, shiny futures are overrated anyway." - Lee Adama
    "Life... you can't make this crap up."

  • #2
    Gredenko wird verhaftet. Schön, wenigstens zieht sich der Plot nicht unnötig in die Länge. Bleibt zu hoffen das ihnen für die verbleibenden Stunden noch was ordentliches einfällt.
    Spannend ist das aber nicht. Rubrik „been there, done that“.
    Wayne ist wieder da. Was für eine Überraschung aber auch. Dank einiger Wundermittelchen dürfte er den Rest des Tages sicherlich auch noch überstehen. War ja bloß ne Bombe und er lag ja bloß im Koma.
    Wenn es Mainboand schon anspricht will ich auch noch ein paar Worte dazu verlieren. Waynes Kabinett ist schon strange. Er dürfte ja wie sein Bruder Demokrat sein, oder? Was dann Politiker wie der VP oder Tom im Kabinett suchen ist mir ein Rätsel. Erst recht bei der (idiotischen) Politik die Wayne da betreibt.
    Wer die Szenen in der CTU geschrieben hat möchte ich schon gerne wissen. Ist das eine Bankrotterklärung oder einfach nur billig? Ich will ja nicht behaupten das nach Tony und Michelle irgendwelche neuen Beziehungen in der CTU prinzipiell eine schlecht Idee sind.
    Aber doch nicht so. Vorlaufzeit mindestens 5 Episoden, am besten sollte man sich das von Anfang an vornehmen. Auf keinen Fall irgendwie eine Episode davor alles aus heiterem Himmel. Schlecht.
    Die Sache mit dem Chip ist ja schon an sich der Witz schlechthin. An einem solchen Tag werden Intirgen gesponnen das es eine wahre Freude ist, scheis egal das da drausen zweit Kofferbomben in der Hand von Terroristen sind, Hauptsache man kann das Personal gegeneinander aufbringen. Schwachsinn.
    Die Serie stagniert auf niedrigem Niveau.
    Wieder 3.5 Sterne

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    • #3
      Die Story um die beiden Geschwister, die Informationen für Gredenko besorgen, fand ich etwas merkwürdig.
      Es war sicher gut gemeint und tlw. steckte auch viel Gefühl in den Szenen, aber irgendwie...ich weiß auch nicht...es wirkt insgesamt wie ein Fremdkörper in dieser Folge.

      Immerhin kann man am Ende Gredenko schnappen.
      Gredenko zeigt sich dann auch kooperationsbereit, stellt aber natürlich Bedingungen.
      Vermutlich wird das nach dem typischen „24“ –Schema gelöst: Unschuldige Zivilisten werden grausamen Foltermethoden unterzogen und mit gefährlichen Terroristen werden Geschäfte gemacht.

      Doyle erfährt schon früh in der Folge, dass Nadia die CTU nicht verraten hat, die Frage ist dann nur ob er den entsprechenden Beweis unterschlagen wird.

      Die Intrige, die dieser Johnson (ein früherer Kollege von Doyle aus Denver) anzetteln wollte, fand ich ziemlich unpassend. Als wenn man an einen solchen Tag nichts anderes zu tun hätte, als einen unliebsamen Kollegen in die Pfanne hauen zu wollen.

      Zum Glück hat Doyle richtig gehandelt und hatte den Beweis für Nadias Unschuld schon bei Morris abgegeben.
      Die folgende Szene zwischen Doyle und Milo war sehr schön, aber gegenüber Johnson hat Doyle für seine Verhältnisse viel zu weich reagiert.

      Kurz darauf wird Nadia freigelassen; die Szene mit ihr und Buchanan ist in Ordnung, aber da wäre sicherlich noch einiges mehr möglich gewesen.

      Die gemeinsamen Szenen zwischen Milo und Nadia finde ich eigentlich ein bißchen ärgerlich: Sie könnten so ein großartiges Paar werden, aber in dieser Folge war man imo unfähig daraus was zu machen, - es hat einfach nicht so richtig gepaßt. Ich hoffe, dass man da in Zukunft mehr Gefühle rüberbringt und etwas in die Tiefe geht anstatt nur an der Oberfläche rumzukratzen.

      Karen sucht derweil Sandra auf und versucht sie davon zu überzeugen den Arzt anzuweisen Wayne aufzuwecken.
      Sandra hat in dieser Folge auf jeden Fall bessere Szenen als in der ersten Hälfte der Staffel und die Situation in der sie sich befindet ist bei weiten interessanter.

