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  • [Tag 6 - 18] 23:00 - 00:00

    Die Chinesen wollen, dass Jack ihnen für Audreys Leben eine Komponente der Kofferbomben bringt, mit denen sie Zugang zum russischen Verteidigungssystem bekämen. Jack macht sich an die Arbeit, fliegt aber recht schnell auf.

    Nach den Ereignissen der letzten Stunden fordert Wayne Vizepräsident Daniels zum Rücktritt auf. Andernfalls wird ein belastendes Tonband veröffentlicht. Noah gibt zunächst nach. Doch dann hält der Präsident eine Pressekonferenz, die alles ändert.
    Ich bin schon wieder begeistert. Die Erklärung für das Auftauchen der Chinesen ist einigermaßen zufriedenstellen und IMHO ausreichend, um den Fortgang des Tages zu rechtfertigen. Ausschlaggebend ist ja sowieso Jacks Plan, Audrey zu retten (und nebenbei noch Rache an Chen zu nehmen ).
    Das einzig störende ist die zeitliche Abfolge, da die Chinesen sich schon wenige Minuten nach Sicherung der Bomben melden. Aber wenn das alles ist, kann ich damit leben

    Der beste Aspekt dieser Folge war IMHO die "Konsequenz". Zum einen hat man hier endlich Konsequenzen der letzten Stunden gesehen. Wayne zwingt Daniels zum Rücktritt, Wayne bricht aufgrund seiner Verletzung zusammen (zwar vorherzusehen, aber gut umgesetzt), Jack denkt nur noch daran, Audrey zu retten, der kleine Verweiß auf Curtis (man ist das lange her, ich hab kurz gebraucht, um mich zu erinnern...), Jack fordert endlich mal eine Gegenleistung für die von ihm gebrachten Opfer, Morris will keinen Krieg riskieren... Die vielen Kleinigkeiten machen für mich erst den Reiz aus, eine Serie länger zu verfolgen. Und bedenkt man, dass das alles am gleichen Tag spielt, ist es eigentlich logisch, dass frühere Geschehnisse Auswirkungen haben.
    Andererseits hat man dieses Mal die Handlung auch recht konsequent weitergetrieben: Wayne hat keine Lust mehr auf Daniels und deren kleine Feindschaft schlägt immer höhere Wogen, Waynes Unnachgiebigkeit, eine Pause einzulegen rächt sich (und so sehr ich den Charakter mag, hoffe ich, dass er für die restlichen sechs Stunden außer Gefecht bleibt), aber auch das Vorgehen der CTU ist überraschend konsequent. Buchanan kennt sowohl Jack, als auch Chloe und weiß, wie er mit ihnen umgehen muss. Ich war ja schon etwas verwundert, als Jack zunächst geschnappt wurde, da das eigentlich nicht gerade typisch für 24 ist. Man merkt Bill zwar an, dass er Jack lieber helfen würde, aber er hat auch Verpflichtungen und muss in erster Linie seinen Job machen...

    Nun steht Jack also wieder allein da (wer hätte damit gerechnet ) und wird sich den Chinesen stellen. Ich freu mich drauf und gebe dieser Stunde 5*****
    1
    ****** eine der besten 24 Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was 24 ausmacht!
    100.00%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    0.00%
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    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
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    * eine der schlechtesten 24 Folgen aller Zeiten!!
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    0
    "I'm very much of the 'make it dark, make it grim, make it tough,' but then, for the love of God, tell a joke." - Joss Whedon
    "Bright, shiny futures are overrated anyway." - Lee Adama
    "Life... you can't make this crap up."

  • #2
    Nunja, in weiten Teilen durchaus gelungen.
    Der ganze China-Plot ist zwar schon sehr gekünstelt - irgendwelche Waffenkomponenten, Technobabble halt, aber das ist nun mal 24.
    Wenigstens hat man darauf verzichtet nen Koffer zu klauen.
    Ein Aspekt der Folge den man in 24 so eigentlich noch nie gesehen hat ist auf heden Fall lobenswert. Die Krise ist vorbei, alle atmen auf, die CTU beendet ihre Operationen und man geht daran aufzuräumen.
    Nett mit anzusehen.
    Genauso begrüßenwert ist es, das und wie die Handlung um Daniels weitergeführt wird.
    Es zteigt sich einmal mehr, das Mr. Weichei nach 12.000 toten Amerikanern gelernt hat, das es mal ganz nützlich ist sich die Hände schmutzig zu machen.
    Mir wäre es zwar lieber gewesen, das er diese Erkenntnis schon von anfang an gehabt hätte, das hätte einem die ewige Schwarzweißmalerei zwischen Präsident und VP erspart, aber immerhin.
    Das Spionageprogramm von Morris ist lustig. Sollte das mal Buchanan zeigen, ich hab da so das Gefühl das das in der CTU des öfteren recht nützlich wäre
    Die weitere Entwicklung ist gut gemacht. Es passt einfach wie die Charaktere sich verhalten. So und nicht anders erwartet man es wenn man die Season verfolgt hat. Und endlich fordert Jack mal eine Gegenleistung. Zeit wurde es.
    Das die ganze Sache dann mal wieder den Bach runtergeht ist ja vollkommen klar. Aber wenigsten darf Jack est mal versagen. Sieht man auch nicht alle Tage.
    Das der Präsident dann auf der Pressekonferenz zusammenbricht ist wohl der Wet Dream vieler Reporter in Washington DC
    Geht dann zwar alles etwas schnell, aber was solls. Jetzt darf der gute Daniels endlich auch mal. Eigentlich schade, das er bis Season 7 wohl zurückgetreten ist.

