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Werden TV Serien und die Industrie dahinter in 30 Jahren noch eine Chance haben?

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  • Werden TV Serien und die Industrie dahinter in 30 Jahren noch eine Chance haben?

    Wenn man nur mal alle guten Science Fiction Serien mit ihren vielen Staffeln und Ablegern in Stunden betrachtet und zusammenzählt, dann wird einem eigentlich klar, daß man schon damit Jahre des Fernsehprogramms ausfüllen könnte, davon ausgehend, das ein Mensch nur an einem Wochentag Abends TV Serien anschauen will bzw. dafür Zeit hat.
    Welche Zukunft könnten da neue TV Serien überhaupt noch haben?

    Irgendwann kommt doch die Zeit, wo ein junger Mensch, der noch keine Vorerfahrung hat, also noch kaum etwa gesehen hat, sich nur mit den alten Klassikern aus obigen Gründen über Jahre unterhalten könnte ohne dabei überhaupt auf neu zu drehende TV Serien angewiesen zu sein, zumal er die alten Klassiker vielleicht sehen will, weil sie z.B. ja gut sind.
    Daraus folgt also eigentlich, daß die TV Industrie langfristig ein Problem hat.


    Irgendwann wird es so viele so gute Serien geben, daß nämlich rein technisch betrachtet gar kein Bedarf mehr für neue Serien besteht.
    Bzw. werden diese vielleicht zwar weiterhin produziert werden, denn man will ja eine Industrie am Leben halten, aber notwendig wäre es nicht, da es genug gute Serien bis dahin gäbe.


    Bei Büchern würde ich mal davon ausgehen, daß das heute schon so ist.
    Es gibt mehr Bücher auf der Welt, als das man in einem Menschenleben lesen kann.
    Also beschränkt man sich auf die wirklich guten Bücher und bei den neuen Büchern haben auch wirklich nur die wirklich guten eine Chance.

    Den TV Serien könnte es ganz ähnlich ergehen.

    Dann schaut ein junger Mensch vielleicht erstmal alle Staffeln von Startrek TNG, DS9, VOY,ENT, danach Stargate SG1, SGA und SGU und danach nBSG, Caprica, Heroes, Babylon 5, Space und Farscape an und sein TV Programm Mittwoch abends ist für mehrere Jahre gedeckt, denn neben diesen Science Fiction Serien kommen vielleicht noch ein paar andere Seriengattungen wie eine schrecklich nette Familie, The Simpons, Lost oder 24 dazu.
    Weshalb sollte er also groß einen Grund haben neue Serien anzuschauen?
    Dienstag und Donnerstagabends hat er zum TV schauen vielleicht keine Zeit, denn da macht er Sport im Verein und liest abends vielleicht noch irgendein Buch wenn Zeit dafür bleibt.
    Montags ist Kino oder Filmtag und am Wochenende wird gefeiert, Computerspiele gezockt oder irgendwas anderes unternommen.
    So könnte die Woche eines Menschen im Jahr 2040 verplant sein
    und dann wird eigentlich recht schnell ersichtlich, daß der Bedarf an neuen Serien sinken dürfte oder die Qualität an Neuproduktionen sinken muß,
    weil zu wenig Zuschauer für die neuen Serien vorhanden wären, die das finanzieren. Denn ein großteil der Zuschauer könnte sich ja mit den alten Serien zufrieden geben.


    Zwar könnte man das auch heute schon sagen, denn früher in den 70ern wurden ja auch schon Serien gedreht die auch von der Zeitdauer her rein technisch heute das Abendprogamm füllen könnten.
    Man denke nur an ST TOS, BSG TOS, Bonanza, Miami Vice, Knight Rider & Co,
    aber die alten Serien haben meist alle gemeinsam, daß sie nicht von der hohen technischen Qualität wie heutige Serien sind, die Stories wenig anspruchsvoll sind oder daß sich eben das Kulturverhalten gewandelt hat und daher alte Serien in der die Frau vielleicht noch am Herd stand, heute niemanden mehr anspricht weil sich der Zeitgeist geändert hat.

    Aber heutige Serien sind da deutlich zeitloser.
    Die technische Qualität und die der Storyführung ist sehr gut, man denke nur an nBSG oder Heroes und bezügl. des Zeitgeises erscheinen Serien wie TNG, DS9 und Stargate zeitlos, so daß man sie auch noch in 50 Jahren anschauen dürfte.

