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  • [Tag 6 - 22] 03:00 - 04:00

    Die CTU kann Chengs Söldner überwältigen und Jack schafft es im letzten Moment sogar, Josh wieder zu befreien. Allerdings gelingt Cheng die Flucht. Nachdem Philip Bauer von dem Fehlschlag erfährt, kündigt er die Zusammenarbeit mit den Chinesen auf... und behält die heiß umkämpfte russische Technologie.

    Tom Lennox' Operation verläuf nicht nach Plan, da Bishop die Lunte riecht. Er wird überwältigt und gezwungen, die Daten trotzdem an die Russen zu schicken. Leider lässt sich Präsident Suverow nicht so leicht übertölpeln.

    Während die CTU versucht, sich vom Angriff der Söldner zu erholen, trifft eine Untersuchungskommision ein, um die Umstände des Überfalls aufzuklären und die Schuldigen zu finden.
    Jacks Vater ist also total versessen darauf, mit seinem Erben ins Ausland zu fliehen und die Russen drohen mit Krieg.
    Nun ja, die Folge war wieder ganz ok, aber ich glaube, es wird Zeit, dass die Staffel endlich abgeschlossen wird. Man sucht ständig nur den nächsten Grund, irgendwie noch ne Stunde zu füllen. Das beste Beispiel hierfür ist die ganze Sache um Lisa Miller. Auch wenn die Gewissensbisse von Daniels ganz nett anzuschauen sind und den Mann wieder etwas vielschichtiger machen, so hat man da doch ca. eine Stunde mit einer großen Aktion verschwendet, die im Endeffekt nichts gebracht hat.

    Aber fangen wir doch am Anfang an: Die CTU wird zurückerobert und natürlich gibt es bei der Überwältigung der Söldner keinen einzigen Verlust. Jack darf Milos Mörder langsam und qualvoll erwürgen, bevor er ihm das Genick bricht (mal wieder eine Szene für Michael Mittermaier: "Genickbruch! Ja, der hats verdient, die Sau!" ). Und Jacks Schwägerin wird von mal zu mal nerviger. Es ist zwar verständlich, dass sie in ihrer Situation einen Nervenzusammenbruch erleidet, aber genaugenommen hat sie den ganzen Tag außer heulen nicht viel gemacht und irgendwann reichts dann auch mal wieder. Mir graut schon vor der nächsten Stunde, wenn sie erfährt, dass ihr Sohn an seinen Großvater verkauft wird.

    Dazu finde ich auch die aktuelle Umfrage auf der offiziellen Seite ganz witzig. "Stimmen Sie Daniel' Entscheidung zu, Josh an Philip auszuliefern?" Die meisten Stimmen hat natürlich die Antwort "Ist doch egal, Jack wird den Jungen sowieso rausholen" ... und irgendwie ist das doch recht bezeichnend, wies derzeit um die Serie steht.

    Und dann trifft mal wieder eine Untersuchungskomission ein. Naja, mal schauen, wo das hinführt. Nadia kann einem zumindest verdammt leid tun. Ich hoffe aber, dass sie jetzt nicht als Sündenbock hingestellt wird.

    Nun denn, nächste Woche kommen dann endlich die finalen zwei Stunden und ich hoffe mal, dass man da nochmal etwas mehr herausholen kann. Die Produzenten sollten sich aber wirklich mal ernste Gedanken über eine Konzeptänderung machen, wenn sie wirklich noch mindestens zwei Jahre weitermachen wollen...
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    ****** eine der besten 24- Folgen aller Zeiten!
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    ***** sehr gute Folge - hat alles, was 24 ausmacht!
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    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
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    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
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    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    * eine der schlechtesten 24- Folgen aller Zeiten!!
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    "I'm very much of the 'make it dark, make it grim, make it tough,' but then, for the love of God, tell a joke." - Joss Whedon
    "Bright, shiny futures are overrated anyway." - Lee Adama
    "Life... you can't make this crap up."

  • #2
    Na endlich hast du den Episodenthread aufgemacht, du machst das immer so schön

    Ja, langsam fühlt sich das ganze wirklich nach ausgelutscht an. Leider kann da auch ein Sutherland nichts besser machen. Jack ist auch fast der Einzige, der einem nicht nach einiger Zeit auf den Pinsel geht
    Kann mich nur anschließen was du über die Schwägerin gesagt hast. (Obwohl, vielleicht bestätigt sich doch noch mein Verdacht, dass die da irgendwie mit drin hängt. Würde mich zwar nicht überraschen, aber wenigstens hätte die dann ne Existenzberechtigung...)

    Und ich muss mal anmerken, dass Phillip Bauer so überhaupt nicht als Jacks Vadder passt!
    Naja, wenigstens kann Jack nächste Woche wieder Amok laufen, weil man seinen Neffen verkaufen will und außerdem darf er dann bestimmt endlich auch seinen Vater foltern...
    Es ist zwar schade wenns vorbei ist, aber es wird wirklich Zeit.
    Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen.
    Schrimps und Krabben haben das Herz im Kopf.