    4.5 Sterne, knapp an 5 vorbei.

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    • #3
      Die Erklärung warum sich die Chinesen bei Jack melden ist tatsächlich recht vernünftig. Auch wenn die zeitliche Koordination (Fayed tot, China meldet sich) immer noch nervt.

      Ansonsten ist die China-Handlung jedoch recht spannend. Erst macht Jack einen auf Alleingang. Dann schafft er es doch den Präsidenten und Buchanan auf seine Seite zu ziehen. Und schließlich das Einlenken des Vice-Präsidenten. Alles sehr spannend und macht Lust auf mehr (auch wenn "Jack gegen den Rest der Welt" schon ziemlich abgetroschen ist).

      Der Rest der Folge beschäftigt sich großteils mit der "Nachbearbeitung" vergangener Ereignisse und ist als solches recht gelungen. Schöner Abschluss der Palmer-Handlung (schätze mal er ist den Rest der Folge über außer Gefecht) der zeigt, dass er doch kein Tony2 aus Staffel 3 ist. Auch gefällt die Pressekonferenz, der "kurze" Rücktritt des Vice-Präsidenten und dass die CTU anfängt "Berichte zu schreiben".

      5 Sterne!

      Kommentar


      • #4
        Die Terroristen-Bedrohung ist also endgültig abgewendet, - angesichts des großen in der ersten Folge dieser Staffel eingeführten Hintergrunds des wochenlangen Terrors finde ich das doch reichlich unspektakulär. Es ist schön zu sehen, wie alle wieder langsam zur Normalität zurückkehren wollen (CTU u. Präsidentenbunker) und Chengs Vorhaben hört sich recht interessant an, aber diese ständigen Verkettungen nerven einfach. Kann man nicht mal wieder nur eine Story in einer Staffel erzählen statt drei oder vier? Muß immer wirklich jeder bis hin zur Großmutter des russischen Präsidenten beteiligt sein?
        In jeden Fall wird das, was bei „24“ an einen einzigen Tag passieren soll immer absurder.

        Sehr schön war v.a wie Wayne beschließt wieder ins Oval Office zurückzukehren und wie Buchanan seine Ansprache in der CTU hält und die Berichte der einzelnen Abteilungen einfordert.

        Die Anfangsszene mit Doyle und Jack fand ich richtig gut, aber danach fängt Jack an mich gewaltig zu nerven.
        Ich kann ja verstehen, dass er Audrey helfen will, aber muß er wirklich alles und jeden mit hineinziehen?

        Die erste ist Chloe und sie hat mir sehr leid getan, als sie von Jack für seine Zwecke eingespannt wird, - imo hätte sie sich nicht darauf einlassen dürfen.
        Ich fand es dann auch sehr gut, dass Morris gemerkt hat, dass auf seinen Rechner herumgeschnüffelt wurde und imo war er einer der wenigen, die sich in dieser Angelegenheit korrekt verhalten haben.

        Er bringt dann Chloe dazu Buchanan von der Jack-Sache zu erzählen.
        Kurz darauf wird Jack festgenommen und auch das fand ich sehr gut.
        Buchanan ist dann jedoch leider nicht konsequent genug und stellt eine Verbindung zum Präsidenten her, womit auch Wayne in die Sache mit hineingezogen wird.

        Wayne begeht imo einen schweren Fehler, als er Jacks Plan billigt. Das Risiko war einfach zu hoch, als dass man Jack hier einen persönlichen Gefallen gewähren sollte.

        Richtig gut fand ich, dass Wayne von Lennox von der Tonbandaufzeichnung erfährt und auch bereit ist sie gegen Daniels einzusetzen.

        Das Gespräch von Präsident und Vizepräsident war schlicht großartig.
        Herrlich, wie Wayne total freundlich anfängt und sich bedankt nur um direkt darauf dazu überzugehen ihm zu sagen, dass er ihn nicht mehr sehen will.
        Dass ausgerechnet Daniels sich beschwert, dass Wayne ihn erpresst war köstlich, wenn man bedenkt welch mieser Methoden er sich den ganzen Tag bedient hat um seine Ziele zu erreichen.
        Das war auf jeden Fall mal wieder ein ganz starker Auftritt von Wayne.

        Daniels kam ungewohnt naiv rüber, als er Lisa davon erzählt, dass er zurücktreten muß und dann meint, dass sie dann wenigstens mehr Zeit für einander hätten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die kleine Schlange ziemlich schnell einen aufstrebenden Senator gesucht hätte, wenn es wirklich dazu gekommen wäre.