    Die TV Serienindustrie dürfte also irgendwann gesundschrumpfen müssen, so daß für wenige Serien ausreichend viele Zuschauer übrig bleiben um eine qualitativ hohe Serie finanzieren zu können, damit sie den alten Klassikern etwas entgegen setzen können.
    Denn gerade bezügl. Science Fiction Serien ist klar, dieses Genre kostet richtig viel Geld.
    Vielleicht sehen wir auch hier schon die Anfänge, denn gerade im SF Bereich kommt es inzwischen recht häufig vor, daß relativ gute Serien z.b. ST Ent frühzeitig eingestellt werden.


    Wie seht ihr das?

    Wird die TV Industrie, die für die Produktion der Serien verantwortlich ist, gesund schrumpfen müssen und in ein paar Jahrzehnten bezogen auf die Anzahl der zur gleichen Zeit gedrehten Serien kleiner sein als vielleicht heute?
    Denn ewiges Wachstum kann es ja eigentlich nicht geben.
    Ein paar praktische Links:
    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
    Aktuelles Satellitenbild
    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

  • #2
    Ich denke mal, dass es nicht so schlau sein wird, aufwändige Space-Operas gegeneinander konkurrieren zu lassen. Also wenn gerade eine Serie erfolgreich läuft, da unbedingt am besten noch zu exakt derselben Zeit eine teuer produzierte Konkurrenz-Serie laufen lassen zu wollen.

    Wie ich schon häufiger schrieb, denke ich, dass SF-Fans heute ziemlich wählerisch, überkritisch, unzufrieden und überfressen sind. Mehr als ein, zwei neue SF-Serien in einem Zeitraum von 3-4 Jahren wird da meiner Ansicht nach der Markt (die Fans) nicht aufnehmen.

    Nach dem Auslaufen einer SF-Serie kann man mit einer längeren Pause wieder daran gehen, eine andere, neue SF-Serie produzieren und vermarkten. Aber versuchen mit Konkurrenz sich gegenseitig die Fans wegzunehmen, führt wohl eher dazu, dass letztlich keine der Serien mehr Erfolg haben wird.

    SF-Serien haben es ohnehin sehr schwer:
    1) eher teuer, 2) a priori nur wenige potentielle Fans, 3) extrem kritische, undankbare Fans

    Wer heutzutage noch eine SF-Serie produziert, muss schon reichlich bescheuert sein.
    Zuletzt geändert von irony; 26.02.2010, 09:17.

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    • #3
      Natürlich werden TV-Serien in 30 Jahren noch eine Chance haben, vor allem da sie erst in den letzten Jahren so richtig an Klasse gewinnen. Natürlich gab es auch früher schon gute Serien, aber was die Produktionsqualität angeht sind Serien inzwischen (auch im Vergleich zu Kinofilmen) auf einem ganz anderen Niveau als noch in den 80/90ern und auch etablierte Schauspieler mit Kinoerfahrung müssen sich nicht mehr davor fürchten ihre Karriere zu ruinieren, wenn sie mal in einer TV Serie auftreten. Insgesamt hat sich die Qualität von TV Serien in den letzten 10 Jahren enorm gesteigert, komischerweise ist der SciFi Bereich davon aber größtenteils "verschont" geblieben.

      Und natürlich wird man dann in erster Linie nurncoh die besten Serien gucken (heute mache ich ja auch schon nichts anderes), da wird ST usw. dann aber höchstwarscheinlich eher nicht dazugehören, es sei denn man will nur SpaceOperas sehen natürlich, aber auch dann werden die aktuellen Serien wohl immer zuerst gesehen, da diese im TV präsenter sein dürften.
      When I get sad, I stop being sad, and be AWESOME instead. True story.

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      • #4
        Zitat von Makrovirus Beitrag anzeigen
        Und natürlich wird man dann in erster Linie nurncoh die besten Serien gucken (heute mache ich ja auch schon nichts anderes), da wird ST usw. dann aber höchstwarscheinlich eher nicht dazugehören, es sei denn man will nur SpaceOperas sehen natürlich, aber auch dann werden die aktuellen Serien wohl immer zuerst gesehen, da diese im TV präsenter sein dürften.
        Cordess Frage geht ja dahin, dass in 30 Jahren so viele - auch hochwertige - Serien produziert worden sind, dass es eine gute Frage ist, wie sich eine aktuelle, neue, unbekannte Serie überhaupt noch gegen die Konkurrenz bereits erfolgreich gelaufener Serien durchsetzt.

        Heute ist es so, dass sich neue Serien vielleicht wirklich durch bessere Produktionsqualität, allein schon mal mit 16:9 Bild, gegen den Müll der 70er / 80er / 90er durchsetzen. Aber eine solche Steigerung der Produktionsqualität wird es nicht unbegrenzt geben. Und einfach nur "aktuell" zu sein, reicht dann auch einfach nicht. Die Leute wollen eben nicht nur etwas "Aktuelles" sehen, sondern etwas, dass sie interessiert. Und das können sie in 30 Jahren vermutlich auch in hoher Qualität aus der Konserve holen.