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    • #3
      Zefram Cochrane als Bösewicht ... daran muss ich mich erst mal gewöhnen, wenn ich die sechste Staffel von null auf ankucke. ^^
      "Ohne uns Vorta wäre das Dominion wohl schon viel eher zerronnen, im wahrsten Sinne des Wortes." - Eris über die Gründer-Krankheit und die Rolle der Vorta nach dem verlorenen Krieg ("Tag Eins Nach Cardassia", [STW:1x01]).

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      • #4
        Nette kleine Folge. Die CTU wird ziemlich schnell zurückerobert. Der Cliffhanger mit dem "Jungen verkaufen" zieht auch nicht wirklich, da ja klar ist, dass Jack Josh wieder rausholen wird.

        Die Aktion im Weißen Haus läuft - wie man es aus Staffel 1 gewohnt ist - natürlich schief. War ja sooo klar. Offensichtlicher wie hier kann man gar nicht bei sich selbst klauen.

        Was ich ebenfalls schwach finde ist der Untersuchungsausschuss. HALLO! Es ist drei Uhr morgens. Bill wurde erst vor wenigen Stunden gefeuert. Eine Atombombe ist in LA explodiert. Der Präsident wurde bei einem Attentat schwer verwundet. Jetzt versucht man einen Krieg zu verhindern. Und da hat die Devision nichts Besseres zu tun als zu überprüfunge ob Nadia ihren Job auch wirkllich gut macht. GENAU!

        Alles in allem wars zwar unterhaltsam. Bei den letzten Stunden einer 24-Staffel ist man jedoch normalerweise anderes gewohnt:
        4 Sterne!

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        • #5
          Die Söldner sind also dabei mit Josh zu entkommen, als sich eine Gruppe um Jack dazu entschließt Widerstand zu leisten und die verbleibenden Söldner anzugreifen.
          Dass Jack ohnehin alles niedermacht und jemanden ewig lange zu Tode würgt ist ja Standard, aber man hat es dennoch mal wieder deutlich übertrieben, - eine etwas kürzere Darstellung des Würgens hätte es nun wirklich auch getan.
          Gut gefiel mir hingegen der Einsatz von Morris und Nadia, wenn Nadias Aktion auch schon wieder ziemlich grenzwertig war. Zum Glück tauchte jedoch Doyle auf und erschoß den letzten Söldner bevor Nadia die Sache selbst lösen konnte, - was wirklich nicht glaubhaft gewesen wäre.
          Ich hätte mir allerdings dennoch gewünscht, dass Doyles Anteil an der Befreiung der CTU größer ausgefallen wäre und sein Eingreifen zwingender gewesen wäre. So hat es im Grunde kaum eine Rolle gespielt ob er nun auftauchte oder nicht, - schade, Chance verspielt.

          Schön fand ich die kurze Szene, wo Nadia und Chloe danach kurz nebeneinander hergehen und dabei ziemlich fertig aussehen,, - es war eben ein schönes kleines Detail.

          Jack verhält sich mal wieder wie üblich --> „Ich kenne das Gebäude besser als irgendwer sonst.“ --> Sorry, aber dieses ständige „Ich kann alles, weiß alles und bin sowieso der Allergrößte“ – Gehabe von Jack geht mir mittlerweile gewaltig auf die Nerven.

          Nach dem guten Auftakt verflacht die Folge leider deutlich und so ist vor allem die Jagd auf Cheng ziemlich langweilig inszeniert. Spannung kommt da praktisch kaum auf.
          Die Szene wo Cheng und Jack über diese Brücke laufen und Josh an dem Rohr hängt ist sogar richtig zum gähnen und allgemein habe ich den Eindruck, dass es sich bei den Minuten nach der Befreiung der CTU nur um Füllmaterial handelt.
          Naja, am Ende entkommt Cheng, wer hätte es gedacht?

          Papa – Bauer nervt mittlerweile auch mit seinem Gequatsche....so in den ersten zwei Folgen wirkte das mit James Cromwell noch richtig gut, aber mittlerweile setzt man es gehörig in den Sand, - schon weil die Motivation von Papa – Bauer kaum noch verständlich ist.

          Daniels‘ Selbstmitleid empfand ich aufgrund des Anlasses unangebracht. Schön, er hat sich überschätzt und ist mit einer falschen Schlange ins Bett gegangen......das kann jedem mal passieren......eine etwas selbstkritischere Haltung gegenüber den ganzen miesen Aktionen, die er den ganzen Tag über wissentlich angegangen ist, hätte ihm da besser zu Gesicht gestanden.

          Gut hat mir aber Mama – Karen gefallen, die Daniels die ganze Folge über gut zugeredet hat und bei der es am Ende auch nicht mehr überraschend gewesen wäre, wenn sie ihn auf den Arm genommen hätte.

          Bei Lisa läuft es natürlich nicht nach Plan und ihr Lover wird mißtrauisch woraus dann schließlich ein Handgemenge entsteht, das Lenox‘ Eingreifen erforderlich macht.
          So weit so gut, aber wieso muß Lisa unbedingt gleich ins Koma gewürgt werden? Was sollte das denn?