        Die Pressekonferenz mit Wayne war der Höhepunkt der Folge. Schlimm, wie er sich plötzlich die Namen der Reporter nicht mehr merken kann und sich dann nur noch wiederholt, keinen klaren Satz mehr herausbringt und schließlich zusammenbricht. Die akustische Untermalung der Szene war auch klasse.

        Daniels überlegt es sich in diesem Augenblick mit seinem Rücktritt natürlich anders und übernimmt direkt darauf das Oval Office.

        Sofort fängt er auch wieder an Entscheidungen von Wayne zu widerrufen. Da es sich hier aber nur um einen persönlicher Gefallen für Jack handelt, er somit also nicht die gesamte Politik von Wayne in Frage stellt und der Widerruf imo sachlich auch richtig ist, ist dies nicht so schlimm wie einiges was er sich zuvor geleistet hat.

        Dennoch ist die Aktion im Falle von Daniels natürlich bezeichnend und auch ansonsten gibt es wohl keine Hoffnung, dass er etwas daraus gelernt haben könnte, dass Lennox und Wayne ihn jetzt auch mal härter zugesetzt haben. Anstatt auch nur ein klein wenig Schuldgefühle zu zeigen, beschuldigt er natürlich alle anderen für den Zustand des Präsidenten verantwortlich zu sein, - obwohl es hauptsächlich seine Schuld war.

        Wenn man einen vernünftigen Stellvertreter hat, kann man sich sicherlich auch in einer Krise als Präsident der USA ein paar Stunden künstliches Koma gönnen. Hier aber mußte Wayne gegen Daniels ankämpfen und als er dann wieder die Amtsgeschäfte führte, zwang ihn die Angst, dass der Geisteskranke zurückkommen würde, sollte er ausfallen, dazu immer weiter zu machen.
        Aber wie gesagt, Daniels scheint nicht ein bißchen ein schlechtes Gewissen zu haben.

        Man kann nur hoffen, dass Waynes Erklärungen auf der Pressekonferenzen das schlimmste verhindern konnten und es Daniels nicht wagen wird gegen den zu erwartenden öffentlichen Druck gegen die aufgestellten Richtlinien zu verstoßen.
        Ansonsten hoffe ich noch, dass in den nächsten Stunden Daniels niemand einen Vorwand liefert wieder mit Atomsprengköpfen um sich zu werfen.

        Aber nachdem Lennox sich in der zweiten Hälfte der Staffel schon fast zum Sympathieträger entwickelt hat, erlebt man ja auch vielleicht noch bei Daniels die 180 Grad – Wende.

        Also soll Jacks Operation abgebrochen werden. Sehr gut war Buchanans knappe und präzise Antwort auf Chloes Frage wieso sie bei der Operation nicht dabei sein soll --> „Ich kann ihnen nicht mehr vertrauen.“

        Jack riecht aber natürlich den Braten, schüttelt Doyle ab und handelt mal wieder auf eigene Faust.
        Tja, das kann ja was werden und ich hoffe doch sehr, dass dieser Alleingang wie angekündigt Konsequenzen für ihn haben wird.

        Fazit:
        Eine gute Folge mit einer ganzen Reihe gelungener Szenen. Vor allem Wayne durfte nochmal glänzen und allgemein waren die Szenen im Weißen Haus sehr stark.
        Der neue Handlungsstrang um Audrey und Cheng ist auch gut, aber ich fand es nervig wie Jack alles und jeden mit in die Sache hineingezogen hat.
        Der Höhepunkt der Folge war die Pressekonferenz mit Wayne.
        Ich vergebe gute 5 Sterne.

        ** ***

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        • #5
          Jetzt hat die Staffel nochmal richtig angezogen - auch wenn es eigentlich "ans aufräumen" gehen sollte, da die aktuelle Krise beendet zu sein scheint. Schön fand ich da Buchanans Rede und das Lob an seine Mitarbeiter. Dass Jack mal wieder auf einen Alleingang gehen muss, ist ja praktisch schon typisch 24, da kommt fast schon Nostalgie auf Aber zumindest ist es recht gut begründet. Vor allem ist die Aussage gravierend, dass er "heute" schon seinen langjährigen Partner getötet hat und daher nicht wirklich zögern würde, Doyle auch zu erschießen.

          Nun ja, schade um Wayne, aber wenigstens zeigt die Serie mal Konsequenzen (auch bei der Aussage von Buchanan an Chloe, dass er ihr in dieser Sache nicht vertrauen kann!) und dass die Charaktere nicht alle Superman sein können. Dass er gerade bei der Pressekonferenz zusammengebrochen ist, war schon irgendwie witzig. Tjo und praktischerweise hat der Vize-Präsident sein Rücktrittsgesuch noch nicht abgegeben (ob das Briefchen aber vielleicht am Ende doch nochmal auftauchen wird?) und kann so endlich endlich die Macht ergreifen. Und natürlich ist seine erste Amtstat, Jack die Tour so richtig zu versauen. Hab ich da ein leichtes, fieses Lächeln auf dem Gesicht der Blonden gesehen?

          5 Sterne

          Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
          "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

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