        Ich denke, dass in 30 Jahren Zuschauer noch kritischer sein werden als heute, und Serien, die eben nicht top sind, noch schneller abgesetzt werden als heute. Da werden dann vielleicht auch erst mal nur 6-7 Folgen in der ersten Staffel produziert und nicht mehr wie heute noch in vielen Fällen über 20. Dieses Risiko wird man nicht mehr eingehen.

        Sicher ist wohl, dass die Kosten für typisches CGI sinken werden. Wie sich das auswirkt, mal sehen. Ob es irgendwann mal glaubwürdige Avatare geben wird, also Computerprogramme, die als Schauspieler durchgehen, und damit Serien produziert werden können, in denen echte Schauspieler und künstliche Darsteller quasi gleichberechtigt neben einander spielen, ist eine spannende Frage.

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        • #5
          Natürlich wird es in dreißig noch einen Bedarf an aktuellen Produktionen geben. Heutige Serien sind dann genauso veraltet wie heute die Serien der 70er. Dass sich die Tricks bald nicht mehr verbessern könnten, halte ich für ein Gerücht. Außerdem gibt es neben den Tricks noch andere Dinge wie das Design, der Stil, die Grundstimmung einer Serie, die der Zeit unterliegen. Serien aus den 90ern sind heute schon wegen der Frisuren allein etwas sonderbar.

          Und guter Letzt ist mal die Frage: Wie sieht das Fernsehen in 30 Jahren überhaupt aus? Gibt es dann dann überhaupt noch? Bereits heute wird ein Großteil von Fernsehserien mehr oder minder legal im Internet geschaut, worauf die Sender irgendwann reagieren müssen.
          Republicans hate ducklings!

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          • #6
            Zitat von endar Beitrag anzeigen
            Außerdem gibt es neben den Tricks noch andere Dinge wie das Design, der Stil, die Grundstimmung einer Serie, die der Zeit unterliegen. Serien aus den 90ern sind heute schon wegen der Frisuren allein etwas sonderbar.
            Vielleicht sind in 30 Jahren aus genau diesem Grund Serien der 90-er sehr gefragt .
            Sicher wird es auch in 30 Jahren noch aktuell produzierte Serien geben.

            Interessant finde ich aber die Überlegung, dass DVDs heute ja reißenden Absatz finden, das ist Fakt 1. Fakt 2 ist, dass jeder Tag nur 24 Stunden hat. Dementsprechend kann ein Zuschauer in seiner Zeit nicht beliebig viel sehen. Und wenn jemand eine DVD schaut, schaut er wohl nicht noch nebenbei Fernsehen.

            D.h. jede DVD, die jemand zuhause hat, vermindert potentiell die Zeit, die ein Zuschauer mit aktuellen TV-Serien verbringt, die er noch nicht auf DVD oder sonstwie haben kann. Und man kann dann schon fragen, wie viel Prozent der Anteil aktueller TV-Serien am Konsum des Durchschnittszuschauers noch haben wird, wenn der zuhause einen Schrank voller DVDs hat.

            Ich denke mal, dass sich das TV-Konsumverhalten vieler Menschen in den letzten 10 Jahren ziemlich verändert hat. Zum Beispiel schaue ich selbst so gut wie gar kein TV mehr, sondern nur noch meine Lieblingsserien auf DVD. Und mit diesen Lieblingsserien kriege ich meine für solche Sachen freigehaltene Zeit eigentlich schon ganz gut ausgefüllt. Da bleibt dann auch rein rechnerisch kaum noch Zeit für neue aktuelle Serien.

            Wenn mich eine neue Serie interessiert, riskiere ich durchaus auch mal den Kauf der ersten Staffel, wenn es die als Sonderangebot gibt. So ganz aktuell bin ich damit nicht, aber das genügt mir. Dabei treffe ich aber auch eine qualitative Auswahl, es kommt mir eher auf Klasse, weniger auf Masse an.

            Wie das bei anderen ist, keine Ahnung. Vielleicht stellen die sich ihre DVDs nur zur Dekoration in den Schrank und schauen dann trotzdem lieber aktuelle Serien. Bei mir ist es so, dass ich meine DVDs, die ich für nun auch nicht ganz so wenig Geld gekauft habe, auch immer wieder anschaue und überhaupt gar keine Zeit mehr hätte, mir jeden Mist im Fernsehen anzuschauen.