          Generell wird mit dieser Bestrafungsmentalität in der 6. Staffel so langsam aber sicher übertrieben. Eigentlich führt jegliches Handeln der Protagonisten zu einer Bestrafung, im Einzelfall selbst dann wenn die Aktionen absolut korrekt sind (wie bei Buchanan).
          Es wäre möglich, dass die Autoren die Folgen zu isoliert betrachtet haben und immer nur auf den Einzeleffekt geachtet haben, weswegen es zu dieser Fülle an bösen Schicksalen kam, aber für eine Serie wie „24“ wo es darum geht eine zusammenhängende Handlung über 24 Folgen zu schaffen, wäre das doch eine sehr unglückliche Arbeitsweise (wobei leider auch sonst oft genug der Eindruck entsteht als würden die Autoren bei „24“ regelmäßig das große Ganze aus den Augen verlieren). Die Alternative wäre, dass die vielen Bestrafungen der Charaktere zum Konzept gehören und damit unterschwellig irgendeine zweifelhafte Botschaft vermittelt werden soll, - auch nicht gerade eine schöne Vorstellung.

          Nadia bekommt in der CTU Besuch und ihr wird mitgeteilt, dass eine Untersuchung wegen Sicherheitslücken durchgeführt wird. Da ist es völlig unwichtig, dass es anderes und dringenderes zu tun gibt und dass es mitten in der Nacht ist, was sein muß, muß halt sein!
          Trotz der Nutzlosigkeit der Aktion ist wohl doch ein bißchen Bewunderung für dieses Beispiel der wohl schnellsten Bürokratie der Welt fällig (es hat ja nichtmal eine halbe Stunde gedauert um jemanden zur CTU zu schicken).
          Offen bleibt die Frage wozu solche Untersuchungen generell gut sind, wenn sich an dem Saftladen (CTU) im wesentlichen doch nie etwas ändert.

          Morris bekommt eine weitere schöne Szene, als er Nadia den Rücken stärkt und ihr sagt, dass sie sich keine Vorwürfe machen soll, - soviel Einfühlungsvermögen, wie Morris in letzter Zeit zeigt, hätte man ihm gar nicht zugetraut.

          Daniels hat eine weitere Videokonferenz mit Suvarow und möchte ihm da eine schöne Lügengeschichte unterschieben, doch der russische Präsident ist mal wieder einen Schritt voraus und läßt Daniels damit schlecht aussehen, was schon ziemlich vergnüglich war.
          Dass Lennox und Karen dann noch ein paar russische Dunkelmänner, die hinter Suvarow stehen sollen, aus dem Ärmel schütteln, womit die Herren im Weißen Haus natürlich gleich wieder etwas besser dastehen, war kein schöner Zug.

          Daniels Entscheidung Josh an seinen verrückten Großvater auszuliefern (was gibt ihm eigentlich das Recht dazu?), paßt zu ihm und macht ihn nicht sympathischer, aber letztlich ist es ja egal, weil Jack den Jungen sowieso retten wird.
          Dramatik kommt daher nicht auf und die Musikuntermalung wirkt dadurch einfach nur furchtbar aufgesetzt, - ebenso wie die Abschlußszene wo Doyle den Jungen dann mitnimmt und Jack mal wieder wild rumschreiend zurück bleibt.

          Fazit:
          Mit dem Ende des Angriffs auf die CTU beginnt die Folge ziemlich stark, doch leider kann sie dieses Niveau nicht halten. Die Verfolgung von Cheng ist geradezu gähnend langweilig und Papa-Bauer nervt einfach nur noch. Die Handlung um Lennox und Lisa ist auch nur Standardkost. Der Cliffhanger mit Josh ist auch belanglos, da eigentlich nie in Zweifel steht, dass es für den Jungen ein gutes Ende nehmen wird. Es gibt zwar noch einige schöne Szenen im Weißen Haus mit Karen und Daniels sowie in der CTU mit Nadia und Morris, aber für 5 Sterne reicht es diesmal nicht mehr; es sind daher 4 Sterne.

          ** **

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          • #6
            Ja, das mit dem Untersuchungsausschuss zu dem Zeitpunkt finde ich ehrlich gesagt auch sehr absurd. Als ob es keine besseren Zeitpunkte dafür gibt...

            Gegen Ende muss natürlich einiges erst mal gründlich schief gehen, damit die Autoren noch etwas Story für die letzten 2 Folgen übrig haben, auf jeden Fall wirkt das ganze doch sehr konstruiert. CTU wird recht schnell zurück erobert (da frage ich mich doch, wie lange die Chinesen das geplant hatten), Jack darf einen von ihnen schön langsam töten, bevor Doyle zur Rettung naht. Gegen Ende der Folge darf er aber wieder etwas böser werden, indem er den Neffen von Jack entführt. Von wie vielen Leuten muss Jack da zurückgehalten werden? Ist aber eh klar, dass Jack ihn raushauen und Phillip Bauer dabei wahrscheinlich durch die Hand von Jack das zeitliche segnen wird, von daher...

            3 Sterne

            Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
            "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

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