      Die Reaktion von Daniels ist erneut abstoßend, der Mann verhält sich einfach unglaublich anmaßend.
      Es steht ihm imo überhaupt nicht zu wenige Stunden nachdem der Präsident ausgefallen ist, das genaue Gegenteil von dem zu tun, was eigentlich gewollt war.
      Imo würde es Daniels gut anstehen, wenn er sich als Vertreter Waynes sehen würde anstatt es beständig darauf anzulegen sein eigenes Ego zu befriedigen.
      Daniels: „Sandra Palmer will ihren Bruder bei Bewußtsein halten um meine Politik zu unterwandern.“ --> sag mal geht’s noch?

      Der Arzt hat hervorragend reagiert indem er sich von Daniels nicht hat einschüchtern lassen, - ganz starke Szene.

      Großartig wie Daniels dann am Ende der Folge erfährt, dass der geplante Angriff vom Präsidenten gestoppt wurde.
      Der Anruf von Wayne war extrem stark, - hinsichtlich des überzeugenden Auftritts kann er sich hier annähernd mit David messen.

      Daniels schreckt wirklich vor nichts zurück und ich finde es erneut überraschend, dass niemand gegen die Behauptung, der Präsident könne infolge des Anschlags auf ihn nicht klar denken, protestiert. Diese Behauptung trifft offenkundig nicht zu, da Waynes Entscheidung ganz in der Tradition der Linie steht, die er schon den ganzen Tag vertreten hat.
      Imo dürfte Daniels damit eigentlich nicht weit kommen.

      Fazit:
      Die besondere Stärke der Folge liegt imo in Waynes Situation, die in einer großartigen Ansprache des Präsidenten gipfelt.
      Der Rest der Folge ist so naja; der Handlung um die beiden Geschwister war gut gemeint, die Handlung um Doyle war nicht übel aber die gemeinsamen Szenen von Nadia und Milo zündeten nicht so richtig.
      Wayne holt einiges heraus, aber insgesamt reicht es hier nur zu 4 Sternen.

      ** **

      ---
      P.S: Also sind es ab jetzt 3 Folgen die Woche, da bleibt nur zu hoffen, dass Pro 7 die nächsten 3 Wochen noch durchhält und die verbleibenden 500.000 Zuschauer nicht im Stich läßt.

      Kommentar


      • #4
        Wenigstens gibts diesmal doch keinen Maulwurf sondern alles beruht auf einen Fehler. Trotzdem gehen einem die Intrigen in der CTU langsam aber sicher wieder auf den Keks (ständiges Anschwärzen usw.). Dass alles in einem Kuss zwischen Nadia und Milo in einer dunklen Ecke der CTU gipfelt ist natürlich ne ziemliche Tony/Michelle-Kopie aus Staffel 2.

        Die Präsidenten-Handlung bleibt vorhersehbar. So läuft tatsächlich alles nach dem bereits in der Vorfolge vorhergesagtem Schema F ab. Karen und Sandra holen Wayne aus dem Koma und dieser stoppt den Vice-Präsident im letzten Moment.

        Die Brüder-Handlung mit Gredenko gefiel mir jedoch. So fand ich den behinderten Bruder doch ziemlich nett und hatte Angst, dass ihm etwas passiert. Dass Gredenko bereits so früh in der Staffel geschnappt wird war ebenfalls ne gelungene Überraschung - dass er Amnestie will und dafür hilft Fayed zu stoppen natürlich nicht .

        4 Sterne!

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        • #5
          Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
          Die Präsidenten-Handlung bleibt vorhersehbar. So läuft tatsächlich alles nach dem bereits in der Vorfolge vorhergesagtem Schema F ab. Karen und Sandra holen Wayne aus dem Koma und dieser stoppt den Vice-Präsident im letzten Moment.
          Aber sowas von vorhersehbar, das war echt nicht mehr feierlich. Sogar, dass der Vize am Ende den Job des Präsidenten haben will. Wie ich schon im Thread der letzten Folge schrieb: Extremst vorhersehbar.

          Die ganzen Intrigen in der CTU gehen mir auch ziemlich auf den Geist. Wobei ich es mal ne nette Idee fand, dass der Typ aus Denver mal einfach alle ein bisschen ausspielt und scheinbar nur aus Spaß an der Freude. Aber bitte doch nicht an so einem Tag! Die Sache mit Milo und Nadia sprech ich mal lieber nicht an, da war ja wohl gar kein Herzblut in den geschriebenen Szenen zu spüren.

          Das einzige was ich richtig schön fand, waren die Szenen zwischen Jack und diesem behinderten Bruder waren wirklich sehr schön und einfühlsam, das hätte ich Jack fast gar nicht mehr zugetraut. Aber auch schön, dass der Kerl das ganze ohne Verletzungen überstanden hat und gleich auch wieder zu seinem Bruder darf.

          Deswegen auch 3,5 Sterne

          Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
          "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

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