            So oder so, der Markt für TV-Serien ist einfach begrenzt. Irgendwann wird das Maximum erreicht, dann wird es auch nicht immer mehr und mehr und mehr aktuelle Serien geben, sondern immer weniger, bis sich eine bestimmte Anzahl einpendelt, für die es einen Markt gibt. Und diese Anzahl kann in 30 Jahren durchaus deutlich niedriger sein als heute.

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            • #7
              Ich bin davon überzeugt, dass es auch in 30 Jahren noch ein großes Angebot an TV-Serien geben wird (auch wenn der Großteil der Seherschaft über das Netz oder die DVD auf die Serie zugreift und nicht über das Fernsehen). Wenn diese in 30 Jahren alle in 3D gedreht werden, wird sich der Mainstream doch nicht mit Fernsehserien aus der Konserve begnügen.

              Interessanter ist da die Frage, inwiefern sich die Serien auf die einzelnen Genres aufteilen werden. Wird es in 30 Jahren immer noch Dutzende von CSI- Ablegern geben? Wird jeder Sender weiterhin seinen Hausarzt vorweisen? Oder startet das SciFi-Genre bei sinkenden CGI-Kosten und dem Hintergrund der realen Weltraumfahrt durch?

              Kein Ahnung, aber wir werden es ja erleben.
              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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              • #8
                Viele Serien beziehen sich auf den gegenwärtigen Stand der Gesellschaft. Da diese sich ständig weiterentwickelt werden so zumindest solche gesellschaftsbezogenen Serien auch weiterhin gefragt sein.
                Zudem wird der Mensch vermutlich immer mehr durch Software ersetzt. Wenn Maschinen erstmal Geschichten schreiben und diese auch ausführen können, wird es wohl immer mehr personalisiertes Fernsehen geben, vermutlich sogar interaktiv, da die Geschichte ja schnell umgeschrieben werden kann.

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                • #9
                  Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                  Irgendwann kommt doch die Zeit, wo ein junger Mensch, der noch keine Vorerfahrung hat, also noch kaum etwa gesehen hat, sich nur mit den alten Klassikern aus obigen Gründen über Jahre unterhalten könnte ohne dabei überhaupt auf neu zu drehende TV Serien angewiesen zu sein, zumal er die alten Klassiker vielleicht sehen will, weil sie z.B. ja gut sind.
                  Daraus folgt also eigentlich, daß die TV Industrie langfristig ein Problem hat.
                  Wenn man die veränderte Relation der Altersgruppen so betrachtet, dürfte die Zielgruppe für die Produzenten von TV-Serien in dreißig Jahren nicht junge Menschen sein. Außerdem hält sich die Begeisterung für altbackene TV-Serien bei der Jugend in engen Grenzen.

                  Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                  Irgendwann wird es so viele so gute Serien geben, daß nämlich rein technisch betrachtet gar kein Bedarf mehr für neue Serien besteht.
                  Wäre die deutsche TV-Landschaft nicht derart auf das amerikanische Fernsehen fixiert, könnte man nach deiner Theorie schon heute jede Serienproduktion einstellen. Aber der Geschmack des Zuschauers ist sehr wankelmütig, was gestern oder in einen anderen Land funktioniert hat, gefällt deshalb in der Zukunft nicht automatisch.

                  Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                  Bei Büchern würde ich mal davon ausgehen, daß das heute schon so ist.
                  Es gibt mehr Bücher auf der Welt, als das man in einem Menschenleben lesen kann.
                  Also beschränkt man sich auf die wirklich guten Bücher und bei den neuen Büchern haben auch wirklich nur die wirklich guten eine Chance.

                  Den TV Serien könnte es ganz ähnlich ergehen.
                  Hier beißt sich deine Theorie selbst in den Schwanz, und du merkst es nicht einmal.
                  Fakt ist, es werden jedes Jahr neue Bücher geschrieben, verlegt und auch verkauft. Und das obwohl es bereits vielmehr Bücher gibt, als ein Mensch lesen kann. Der Buchmarkt scheint hier deiner Theorie nicht zu folgen.

                  Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                  Dann schaut ein junger Mensch vielleicht erstmal alle Staffeln von Startrek TNG, DS9, VOY,ENT, danach Stargate SG1, SGA und SGU und danach nBSG, Caprica, Heroes, Babylon 5, Space und Farscape an und sein TV Programm Mittwoch abends ist für mehrere Jahre gedeckt, denn neben diesen Science Fiction Serien kommen vielleicht noch ein paar andere Seriengattungen wie eine schrecklich nette Familie, The Simpons, Lost oder 24 dazu.
                  Weshalb sollte er also groß einen Grund haben neue Serien anzuschauen?
                  Gegenfrage, warum sollten die Menschen in dreißig Jahren Lust haben, sich solche alten Kamellen anzusehen?


