Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[Tag 6 - 20] 01:00 - 02:00

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • [Tag 6 - 20] 01:00 - 02:00

    Die CTU will Audrey mit Drogen vollpumpen woraufhin Jack sie entführt.





    Eine eher ruhige Folge. Schön fand ich die Szene in der Jack Audrey im Arm hält und mit ihr über die Folterungen spricht. Heller ist natürlich so unsympathisch wie eh und je als er Jack fortan jeglichen weiteren Kontakt mit Audrey verbietet.

    Die Handlung im Weißen Haus mit dem russischen Spion hatten wir so schon in Staffel 1. Dort schlief auch eine Frau unwissentlich mit einem "Terroristen" und hat ihm so Informationen weitergegeben. Wenigstens sehen wir so Daniel aus SG1 wieder (24 war ja schon immer ein Auffangbecken für altgediente SF-Veteranen ).

    4 Sterne!
    1
    ****** eine der besten 24 Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was 24 ausmacht!
    33.33%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    66.67%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten 24 Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0

  • #2
    Da Nadia jetzt die Leiterin der CTU ist, hat sich die Versetzung von Morris erstmal erledigt.
    Morris‘ schleimige Art war typisch für ihn, aber ich fand gut, dass Nadia sich durchgesetzt hat.
    V.a gefiel mir das Ende des Gesprächs:
    Nadia: „Wollten sie noch etwas sagen?“
    Morris: „Oh ja.“

    Das Gespräch von Morris und Chloe hat mir auch gut gefallen und ich kann ihm nur zustimmen, dass sie mit ihrer Atombomben-Bemerkung eine Grenze überschritten hat, die sie nicht hätte überschreiten sollen.

    Daniels hat beim Gespräch mit Karen mal eine sympathische Szene, obwohl es mir eher so vorkommt als wenn er das nur aus Höflichkeit sagt, als dass er es wirklich aufrichtig meinen würde.

    Lisa erfüllt die Erwartung, dass sie mit dem alten Lustmolch nur zusammen ist, weil er eben der Vizepräsident ist und nebenbei noch einen Liebhaber im passenderen Alter hat, der dummerweise aber auch ein russischer Spion ist.

    Michael Shanks bedeutet mir nichts: Egal in welcher Rolle ich ihn bisher gesehen habe, sein Schauspiel war eigentlich immer nur von geringer Aussagekraft.
    Naja, der „Star Gate“- Fan wird sich wohl über den Auftritt freuen.

    Die Videokonferenz war stark, - Daniels hat nicht wirklich eine gute Figur gegen den sehr entschlossen auftretenden Suvarov gemacht.

    Im Verlauf der Folge erfährt dann auch noch Daniels, dass seine Lisa eine Schlange ist und mit anderen Männern schläft. Offenbar hat ihn diese Mitteilung ziemlich getroffen , obwohl er damit ja eigentlich hätte rechnen müssen, - war wohl ziemlich von sich überzeugt, der alte Herr.

    Das Wiedersehen mit Lisa fällt dann entsprechend intensiv aus.
    Im Gesprächsverlauf dreht sich Daniels mal wieder alles so hin, wie es ihm gerade gefällt: Lisas angeblicher Hochverrat soll anscheinend darin bestehen mit einen anderen Mann zu schlafen während sie eine geheime Beziehung zum Vizepräsidenten hat.
    Die Drohung sie zur feindlichen Kämpferin zu erklären und in eine dunkles Loch zu sperren ist natürlich auch wieder unterste Schublade.

    Den getrennten Haubschrauberflug von Audrey und Jack hätte man sich sparen können, - Dickschädel-Szenen dieser Art gibt es in „24“ nun wirklich häufig genug.

    Da kurz vorm Ende der Handlung noch so viele Folgen übrig sind, muß der von Cheng gestohlene Chip natürlich fehlerhaft sein und erstmal repariert werden.
    Es entsteht daraus eine ganz nette Story für die letzten Stunden, aber von der Erzählstruktur ist die sechste Staffel von „24“ alles andere als überzeugend.

    Den Psychiater sieht man vom ersten Moment an, worauf seine „Behandlung“ von Audrey hinauslaufen würde.
    Wie Audrey hier zum Objekt gemacht wird, aus dem man Informationen herausholen muß, war übel und unmenschlich.
    Man sollte eigentlich annehmen, dass zumindest Audrey, die ja aus einer einflußreichen Familie kommt, hier eigentlich besser geschützt sein sollte.....aber andererseits ließ ihr Vater ja auch seinen Sohn foltern....

    Da sich Nadia bedauerlicherweise gegenüber dem Psychiater zunächst nicht durchsetzt, schlägt also die Stunde von Doyle.
    Doyles Umgang mit der Situation, dass er Jack befreit damit dieser eine seine Extratouren durchziehen kann, hat mir sehr gut gefallen.

    Die positive Entwicklung von Doyle sehe ich allerdings ziemlich zwiespältig. Ich frage mich, wieso man einen Charakter erst als A******** einführt um ihn dann innerhalb von ein paar Stunden zum Sympathieträger zu machen. Mit Lennox verhält es sich im Grunde ähnlich und irgendwie finde ich diese 180 Grad – Wendungen nicht gerade überzeugend, - „24“ spielt eben jeweils nur an einen einzigen Tag.

    Jack handelt dann auch wie erwartet und holt Audrey von dem Psychiater weg.
    Die mahnenden Worte von Milo an Nadia nachdem Alarm gegeben wurde hätte man sich aber sparen können: Was soll da bitte die Lehre sein? Immer schön machen was Jack sagt, weil er sonst eine seiner Extratouren durchziehen wird?

    Die gemeinsame Szene von Jack und Audrey in diesem leeren Raum fand ich recht gut und natürlich erinnert sich Audrey dann am Ende in letzter Sekunde tatsächlich an etwas und gibt eine Information preis.
    Die Szene wo die anderen CTU – Arbeiter den Raum stürmen war sehr stark und es war schön, dass Nadia sich dann schließlich doch durchgesetzt hat und den Psychiater weggeschickt hat.

    Am Ende hat auch noch James Heller seinen Auftritt und darf Jack verbal mal ordentlich eine überziehen.
    Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit Psycho-Dad mal einer Meinung bin, aber hier hat er recht. Es mag sein, dass Jack Audrey zuletzt gerettet hat und er ihr vielleicht auch jetzt helfen könnte, aber ohne ihn wäre die Situation erst gar nicht entstanden und allgemein denke ich, dass es Audrey besser ergangen wäre, wenn sie Jack nicht persönlich gekannt hätte. Heller ist zu recht wütend auf Jack und sein Anliegen seine Tochter vor ihm zu schützen halte ich für verständlich.

    Fazit:
    Insgesamt war es eine ganz gute Folge, in der mich vor allem die Rolle von Doyle überzeugt hat. Kern der Folge war die Handlung um Audrey, die sehr gut gemacht war; dabei war vor allem der Auftritt von James Heller sehr stark. Die Handlung im Weißen Haus war natürlich nicht gerade neu, hat die Folge aber einigermaßen aufgelockert. Die Szenen von Daniels und Lisa waren nicht übel. Für mich bewegt sich die Folge im schwachen 5 Sterne – Bereich.

    ** ***

    Kommentar


    • #3
      "You are cursed Jack - everything you touch, one way or another, ends up dead"... Autch, das tut weh, aber in gewisser Hinsicht hat der Vater von Audrey schon recht. Es ist zwar schön zu sehen, wie Jack die Frau, die er liebt in den Armen hält, wie sanft er mit ihr umgeht und wie er ihr versucht zu helfen. Aber Jack ist nunmal mit seinem Job verheiratet und somit wäre auch Audrey immer in Gefahr. Vor allem bei der Geschwindigkeit, wie er sich Feinde macht.

      Tjo und die blonde Geliebte vom Vizepräsidenten hat nun wohl auch ausgespielt. Daniels ist ein stolzer Mann und lässt diesen Verrat an ihm - und an seinem Land - natürlich nicht auf sich sitzen. Ist auf jeden Fall mal nett, Michael Schanks wieder in einer etwas böseren Rolle zu sehen.

      Schade finde ich, dass Morris und Chloe so dermaßen gegeneinander geraten sind, aber ihre Bemerkung am Ende der letzten Folge war auch wirklich dumm, vor allem nach so einem Tag. Dass man nun aber versucht, Doyle so positiv zu zeichnen, nee, das muss nicht sein. Diese Aktionen passen nicht zu den Charaktereigenschaften, die ihm bisher gegeben wurden.

      4 Sterne

      Das älteste deutsche Stargate-Rollenspiel auf www.stargate-universe.de
      "Aber Josua sprach zu den zwei Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Geht in das Haus der Hure und führt das Weib von dort heraus mit allem, was sie hat, wie ihr versprochen habt."

      Kommentar

      Lädt...
      X