                  Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                  Montags ist Kino oder Filmtag und am Wochenende wird gefeiert, Computerspiele gezockt oder irgendwas anderes unternommen.
                  So könnte die Woche eines Menschen im Jahr 2040 verplant sein
                  und dann wird eigentlich recht schnell ersichtlich, daß der Bedarf an neuen Serien sinken dürfte oder die Qualität an Neuproduktionen sinken muß,
                  weil zu wenig Zuschauer für die neuen Serien vorhanden wären, die das finanzieren. Denn ein großteil der Zuschauer könnte sich ja mit den alten Serien zufrieden geben.
                  In dreißig Jahren, werden sich klassische TV-Sender wohl größtenteils auf ein Programm mit Live-Inhalten reduziert haben. Den Trend zu Online-Medien-Plattformen für Serien und Filme gibt es schon heute. In Zukunft sieht man sich diese an wenn man Zeit hat, und ist nicht länger mehr dem Diktat eines Sendetermins unterworfen.

                  Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                  Zwar könnte man das auch heute schon sagen, denn früher in den 70ern wurden ja auch schon Serien gedreht die auch von der Zeitdauer her rein technisch heute das Abendprogamm füllen könnten.
                  Man denke nur an ST TOS, BSG TOS, Bonanza, Miami Vice, Knight Rider & Co,
                  aber die alten Serien haben meist alle gemeinsam, daß sie nicht von der hohen technischen Qualität wie heutige Serien sind, die Stories wenig anspruchsvoll sind oder daß sich eben das Kulturverhalten gewandelt hat und daher alte Serien in der die Frau vielleicht noch am Herd stand, heute niemanden mehr anspricht weil sich der Zeitgeist geändert hat.
                  Ach, und in dreißig Jahren wird sich der Zeitgeist nicht mehr verändert haben?

                  Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                  Aber heutige Serien sind da deutlich zeitloser.
                  Die technische Qualität und die der Storyführung ist sehr gut, man denke nur an nBSG oder Heroes und bezügl. des Zeitgeises erscheinen Serien wie TNG, DS9 und Stargate zeitlos, so daß man sie auch noch in 50 Jahren anschauen dürfte.
                  Nichts ist zeitlos bei den Unterhaltungsmedien, weder bei Büchern, Musik oder TV-Serien. Die Beatles hört man auch heute noch im Radio, aber trotzdem gibt es neue Musikproduktionen.
                  Zuletzt geändert von Enas Yorl; 26.02.2010, 16:18.
                  Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                  Dr. Sheldon Lee Cooper

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                  • #10
                    Zitat von endar Beitrag anzeigen
                    Natürlich wird es in dreißig noch einen Bedarf an aktuellen Produktionen geben. Heutige Serien sind dann genauso veraltet wie heute die Serien der 70er.
                    Nun, die Serien aus den 70ern haben in der Regel ja überall Mängel, das fängt bei der Technik an und hört bei der Story auf.
                    Bei Filmen sieht das aber schon ganz anders aus.

                    Star Wars würde ich z.B. auch heute nicht als veraltet betrachten und so wie man heute Star Wars betrachtet, so wird man Morgen in 30 Jahren z.b. nBSG betrachten und der Meinung sein, das ist nicht veraltet, das ist zeitlos.



                    Dass sich die Tricks bald nicht mehr verbessern könnten, halte ich für ein Gerücht.
                    Eine Serie lebt aber nicht nur von besseren Tricks, sondern auch von Story, Handlung, Schauspielerischem können usw.

                    Außerdem gibt es neben den Tricks noch andere Dinge wie das Design, der Stil, die Grundstimmung einer Serie, die der Zeit unterliegen. Serien aus den 90ern sind heute schon wegen der Frisuren allein etwas sonderbar.
                    Das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, noch deutlicher wird es bei ST TOS, aber dennoch wird das alte Zeugs halt angeschaut.
                    ST TOS hat es da noch schwer, da es storymäßig und technisch schon manchmal recht hahnebrüchig ist, aber schon bei ST TNG denke ich, daß sie sich gegen so manche moderne Serie die noch kommen sollte, behaupten kann.


                    .
                    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                    Cordess schrieb nach 13 Minuten und 3 Sekunden:

                    Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                    Gegenfrage, warum sollten die Menschen in dreißig Jahren Lust haben, sich solche alten Kamellen anzusehen?
                    Weil sie auch heute noch die Filme Star Wars und Indiana Jones schauen.

                    Serien von heute sind nämlich mindestens mit dem technischen Stand von Kinoproduktionen von damals wie z.B. Star Wars vergleichbar, so gut sind Serien mindestens geworden. Zumindest was die Special Effects, Sound- und Bildqualität betrifft und die Handlung hat ja auch deutlich zugelegt.

                    Also folgere ich daraus, wenn sie heute Star Wars schauen, dann werden sie Morgen auch noch nBSG schauen.




                    In dreißig Jahren, werden sich klassische TV-Sender wohl größtenteils auf ein Programm mit Live-Inhalten reduziert haben. Den Trend zu Online-Medien-Plattformen für Serien und Filme gibt es schon heute. In Zukunft sieht man sich diese an wenn man Zeit hat, und ist nicht länger mehr dem Diktat eines Sendetermins unterworfen.
                    Das ist mir schon klar, hat aber jetzt nichts mit dem Thema zu tun.



                    Ach, und in dreißig Jahren wird sich der Zeitgeist nicht mehr verändert haben?
                    So revolutionär wie in den 69er bestimmt nicht mehr.
                    Heute ist er vielfältiger und bezügl. Kulturgeschmack wird jedem etwas geboten und diese Differenziertheit, die werden wir auch in 30 Jahren noch haben. Das Rad selbst wird man aber eher nicht mehr so neu erfinden.
                    Da müßten dann schon mehrere Jahrzehnte vergehen.




                    Nichts ist zeitlos bei den Unterhaltungsmedien, weder bei Büchern, Musik oder TV-Serien. Die Beatles hört man auch heute noch im Radio, aber trotzdem gibt es neue Musikproduktionen.
                    Und die heutige Musik ist als Retortenmusik verschrien.
                    Das Angebot ist vielfälter, ja, die Musik ist differnzierter ja, jeder findet seine Nische, ja, aber es gibt keine revolutionäre Neuerung mehr.


                    Nenne mir z.B. mal einen modernen Comic Superhelden der erst vor kurzem erfunden wurde und nicht Superman, Spiderman oder Batman heißt und zu ihnen auch keine Ähnlichkeit hat. (Wink an Hankock a ka Superman in grün)
                    Zuletzt geändert von Cordess; 27.02.2010, 01:09. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                    Ein paar praktische Links:
                    In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                    Aktuelles Satellitenbild
                    Radioaktivitätsmessnetz des BfS

                    Kommentar


                    • #11
                      In diesem Zusammenhang fällt mir ein Artikel ein, den ich mal vor vielen Jahren gelesen habe. Dort hat jemand die These vorgebracht, dass im Jahre 2050 mehr als 50% der TV-Formate Wiederholungen sein werden. Im Jahre 2100 wären es dann schon mehr als 90%.

                      Das kann man mathematisch auch gut begründen, da die Partialsummen-Reihen nun einmal wesentlich schneller ansteigen als die dazugehörigen linearen Zahlenreihen. Die Reihe der natürlichen Zahlen ist f(n)=n, die dazugehörige Partialsumme p(n)=1/2*(n²+n). Werden nun in jedem Jahr gleichviel TV-Serien hinzu produziert, wird die Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Serien quadratisch ansteigen.

                      Das Problem ist m.E. aber eher das, dass ältere Filme und Serien einfach in der Masse untergehen und zugunsten tagesaktueller Produktionen unter gehen. Das sich dann überhaupt noch jemand von Grund auf für ST:TNG oder SG1 interessieren wird, wird zunehmend schwieriger.

                      Da viele Zuschauer aber große Individualisten sind, kann es auch dazu führen, dass sich die Gesamtzahl der Zuschauer auf immer größer werdende Mengen von Filmen und Serien verteilen und dass Zuschauerquoten von heute kaum noch erreicht werden können.

                      Unabhängig von der Interpretation dieser Problematik steht aber eines mit Sicherheit fest, die Konkurrenz wird viel größer und härter werden.

                      Ich denke darum, dass sich Qualität irgendwann zu Gunsten der Quantität durchsetzen wird und so Massenproduktionen wie CSI, Law&Order, Star Trek, Stargate oder Simpson langfristig bei TV-Neulingen keine Chance haben werden. Einzig können solche Ewigkeits-Serien dafür sorgen, dass bereits existente Zuschauer durch ein großes Maß an Kontinuität gehalten werden und man darauf aufbaut, dass Zuschauer die einmal eine Serie ansehen und drinnen stecken, sie auch in Zukunft weiter verfolgen werden, selbst wenn die Konkurrenz ständig größer wird.

                      Vermutlich wird sich der Markt in zwei große Gruppen aufspalten:
                      Hochqualitative Nischenserien für Neueinsteiger mit überschaubarer Produktionsquote und Medium-Level-Massenproduktionen etablierter Serien und Spinoffs zum Festhalten bereits existenter Zuschauer.
                      d.h. es wird dann vermutlich den 15. Spin-Off von z.B. Star Trek oder Stargate geben und daneben völlig neue Formate, die aber zum Anlocken von Neulingen eine etwas höherer Qualität und daneben eine geringere Anzahl von Episoden pro Staffel haben werden.
                      Mein Profil bei Memory Alpha
                      Treknology-Wiki

                      Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                      • #12
                        Sooo zeitlos sind die aktuellen Serien auch wieder nicht. Aktuell sind Handlungsbögen und Charakterfixierung (böse Zungen behaupten Soap-Elemente) inn. In zwanzig Jahren kann sich das leicht geändert haben.

                        Bin mehr sehr sicher, dass es immer wieder neue Serien geben wird und heutige dafür in Vergessenheit geraten werden. Viele heutige "Kult-Serien" wie 24 und Co müssen erst beweisen, dass sie die selbe Langlebigkeit wie z.B. "Knight Rider", "A-Team" oder "McGiver" haben.

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                        • #13
                          Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                          Eine Serie lebt aber nicht nur von besseren Tricks, sondern auch von Story, Handlung, Schauspielerischem können usw.
                          Du widersprichst dir doch selbst. Erst sagst du, dass es bald technisch soviele gute Serien geben würde, dass man keine neuen bräuchte und dann sagst du, dass Tricks nicht alles seien (was übrigens mein Argument war).

                          Natürlich wird man sich alte Serien anschauen, aber wieviele sind das denn heute, die als zeitlos gelten? Das kann ich mir an zwei Händen abzählen.
                          Republicans hate ducklings!

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                          • #14
                            Zitat von endar Beitrag anzeigen
                            Du widersprichst dir doch selbst. Erst sagst du, dass es bald technisch soviele gute Serien geben würde, dass man keine neuen bräuchte und dann sagst du, dass Tricks nicht alles seien (was übrigens mein Argument war).
                            Ich sagte auch, daß die modernen Serien auch Storymäßig zugelegt haben.
                            Im Prinzip wiederholst du mich also.


                            Natürlich wird man sich alte Serien anschauen, aber wieviele sind das denn heute, die als zeitlos gelten? Das kann ich mir an zwei Händen abzählen.
                            Also für mich sind das:

                            ST TNG, DS9, VOY, ENT
                            SG SG-1, SG Atlantis
                            nBSG

                            Das allein sind schon ca. 44 Staffeln mit vielleicht im Schnitt ca. 20 Folgen.
                            Macht also 880 Folgen insgesamt bzw. 660 h Unterhaltung.
                            Wenn ich also einmal pro Woche jeweils 2 Folgen anschaue, dann bin ich damit 8,4 Jahre beschäftigt.
                            Und das ist jetzt nur echte Raumschiff Science-Fiction, andere Serienarten wie Heroes, Rome sind da noch gar nicht dazugezählt und der ein oder andere dürfte hier noch ein paar Staffeln von Babylon 5, Farscape, Space usw. oder gar alte Serien wie oBSG oder ST TOS dazuzählen.

                            Miniserien wie "From earth to the moon" oder "Taken" habe ich da noch gar nicht miteingerechnet.
                            Und bei der ganzen Rechnung muß man berücksichtigen, das dieses 2 Folgen / Woche Pensum auch eingehalten werden muß.

                            Wenn man das ganze Zeugs auf DVD oder einem vergleichbaren Datenträger hat und man somit von TV Programm unabhängig ist, dann kann sich das ganze noch hinauszögern, weil man an diversen Mittwoch Abende etwas ganz anderes machen möchte.

                            Wir können das also schonmal locker auf 10 Jahre runden.
                            Und natürlich hängt das vom einzelnen ab, wer noch mehr Serien hat, der braucht logischerweise noch länger.

                            Geht man also davon aus, daß in den nächsten Jahrzehnten weitere gute zeitlose Serien dazukommen, dann ist man irgendwann ein ganzes Menschenleben damit beschäftigt, von alten Serien jeweils 2 Folgen pro Woche anzuschauen.


                            .
                            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                            Cordess schrieb nach 10 Minuten und 34 Sekunden:

                            Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                            Da viele Zuschauer aber große Individualisten sind, kann es auch dazu führen, dass sich die Gesamtzahl der Zuschauer auf immer größer werdende Mengen von Filmen und Serien verteilen und dass Zuschauerquoten von heute kaum noch erreicht werden können.

                            Unabhängig von der Interpretation dieser Problematik steht aber eines mit Sicherheit fest, die Konkurrenz wird viel größer und härter werden.

                            Ich denke darum, dass sich Qualität irgendwann zu Gunsten der Quantität durchsetzen wird und so Massenproduktionen wie CSI, Law&Order, Star Trek, Stargate oder Simpson langfristig bei TV-Neulingen keine Chance haben werden.
                            Ich würde eher sagen, daß die Qualität sinken wird.

                            Denn durch die steigende Individualitätsanforderungen der Zuschauer sinken auch die Zuschauerzahlen pro Serie und da die Zuschauerzahlen in direkter Korrelation zu den Einnahmen stehen und letztere die Qualität maßgeblich bestimmen, gerade im Science Fiction Bereich, muß die Qualität sinken.

                            Ändern würde sich das nur dann, wenn man gutes Personal wie Schauspieler, Storyschreiber usw. zu immer weiter sinkenden Lohnkosten bekommt, dann könnte man die heutige Qualität durchaus aufrecht erhalten.


                            Man sieht es ja auch am heutigen Fernsehangebot.
                            Es gibt viel mehr Sender als früher, aber kaum mehr Zuschauer.
                            Die endliche Menge Zuschauer verteilen sich also auf viele Sender und das führt dann zu geringen Zuschaueranteilen pro Sender und die Folge davon ist, daß diese verstärkt nur noch billigen Schrott senden, weil sie die guten Sachen kaum mehr durchgehend finanzieren können.
                            Zuletzt geändert von Cordess; 27.02.2010, 10:51. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                            Ein paar praktische Links:
                            In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                            Aktuelles Satellitenbild
                            Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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                            • #15
                              Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                              Weil sie auch heute noch die Filme Star Wars und Indiana Jones schauen.
                              Auch Ben Hur sehen sich die Zuschauer immer wieder an, aber daraus aber eine Dominanz alter Produktionen abzuleiten die neue verhindert, finde ich ziemlich absurd. Genauso gut könnte man behaupten, das es nach Shakespeare keine neuen Theaterstücke geben wird. Was aber nicht passiert ist.

                              Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                              Serien von heute sind nämlich mindestens mit dem technischen Stand von Kinoproduktionen von damals wie z.B. Star Wars vergleichbar, so gut sind Serien mindestens geworden. Zumindest was die Special Effects, Sound- und Bildqualität betrifft und die Handlung hat ja auch deutlich zugelegt.

                              Also folgere ich daraus, wenn sie heute Star Wars schauen, dann werden sie Morgen auch noch nBSG schauen.
                              Gelegentlich vielleicht, wie heutzutage auch. Aber mehr als eine Nische, werden alte Serien in der Unterhaltung nie einnehmen. Die Zuschauer verlangen immer wieder nach neuen Material.

                              Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                              Das ist mir schon klar, hat aber jetzt nichts mit dem Thema zu tun.
                              Sehr viel sogar, diese Entwicklung bedeutet das Serien in Zukunft weder von Sendern noch von Programmplätzen abhängig sein werden. Ein schlechter Programmplatz, kann heutzutage das aus selbst für eine gute Serie sein. Sind Online-Medien-Plattformen erst einmal etabliert, haben selbst Nischenprodukte wie SF-Serien, eine viel bessere Chance eine gewinnträchtige Zuschauer- (oder in diesen Fall) Abonnementenzahl zu erreichen.

                              Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                              Und die heutige Musik ist als Retortenmusik verschrien.
                              Das Angebot ist vielfälter, ja, die Musik ist differnzierter ja, jeder findet seine Nische, ja, aber es gibt keine revolutionäre Neuerung mehr.
                              Jetzt bin ich etwas irritiert. Die heutige Musik soll aus der Retorte kommen, aber gleichzeitig vielfältiger und differenzierter sein? Du hast hier hier selbst das Argument gebracht, warum auf dem Markt ständig neue Inhalte nachgefragt werden.

                              Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                              Nenne mir z.B. mal einen modernen Comic Superhelden der erst vor kurzem erfunden wurde und nicht Superman, Spiderman oder Batman heißt und zu ihnen auch keine Ähnlichkeit hat. (Wink an Hankock a ka Superman in grün)
                              Ich habe mich für den Stuss amerikanischer Superhelden nie interessiert. Ich finde viel mehr Gefallen an frankobelgischen Comics. Und hier, kann ich weder einen Mangel an Neuerscheinungen noch an Kreativität feststellen.
                              Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                              Dr. Sheldon Lee Cooper

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